IBM AI Desaster

www.nytimes.com/2021/07/16/technology/what-happened-ibm-watson.html

Ein typisches Beispiel für „Overmarketing“. Der Chef*in einer Technologiefirma sollte eben doch ein wenig von der Technik verstehen oder sich zumindest den Rat nicht nur der Jasager einholen.

Große Geschäfte wird die IBM mit den AI Tools wohl nicht machen. Unter Programmierern gilt „Only a fool builds a tool“. Mit Services kann man weit weniger verdienen als mit Produkten, die der Kunde produktiv einsetzen kann.

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Digitalisierung Plattform – Benutzer Identifizierung und Authorisierung

Bürgerkarte Böblingen 2003

Eines der größten Hindernisse für die Digitalisierung in Deutschland ist ein fehlender Standard für die Identifikation und das Management für Berechtigungen (Authentication).

Theoretisch könnte man den Personalausweis zur sicheren Identifikation verwenden da er eine kontaktlose Schnittstelle hat, die mit modernen Smartphones bedient werden kann. Das hätte den Vorteil, dass die Identifikation der Bürger vom Staat kontrolliert würde und eine ähnliche Qualität wie der gedruckte Personalausweis hat. Der Personalausweis würde natürlich nur als privates Root-Zertifikat für ID Systeme bei Telekommunikation- und IT Unternehmen dienen. Organisatorisch bekommt man das in Deutschland aber nicht auf die Reihe. Man muss die zentrale Aufgabe der Identifikation und Authentikation Apple, Google und den Telekom Anbietern, ALDI, Vodafon, Telekom u.a. überlassen und ist damit abhängig von den IT Monopolisten und Handy Firmen.

Bei IT Firmen (IBM, Microsoft) ist inzwischen ein Firmenausweis mit Zertifikat für den IT Zugriff und für den Zutritt zu Firmengebäuden und IT Anlagen. Versuche mit Bürger-Multifunktionskarten für IT Services, ÖPNV, Schulen, usw vor 20 Jahren sind fast alle gescheitert, da man sich nicht auf Standards einigen konnte.