Archiv der Kategorie: Opera Mini

Neue Optionen beim Opera Browser 8.0

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Seit Jahren benutze ich den Opera Mini Browser auf dem Mobile Phone für traditionelle Websites speziell für Sharepoint. Der Opera Browser Proxy kann die Datenmenge, die zum Mobile Phone gesendet wird erheblich reduzieren. Das ist besonders interessant bei Sharepoint, da die Seiten große Mengen an Strukturdaten enthalten. Mit der bisherigen Version des Opera Mini wurde immer die gesamte Seite geladen und man konnte dann zu den interessanten Bereichen Zoomen. Mit der Version 8.00 kann man das Verhalten des Opera Browsers auf dem Mobile Phone z.B. iPhone  gezielt steuern. Bei den Einstellungen kann man Desktop oder Mobile als User Agent wählen. Hier sollte man die Option Desktop wählen, da viele Sites u.a. die Darstellung ändern, wenn sie erkennen dass mit einem Mobilen Gerät mit kleinem Bildschirm zugegriffen wird. Zusätzlich gibt es drei Stufen für die Datenverkehr-Einsparung: Opera Mini, Opera Turbo und AUS . Bei der Opera Mini Einstellung wird der Datenverkehr am stärksten reduziert. Typisch ist die Reduktion > 80 %. Leider werden dabei manche Seiten nicht richtig dargestellt. Große Seiten werden z.B. abgeschnitten. Man sollte deshalb die Option Turbo wählen. Das funktioniert mit meinem Sharepoint 2010 Server sehr gut. Falls es dann noch Probleme gibt, kann man die Datenreduzierung ganz ausschalten.

Ich trenne auf dem iPhone grundsätzlich zwischen privatem Browser (Safari) und Business Browser (Opera). Damit kann man Verlauf, Lesezeichen usw sauber trennen.

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Building Personal Infoboards with Sharepoint XML Viewer

Personal Info Board

Personalized Info Board

One of my favorite functions on my Private Sharepoint Portal is the  Info Board. Much as everybody else I have different areas of interest. Professional (Technology, Net Politics, IT Business News, Customer News), Friends and Family, Music, Politics etc.  Normally it’s a tedious task to surf thru a large number of websites which typically provide little bits of useful information but lots of nasty advertising. However, I would like to get an overview on my favorite topics in less than five minutes e.. when I switch on my PC or my mobile phone in the morning. Using a RSS Reader to scan useful sources of information may help. There are RSS Readers available for Thunderbird (Bamboo Reader), Firefox (Simple RSS Reader) or any other browser and RSS Reader APPs  for smartphones e.g. I am using Free RSS Reader for a couple of popular news feeds. However, this approach gets unmanageable when you need to monitor more than 20 news feeds. In a company BYOD environment employees will probably miss important information and spend a lot of time to subscribe and unsubscribe to useful feeds as their requirements change.

Sharepoint offers a rather elegant solution to this problem. Administrators and users can build  personalized Info Board pages from external RSS feeds, internal Sharepoint Lists or even show information from web sites which do not provide RSS feeds using the Page Viewer Webpart. The display area of the Page Viewer Webpart can be tailored to cut off unwanted advertizing (watch out for T&Cs – some web sites do not allow to cut off ads!).

Unfortunately Sharepoint does not come with a built-in RSS Feed Reader Webpart. However, you can build your own RSS Feed Reader using the XML Viewer Webpart.

XML Viewer Webpart

XML Viewer Webpart

You just add the URL of a RSS feed in the XML Link field e.g. for the technology feed of NY Times http://rss.nytimes.com/services/xml/rss/nyt/Technology.xml and add a simple style sheet for the selection and formatting of the items to be shown.

Simple Style Sheet to display RSS Headings

<?xml version=“1.0″?>
<!– Simple RSS stylesheet link BOLD –><xsl:stylesheet version=“1.0″ xmlns:xsl=“http://www.w3.org/1999/XSL/Transform“&gt;
<xsl:output method=“html“ indent=“yes“/>
<xsl:param name=“TITLE“/>
<xsl:template match=“rss“>
</div>
<!–xsl:template>
<xsl:template ma

      <xsl:for-each select=“channel/item“>
        <xsl:value-of select=“title“/>
          <!–xsl:for-each>tch=“description“>
xsl:stylesheet>


Just copy this content and store it in a file with file type xsl in a  Sharepoint library and set a link in XML Viewer webpart.

For testing  you may use the link to a Portaleco style sheet http://portaleco.mysp.ch/public/P_Site/RSS-transf-bold-smpl.xsl

Typically I use this simple style sheet and another one which also displays the pictures and an excerpt of  news feeds.

Sharepoint has a function to present Sharepoint lists in RSS format. This is a very powerful tool to provide easy access to Sharepoint lists from info boards especially to users which are not familiar with Sharepoint.

The Personalized Info Board is a very useful element to attract new users to Sharepoint or to make the Sharepoint installation in a company more attractive. Private users like info pages, which are personalized for their groups as home page for their browsers. iGoogle used to offer a function for homepage customization. However, Google has withdrawn this offering in 2013. Google management wants all users to move to Google+. This is certainly a bad idea if you have any concerns about privacy and adequate complexity for you and your users. Google is also well-known for starting new services which are later disrupted. I really don’t like to be a victim of the Google strategists. They got me twice, but not again!

It is not recommended to use gadgets or widgets to display RSS feeds from Sharepoint. Very often they use Java script or other services which are not available on Smartphones. In addition it adds complexity because you are relying on additional external servers. Sharepoint is also an additional server. However, you are the administrator of the system. You may switch service providers for the platform or even run your own Sharepoint on your own server. The Sharepoint XML viewer produces pure HTML which works on all mobile devices and operating systems.

Was verraten meine IP Daten im Festnetz und Mobil?

Bei jedem Zugriff auf eine Webseite wird ein Satz von Daten geliefert der u.a. die IP-Adresse (REMOTE_ADDR) des Zugreifenden aber auch zusätzliche Daten enthält (Was verrät meine IP Adresse).

IP-Safari

Die Daten zeigen, dass über ein lokales WLAN und über das Netz von ARCOR mit einem iPhone zugegriffen wurde. Aus der IP-Adresse kann die Identität des Zugreifenden nicht direkt bestimmt werden, weil die IP Adressen meist dynamisch zugewiesen werden. Will man Namen und Adresse des Nutzers einer IP-Adresse herausfinden, kann man beim Internet Provider (hier ist das ARCOR) nachfragen und begründen warum man diese Adresse benötigt. Typisch reicht es aus wenn man nachweist, dass mit dieser IP Adresse eine bestimmte Seite (z.B. für Downloads) zu einer bestimmten Zeit besucht wurde. In der Regel muss diese Anfrage „zeitnah“ erfolgen. Interessant ist nun, dass  die verschiedenen Anbieter sowohl bei der Vergabe der IP-Adressen unterschiedlich vorgehen (siehe Tabelle AK Vorratsdatenspeicherung). Die meisten Anbieter vergeben die IP-Adresse für ein Gerät beim Internetzugang. Im Festnetz erfolgt das über einen Router, in dem die IP Adressen der Geräte gespeichert werden. Schaltet man PC oder Smartphone aus und wieder an erhält man meist die gleiche IP-Adresse. Die meisten WLAN Benutzer sind deshalb oft monatelang mit der gleichen Adresse unterwegs. Will man eine neue IP Adresse muss man den Router kurz ausschalten oder ein RESET machen. Bei der Telekom wird z.B. aber zwischen 3 und 80 Tagen gespeichert wem die Adresse zugeordnet war. Bei einem Festnetzanschluss wird bei ARCOR nicht gespeichert! Manche Provider wie z.B. KabelBW vergeben auch eine feste „ewige“ IP-Adresse. Bei fehlendem Datenschutz braucht man nicht lange nachfragen wem eine IP Adresse gehört.

Erfolgt der Internetzugang über das Mobilfunknetz muss zur Abrechnung der Gebühren die Telefonnmmer sowie Ort und Zeit des Zugriffs gespeichert werden. Diese Daten benötigt der Provider auch zur Optimierung seines Netzes. Einige Anbieter speichern bei Flatrates die Benutzerdaten nicht. Es lohnt sich die Art und den Umfang der Vorratsdatenspeicherung der verschiedenen Anbieter zu vergleichen und einen Anbieter oder einen Tarif zu wählen bei dem keine oder nur wenige persönlichen Daten gespeichert werden.

Die Identität eines Besuchers einer Webseite kann man eventuell auch aus HTTP Adresse der aufrufenden Seite bestimmen. Hat eine Firma auf ihrem Server z.B. eine Seite mit URLs der Konkurrenz z.B. „Unsere Mitbewerber“, dann kann man sehr leicht erkennen, wer sich da informieren will.  (Das hat SAP einmal viel Geld gekostet) . Es empfiehlt sich in solchen Fällen die URL direkt in das Browser Fenster einzugeben. Ich speichere die URLs meiner wichtigsten Webseiten auf einer sicheren, persönliche Smartcard ab und greife damit auf die Webseiten zu. Das entspricht der direkten Eingabe in das Browserfenster

Viele Benutzer haben es sich angewöhnt gar keine URLs mehr im Browser einzugeben sondern einfach zu Suchen und dann über Google zuzugreifen. Da hat man keinen Ärger mit Bookmarks und muss sich fast gar nichts mehr merken.

IP-SafariGoogleDamit liefert man der Datenkrake Google über HTTP_REFERRER alle seine Daten auf dem Silbertablett an. Die Links bei den Google Suchergebnissen zeigen nämlich nicht auf die gewünschte Seite sondern zum Google Server wie man oben sieht. Meist hat man sich auch bei Google angemeldet z.B. weil man den Google Search Bar verwendet. Google hat damit alle Daten zu wer? wann? wo? wie oft? usw des Benutzers. Google verwendet diese Daten natürlich selbst um die Suchalgorithmen zu verbessern oder zu personalisieren. Zusätzlich werden diese Daten über Google Services aber auch an Kunden verkauft. Da braucht man die IP Adresse gar nicht mehr. Es hilft auch  nicht viel wenn man „Anonyme“ Suche z.B. DuckDuckGo verwendet. Das sind meist nur vorgesetzte Server, die letztendlich wieder Google als Suchmaschine verwenden.

Mit dem Opera Mini Browser auf dem Smartphone kann man die Benutzeridentifikation zumindest erschweren, da man über einen zwischengeschalteten Transcoding Proxy Server auf die Zielserver zugreift.

Transcoding Scheme

Der Opera Mini Transcoding Proxy Server vergibt selbständig IP Adressen (siehe Feld DNS). Da der Server im Ausland steht, können deutsche Behörden nicht so ganz einfach Auskünfte erhalten (Deshalb steht z.B. mein Server in der Schweiz).

IP-OperaMini

PS Es empfiehlt sich seine IP Adressen regelmässig zu erneuern durch

  • AUS/EIN Schalten des WLAN Routers (RESET geht auch über das Netz)
  • AUS/Einschalten des Smartphones (es ist sowieso eine gute Idee das Smartphone mindestens mehrere Stunden am Tag ganz auszuschalten)

Sharepoint mit dem iPhone – Microsoft Irrungen und Wirrungen

Safari ScreenMicrosoft hat den Trend zu mobilen Geräten gründlich verschlafen und hat wohl auch keine Chance mit seiner Entwicklungsmannschaft aufzuholen. Die meisten privaten Benutzer lösen das Problem sehr einfach. Sie kaufen sich ein iPhone  oder ein Galaxy Phone und benutzen einfach keine Microsoft Software mehr.

Nun gibt es aber viele Firmen, Behörden, Vereine und auch Privatpersonen, die Microsoft Software nutzen und auch nicht mit vernünftigem Aufwand umsteigen können. Allein in Deutschland hat man sicher viele Milliarden €  in Software auf Microsoft Plattformen investiert.  Nachdem die Bildschirme der Mobiltelefone immer größer werden und sich auch die Auflösung verbessert, sollte man meinen, dass man Microsoft Software auch auf dem Mobiltelefon nutzen kann. Zumindest Software, die über einen Browser bedient wird, sollte eigentlich auf einem Mobiltelefon laufen. Diese naive Vorstellung haben auch viele Firmenchefs und Angestellte. Meist probieren sie bekannte Anwendungen auf dem Mobiltelefon aus und sind dann verwundert, dass die Microsoft Anwendungen nicht laufen und äusserst ungewöhnlich Effekte speziell bei der Eingabe von Daten auftreten. Das liegt meist daran, dass sich Microsoft nicht an die W3C Standards gehalten  und proprietäre „Verschlimmbesserungen“ eingebaut hat. Das Management in der Software Entwicklung und ihre Chefdesigner haben dabei den Überblick total verloren. Das Problem lässt sich auch nicht durch einen grösseren Display, z.B. eines iPADs, lösen – da läuft auch keine Microsoft Windows Software!

Sharepoint ist eigentlich eine sehr gute Plattform, mit der man schnell und mit geringem Aufwand Software für Gruppen und Firmen realisieren kann. Ich selbst benutze Sharepoint seit Jahren. Eine Hosted Sharepoint Plattform kann man für eine kleine Firma oder ein Projektteam durchaus in wenigen Stunden aufsetzen. Benutzer, die Microsoft Produkte auf dem PC nutzen, können im Allgemeinen auch recht schnell damit umgehen. Selbst die Generation 60+ kann eine kooperativ Sharepoint nutzen.

Eigentlich wäre Sharepoint eine ideale Plattform um klassische PC Anwendungen auf mobile Geräte zu bringen und dabei die Benutzerschnittstellen etwas freundlicher zu gestalten. Verwendet man einen Opera Browser auf dem iPhone oder auf einem Galaxy Phone, so ist man überrascht, dass viele Funktionen von Sharepoint so funktionieren wie auf dem PC. Da man mit den mobilen Geräten sehr schnell Zoomen kann, kann man zumindest navigieren und einen großen Teil der Informationen lesen. Bei der Eingabe von Daten wird es allerdings schwierig – die meisten Eingabe Funktionen von Microsoft funktionieren einfach nicht. Trotzdem kann man mit einigen Tricks Sharepoint mit einem Opera Browser recht gut nutzen. Alternativen zu Sharepoint gibt es von Apple oder Google auf absehbare Zeit nicht.

Besonders ärgerlich ist, dass bei Verwendung eines Safari Browsers der Sharepoint Server in einen Mobilen Modus schaltet. Alle  Elemente der Website werden ann linear als Text (siehe oben) dargestellt, womit aber nur äusserst willige Sharepoint Experten etwas anfangen können. Manche Microsoft Enthusiasten finden diese Feature sogar  besonders pfiffig. Ein „normaler“ Benutzer, der iPhone Komfort gewöhnt ist, wird sich aber mit Grausen abwenden.  Man kann diese Feature auf dem Server abstellen (Disable Sharepoint Mobile Redirection) . Dann können aber auch die Experten keine Daten mehr in Sharepoint eingeben. Das ist also auch keine vernünftige Lösung.

Damit ist Sharepoint als Plattform für „Normal“-Mitarbeiter und externe Benutzer praktisch unbrauchbar, da diese meist Safari oder Chrome als Browser benutzen.

Sind die Benutzer gewillt, die Opera Browser App (kostenfrei) zu installieren, kann man Sharepoint zumindest für einfache Webanwendungen nutzen. Die Opera Entwicklungsmannschaft ist äusserst kompetent und reagiert auf Verbesserungsvorschläge. Ich verwende den Opera Browser seit Jahren. Opera hat schon auf dem Nokia N70 funktioniert! Innerhalb einer Firma kann man die Nutzung des Opera Browsers u.a. damit verkaufen, dass man durch die Benutzung zweier verschiedener Browser private und geschäftliche Anwendungen gut trennen kann.

Alternativ können Sharepoint Anwender spezielle Clients (Apps) installieren (Sharepoint Mobile Clients Overview) z.B. SharepointPlus . Das ist aber allenfalls eine Lösung für den Notfall. Will Microsoft auf dem mobilen Markt etwas bewegen, muss die Sharepoint Plattform wirklich mobil werden. Dabei müssen alle Funktionen und die Benutzerschnittstellen auf den Prüfstand. Im Moment sieht man aber bei Microsoft keinen Chefdesigner, der diese Herkulesarbeit anstossen und kontrollieren könnte. Der übliche Strategie – man kauft einfach die führende Firma auf – funktioniert nicht. Apple ist wohl auch für Microsoft zu teuer!

Sharepoint und Office 365 mit mobilen Geräten – alles noch in der Cloud

BayBlueNachdem immer mehr Benutzer mit Smartphone und PAD arbeiten wollen, muss auch Microsoft für die vielen Benutzer in Firmen Lösungen für mobile Geräte anbieten. Microsoft tut sich da besonders schwer, hat man doch über Jahrzehnte seine privaten Technologien wie ASPX, Silverlight und Co gepflegt, die leider alle nicht auf den gängigen Plattformen iOS und Android laufen. Wer jetzt glaubt man könnte dieses Problem mit dem Kauf eines Windows Smartphones lösen, wird sich aber täuschen. Es gibt da zwar WORD und EXCEL Editoren für die mobilen Windows Geräte aber vom Traum, dass man jetzt plötzlich mit Office 365 ein Firmen Microsoft Office in der Hand hat, bleibt nach dem ersten Ausprobieren wenig übrig (Don’t be fooled: Office 365 …).  Ausser einem Mobilen Clienten für Exchange (da gibt es schon lange bessere Apps, die mit Exchange synchronisieren, auf den verschiedenen Plattformen) und einem einfachen Dokument-Editor wird nicht viel geboten. WORD und EXCEL alleine reichen für Firmen eben nicht aus. Zumindest ein Anfang ist doch gemacht.

Besonders enttäuschend ist der mobile Sharepoint Support. Gerade die vielen Funktionen für Gruppenarbeit sind eigentlich für mobile Benutzer äusserst interessant. Mit den von Microsoft empfohlenen Browsern (IE und Firefox) erreicht man da wenig. Opera Mini wird nicht einmal erwähnt. Das Office 365 Angebot für interne Nutzung in Firmen (etwa 8$ / Benutzer&Monat) ist wenig interessant, da man damit keine externen Benutzer einbinden kann. Offensichtlich haben die von Microsoft avisierten kleinen Firmen gar keine Kunden.

Nachdem das mobile Angebot des Firmen Platzhirsches so dürftig ausfällt ist man geneigt, sich Google und Apple zuzuwenden und dort nach Angeboten für Firmen zu suchen. Dort findet man zwar recht gute Anwendungen für die mobilen Geräte bei der Integration mit Firmensoftware sieht es aber sehr bescheiden aus. Google versucht zwar immer wieder einen Neustart mit Software für kleine Firmen. Kommt aber der große Erfolg nicht (kein Wunder bei der doch recht infantilen Software) gibt man die Plattformen schnell auf und wendet sich neuen Ufern zu. Das schafft natürlich keine Vertrauensbasis für ein Firmengeschäft.

Im Moment gibt es auf dem Markt für Business-Mobile Integration ein riesiges Vakuum, in das viele Anbieter hineindrängen aber bis jetzt keine befriedigenden Lösungen für die Benutzer haben. Man muss sich zunächst mit partiellen Lösungen abfinden und sich sein Schlauphone selbst zusammenstellen.

 

Mit dem Smartphone im Ausland

Wer öfter verreist und sein Hotel vor dem Buchen ansehen möchte, wird sein Smartphone sehr schnell zu schätzen wissen. Vor Ort kann man alle Adressen, Telefonnummern usw abrufen. Im Ausland aber auch im Inland kommt es aber noch immer vor, dass man keinen 3G Empfang hat. Dann dauert das Laden der Seiten ganz schön lange. Noch schlimmer ist es, wenn man gar keinen Empfang hat, ihr Provider keinen Servicevertrag mit Providern im Ausland hat oder horrende Gebühren verlangt. Wenn der Mobilfunkprovider Zusatzpakete (z.B. 5 € für 50 Mbyte Datentransfer in Dänemark) anbietet, belastet es doch die Reisekasse ganz schön, wenn man wie im Inland im Web surft.

Es empfiehlt sich deshalb vor Reisebeginn wichtige Webseiten zu speichern. Dass kann man z.B. mit dem Safari Browser durch Screencopy nur teilweise machen. Der Opera Browser hat eine Funktion zum Abspeichern von Webseiten. Während der Urlaubsvorbereitung speichert man einfach die interessanten Seiten und Detailkarten ab und kann sich dann vor Ort Kosten, Zeit und viel Ärger ersparen. Sicherheitshalber nehme ich auch die Seite meines privaten Portals mit den Adressen von Angehörigen, Bank, Karten Sperre usw mit.

Wer einmal mit seinem Auto und einem Navi, dass keinen Empfang hat in der Altstadt von Palermo sein Hotel suchte, wird diese Methode zu schätzen wissen.

iPhone – ein Klick Anruf von Sharepoint Liste oder Dokument

Sharepoint hat eine sehr gute Benutzerfunktionen für Listen. Man kann Listen flexibel aufbauen, Excel Files importieren und benutzerfreundliche Ansichten generieren. Für Smartphones kann man spezielle Ansichten definieren, die genau auf den Bildschirm passen. Benutzt man den Opera Mini Browser, sehen die Benutzer auch den gewohnten Layout. Eine ideale Listen Anwendung ist z.B. eine Telefonliste für Gruppen, Familien, Schulen usw. Man kann die Telefonlisten in Sharepoint verwalten und Administratoren können den Zugriff zu den persönlichen Daten sehr gut kontrollieren. Man läuft damit nicht Gefahr, dass ein Benutzer plötzlich alle persönlichen Daten in Facebook oder Google+ durch einen falschen Knopfdruck einstellt. Hat man so eine schöne Liste, so möchte man natürlich die Rufnummern nicht von Hand eingeben sondern durch einen Klick das Telefongespräch starten. Obwohl selbst bei Sharepoint 2010 nicht an diese Funktion gedacht wurde, kann man diese Telefonfunktionen auch auf einem Standard (Hosted) Sharepoint nutzen.

Im Prinzip ist der Start eines Telefonanrufes sehr einfach und erfolgt über eine spezielle Link Adresse. Ein Link auf  www.vodafone.de wird wie folgt codiert

href=“http://www.vodafone.de/“www.vodafone.de </a>

Ganz ähnlich kann man mit dem tel: Tag ein Telefonanruf einleiten.
href=“tel:+491721212″> Vodafone Help</a>

Man muss eigentlich nur in einem Link andere Daten als die übliche http Adresse eingeben. Um in Shrepoint eine Spalte mit wählbaren Telefonnummern anzulegen muss man als Spaltentyp Hyperlink eingeben.

Nun kann man die Einträge mit Klick Telefon machen indem man anstatt der üblichen URL die Telefonnummer im Format tel:+49xxxxxxx eingibt.

Hier eine Seite zum Ausprobieren auf dem iPhone (empfohlen wird Opera Mini Browser auf iPhone oder Android verfügbar)

http://portaleco.mysp.ch/centered/SitePages/iPhone.aspx

Große Listen wird man wohl als Excel File in Sharepoint importieren und anschließend in Sharepoint verwalten. Wer das einmal mit 100 Benutzern, deren Rufnummern sich dauernd ändern gemacht hat, wird eine solche Cloud Telefonliste nicht mehr missen wollen.

Häufig benutzte Telefonlisten kann man als Webseite mit dem Opera Mini Browser speichern oder als Dokument lokal auf dem Smartphone speichern. Dann kann man auch dann Telefonieren, wenn keine Datenverbindung möglich ist z.B. Ausland.Auch im Inland gibt es noch Gegenden in denen man zwar mobil telefonieren kann aber die Internetanbindung nicht funktionert!

PS Man kann die Telefonliste auch mit dem Safari Browser ansehen. Mit dem Standard Mobile Mode von Sharepoint ist das aber sehr gewöhnungsbedürftig und für iPhone Benutzer nicht akzeptabel.

Sicherheitslücke iPhone – keine Analyse von Phishing Email möglich!

Zur Zeit werden wieder Phishing Emails an Master Card Kunden verschickt. Auf dem PC schaut man sich bei verdächtigen Emails im HTML Format an. Sieht man sich da den Absender  an

Received: from mail131.elasticemail.co.uk (mail131.elasticemail.co.uk [178.33.69.131])

so kann man den Phishing Versuch leicht erkennen. Beim iPhone geht das aber nicht, da die Email Funktion (wie auch der iPhone Browser) auf dem iPhone, keine einfache Möglichkeit hat, den HTML Code der Email anzuzeigen. Steve Jobs war überzeugt, dass die Benutzer seiner Produkte so komplizierte Sachen gar nicht wollen. Die Webgauner haben das bereits erkannt und verschicken zunehmend Phishing Angriffe und Links auf  betrügerische Webseiten an Smartphones. Man hofft, dass die Benutzer unterwegs nicht so sorgfältig arbeiten wie zu Hause am PC.

Empfehlung: Verdächtige Emails auf den PC weiterleiten und dort analysieren (oder an Apple Product Security zur Analyse schicken).

Sharepoint für iPhone und iPad – Layout

Besucht man Websites mit dem iPhone, so wird man feststellen, dass einige Sites ganz gut auf dem iPhone aussehen – meist ähnlich wie beim PC. Mit den exzellenten Scroll und Zoom Funktionen des iPhones kann man dann selbst auf großen Webseiten ganz vernünftig arbeiten. Viele Webseiten sehen aber äusserst gestört aus. Häufig hat man auch Schwierigkeiten, Daten auf Webseiten einzugeben.

Mit Sharepoint kann man auf dem iPhone einige Probleme erwarten, da Apple und Microsoft ihre Inkompatibilitätskriege gern auf dem Rücken der Benutzer austragen. Die folgende  Sharepoint Standard Seite (Mobil Einstieg für iPhone Benutzer)
http://portaleco.mysp.ch/public/ (ausprobieren auf dem iPhone!)

wird auf dem iPhone mit dem Safari Browser wie folgt dargestellt:

Die Webseite wird in eine einzige Spalte abgebildet. Diese Spalte kann natürlich bei großen Webseiten sehr lang werden. Man muss also sehr viel hin und her scrollen, wenn man etwas finden will. Manche Seiten werden so dargestellt, dass man in diesem Modus nichts lesen kann.

Der Sharepoint Server (ohne Änderung bei der Installation) leitet mobile Geräte mit kleinem Bildschirm automatisch auf die mobile Darstellung um. Das ist gut gemeint, ist auf dem iPhone aber eigentlich nicht mehr nötig. Diese Feature kann man auf dem Sharepoint Server abstellen (Disabling mobile view in Sharepoint). Läuft der Sharepoint Service bei einem Hoster, so kann man diese Änderung am Server nicht vornehmen.

Möchte man die Sharepoint-Seiten trotzdem in der Seitenanzeige sehen, so kann man den Opera Mini Mobile Browser als kostenlose App auf das iPhone laden. So sollten die Einstellungen aussehen:

Damit kann man Standard Sharepoint Seiten und auch viele andere Websites, die auf dem iPhone Probleme machen, vernünfig ansehen. Es wird empfohlen verschiedene Websites sowohl auf dem Safari Browser als auch auf dem Opera Mini Browser anzusehen. Gehen Sie hierfür auf die oben angegebene Start Webseite und dann auf den Button (SharePoint) References. Dabei wird man feststellen, dass viele Sharepoint Sites auch mit dem Safari Browser gut dargestellt werden (da ist Mobile disabled).

Man wird dabei auch auf ein Problem des Opera Mini Browsers stoßen, das verstärkt auftritt wenn die Opera Proxy Server überlastet sind (meist am Nachmittag oder Abend wenn die amerikanischen Benutzer aktiv sind). Man muss die Links (Button oder Text) sehr stark Zoomen damit die Klicks erkannt werden. Viele Eingabe-Elemente von Sharepoint (Controls) funktionieren weder mit dem Safari noch mit dem Opera Mini Browser. Will man Daten eingeben, empfiehlt es sich auf den Mobile Mode (einspaltig) umzuschalten. Hierfür gibt es auf der Start Seite einen Link zum Umschalten.Damit erhält man eine recht vernüftige, aber leider nicht ideale Umgebung, um mit Sharepoint auf dem iPhone zu arbeiten.

Wichtig ist, dass die Seiten so formatiert sind, dass man Texte sowohl auf dem iPhone als auch auf dem iPad lesen kann. Man sollte eine ähnliche Formatierung wie Zeitungen verwenden.Die Buchstaben sind bei Zeitungen etwa 3 mm großen Buchstaben (8 pt Schriftgröße) und die Spalten sind  etwa 40 Buchstaben (etwa 40 mm)  breit. Arbeitet man mit einem ähnlichen Layout dann kann man auf dem iPhone eine Spalte recht gut lesen und auf dem iPad kann man dann zwei Spalten darstellen.

Für Websites empfiehlt es sich immer die WIKI Funktion zu verwenden. Bei mobilen Geräten kann man schlecht mit der üblichen Navigation arbeiten (da müsste man immer hinscrollen). Es ist günstiger wenn die Links im Kontext stehen. Verwendet man den Sharepoint Standard WIKI Layout mit drei Spalten, erhält man automatisch eine recht optimale Gestaltung der Webseiten. In Wikis kann man Webparts, Listen usw sehr gut einbetten. Viele Autoren können inzwischen auch ganz gut mit WIKIs umgehen.  Das ist für private Portale oder Portale in kleineren Firmen besonders wichtig.

PS: Es wird nicht empfohlen, die Standard Style Sheets von Sharepoint zu ändern. Das bringt meist versteckte Probleme und erschwert die Migration wenn die nächste Version von Sharepoint auf den Markt kommt (hoffentlich mit besserer Unterstüzung für alle mobilen Geräte!).

Warum manche Wesites z.B. von Microsoft, IBM u.a. auf dem iPhone nicht funktionieren

Schaut man sich mit dem iPhone Webseiten an, so ist man zunächst begeistert. Die Seiten werden zwar sehr klein angezeigt, mit dem iPhone Zoom kann man aber sehr elagant und schnell interessante Bereiche der Webseite leserlich anzeigen. Bei näherem Hinsehen stellt man aber fest, dass manche Websites völlig anders dargestellt werden als auf dem PC und man damit mit dem iPhone überhaupt nichts anfangen kann.

Die Website z.B. von Apple funktioniert wie zu erwarten erwarten perfekt. Aber auch die Seiten von Behörden Stadt, Land und Bund funktionieren auf dem iPhone wie erwartet. Beispielhaft ist da z.B. die Website von Baden-Württemberg. Geht man dagegen auf Websites großer IT Firmen wie Microsoft, IBM oder SAP so erlebt man einige enttäuschende Überraschungen. Die Sites funktionieren nur teilweise oder überhaupt nicht auf dem iPhone. Bei IBM wird auf dem iPhone eine ganz andere Website angezeigt, die hauptsächlich Marketing Informationen enthält und die speziell für mobile Geräte konzipiert wurde. Die vom PC gewohnten IBM Seiten sucht man vergeblich. Allerdings gibt es bei IBM in der Fußleiste eine Option mit der man sich die Seiten wie auf dem PC (ganze Seite) ansehen kann. Zoom funktioniert bei manchen Teilen von Seiten aber nicht.

Die genauere Analyse zeigt, dass Webseiten mit limitierter Bildbreite (< 1024 pixel), die sich streng an die HTML Standards halten, auf dem iPhone gut angezeigt werden. Komplexer aufgebaute Seiten produzieren mit dem Safari Browser des iPhones nur Schrott auf dem Bildschirm. Manchmal, z.B. bei Microsoft Seiten, kann man das Problem umgehen indem man den Opera Mini Browser verwendet, den man als kostenlose APP vom Apple APP Store herunterladen kann. Um eine Vollbildanzeige zu erhalten muss man bei  Opera die Einstellungen ändern (Vollbild – EIN, Einspaltige Ansicht – AUS).  Mit dem Opera Mini Browser kann man gut mit Microsoft Sharepoint Seiten arbeiten. Interessanterweise erhält man mit Sharepoint 2007 bessere Ergebnisse auf dem iPhone als mit Sharepoint 2010.   Bei SAP funktioniert aber der Safari Browser einigermaßen und der Opera Mini Browser überhaupt nicht. Manchmal könnte man die Standard PC Seiten auf dem iPhone eigentlich gut darstellen. Beim Server wurde aber eine Option aktiviert, mit der Webseiten für kleine Bildschirme „optimiert“ werden. Genau das möchte man aber auf dem iPhone nicht haben. Manchmal genügt ein Anruf beim System Administrator um dieses Problem zu korrigieren. Das funktioniert aber nur bei relativ einfachen Websites.

Schwierig ist es dagegen bei IBM.  Auf die riesige IBM Website mit auch mobil interessanten Funktionen kann überhaupt nicht zugegriffen werden (so will man den Kunden den Ärger ersparen). IBM ist z.B.  die einzige große Firma, bei der man mit IBM Whois die Telefonnummer jedes IBM Mitarbeiters erfahren kann (das ist wahre Kundenfreundlichkeit und Transparenz!) Die iPhone Unverträglichkeit von IBM ist ziemlich unverständlich konnte doch der IBM WebSphere Portal Server schon 2001 mit Handys und Spracheingabe arbeiten.Man konnte sogar das Endgerät ohne Unterbrechung während einer Transaktion wechseln. Das Problem von IBM ist jedoch typisch für große Firmen. Hinter dem Web Frontend verbergen sich hunderte von Servern, von denen nur ein Teil auf dem Stand der modernen Web Techniken sind.

Der Grund für die iPhone Unverträglichkeit von Microsoft und IBM ist in ihrer Produkt- und Marketing-Strategie zu finden. Man wollte die Kunden dadurch an sich binden, dass man den Kunden Lösungen verkauft, die mit Produkten der Konkurrenz nicht kompatibel sind (IBM z.B. /370, Microsoft WINDOWS aber auch APPLE mit MAC, iOS aber auch iPhone). Die Webprodukte von Microsoft (aspx, .net … ) und IBM (z.B. Flash) verwenden Client Komponenten, die auf dem iPhone aber auch auf anderen mobilen Geräten nicht funktionieren weil sie die  mit dem W3C  Standards (HTML, HTML5) nicht kompatibel sind. Viele Kunden, die Produkte von Microsoft und IBM für ihre Lösungen verwenden, sitzen nun im mobilen Geschäft mit in der Tinte. Die Marketing Strategen haben die eigene Durchsetzungskraft wohl überschätzt. Die Techniker bei Microsoft und IBM haben das schon längst eingesehen und arbeiten bei der W3C Standardisierung kräftig mit. Beim oberen Management der Großfirmen konnten sich die Techniker aber offensichtlich nicht durchsetzen. Microsoft (Sharepoint) und IBM (WebSphere Portal) arbeiten nun aber fieberhaft daran, ihre Webprodukte kompatibel mit den Standards zu machen. Wie sagte schon der Dichter „Spät kömmt ihr – aber ihr kömmt!“.

Ratschlag an iPhone Besitzer: Installieren Sie zusätzlich zum Safari Browser auch den Opera Mini Browser und probieren Sie die für Sie wichtigen Websites (z.B. die der eigenen Firma) aus. Generell kommt der Opera Mini Browser mit komplexen Seiten besser zurecht als der im iPhone eingebaute Safari Browser. Man muss aber dafür die Option Vollbild (Full Screen) im Opera Browser setzen. Häufig kann der Administrator z.B. des Firmenservers Optionen so einstellen, dass man mit dem iPhone einigermaßen arbeiten kann (wenn die Angestellten dafür bezahlt werden). Kunden werden sich mit den Problemen aber wohl nicht abplagen wollen.

Beim Kauf eines neuen Geräts sei es nun ein PC, PAD oder Mobiltelefon sollte man vor dem Kauf ausprobieren, ob man die für einen selbst wichtigen Funktionen wirklich benutzen kann oder ob man eine Marketing Falle läuft.

Auf allen Browsern funktioniert häufig nur die Eingabe von Textzeilen und Zahlen. Komplexere Eingaben z.B. für Rich Text oder komplizierte Menu Strukturen für die Navigation kann man mit dem iPhone meist nicht bedienen.