Betrug – Amazon Belastung Kreditkarte

Web GaunerZur Zeit gibt es eine Welle von betrügerischen Abbuchungen von  Kreditkarten. Dabei wird eine Abbuchung von Amazon vorgetäuscht. Bei mit liefen zwei Abbuchungen von 75€ und 88,40€ mit Empfänger AMZNDigital und AMZN Mktp US ein. Auch andere Variationen von AMAZON werden benutzt.

Man sollte sofort beim Herausgeber der Karte (meist die Bank) und oder direkt bei der Kreditkarten Gesellschaft Protest einlegen.

Da ich bei Amazon nicht mit der Kreditkarte einkaufe, konnte ich den Betrug leicht entdecken. Ich bin auch kein Amazon Prime Kunde. Offensichtlich wurde die Kreditkartennummer bei einem Händler abgegriffen. Manche Banken bieten einen Alarm Service an, wenn das Girokonto belastet wird. Bei Kreditkarten ist das in Deutschland anders als in USA nicht üblich (oder nicht bekannt).

Mal sehen wie schnell meine Bank und VISA das Geld rücküberweisen.

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Landesweites Alarmsystem wird in USA eingeführt

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Beim 10/2018 Tsunami in Indonesien haben die Alarmsysteme versagt. Das kann in Deutschland nicht passieren. Es gibt in den meisten Gegenden Deutschlands gar keine vernünftigen Alarmsysteme! Es fehlen sowohl Lautsprecher an öffentlichen Gebäuden und Plätzen als auch Sirenen für die Warnung der Bevölkerung.

In USA wurde nun ein Probelauf mit einem Presidential Alert gemacht. President Trump kann damit die gesamte Bevölkerung mit Mobile Phone in USA auch ohne Twitter erreichen. Man kann sich sofort vorstellen, was ein Präsident wie Donald Trump damit machen kann.

Das zentrale Problem bei Warnsystemen ist das sinnvolle Auslösen des Alarms. Wenn in Deutschland vor Stürmen gewarnt wird dann beunruhigt das niemanden, da aus Erfahrung nur ein kleiner Teil des Landes wirklich betroffen ist. Wer dauernd warnt, den hört man nicht.  Genauere Warnungen kann man nur durch Einbeziehung der Bevölkerung erreichen (Vorbild: Staumelder). Hochwasser und Sturm kann man relativ einfach durch einen Blick aus dem Fenster erkennen und an eine Zentrale melden, wenn es denn eine Zentrale für die Bewertung und Weitergabe an die Bevölkerung gibt.

Nachdem beim Hochwasser 2012 in Hechingen drei Menschen starben u.a. die Nachbarin unserer Großmutter, weil sie nicht rechtzeitig gewarnt wurden, habe ich einen Hohenzollern Hochwasser Blog und einen Prototypen Hohenzollern Hochwasser Warnsystem  ins Netz gestellt, der aktive Warner am Warnsystem beteiligt und auch ältere Bewohner über „alte“ Telefone benachrichtigen kann. So ein System kann man heute in einer Woche mit Standardsystemen z.B. Sharepoint aufbauen. (Beim Tsunami 2004 haben meine IBM Kollegen in Indonesien in einer Woche ein Portal, basierend auf den in Böblingen entwickelten Websphere Portal Server, für die Vermißtensuche aufgebaut. Der Staat hätte das nie geschafft!)

Das in vielen Ländern und Gemeinden eingeführte System KATWARN kann Lokation sensitive Warnungen ausgeben, beruht aber auf den offiziellen Warnungen der Behörden, die viel zu ungenau sind. In dem System fehlen auch Hinweise wie man sich gegen die bei uns üblichen Gefahren Hochwasser und Sturm schützen und kooperativ mit Nachbarn und Einsatzkräften zusammenarbeiten kann. Man erwartet wohl, daß sich die Bevölkerung auf Facebook bei Bedarf organisiert. Im Tal der Digitalen Tränen kann man wohl keine schnelle sinnvolle Reaktion der Politik erwarten. Das wäre doch eine schönes, sinnvolles Projekt für den neuen Heimatminister.

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