Archiv der Kategorie: Sharepoint

iCloud Hack – why you should own a Private Portal

Hacker

Hackers and government agents

Most people understand the difference between a private safe at home and a rented safe controlled by a bank. Your private safe is endangered by family members and burglars. Your bank safe is protected against burglars but is  endangered by banking and government rules as well as fraud by bank employees.

People have a rough understanding of the pros and cons of the physical safe security solutions. However, users have no chance to assess the quality of online IT services.

They hope their data are adequately secured and backed up. Hopefully, the apps they are using and the companies running it will be operational forever. Passwords and accessed are handled according highest security standards. Users hope  that large organisations like Facebook, Yahoo or Apple take better care of their data than small companies. This is certainly not true. The large organisations may have very good mechanisms to protect their data. However, criminals prefer large targets because the return on investment is much larger. Large companies are subject to all kinds of government regulations e.g. banks may not allowed to hand out the money you have in your saving accounts (just figures in a data base).

Many people think that their smart phone is data safe and store huge amounts of  sensitive data – very often data which are owned by other people (e.g. email), employers or companies. Today you may be forced to give immigration officers your passwords to social networks and private accounts.

My solution to this problem is rather simple. I use a private Sharepoint Server Private Portal for me, my family clan, my professional project partners but also my guitar club. The Private Portal is hosted by a small hosting provider in Switzerland. The cost is about 120$/year for > 100 users. Microsoft is also offering  Sharepoint Online for $5/user. The Microsoft Sharepoint software is used by a lot of large companies. Therefore it will be  maintained at least for the next 20 years. Microsoft has a good track record on providing long-term support for their business software. The staff of the Swiss hoster is very experienced and provides services also to Swiss banks. Swiss government tries to establish a trusted IT infrastructure in Switzerland and knows how important security and privacy is for this business – I do not trust the legislation and government agencies of Trump, Merkel or Putin.

I personally control the high level access to my private portal and can create subportals for groups and invite other users.  Users can manage the access to their data. Sharepoint provides multi language support – a very important figure for my WW family.  It also provides private communication much like Facebook. You must not use eMail services to communicate. I don’t store a lot of data on my smart phone. Sensitive data is stored at the portal and can be accessed anytime with a browser or special Sharepoint apps. I personally prefer a browser which works on any device.

Certainly the private portal  server can be attacked by hackers much like any other Sharepoint server. However, the ROI will be very small and not very interesting to NSA and other government agencies. The private portal has also the advantage that I can get a copy of all my data to my PC whenever I want and can move to another service provider. I am using standard systems like Facebook, XING , Google etc for first contacts, chats  and „throw away“  data. The nice things about my Private Portal – no advertizing and no nasty messaging during work. It’s certainly worth 10$ per month.

Attention: Big Companies like Microsoft, Apple, Google etc want to drive the small hosters out of business  and move users to their closed platforms. An Open Source Collaboration Portal offering for private and small business is needed.

PS Sending Sharepoint Messages to users, which are not registered. (German)

iCloud Hackers Threat well known

iCloud Hack: How to Unlock  iCloud & Disable Apple ID without password

 

Cloud Sklave werden – bei Apple, Google oder Microsoft

Blue Cloud SkyZurück zur Steinzeit der IT ist der neueste Trend bei den großen Anbietern. Anstatt Anwendungen auf dem lokalen Gerät auszuführen, sollen jetzt Daten und Anwendungen auf zentralen Servern im Web laufen. Ältere IT Hasen erinnern sich noch an die Zeiten als sie ihre Programme in Form von Lochkarten zum Zentralrechner bringen mussten (noch heute bringt man z.B. große Mengen von Daten per Festplatte zum Hochleistungsrechenzentrum in Stuttgart). Einen wesentlichen Fortschritt brachten dann in den 70er Jahren die IBM /370 Systeme, die mit standardisierten Terminals und einem Browser (3270 Architektur) über Coax- und Telefonleitungen bedient werden konnten.

Die Benutzer waren die Sklaven des Rechenzentrums – was die RZ Leitung als Programm nicht anbieten wollte, gab es einfach nicht. Die Programmierer erfanden deshalb die Virtuelle Maschinen, die man auf den Maschinen des Rechenzentrums installieren konnte. Dort konnte man eigene Programme installieren und über die Netzwerke Freunden in der ganzen Welt zur Nutzung zur Verfügung stellen. Diese Technologie war sehr teuer – ein Programmierarbeitsplatz kostete damals etwa 100 k$ (gute alte!). Das gemeine Volk konnte sich das natürlich nicht leisten. Oft fand man in den Büros noch Terminals für zwei Mitarbeiter die man drehen konnte und um die man kämpfen musste. Der Vorteil dieser Systeme war die große Stabilität. An den Terminals konnte man nichts verändern vor allem keine Programme laden.

Mit der Einführung des IBM Personal Cumputers in den 80er Jahren kam die große Freiheit für die IT Nutzer. Jeder konnte nun Programme seiner Wahl installieren, standardisierte I/O Geräte anschließen und den PC auch zum Kunden oder nach Hause mitnehmen. Am Anfang waren das noch Ziehkoffer (Schlepptop), die dann zu Laptops und Smartphones mutierten. Die Programmentwickler hatten eine einheitliche Plattform und Zugriff auf eine Vielzahl externer Geräte mit standardisierten Schnittstellen und schufen zahllose Programme für die Anwender. Die große Freiheit führte auch ins Chaos. Programme und Daten waren zunehmend nicht kompatibel und auch nicht austauschbar. Mit der Einführung des Internets und des Webbrowsers in den 90er Jahren sollte wieder Ordnung geschaffen und wieder eine ähnliche Infrastruktur wie zu /370 Zeiten hergestellt werden. Auf Millionen von Servern wurde über mehr oder weniger einheitliche Browser zugegriffen.

Die Personal Computer der Benutzer wurden zu komplexen Rechenzentren mit vielen inkompatiblen Programmen, häufigen Updates, Angriffen mit Viren, Trojanern und Fehlern in  schlecht programmierten Anwendungen. Die Benutzer sind mit der Bedienung und Wartung ihrer Personal Computer überfordert und wollen nicht einen Großteil ihrer Zeit mit der Wartung ihrer Geräte verbringen. Da liegt es nahe zum bewährten /370 System Modell zurück zu gehen. Die Anwendungen laufen auf vielen virtuellen Maschinen in der CLOUD – man braucht eigentlich nur noch einen standardisierten Browser auf dem eigen PC, PAD oder Smartphone und natürlich schnelle Datenübertragung z.B. über Glasfaser Netze.

Hierfür braucht man aber wieder große Rechenzentren in denen die Anwendungen in Millionen von virtuellen Servern laufen. Dafür benötigt man viel Geld, spezielles Knowhow, globale Infrastrukturen und auch Einfluss auf die Politik und Behörden in vielen Ländern.

Im Moment gibt es eigentlich nur die drei Firmen Apple, Google und Microsoft, die auf diesem globalen Markt (ohne China) agieren können. Alle drei Firmen versuchen ihre proprietären Standards auf den Märkten durchzusetzen. Die Benutzer müssen sich jetzt entscheiden, wem sie sich anvertrauen und wem sie in Zukunft ihr Geld für die Cloud Services geben wollen. Die großen 3 ? haben alle das Ziel mehr Geld von den Kunden zu kassieren und den Cloud IT Markt zu dominieren. Dabei verfolgen sie unterschiedliche Strategien.

  • APPLE baut auf Innovation bei den Endgeräten, leichte Bedienbarkeit von Hardware und Software und ein Netz von unabhängigen Anwendungsentwicklern. Mit hohen Preisen für die Hardware versucht man das Geld für die Investitionen in die Cloud Infrastruktur zu verdienen. Bei Unternehmen tut sich Apple aber sehr schwer. Apple hat aber genug Geld in der Kriegskasse um die Cloud Investitionen zu stemmen. Es gibt allerdings einen ziemlichen Engpass bei internen und externen Entwicklern. Skill kann man nicht so einfach kaufen. Apple möchte Premium Cloud Anbieter werden, der hohe Preise für seine Produkte verlangen kann.
  • MICROSOFT hat zu lange auf traditionelle WINDOWS Software auf PCs und Servern gesetzt und versucht jetzt bei Cloud aufzuholen. Die Stärke von Microsoft ist die große installierte Windows Software Basis bei Endverbrauchern und Unternehmen. Microsoft kann wohl langfristig keine eigene mobile Hardware erfolgreich anbieten und ist ähnlich wie heute bei PCs und Servern auf externe Partner angewiesen. Da werden wohl ähnliche Probleme wie heute bei PCs auftreten. Microsoft hat aber genügend Verbraucher und Unternehmen auf den Microsoft Pfad verführt, die zumindest kurzfristig mit ihren Kernanwendern nicht zu anderen Cloud Anbietern wechseln können. Microsoft hat eine große Mannschaft von internen und externen Entwicklern und viel (auch leidvolle) Erfahrung im Management von großen Client/Server Netzen. Microsoft wird auf große Stückzahlen bei gehobenen Preisen für den Cloud Service setzen. Da Unternehmen ein wesentlicher Markt für Microsoft sind, wird wohl weiterhin Wert auf langfristige Stabilität und Kompatibilität gelegt.
  • GOOGLE hat eigentlich nur die Such- und Werbungstechnologie als eigene Technologie Basis. Ein wesentliches Asset ist aber das Android Betriebssystem für die Anbieter von billiger Hardware. Ähnlich wie die Google Anwendungen wurde Android aber schnell u.a. mit viel Open Source Code gestrickt. Das sorgfältige Management eines komplexen Systems mit vielen Hardware- und Softwarelieferanten ist sicher nicht eine Stärke von Google. Benutzer müssen damit rechnen, dass Google viele Anwendungen einführt aber bei Mißerfolg sofort einstellt. Google zielt mit seiner Cloud Strategie auf billige, kurzlebige Produkte, die in hoher Stückzahl verkauft werden.

Mit Einführung der Cloud Services ändert sich auch das Business Modell der Anbieter. Bisher konnte man durch Verkauf von Software mit relativ wenig Einsatz von Kapital hohe Gewinne einstreichen – Software Entwickler kosten ja nicht viel! Für den Aufbau der Cloud Infrastruktur braucht man aber viel Geld für Rechenzentren, Service und schnelle Netze. Ein Teil der Hardware, die bisher der Benutzer eingekauft hat, ist jetzt beim Cloud Service Provider.  Die Gewinnmargen werden also sinken und müssen durch größere Umsätze aus den Service-Einnahmen kompensiert werden. Bei einem solchen Umbau sind schon einige große IT Firmen gescheitert.

Private IT Benutzer werden sich je nach Anforderungsprofil einem der drei Cloud Anbieter anschließen müssen. Typische Benutzer werden wohl ausgehend von einem Windows PC mit I/O Geräten (in Zukunft werden es wohl mehr) verschiedene Cloud Dienste andocken. Schon in der Familie wird man mit verschiedenen Endgeräten arbeiten, weil die Familienmitgieder meist in unterschiedlichen Gruppen agieren. Für Benutzer mit wenigen Standardanwendungen kann es vorteilhaft sein, schnell in die Cloud zu migrieren.

Spätestens wenn Microsoft das Geld für das bisher verschenkte  WINDOWS 10 kassieren möchte, wird es Zeit zu handeln.

Meine persönliche Strategie ist es den Umzug meiner IT in die A-G-M Cloud hinauszuzögern. Für professionelle Zwecke verwende ich schon seit Jahren eine private Cloud (PrivatPortal – Micorsoft Sharepoint gehosted in der Schweiz). Für den Datenaustausch in der Familie wird ein lokaler Datenserver ( NAS – Network Attached Storage) verwendet, der mit dem FritzBox Router implementiert ist. Darauf können alle Familienmitglieder lokal mit einer APP von Apple und Android Geräten zugreifen. Für alte Anwendungen und Dokumente ist ein Offline Archiv Windows 7 Server installiert.  Mit dieser Strategie kann man sicher einige Jahre gut leben bis sich der Dampf über der Cloud Szene gelichtet hat.

Private Cloud Strategie

Bru_PeopleCloud Services sind im Moment ein heiß umkämpfter Zukunftsmarkt. Alle großen IT Anbieter wie Amazon, Apple, Google, IBM aber auch Internet Provider und sogar Hardware Lieferanten wie Lenovo möchten unsere Daten in ihrer Cloud speichern und Cloud Anwendungen liefern. Zum Einstieg werden diese Neuerungen nach dem Getty Öllampen Prinzip zunächst kostenlos angeboten. Später soll man für diese Services dann aber lebenslang kräftig bezahlen. Sinnvolle Cloud Einstiegspakete mit GByte Speicher, EMail und Kalender kosten etwa heute 100 €/Jahr und Benutzer.

Dafür soll man in Zukunft keine Software mehr kaufen müssen und braucht sich um Server, Hardware, Software Updates, BackUps und Sicherheit keine Sorgen mehr zu machen. Alte IT Hasen erinnert es an die goldenen Zeiten, als man in der Firma zentrale Rechner, Speicher und Drucker sowie einige wenige Anwendungen hatte, um die sich die IT Abteilung kümmerte. Man selbst konnte sich auf die eigene Arbeit konzentrieren.  Heute gibt es in großen Firmen Tausende von Servern und Endgeräten (auf denen unzählige meist inkompatible   Anwendungen laufen) und die mit komplexen Netzen weltweit verknüpft sind. Diese Systeme müssen mit immensem  Aufwand verwaltet werden. Mit Cloud Services soll nun die Komplexität dieser Systeme wieder reduziert werden.

Auch in den Familien sind die Zeiten vorbei als eine Familie nur einen PC hatte, der mit einer langsamen Leitung mit dem Netz verbunden war.  In einer typischen Familie findet man heute mehrere PCs, Laptops, Smartphones, Tablets sowie diverse Geräte wie z.B. Router, Drucker, Scanner, Foto/Video Apparat, TV, Radio, Lautsprecher, Navigationssystem usw. Da verliert man schnell den Überblick auf welchem Gerät bestimmte Daten wann gespeichert wurden und mit welcher Applikation und mit welchen Passwörtern man mit den Daten arbeiten kann. Private Cloud Services (zumindest die Werbung) versprechen hier einfache Lösungen. In der Praxis sieht es dann aber meist komplizierter aus. Kauft man Geräte und Services wahllos ein, hat man nach kürzester Zeit ein komplettes Chaos im Haus ähnlich wie bei großen Firmen. Es empfiehlt sich eine Bestandsaufnahme sowohl der Geräte als auch der Anwendungen zu machen.

Beispiel für eine konventionelle Familie mit Vater, Mutter und 2 Kindern im Teenage Alter.

  • Vater
    Geräte: iPhone, Windows Laptop, Fotoapparat
    Anwendungen: Email, Messaging, Kalender, Office(WORD, EXCEL, PowerPoint) , (Privat & Arbeit), Foto & Video,  Musikverein, Schule
  • Mutter
    Geräte: Handy, Android-Tablet, PC (Shared), Drucker
    Anwendungen: Email, Messaging, Kalender, Word (Privat, Familie)
  • Teen 1 
    Geräte: Smartphone, PC, XBox
    Anwendungen: EMail, Messaging, Kalender, Office, Spiele, Musik, Audio, Foto/Video, Sportverein
  • Teen 2
    Geräte: Smartphone, Tablet
    Anwendungen: EMail, Messaging, Kalender, Office, Schulportal, Audio, Foto/Video, Blog, Spiele
  • Haus
    Geräte: Smart TV, Navi, Router (WLAN), WLAN Festplatte (BackUp), WLAN Drucker

Apple, Microsoft und Google hätten gerne, daß die Familie ein Gesamtpaket einer einzigen Firma benutzt. Den besten Cloud Services hat hier wohl Apple. Das ist sicher auch das teuerste Angebot. Leider werden sowohl Vater und Mutter im Beruf und häufig auch die Kinder in der Schule wohl weiter Microsoft Office Software einsetzen müssen. Da macht es keinen Sinn, zusätzlich privat Apple Software zu verwenden. Für die Kinder ist es wichtiger mit den Anwendungen ihrer Freunde und ihrer Schule kompatibel zu sein. Hier wechseln die Moden sehr schnell (Facebook out –  WhatsApp u.a. in). Für die Kommunikation funktioniert eigentlich nur Email und SMS Messaging (vielleicht sollte Mutter auf ein Smartphone upgraden) innerhalb der Familie.

Cloud Services, die leicht zu bedienen sind und die das Aufgabenspektrum der Familie abdecken, gibt es zur Zeit leider nicht (obwohl viele Firmen das behaupten).  Die wichtigste private Anwendung neben dem Backup für mobile Geräte ist zur Zeit wohl die Speicherung von Audio, Fotos und Videos in der Cloud.  Es empfiehlt sich dabei aber die Cloud nur als Zwischenspeicher zu benutzen.  Die Internetverbindungen sind viel zu langsam um größere Datenmengen zu bewegen. Wahrscheinlich werden viele Cloud Anbieter aufgeben müssen, wenn sich der Cloud Markt stabilisiert. Dann kommen ihre Cloud Daten in die Hölle und nicht in den Himmel.

Will man Daten nicht mit anderen teilen, empfiehlt es sich, den Cloud Service zu benutzen der am besten mit dem eigenen Gerät zusammen arbeitet z.B. iCloud auf dem iPhone. Will man Daten mit anderen teilen, sollte man erst mit einem einfachen File Sharing Cloud Service Erfahrungen sammeln z.B. mit Dropbox bevor man viel Arbeit und Zeit in die Organisation von Cloud Services steckt.

Es wird empfohlen im Haus eine WLAN Festplatte Family Cloud für BackUps und Daten Sharing zu installieren. Man kann auch einen älteren PC für diesen Zweck einsetzen. Schaltet man das Gerät nur dann ein wenn es gebraucht wird, hat man auch viel für den Schutz seiner privaten Daten getan.

Ich selbst verwende ein professionelles Microsoft Sharpoint System, das in der Schweiz gehostet wird. Das System könnte alle Bedürfnisse einer Familie abdecken und funktioniert mit dem Browser und speziellen Apps mit allen gängigen Geräten. Die Benutzerschnittstellen sind aber nicht sehr benutzerfreundlich. Für nicht IT affine Benutzer muss man einfache Zugänge und Anwendungen anpassen. Dafür kann man mit dem System für 10 € im Monat aber auch eine Großfamilie weltweit bedienen. Man kann aber erwarten daß Microsoft dieses System bald einstellt, weil es für das Geschäft mit der echten Cloud eine zu günstige Konkurrenz ist.

In Deutschland muss man sehr gut aufpassen wenn man Daten und Anwendungen in der Cloud speichert und mit anderen teilt oder von anderen empfängt. Gemäß deutscher Rechtsprechung wird man damit ein Internet Dienstleister selbst wenn man nur seine Familie versorgt. Die Fraktion der deutschen Abmahnanwälte liegt schon auf der Lauer. Nachdem aber unsere Bundestagsabgeordneten ihre Daten im großen Stil mit Hackern geteilt haben, knnn man in Zukunft wohl auf etwas mehr Verständnis unserer Politiker hoffen.

Siehe auch:

Sharepoint Offline mit Laptop und iPhone

Sharepoint Mobil mit Mercury Browser mit iOS und Android

Building Personal Info Boards with Sharepoint XML Viewer

Building a Private Cloud with Sharepoint and Sharekami Client

BayBlueAlmost every IT company tries to lure customers to their cloud. The goal is to lock in the customers to a proprietary scheme much like Microsoft or Apple have done successfully. Once you have stored your data and use proprietary applications on their platforms you probably will not be able to move to another cloud platform. You can also expect that most of the cloud platforms will be closed down because they cannot work profitable or have chosen the wrong technologies. Early Google customers have been caught several times on systems which Google gave up after a couple of years.
Private users, professionals, small groups (friends, family, SMBs) want to store their data for a long time (> 20 years) and want to control the access to the data personally. You really can’t trust Apple, Facebook, Google and others not to change their mode of operation, security models and last not least their business model. Typically all the services are free till the users are trapped. However, after a couple of years high services high fees are asked for.
Therefore the strategy of users should be store and administer their data themselves on systems they control e.g. on a home server or on a trusted platform maintained by a service provider of their choice. The platform should provide secure access from multiple devices via private networks and the web much like today with local PC networks connected to the web. This provides also a smooth migration path from todays PC based home and SMB.

I am using a hosted Sharepoint Server as platform to store data to be shared between users and devices. Sharepoint provides user (groups) and security management as well as public and private web sites and a communication and collaboration platform. My Sharepoint Server is hosted by a very reliable  Sharepoint hoster in Switzerland, because Switzerland offers a very good legal system for protection of private data. For about 150 $/year the Sharepoint Server can support easily 100 users. Thus the cost/user are really low. Most Sharepoint functions can be used with a standard browser on mobile devices. However, the user interfaces are not really friendly on mobile devices. It is recommended to design a couple of  „mobile friendly“ (Example) Sharepoint pages on web sites. Users can access the Sharepoint Server without buying special apps for the mobile devices keeping the cost especially for casual users really low. There are also a number of free Sharepoint clients available for iOS (Colligo, Sharekami  Video. SharePlus) . There are also some clients available on Android.

The browser interface to Sharepoint does not support interaction with data on iOS devices. You cannot upload documents and photos directly from the iPhone or interact efficiently with the Sharepoint communication and collaboration functions of Sharepoint.  Sharekami Pro is a iOS App (19.99 $) which allows comfortable interaction with the major Sharepoint functions and upload of  e.g. QuickOffice documents and photos.

Sharekami-Pro

 

 

The user interface is similar to the interface to iCloud. Sharekami Pro is recommended for mobile Sharepoint power users. Sharepoint Pro supports for data which are loaded from the Sharepoint server to mobile devices, which is important for private and professional users.

With a hosted Sharpoint Server and mobile clients like Sharekami Pro users can build their own cloud with low cost and minimum administration effort. Data and access can be controlled personally – freedom to cloud users! No need to rely on Apple, Google, etc.

 

Private Cloud mit ownCloud

Blue Sky

Der eigene Himmel mit ownCloud

Alle großen IT Firmen Apple, Google, IBM, Microsoft, Oracle, SAP u.a. versuchen heute ihre Geschäftskunden aber auch die privaten Benutzer auf ihre Cloud Services  zu migrieren. Für typische PC Nutzer hat das durchaus Vorteile. Die ursprünglich recht einfachen Programme für den persönlichen Gebrauch sind inzwischen zu wahren Monstern gewachsen. Wer heute eine typische Installation mit Windows, MS Office Suite, Apple iTunes usw hat, wird durch häufige Updates beim Arbeiten behindert. Wer keine schnelle Datenleitung hat, kann mit diesen Programmen praktisch nicht mehr arbeiten. Diese „Alt“programme sind auf mobilen Geräten nicht lauffähig. Dazu kommt, dass die Qualität der Programme für den Benutzer immer schlechter wird. Häufig muss man in Foren nach den Fehlern und den Korrekturen suchen, die in den Programmen regelmäßig auftreten und von den Herstellerfirmen ga nicht korrigiert werden.

IT „Urgesteine“ erinnern sich noch an die gute alte IBM /370 Welt in den 70er Jahren, in der alle Programme zentral auf den Hosts (auch weltweit) liefen und man am Arbeitsplatz nur einen Thin Client (3270 Terminal = Browser) hatte, den man nur einschalten musste, wenn man arbeiten wollte. Allerdings konnten Normalverbraucher auch nur das machen was ihnen die zentrale IT anbot. Die Freaks hatten aber damals auch schon Virtuelle Maschinen auf denen spezielle Apps liefen. Die ersten Personal Computers waren damals eine Revolution, weil jetzt auch „normale“ Benutzer Programme nach ihren Bedürfnissen nutzen konnten.

Wer diese „vorbestimmte“ IT Welt kennt, wird von den neuen Cloud Angeboten nicht so leicht zu begeistern sein. Dazu kommt, dass die Geschäftsbedingungen (AGBs) der Anbieter nicht gerade benutzerfreundlich sind. Da werden private Daten beliebig genutzt, Dienste nach Belieben eingestellt und die Preise erhöht sobald die Benutzer technisch nicht mehr auf eine andere Plattform wechseln können. Für Einstiegspreise von 6 € /Monat je Benutzer erhält man nur sehr rudimentäre Services. Offensichtlich peilt man ähnliche Gebühren > 20 €/Monat wie beim Internet Zugang oder Mobiltelefon an. Mit dem Verkauf von Software an die Endkunden kann man ja nichts mehr verdienen.

Anders als Firmen haben private Cloud Benutzer das Problem, dass die IT Partner wie Familie, Freunde, Behörden, Firmen auf unterschiedlichen Cloud Plattformen arbeiten. Das Problem kann man nur dadurch lösen, dass sich ein Cloud Anbieter auf dem Markt durchsetzt und ein Monopol etabliert ähnlich wie z.B. Microsoft in der PC Welt. Für private Benutzer ist das wohl eher ein Alptraum.

Ähnlich wie beim PC gibt es aber auch die Alternative der Personal Cloud. Man kann sich eine solche private Cloud für sich und seine Freunde/Geschäftspartner einrichten, die bei einem Hardware/Software Provider im Web läuft. Dann braucht man sich um den Betrieb der Hardware, Software Updates, Sicherheit usw nicht zu kümmern. Man bleibt dabei auch im Besitz seiner Daten, kann selbst entscheiden wer Zugriff auf diese Private Cloud hat und kann zu einem anderen Cloud Hoster wechseln, wenn man mit dem Serviee unzufrieden ist oder der Preis willkürlich erhöht wird.

Ich verwende zur Zeit einen Microsoft Sharepoint Server, der in der Schweiz gehostet wird, für meine private Cloud, die auch von mobilen Geräten erreichbar ist. Diese Cloud kann bis 100 Benutzer bei Kosten von etwa 10€/Monat (0.1 € / Benutzer und Monat!) genutzt werden. Sharepoint 2010 enthält ein komplettes Content Management System, Aufgabensteuerung (Workflow) und Funktionen für die Zusammenarbeit in Gruppen. Die Zugriffskontrolle kann auf mehreren Ebenen auch von den Benutzern kontrolliert werden. Die Benutzerschnittstellen sind leider noch im alten Stil und werden von Smartphone Benutzern kaum Begeisterung hervorrufen. Das System ist sehr stabil, ist schon mehrere Jahre im Markt (ich nutze Hosted Sharepoint seit 2007!) und wird heute hauptsächlich in Unternehmen genutzt. Da haben die Mitarbeiter keine Wahl. L.eider ist aber zu vermuten, dass Microsoft Sharepoint  langsam sterben läßt um die Benutzer auf ihreteurere  Cloud Plattform zu migrieren.

Ideal wäre es, wenn man eine standardisierte Cloud Plattform hätte, die auf offenen Standards für Anwendungen, Daten- und Kommunikation basiert,  eine einheitliche Benutzerschnittstelle bietet und die von vielen kleineren und großen Hoster Firmen unterstützt wird. Als Vorbilder könnten hier z.B. die Linux Desktop Distributionen (z.B. das freie Ubuntu) oder auch die WordPress Plattform sein. Beide arbeiten mit einem ähnlichen Business Modell. Privatpersonen und kleiner Anbieter erhalten die Plattform kostenlos um eine große Verbreitung der Plattform zu erzielen. Größere Firmen bezahlen für Installation und langfristige Unterstützung.  Dabei besteht allerdings bei proprietärer Code Basis wie bei WordPress die Gefahr, dass große Firmen eine innovative kleinere IT Firmen einfach aufkaufen und dann die Benutzer wieder einfangen.

Eine interessante Entwicklung ist ownCloud, eine offene Cloud Plattform, die ähnliche Services anbietet (Speicher, Sync, Kalender, Adressen, ToDo, Benutzer Management, Apps für IOS/Android usw) wie die der großen IT Anbieter.  Es gibt auch schon die ersten ownCloud Service Provider auch in Deutschland, die ownCloud Services anbieten. Man kann aber eine eigene ownCloud z.B. auf einem 1&1 Host für etwa 7 €/Monat betreiben (natürlich für mehrere Benutzer). Allerdings braucht man da mindestens einen „Kundigen“ in der Gruppe, der einen Hosted Server verwalten kann – das ist allerdings meist einfacher als einen eigenen PC mit komplexer Software zu betreiben.

Wenn unsere Politiker ein wenig Ahnung von Software oder IT Infrastruktur hätten (oder wenigstens vernünftige Berater aus dem IT Mittelstand) würden sie mit einigen Millionen € und mehreren kleinen IT Firmen eine offene ownCloud  Plattform und deren Nutzung in Schulen und Behörden fördern. Dann könnte man sich viel Ärger mit den US Monopolisten ersparen. Die deutschen Hochschulen könnten dies auch als Spielwiese nutzen, um neue Ideen auf einer einheitlichen Plattform auszuprobieren und auf den Markt zu bringen. Um die kostenlose Plattform herum, können dann clevere Anbieter kostenpflichtige Zusätze (Cload Apps) anbieten, von denen die Entwickler auch leben können.

Neue Optionen beim Opera Browser 8.0

O

Seit Jahren benutze ich den Opera Mini Browser auf dem Mobile Phone für traditionelle Websites speziell für Sharepoint. Der Opera Browser Proxy kann die Datenmenge, die zum Mobile Phone gesendet wird erheblich reduzieren. Das ist besonders interessant bei Sharepoint, da die Seiten große Mengen an Strukturdaten enthalten. Mit der bisherigen Version des Opera Mini wurde immer die gesamte Seite geladen und man konnte dann zu den interessanten Bereichen Zoomen. Mit der Version 8.00 kann man das Verhalten des Opera Browsers auf dem Mobile Phone z.B. iPhone  gezielt steuern. Bei den Einstellungen kann man Desktop oder Mobile als User Agent wählen. Hier sollte man die Option Desktop wählen, da viele Sites u.a. die Darstellung ändern, wenn sie erkennen dass mit einem Mobilen Gerät mit kleinem Bildschirm zugegriffen wird. Zusätzlich gibt es drei Stufen für die Datenverkehr-Einsparung: Opera Mini, Opera Turbo und AUS . Bei der Opera Mini Einstellung wird der Datenverkehr am stärksten reduziert. Typisch ist die Reduktion > 80 %. Leider werden dabei manche Seiten nicht richtig dargestellt. Große Seiten werden z.B. abgeschnitten. Man sollte deshalb die Option Turbo wählen. Das funktioniert mit meinem Sharepoint 2010 Server sehr gut. Falls es dann noch Probleme gibt, kann man die Datenreduzierung ganz ausschalten.

Ich trenne auf dem iPhone grundsätzlich zwischen privatem Browser (Safari) und Business Browser (Opera). Damit kann man Verlauf, Lesezeichen usw sauber trennen.

Building Personal Infoboards with Sharepoint XML Viewer

Personal Info Board

Personalized Info Board

One of my favorite functions on my Private Sharepoint Portal is the  Info Board. Much as everybody else I have different areas of interest. Professional (Technology, Net Politics, IT Business News, Customer News), Friends and Family, Music, Politics etc.  Normally it’s a tedious task to surf thru a large number of websites which typically provide little bits of useful information but lots of nasty advertising. However, I would like to get an overview on my favorite topics in less than five minutes e.. when I switch on my PC or my mobile phone in the morning. Using a RSS Reader to scan useful sources of information may help. There are RSS Readers available for Thunderbird (Bamboo Reader), Firefox (Simple RSS Reader) or any other browser and RSS Reader APPs  for smartphones e.g. I am using Free RSS Reader for a couple of popular news feeds. However, this approach gets unmanageable when you need to monitor more than 20 news feeds. In a company BYOD environment employees will probably miss important information and spend a lot of time to subscribe and unsubscribe to useful feeds as their requirements change.

Sharepoint offers a rather elegant solution to this problem. Administrators and users can build  personalized Info Board pages from external RSS feeds, internal Sharepoint Lists or even show information from web sites which do not provide RSS feeds using the Page Viewer Webpart. The display area of the Page Viewer Webpart can be tailored to cut off unwanted advertizing (watch out for T&Cs – some web sites do not allow to cut off ads!).

Unfortunately Sharepoint does not come with a built-in RSS Feed Reader Webpart. However, you can build your own RSS Feed Reader using the XML Viewer Webpart.

XML Viewer Webpart

XML Viewer Webpart

You just add the URL of a RSS feed in the XML Link field e.g. for the technology feed of NY Times http://rss.nytimes.com/services/xml/rss/nyt/Technology.xml and add a simple style sheet for the selection and formatting of the items to be shown.

Simple Style Sheet to display RSS Headings

<?xml version=“1.0″?>
<!– Simple RSS stylesheet link BOLD –><xsl:stylesheet version=“1.0″ xmlns:xsl=“http://www.w3.org/1999/XSL/Transform“&gt;
<xsl:output method=“html“ indent=“yes“/>
<xsl:param name=“TITLE“/>
<xsl:template match=“rss“>
</div>
<!–xsl:template>
<xsl:template ma

      <xsl:for-each select=“channel/item“>
        <xsl:value-of select=“title“/>
          <!–xsl:for-each>tch=“description“>
xsl:stylesheet>


Just copy this content and store it in a file with file type xsl in a  Sharepoint library and set a link in XML Viewer webpart.

For testing  you may use the link to a Portaleco style sheet http://portaleco.mysp.ch/public/P_Site/RSS-transf-bold-smpl.xsl

Typically I use this simple style sheet and another one which also displays the pictures and an excerpt of  news feeds.

Sharepoint has a function to present Sharepoint lists in RSS format. This is a very powerful tool to provide easy access to Sharepoint lists from info boards especially to users which are not familiar with Sharepoint.

The Personalized Info Board is a very useful element to attract new users to Sharepoint or to make the Sharepoint installation in a company more attractive. Private users like info pages, which are personalized for their groups as home page for their browsers. iGoogle used to offer a function for homepage customization. However, Google has withdrawn this offering in 2013. Google management wants all users to move to Google+. This is certainly a bad idea if you have any concerns about privacy and adequate complexity for you and your users. Google is also well-known for starting new services which are later disrupted. I really don’t like to be a victim of the Google strategists. They got me twice, but not again!

It is not recommended to use gadgets or widgets to display RSS feeds from Sharepoint. Very often they use Java script or other services which are not available on Smartphones. In addition it adds complexity because you are relying on additional external servers. Sharepoint is also an additional server. However, you are the administrator of the system. You may switch service providers for the platform or even run your own Sharepoint on your own server. The Sharepoint XML viewer produces pure HTML which works on all mobile devices and operating systems.

iGoogle, Facebook und Google+ durch Virtual Private Portal ersetzen

FriendsNachdem viele Internet Nutzer zunächst begeistert über die Angebote von Facebook, Google und Co waren, hat sich inzwischen Ernüchterung eingestellt. Vor allem die tägliche Flut von Werbung auf allen Kanälen nervt! Jede noch so kleine unbedeutende Nachricht wird mit Werbung versehen. Die auf dem PC übliche Werbung in zusätzlichen Spalten wird zunehmend durch Inline-Werbung speziell bei mobilen Geräten ersetzt. Die bei Benutzern beliebten Ad Blocker werden damit wirkungslos.

FamilyAuch auf der WordPress Plattform, auf der dieser Blog gehostet wird, erscheint jetzt Werbung (noch in Maßen) angezeigt. Das ist für private Benutzung ärgerlich wenn Seiten wegen der vielen Werbung langsam aufgebaut werden und häufig auch wegen fehlerhafter Scripts oder Links überhaupt nicht mehr funktionieren. Professionelle Nutzer werden aber massiv bei der Arbeit gestört. Den Benutzern wird von der IT Industrie suggeriert, dass sie mit Werbung leben müssen, wenn sie kostenlose Angebote im Netz nutzen wollen. Dabei sind IT Services keineswegs umsonst. Die Benutzer bezahlen mit ihren Gebühren für Festnetz- und Mobilanschlüsse die Infrastruktur für die Industrie, die diese dann kostenlos für Werbung nutzt!

FacebgitDie großen Anbieter von sozialen Netzwerken bieten dauernd neue Funktionen an, welche die Benutzer gar nicht wollen und ändern laufend ihre Geschäftsbedingungen (AGBs) zu Lasten der Benutzer um ihre Werbeeinnahmen zu erhöhen. Facebook versucht gerade eine Facebook Homepage (natürlich mit Werbung) auf Google Phones zu etablieren.

In USA sieht man bereits neue Trends

  • die jungen Nutzer wandern zu einfacheren Diensten wie Whatsapp, Twitter u.a. ab.
  • „Communities“ richten sich zunehmend eigene hosted Plattformen (virtual private portal) ein. Dort können sie die Benutzer und die Nutzung in Eigenregie verwalten und bleiben Herr der eigenen Daten. Durch Zugriff über https sind diese privaten Portale auch relativ gut abgesichert. Der Hoster stellt dabei die Infrastruktur, Software Wartung und BackUp. Alle Daten gehören aber dem Kunden! Er kann Daten auch mit Verfahren seiner Wahl verschlüsseln. Durch Virtualisierung kann man auf einem Host oder in der Cloud Tausende von privaten Portalen betreiben und die Dienstleistung relativ billig anbieten. Mein privates Portal für bis zu 100 Teilnehmer kostet mich im Monat 23 €.  Nicht billig aber sicher sein Geld wert. (Ein Entertain Paket bei der Telekom kostet zum Vergleich 34 € im Monat.) Angebote für Firmen z.B. von IBM liegen bei etwa 240 $/Monat.

Für private Anwender ist zur Zeit aber eigentlich nur Hosted Sharepoint auf der Microsoft Plattform sinnvoll, das von vielen Hostern angeboten wird. Dadurch kann man auch mal wechseln, wenn man mit dem Hoster nicht zufrieden ist. Bei Facebook muss man seine Daten Facebook zur Nutzung überlassen und kann nicht zu einem anderen Anbieter wechseln.

Privat Portale auf Sharepoint Plattform bieten die üblichen Dienste für Gruppen wie eMail, Chat, Kalender, Bibliotheken (File Ablage), Bilder Galerie, Blogs, Wiki usw. Ganz wichtig ist, dass die Benutzer eines Privat Portals keinen Vertrag mit dem Hoster abschließen müssen. Damit gibt es auch keine umständlichen AGBs. Jede Gruppe kann sich so organisieren wie sie will. Der Zugriff von mobilen Geräten ist selbstverständlich möglich und wird laufend verbessert. Wichtig ist, dass alle Basisfunktionen ohne Werbung auskommen. Da spart man viel Zeit und Ärger.

Eine gute Einstiegsanwendungen für ein privates Portal ist die Bereitstellung von personalisierten Dashboards und Info Seiten.

RSS-Info-Seite

Info Seite mit RSS Feeds

RSS-SymbolIn modernen Systemen werden viele Informationen als RSS Dateien im XML Format angeboten. Nachrichten von Zeitungen, Firmen und Nachrichtenagenturen werden im Web als RSS Feed angeboten. Auch interne Daten in Listen oder Blogs können als RSS Feeds ausgegeben werden. Bei der obigen Info Seiten wurden die externen RSS Daten mit dem Sharepoint XML-Viewer Webpart so formatiert, dass nur die Überschriften ohne Grafik, ohne Details und ohne Werbung  angezeigt werden. So kann man sich einen persönlichen Überblick über die interessanten Nachrichten verschaffen und sich seine persönliche Netzzeitung, wie z.B. von Netvibes angeboten, schaffen.  Meine Privat Portal Benutzer verwenden solche Info Seiten ergänzt mit einigen Apps (Widgets, Gadgets, Portlets … ) gerne als Startseite in ihrem Browser. Solch einfache Funktionen sind wichtig für die Akzeptanz von Privat Portalen bei Nutzern, die nicht sehr IT affin sind.

Für deutsche Web Benutzer ist wichtig, dass man die RSS Feeds so formatieren kann, dass auf der eigenen Webseite keine fremden Bilder gezeigt werden. Die deutschen Gesetze zum Urheberrecht verbieten z.B. die Nutzung von Bildern (Bildreferenz) wie sie heute bei RSS Feeds üblich sind  (z.B. Spiegel Politik) .

RSSmitBildX

RSS Feed mit Bildern

Die Bilder in dem gezeigten RSS Feed wurde durch Farbflächen ersetzt. Die Rechtslage in Deutschland ist unklar wenn Bilder von externen Quellen z.B. in einem Privat Portal nur von einer Person genutzt werde ähnlich wie die Betrachtung im Browser.

RSS Reader Apps mit Bildern  sind nach deutschem Recht illegal und bieten ein neues Betätigungsfeld für Abmahnanwälte. Der SPIEGEL bietet auf einer Website RSS Feeds mit Bildern an, weist aber darauf hin, dass damit keine Nutzungsrechte für Bilder verbunden sind. Ziemlicher Unsinn! Die unklaren Nutzungsrechte sind u.a. der Grund dass Google seinen beliebten RSS Reader eingestellt hat.

Allerdings gibt es inzwischen auch schon subtile Nutzungsbedingungen für RSS Feeds, die z.B. die Darstellung ohne Werbung nicht erlauben. Google hat 2005 die AdSense Werbung für RSS Feeds eingeführt.

Das Anzeigen von Überschriften der Artikel als Link ist aber bei fast allen Anbietern erlaubt. Beispiel:
NY Times RSS Terms and Conditions
http://www.nytimes.com/services/xml/rss/termsconditions.html

Wichtig für ein privates Portal ist, dass man die Formatierung und Anzeige von RSS Feeds im eigenen Portal machen kann und nicht auf externe Apps angewiesen ist. Eine Anleitung wie man das mit Sharepoint und der XML-Viewer App machen kann  elegant machen kann, gibt es demnächst hier.

Siehe auch: Nachrichten (RSS Feeds) ohne Werbung auf iPhone und PC mit Sharepoint

Einige Beispiele und Hinweise für RSS Nachrichten Feeds

Überblick USA RSS Feeds

NYT Home Page http://rss.nytimes.com/services/xml/rss/nyt/HomePage.xml

NYT-RSS-Werbung

NYT RSS Feed mit Werbung

NYT Technology
http://rss.nytimes.com/services/xml/rss/nyt/Technology.xml

CNN Top Stories http://rss.cnn.com/rss/cnn_topstories.rss

Reuters Top News http://feeds.reuters.com/reuters/topNews

NY Times RSS Terms and Conditions
http://www.nytimes.com/services/xml/rss/termsconditions.html

heise online       Google Werbung AdSense jetzt auch bei RSS  (2005)

Typische Darstellung RSS Feed:
Stuttgarter Zeitung – Wirtschaft mit Werbung in rechter Spalte. (Das Ausblenden der Werbung z.B. in einem iFrame auf einer eigenen Webseite ist nicht erlaubt!)

PS Die Migration von personalisierten iGoogle Seiten zu Sharepoint Privat Portal Seiten ist recht einfach. Da es in iGoogle keine wirklich attraktiven Gadgets gegeben hat, die nicht auch anderweitig verfügbar sind.

Sharepoint mit dem iPhone – Microsoft Irrungen und Wirrungen

Safari ScreenMicrosoft hat den Trend zu mobilen Geräten gründlich verschlafen und hat wohl auch keine Chance mit seiner Entwicklungsmannschaft aufzuholen. Die meisten privaten Benutzer lösen das Problem sehr einfach. Sie kaufen sich ein iPhone  oder ein Galaxy Phone und benutzen einfach keine Microsoft Software mehr.

Nun gibt es aber viele Firmen, Behörden, Vereine und auch Privatpersonen, die Microsoft Software nutzen und auch nicht mit vernünftigem Aufwand umsteigen können. Allein in Deutschland hat man sicher viele Milliarden €  in Software auf Microsoft Plattformen investiert.  Nachdem die Bildschirme der Mobiltelefone immer größer werden und sich auch die Auflösung verbessert, sollte man meinen, dass man Microsoft Software auch auf dem Mobiltelefon nutzen kann. Zumindest Software, die über einen Browser bedient wird, sollte eigentlich auf einem Mobiltelefon laufen. Diese naive Vorstellung haben auch viele Firmenchefs und Angestellte. Meist probieren sie bekannte Anwendungen auf dem Mobiltelefon aus und sind dann verwundert, dass die Microsoft Anwendungen nicht laufen und äusserst ungewöhnlich Effekte speziell bei der Eingabe von Daten auftreten. Das liegt meist daran, dass sich Microsoft nicht an die W3C Standards gehalten  und proprietäre „Verschlimmbesserungen“ eingebaut hat. Das Management in der Software Entwicklung und ihre Chefdesigner haben dabei den Überblick total verloren. Das Problem lässt sich auch nicht durch einen grösseren Display, z.B. eines iPADs, lösen – da läuft auch keine Microsoft Windows Software!

Sharepoint ist eigentlich eine sehr gute Plattform, mit der man schnell und mit geringem Aufwand Software für Gruppen und Firmen realisieren kann. Ich selbst benutze Sharepoint seit Jahren. Eine Hosted Sharepoint Plattform kann man für eine kleine Firma oder ein Projektteam durchaus in wenigen Stunden aufsetzen. Benutzer, die Microsoft Produkte auf dem PC nutzen, können im Allgemeinen auch recht schnell damit umgehen. Selbst die Generation 60+ kann eine kooperativ Sharepoint nutzen.

Eigentlich wäre Sharepoint eine ideale Plattform um klassische PC Anwendungen auf mobile Geräte zu bringen und dabei die Benutzerschnittstellen etwas freundlicher zu gestalten. Verwendet man einen Opera Browser auf dem iPhone oder auf einem Galaxy Phone, so ist man überrascht, dass viele Funktionen von Sharepoint so funktionieren wie auf dem PC. Da man mit den mobilen Geräten sehr schnell Zoomen kann, kann man zumindest navigieren und einen großen Teil der Informationen lesen. Bei der Eingabe von Daten wird es allerdings schwierig – die meisten Eingabe Funktionen von Microsoft funktionieren einfach nicht. Trotzdem kann man mit einigen Tricks Sharepoint mit einem Opera Browser recht gut nutzen. Alternativen zu Sharepoint gibt es von Apple oder Google auf absehbare Zeit nicht.

Besonders ärgerlich ist, dass bei Verwendung eines Safari Browsers der Sharepoint Server in einen Mobilen Modus schaltet. Alle  Elemente der Website werden ann linear als Text (siehe oben) dargestellt, womit aber nur äusserst willige Sharepoint Experten etwas anfangen können. Manche Microsoft Enthusiasten finden diese Feature sogar  besonders pfiffig. Ein „normaler“ Benutzer, der iPhone Komfort gewöhnt ist, wird sich aber mit Grausen abwenden.  Man kann diese Feature auf dem Server abstellen (Disable Sharepoint Mobile Redirection) . Dann können aber auch die Experten keine Daten mehr in Sharepoint eingeben. Das ist also auch keine vernünftige Lösung.

Damit ist Sharepoint als Plattform für „Normal“-Mitarbeiter und externe Benutzer praktisch unbrauchbar, da diese meist Safari oder Chrome als Browser benutzen.

Sind die Benutzer gewillt, die Opera Browser App (kostenfrei) zu installieren, kann man Sharepoint zumindest für einfache Webanwendungen nutzen. Die Opera Entwicklungsmannschaft ist äusserst kompetent und reagiert auf Verbesserungsvorschläge. Ich verwende den Opera Browser seit Jahren. Opera hat schon auf dem Nokia N70 funktioniert! Innerhalb einer Firma kann man die Nutzung des Opera Browsers u.a. damit verkaufen, dass man durch die Benutzung zweier verschiedener Browser private und geschäftliche Anwendungen gut trennen kann.

Alternativ können Sharepoint Anwender spezielle Clients (Apps) installieren (Sharepoint Mobile Clients Overview) z.B. SharepointPlus . Das ist aber allenfalls eine Lösung für den Notfall. Will Microsoft auf dem mobilen Markt etwas bewegen, muss die Sharepoint Plattform wirklich mobil werden. Dabei müssen alle Funktionen und die Benutzerschnittstellen auf den Prüfstand. Im Moment sieht man aber bei Microsoft keinen Chefdesigner, der diese Herkulesarbeit anstossen und kontrollieren könnte. Der übliche Strategie – man kauft einfach die führende Firma auf – funktioniert nicht. Apple ist wohl auch für Microsoft zu teuer!

Was bedeutet die neue Microsoft Strategie für kommerzielle Kunden?

FreeRSS App2-DetMicrosoft verdankt seinen Aufstieg den Kunden in den großen und kleinen Betrieben, die sich mit Microsoft Software endlich unabhängig von den großen, unflexiblen der großen Rechenzentren machen wollten. Mit dem verdienten Geld der ersten Kunden konnte Microsoft dann in das Personal Computing für Endverbraucher einsteigen. Relativ simple Programme wie EXCEL und WORD waren für viele Kunden der Einstieg in die Microsoft Welt. Neue Entwicklungen wie z.B. das Internet (Browser, Webserver, Mobilfunk) oder Portalplattformen (Sharepoint, Cloud) wurden regelmäßg verschlafen. Mit viel Aufwand musste Microsoft nachrüsten und da ein zentraler Stratege wie z.B. Steve Jobs fehlte, passte vieles bei der technischen Entwicklung nicht zusammen. Typisch ist z.B. dass die Microsoft Web-Produkte mit dem Firefox Browser besser funktionieren als dem Internet Explorer von Microsoft. Microsoft versuchte immer wieder, mit viel Geld eigene Standards im Markt durchzusetzen und ist immer wieder gescheitert. IBM war da schlauer und hat diesen Kampf schon vor Jahren aufgegeben und lieber offene Standards unterstützt. Mit viel Geld und Ausdauer konnte sich Microsoft aber trotzdem einen beträchtlichen Anteil im kommerziellen Marktsegment sichern. Die Produkte haben aber so viele Probleme, dass Microsoft auf die Unterstützung vieler externer technischer Experten angewiesen ist, die durch Fehlersuche und Reparatur die Systeme benutzbar machen.

Microsoft hat auch viele gute Seiten. Nach wie vor beschäftigt das Unternehmen viele gute Systementwickler und Programmierer. Die internen Abläufe in der Entwicklung sind gut organisiert, die Code Qualität ist bei Microsoft besser als bei den Mitbewerbern und Microsoft hat den wohl besten Update Prozess für seine Produkte.  Microsoft bemüht sich auch seine Produkte aufwärts kompatibel zu machen und kümmert sich auch langfristig um die Kunden. Auf diesem Gebiet werde die Kunden von Google und Apple noch einige Überraschungen erleben.

Steve Balmer war ein typischer IT CEO der letzten Dekade. Viele IT Firmen haben geglaubt, dass sie durch Stärkung ihrer Marketingfunktionen, wahllose Zukäufe kleinerer Firmen und inkrementelle Verbesserungen ihrer Produkte langfristig Wachstum für ihre Firma generieren können. Mit dem iPhone von Apple hat sich die Szene aber grundlegend gewandelt. Überascht stellen die Business Experten fest, dass sie gegen exzellente und innovative Technologie mit ihren Produkten nicht konkurrieren können. Nun werden überall Technologieführer mit Erfahrung gesucht und stellt fest, dass diese nicht auf den Bäumen wachsen.

Einen solchen Leader bräuchte Microsoft dringend, um die solide Basis von Microsoft mit der neuen mobilen Welt zu integrieren und zu verbinden. Es ist aber zu befürchten, dass Microsoft nun den Schwerpunkt auf die mobile IT legt und seine Basissoftware weiter vernachlässigt. Dabei kann man schon jetzt vorhersagen, dass Microsoft in der mobilen Welt allenfalls eine sekundäre Rolle spielen kann. Wer eine grundlegende Änderung in der Technologie verschläft, kann den Rückstand meist nicht aufholen. Ein gutes Beispiel ist da IBM, das mit dem IBM PC zwar richtig gestartet ist, dann aber vom Management ausgebremst wurde. Selbst IT Experten wissen heute nicht mehr, dass die in der mobilen Welt üblichen ARM Prozessoren auf den 801 Prozessor zurück gehen, den IBM in den 70ern zusammen mit führenden US Universitäten entwickelt hat. Dieser wurde vom IBM Management damals mit der Begründung ausgebremst, dass Prozessoren damit viel zu billig wären und man das Geschäft mit den /370 Prozessoren ruinieren würde. Ganz konsequent vewrsucht IBM jetzt auch nicht in das mobile Geschäft für Endverbraucher einzusteigen. Zu spät ist zu spät.

Microsoft ist eigentlich in einer guten Position wenn es um die Anbindung der PC Welt an die neue mobile Welt geht. Um diese Chance zu nutzen, müsste bei Microsoft aber ein strategischer Kopf die Führung übernehmen, der Business und Technologie ähnlich wie Steve Jobs zusammen halten kann. Eine Aufspaltung in eine Business Unit (Konkurrenten IBM, Oracle) und eine Mobile Unit (Konkurrenten Apple, Google, Samsung) würde das Management erleichtern  aber Microsoft langfristig schaden. Die größte Gefahr für Microsoft ist, dass sich die IT Experten (Supporter) von Microsoft abwenden und damit keine Skills mehr für die notwendigen Korrekturen und Anpassungen im kommerziellen Umfeld verfügbar sind.

Auf kommerzielle Großkunden, die mit einem Produkt-Konglomerat von Microsoft, IBM, Oracle u.a. arbeiten werden interessante aber harte Zeiten zukommen. Nichts ist mehr alternativlos.

PS: Auf die Überlegenheit der NEXT Entwicklungsumgebung (Apple) hat mich bereits vor 20 Jahren ein Mitarbeiter hingewiesen, der kurz vor der Pensionierung stand. Ein bischen Erfahrung braucht man auch in den neuen schönen Zeiten.