Wenn der Telefon Roboter dreimal klingelt

Hacker

Wir rufen an

Ein schönes Beispiel für die digitale Naivität unserer Abgeordneten ist das Gesetz gegen unerlaubte Telefonwerbung. Es ist eines dieser typischen Gesetze das mit viel Aufwand erlassen wurde aber in der Praxis die Strafverfolgung bei Mißachtung des Gesetzes nicht funktioniert.

Bisher war es recht einfach unliebsame Anrufe z.B. an der Telefonnummer oder am Akzent des „indischen“ Deutschen zu erkennen. Die Telefongauner haben aber im Gegensatz zu unseren Rechtschützern massiv technisch aufgerüstet. Mit Call ID Spoofing ruft der falsche Polizist nun mit der Nummer des lokalen Polizeireviers an. Der Anruf wird zum Teil von einem Sprachcomputer getätigt, der sogar lokale Dialekte beherrscht und mit Hilfe von KI (künstliche Intelligenz) recht realistische Dialoge gestalten kann (der Computer antwortet ähnlich dumm wie echte Menschen! – Mit der Strategie hat man ja schon den ersten KI Wettbewerb gewonnen).

Man sollte grundsätzlich am Telefon nicht mit Fremden sprechen. Auf keinen Fall sollte man bei einem Fremdgespräch JA sagen. Die Gauner schneiden das JA heraus und basteln damit eine Bestellung zusammen, die dann von Mahnanwälten als Beweis deutschen Richtern präsentiert wird. Dieser wird bei einer Verhandlung dann einen „Gutachter“ bestellen. Selbst wenn man bei der Verhandlung gewinnt, bleibt man auf den Kosten für den eigenen Anwalt und den Gutachter sitzen. Da kommen schnell einige hundert Euro zusammen.

Zum Glück spielt Deutschland nicht in der Top Internet Liga. Die fortschrittlichen Systeme sind auf unserem Markt im Gegensatz zu USA (NYT Robocalls) noch nicht sehr häufig.

Auf alle Fälle sollte man seine Telefonrechnungen sorgfältig kontrollieren ob seltsame Beträge abgebucht werden. Es empfiehlt sich eine Drittanbietersperre einzurichten. Speziell Kinder, die viel im mobilen Netz im Internet unterwegs sind, werden leicht Opfer der Abzocker.

Achtung: im Web kann auch ein Klick JA bedeuten. Gerne werden solche faulen Links auch unter dem Motto „Stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu?“ verborgen. Da sind unsere EU Abgeordneten wohl von der Internet Mafia beeinflusst worden.

Ciao Herr Schäuble

Ein äußerst kritischer Punkt bei privaten Portalen ist das Vertrauen in den Datenschutz. Der Portal Betreiber muss unbedingt vertrauenswürdig und kompetent sein und einen sicheren Betrieb garantieren. Die von Herrn Ministern Schäuble und de Maiziere etablierten und geplanten Maßnahmen zur Online Fahndung im Internet und auf den PCs der Bürger ohne richterlichen Beschluss sind sicher nicht geeignet, das Vertrauen der Bürger in den Datenschutz zu stärken.  Darauf weist auch der Bundesbeaufragte für Datenschutz Peter Schaar in seinem Bericht hin.

Anders als bei anfassbaren Produkten können Internet Services heute ja auch aus dem Ausland bezogen werden. Damit entzieht man zumindest den Portal Server vor leichtfertig durchgeführten Zugriffen. Ich persönlich betreibe mein Privates Sharepoint Portal seit Jahren bei einem Schweizer Portal Hoster . Beim deutschen Provider 1&1 hbe ich nur eine eMail Domain. Neben verbesserter Sicherheit ist der Portal Service sehr günstig (etwa 6 € im Monat gegenüber 20 € bei 1&1) und läuft auf der modernsten Plattform Sharepoint 2010. Der Benutzer Service läuft kompetent über ein professionelles eMail Ticketing System, da bei komplexeren Internet Themen eine Telefonseelsorge über Call Center nicht funktioniert.

Ich nehme an, dass nicht nur ich sondern auch viele deutsche Firmen sich dem Zugriff der deutsche  Behörden , die bei jeder Anforderung z.B. aus USA sofort einknicken, entziehen werden. Mit dem Geld hat man da ja schon längst gemacht. Damit vernichtet man in Deutschland hochwertige Arbeitsplätze im Service Bereich. Die Schweiz hingegen scheint ihre Chance erkannt zu haben, sich in der Welt nicht nur als Hüter des Geldes sondern auch der Daten zu positionieren.

PS Wirklich sensitive persönliche Daten sollte man wie auf dem eigenen PC im Portal verschlüsselt mit genügend langem Schlüssel z.B. 2kbit speichern. Zur Langzeit Archivierung sollte man die Daten aber entschlüsseln und auf einem System speichern, das nicht mit dem Netz verbunden ist. Sehr wichtige Dokumente sollte man auf Papier ausdrucken Siehe Langzeit Archivierung.

Siehe hierzu auch
Google Entwicklungszentrum Europa in Zürich
RFID Pässe und Ausweise
Wem gehört die Gesundheitsakte
Meine Gesundheitsakte gehört mir

Kampf um den Cloud Arbeitsplatz – Facebook, Google, IBM, Microsoft, IBM, Slack u.a.

Cöoud Arbeitsplatz

Die Anfänge der Software für Zusamenarbeit und Organisation von Mitarbeitern in Firmen begannen bereits in den 70er Jahren in USA mit einfachen Systemen mit denen man kurze Nachrichten verteilen konnte. Diese wurden dann um Datenbanken für eMail, Kalender, ToDo Listen, Dokumente und Programme zur Bearbeitung und Kontrolle der Daten erweitert. Die erste Version entwickelte die Firma IRIS mit Ray Ozzie und einem Team von etwa 25 Mitarbeitern in StartUp Manier. Ein großer Markt entstand aber erst 1988 nachdem die Firma Lotus die Firma Iris aufkaufte und das Produkt als Lotus Notes vermarktete. Lotus Notes (Geschichte) wurde von fast allen großen Firmen als Infrastruktur für Arbeitsplätze und Arbeitsorganisation benutzt und war z.B. mit seiner Client/Server Struktur, der Verschlüsselungstechnik (asymmetrich mit Zertifikaten für Maschinen und Benutzer, Messaging und anderen Features seiner Zeit weit voraus). Lotus lief vorwiegend in proprietären Firmennetzen auf IBM Großrechnern und IBM 3270 Terminals aber auch auf PCs (OS/2 und Windows) und später auf Laptops. Alte IT Hasen weinen noch heute der Lotus REPLICATE Funktion nach, mit der man seine eMail und Daten auf seinem Laptop ohne großen Aufwand mitnehmen konnte. Das war zu Zeiten von Netzen mit 2.4 kbit/sec ein Segen.

IBM kaufte 1996 Lotus Notes und bezahlte damals den horrenden Betrag von 4 Milliarden $. 1996 wurde auch der Netscape Browser für das Internet verfügbar und Nokia baute das 7110 WAP Mobiltelefon mit denen man Daten über das Internet austauschen konnte. Für die neue mobile Welt und das Internet brauchte man neue Zugangssysteme.

Mein Team im IBM Labor entwickelte ab 1998 ein Portal für Kollaboration im Internet. Die Benutzer konnten dabei über PC, Mobiltelefon oder Sprache im Internet agieren. Die Mobiltelefone mussten allerdings noch mit Tasten bedient werden. Das System und die Technik sind im Buch Pervasive Computing, Addison Wesley umfassend beschrieben.  Dieses System wurde 2001 als IBM Websphere Portal Server ausgeliefert. Wie bei IBM üblich war das Websphere Portal nicht als Produkt für Endbenutzer gedacht, sondern als Basis System, das von Softwarefirmen und den IT Abteilungen von Firmen an spezielle Bedürfnisse angepasst werden musste. Allerdings gab es auch ein Express System, das von kleineren Firmen, Städten, Schulen usw auch für soziale Netzwerke ohne großen Aufwand genutzt werden konnte.

IBM Digital Wallet

Auf der Cebit 2003 wurde z.B. ein IBM Portal System gezeigt u.a. mit einem Smartcard gesicherten Online Bankensystem inklusive einem „Paypal“ Bezahlsystem, das man auch mit Sprache bedienen konnte. In Zusammenarbeit mit einem Rundfunksender wurde auch ein Soziales Netzwerk „Das Ding“ für Kinder integriert .

Microsoft reagierte sofort mit dem Release des Sharepoint Servers, der ähnliches wie das IBM Portal leisten sollte aber mindestens 10 Jahre brauchte, bis er einigermaßen sinnvoll genutzt werden konnte.  Verschiedene Firmen versuchten die Portalfunktionen mit sozialen Netzwerken zu kombinieren. Am erfolgreichsten war wohl das Musikportal Myspace.

Der nächste „Follower“ war Mark Zuckerberg, der 2004 Facebook gründete. Facebook griff die vorhandenen Elemente inklusive der Idee der sozialen Netzwerke auf. Zuckerberg musste ähnlich wie Bill Gates nichts neu erfunden. Er konzentrierte sich allerdings anders als die Großfirmen auf Jugendliche als Kunden und investierte ähnlich wie Steve Jobs in einfache Bedienung des Systems und Wachstum durch kostenlose Services für die Benutzer. Die Daten in Facebook sind auf die für die privaten Benutzer wichtigen Elemente wie Nachrichten, Fotos, Musik und Videos beschränkt. Komplizierte Datenstrukturen und Abläufe wie sie in Firmen benötigt werden bleiben außen vor. Darum sollen sich Firmen wie IBM, Microsoft, Oracle, SAP  u.a. kümmern. Auch Google versucht sich mit bescheidenem Erfolg mit G Suite am Portal Markt.

Mit der Zeit wurde Facebook aber mit immer neuen Funktionen ausgestattet (man hat ja viele Entwickler). Dadurch wurden die Kunden  abgelenkt und verärgert. Das erklärt den Erfolg von WhatsApp. Facebook mußte deshalb für viel Geld WhatsApp kaufen damit die einfachen Kunden nicht abwandern. Nun wandern sie innerhalb von Facebook zu WhatsApp. Die komplexen Facebook Funktionen werden nun weniger genutzt und die Verweilzeiten im Facebook sinken..

Wenn immer im Internet eine Funktion zu kompliziert wird gibt es eine Chance für Mitbewerber, die einfachere Lösungen anbieten, die von den Kunden leichter verstanden und bedient werden können.

Slack bildet die typischen Konversationsstrukturen im realen Leben ab. „Gespräche“ finden mit einzelnen Personen privat und mit Gruppen ab. Slack verteilt ganz bewußt keine globalen Informationen an die ganze WWW Community. Die privaten Informationen sind für die Benutzer wertvoller. Twitter und Facebook sind „Out“ . Nachrichten und zugehörige Daten werden in Channles angeordnet und können damit Kontext bezogen gelesen und ausgewertet werden. Slack verzichtet bewußt auf komplexe Datenstrukturen sondern bindet viele externe Systeme (> 150) u.a. eMail, Cloud Data, SAP, IBM usw ein. Das entspricht offensichtlich den Wünschen vieler Kunden, die ihre Daten selbst verwalten und behalten wollen und nur Kopien für den Austausch mit anderen in das Portalsystem einstellen wollen. Damit vermeidet man auch viele rechtliche Probleme wie z.B. wem gehören die Daten? Wer haftet bei Verlust?  usw. Slack ist vor allem für Benutzer kleiner Firmen und Gruppen interessant. Diese sind auch bereit für Services zu bezahlen (siehe Slack Statistik) . Slack ist damit nicht nur auf  Werbung als Einnahmequelle angewiesen.

Privatpersonen und kleinere Gruppen, die nicht nur Nachrichten und Bilder sondern auch strukturierte Daten austauschen, bekommen mit Slack einen attraktiven Web Service. Der kostenlose Service ist allerdings ziemlich limitiert (siehe Slack Pricing).

Hacker lassen Sirenen in Dallas stundenlang heulen – Stille in Deutschland

In Dallas heulten die Alarmsirenen ( NYT Report)    über eine Stunde lang. Die Behörden konnten sich gegen den Hackerangriff offensichtlich nicht effizient wehren. Nun will man die Hacker identifizieren und streng bestrafen. Massnahmen gegen die Stadtverwaltung, die das System so schlampig installiert hat, werden nicht diskutiert.

In Deutschland könnte das nicht passieren – die meisten Städte haben kein Alarmsystem mehr. Die Bürger merken es ja alleine wenn das Hochwasser vor der Tür ist.

Fehlanzeige Katastrophenschutz in Deutschland

Am 31.Mai ist World Backup Day

Moses BackUp

Als ich neulich meinen Laptop mit Windows 10 eingeschaltet habe, kam anstatt des Windows Start Bildschirms ein schöner blauer Bildschirm (Bluescreen). Nur unten links war ein Fehlercode aus Ziffern und Buchstaben zu sehen. Bei einem automatischen Software Backup hatte mein Laptop abgeschaltet um elektrische Energie zu sparen. Auf Human Energie nimmt man da keine Rücksicht. Alle üblichen Tricks Windows 10 zu starten, funktionierten nicht.

Zum Glück hat man heute ein Smartphone mit dem man nach dem PC Fehler suchen kann. Einige Experten rieten wie üblich zum kompletten Reset des PC. Einige Optimisten rieten zum Backup über den Windows Backup Service. Da ich meinen monatlichen Backup erst vor einer Woche gemacht hatte, startete ich den Windows 10 BackUp.

Ein Wunder! Nach mehreren Stunden ging mein PC wieder in Betrieb. Zwar gab es einige Fehler, die man mit Tricks beheben konnte – aber der PC lief wieder.

Nach einem solchen Erlebnis macht man den Backup gerne wieder sorgfältig auch ohne den World Backup Day. In der NY Times gibt es eine kurze Anleitung, wie man einen Backup seiner Daten bei Facebook, Instagram & Co machen kann NYT Backup Anleitung . Man kann mit den Cloud Services der Anbieter von Cloud Backup allenfalls seine Smartphones für kurze Zeit sichern. Als Benutzer sollte man aber nicht annehmen, dass man diese Dienstleistungen über Jahrzehnte zuverlässig und kostenlos nutzen kann.

Strukturierte Daten wie bei Facebook & Co kann man ohne die zugehörigen Programme kaum sinnvoll nutzen. Langfristig sollte man Daten nur in standardisierten PDF Formaten speichern, die auch von den grossen öffentlichen Büchereien verwendet werden (Tipps). Will man ganz sicher gehen und die Daten über Jahrhunderte sichern muss man die Daten auf Papier ausdrucken.

Ihre Erben werden diese Papiere dann in einem Container final entsorgen. Es sei denn, sie werden ein bischen wichtig oder gar berühmt. Dann kann man die Papiere einem Landesarchiv übergeben, das die Papiere dann über Jahrhunderte aufbewahrt. Die Dokumente einer Kleinstadt aus fünf Jahrhunderten, säuberlich in Ordnern (Folder) abgelegt können da schnell 20 Meter Regal belegen.

Findet man solche Papiere von Privatpersonen bei der Ahnen- oder Geschichtsforschung sind sie Gold wert – speziell für die „Geschichte des kleinen Mannes“. Die vielen digitalen Daten aus unserer Zeit werden bis dahin schon gelöscht oder unbrauchbar sein.

PS Ich verwende u.a. WordPress für meine Blogs, eine sehr gute Export Funktion für Blogbeiträge hat.

 

 

 

iCloud Hack – why you should own a Private Portal

Hacker

Hackers and government agents

Most people understand the difference between a private safe at home and a rented safe controlled by a bank. Your private safe is endangered by family members and burglars. Your bank safe is protected against burglars but is  endangered by banking and government rules as well as fraud by bank employees.

People have a rough understanding of the pros and cons of the physical safe security solutions. However, users have no chance to assess the quality of online IT services.

They hope their data are adequately secured and backed up. Hopefully, the apps they are using and the companies running it will be operational forever. Passwords and accessed are handled according highest security standards. Users hope  that large organisations like Facebook, Yahoo or Apple take better care of their data than small companies. This is certainly not true. The large organisations may have very good mechanisms to protect their data. However, criminals prefer large targets because the return on investment is much larger. Large companies are subject to all kinds of government regulations e.g. banks may not allowed to hand out the money you have in your saving accounts (just figures in a data base).

Many people think that their smart phone is data safe and store huge amounts of  sensitive data – very often data which are owned by other people (e.g. email), employers or companies. Today you may be forced to give immigration officers your passwords to social networks and private accounts.

My solution to this problem is rather simple. I use a private Sharepoint Server Private Portal for me, my family clan, my professional project partners but also my guitar club. The Private Portal is hosted by a small hosting provider in Switzerland. The cost is about 120$/year for > 100 users. Microsoft is also offering  Sharepoint Online for $5/user. The Microsoft Sharepoint software is used by a lot of large companies. Therefore it will be  maintained at least for the next 20 years. Microsoft has a good track record on providing long-term support for their business software. The staff of the Swiss hoster is very experienced and provides services also to Swiss banks. Swiss government tries to establish a trusted IT infrastructure in Switzerland and knows how important security and privacy is for this business – I do not trust the legislation and government agencies of Trump, Merkel or Putin.

I personally control the high level access to my private portal and can create subportals for groups and invite other users.  Users can manage the access to their data. Sharepoint provides multi language support – a very important figure for my WW family.  It also provides private communication much like Facebook. You must not use eMail services to communicate. I don’t store a lot of data on my smart phone. Sensitive data is stored at the portal and can be accessed anytime with a browser or special Sharepoint apps. I personally prefer a browser which works on any device.

Certainly the private portal  server can be attacked by hackers much like any other Sharepoint server. However, the ROI will be very small and not very interesting to NSA and other government agencies. The private portal has also the advantage that I can get a copy of all my data to my PC whenever I want and can move to another service provider. I am using standard systems like Facebook, XING , Google etc for first contacts, chats  and „throw away“  data. The nice things about my Private Portal – no advertizing and no nasty messaging during work. It’s certainly worth 10$ per month.

Attention: Big Companies like Microsoft, Apple, Google etc want to drive the small hosters out of business  and move users to their closed platforms. An Open Source Collaboration Portal offering for private and small business is needed.

PS Sending Sharepoint Messages to users, which are not registered. (German)

iCloud Hackers Threat well known

iCloud Hack: How to Unlock  iCloud & Disable Apple ID without password

 

Mathematical Science Brains behind Donald Trump – Robert Mercer, Eugene Fama, Benoit Mandelbrot

Mandelbrot Fractals

One of the well-known secrets of the Donald Trump successful campaign is the extensive use of modern technology for voter analysis, media communication and fund-raising and campaign management.

Much like a Silicon Valley start-up, the Donald Trump promotion machine was created in a couple of weeks and was built for low-cost and rapid change. It is estimated the Hillary Clinton crew spent twice the amount for her campaign than Donald Trump. Robert Mercer, the Hedge-Fund Tycoon and co- C.E.O of Renaissance Technologies (ref New Yorker background paper) Hedge Fund, was the key „technology provider“ and a major money provider to Donald Trump’s campaign. To my knowledge Robert Mercer is the only scientist who made his fortune based on mathematics. The key theory for statistical analysis of financial data was developed by the polish-born, french mathematician and „fractalist“ Benoit Mandelbrot.

I met Benoit Mandelbrot in 1978 when I was programming graphic applications for the 801 RISC system at the IBM Research Center, Yorktown Heights using  my graphic application system  (developed at the IBM Lab in Germany) . In 1978 high-resolution graphic workstations and adequate programs were rare even at IBM. From time to time an elderly scientist would show up and ask very politely whether I could display and print some data he had generated. He never forgot to say thank you when the work was finished. At that time the subject of his research seemed to be not  important to the fellow scientists and the IBM management. Benoit Mandelbrot was hired by IBM because his work was related to the forecast of stock prizes. Eugene F. Fama Published his  PhD Thesis The Behavior of Stock Market Prices in 1964. E.F. Fama received the Nobel Prize in 2013. Poor Benoit Mandelbrot did not get a Nobel Prize. The work of Mandelbrot and Fama established the application of statistical methods to the analysis of business data. The lack of powerful computers limited their work.

Robert Mercer worked at the IBM Research Lab in Yorktown Heights, N.Y.  at the same time in the speech recognition team introducing statistical methods to speech recognition. Scientist had access to powerful computers, which allow the analysis of large amounts of data. In 1993 Robert Mercer was hired by Renaissance Technologies, where he applied  the techniques used for speech recognition to the analysis and prediction of stock prizes and made a fortune.  The Medallion Fund with assets worth $65 billion is managed by computer algorithms (quantitive trading) and mostly owned by the employees of Renaissance Technologies.  It is considered to be the most successful fund with a positive track record of 20 years. Math pays off.

Key to the successful campaign of Donald Trump was not money but the technology people supporting the campaign. Robert Mercer provided a people pool from his company  Cambridge Analytica to support the campaign. It is questionable how much impact the products of Cambridge Analytica had on the outcome. For sure the high-tech people did. Today it is not so important how much money is spent on a campaign but how many High-Techs in marketing, media, big data analysis and IT operation can be recruited  for the campaign team in a short time. A very good social network is required. Certainly it helps if you have money to spend.

Motivated probably by his daughter, Robert Mercer applies his winning skills to politics and management of a country – an interesting experiment.

Reporters are wondering about the motivation of Robert Mercer. My guess it is his dedication to winning. In the Research Lab he had to outsmart his fellow scientists and to win the attention of the scientific world. He applied this skills  to the financial world, but also to sailing ( much like Oracle Boss Larry Ellison)  or poker. Whatever he does – he wants to win.  In contrast politicians, like Hillary Clinton, have a long loser record. It takes a long time and endless compromising to get to the top.

PS The three mathematicians were 1st or 2nd generation immigrants from Poland, Italy and Canada!

Zuviel Strom in Kalifornien

smog-caWährend in Deutschland obskure und teure Technologien zur Energieerzeugung wie Biogas oder Müllverbrennung subventioniert werden, setzt Kalifornien voll auf die Solartechnologie. Kalifornien hat das Unglück, daß sich dort täglich durch den Autoverkehr und den Betrieb von Klimaanlagen übler Smog entwickelt. Dafür scheint aber fast immer die Sonne, die man mit moderner Solartechnologie nutzen kann. Bereits 2024 wird in Kalifornien am Tag mehr Strom erzeugt als verbraucht wird. In Hawaii ist das bereits heute der Fall. Die Sonne scheint in Kalifornien wesentlich zuverlässiger als z.B. in Deutschland der Wind weht. Demnächst wird aber auch in Deutschland am Tag mehr Strom von Solaranlagen erzeugt werden als verbraucht wird. (Die Solarthermie hat ein ähnliches Problem. Im Sommer wird das Wasser so stark aufgeheizt, daß z.B. der Dachstock in Brand geraten kann, wenn man nicht gerade einen Swimming Pool hat, den man auf Hot Tub Temperatur aufheizen kann. )

Es ist natürlich völlig sinnlos Solaranlagen bei Überproduktion abzuschalten. Allerdings wird in Kalifornien viel Strom am Abend benötigt, wenn die arbeitende Bevölkerung nach Hause fährt und dort eventuell sogar noch das Elektroauto aufladen will.

Mit der für Elektroautos genutzten Batterietechnologie kann man Stromspeicher für lokale Netze aufbauen, die am Tag geladen werden und Energie für etwa 4 Stunden speichern können. Das reicht aus um die Spitzenbelastung abzufedern. In der Nacht übernehmen dann mit Gas betriebene, konventionelle Kraftwerke die Grundlast. Durch die Konzentration auf die Solartechnologie erreicht man niedrigere Preise als bei dem Technologie-Wirrwar in Deutschland. Es ist eine Illusion, daß staatliche Regulierung die Investitionen sinnvoll im Sinne der Verbraucher und zur Sicherung der Versorgung lenken können.

TESLA hat natürlich bereits erkannt daß durch die Nutzung der Batterien im Netz und in Autos die Preise gesenkt werden können.

PS Die Regeln der kalifornische Umweltbehörde sind übrigens wesentlich vernünftiger als die EU Regeln. Für ältere Autos gibt es sehr vernünftige Übergangsregelungen. Die Zulassungsbehörde kämpft da nicht gegen die Physik. Alle Fahrzeuge müssen alle 2 Jahre zum Smog-Check, wenn sie in „Smog Zonen“ zugelassen sind. Die Landeier können weiter ihren alten Autos fahren oder ältere Autos aus den Smog-Zonen billig erwerben.  Dieselfahrzeuge, die vor 1997 gebaut wurden, werden nicht mehr geprüft. Da weiß man, daß man da ähnlich wie bei Oldtimern technisch nichts mehr sinnvoll ändern kann.

Wie konnte Facebook so schnell wachsen – Crowd Development

Free FacebookDie deutschen Informatiker schauen  an die US West Coast und wundern sich, wie schnell dort Ideen (meist sogar ziemlich alte) in erfolgreiche neue Produkte umgesetzt werden. Das Geheimnis liegt in der unkonventionellen Art wie die Produkte entwickelt werden. Jenseits des „offiziellen“ Management Sprechs beschreibt der Entwickler Ben Blumenfeld, wie in den ersten fünf Jahren bei Facebook entwickelt wurde. Anstatt den von deutschen Informatikern und deren Managern geforderten geordnetem Entwicklungsablauf  mit Marktanalyse, Anforderungen, Entwurf, Codierung und Test verlief die Entwicklung extrem chaotisch. Gruppen von Entwicklern taten sich zusammen und entwickelten, was sie für notwendig hielten. Die Methoden wurden flexibel gemäß den Anforderungen und den Kenntnissen und der Erfahrung der Entwickler gewählt. Irgendwann tauchten diese Projekte dann auf dem Bildschirm von Mark Zuckerberg auf und wurden dann offiziell. Manche Projekte, die nicht auf der offiziellen Linie lagen, mussten geheim durchgeführt werden. Das Management versuchte nicht, die Arbeitszeit jedes Mitarbeiters zu kontrollieren. Zur gewissen Zeitpunkten tauchten diese Projekte dann auf und wurden entweder fortgeführt oder aufgegeben.

Mit dem Anwachsen der Benutzerzahlen mussten natürlich offizielle Prozesse für  Integration, Test und Release eingeführt werden. Der Schwerpunkt lag am Anfang aber auf der Implementierung neuer Ideen. So ähnlich lief am Anfang auch die Entwicklung bei Microsoft, Apple, Amazon u.a., die heute Marktführer sind. Zum Teil gelingen solche Projekte auch in etablierten Firmen wie SAP (Hana) oder IBM (Watson) wenn man wenigstens einer kleinen Gruppe von Entwicklern in der Firma Freiheiten gewährt und sich das Management wenigstens ein bischen etwas zutraut.

Für diese Art der Entwicklung braucht man viele eigenständige und kreative Entwickler, die für erfolgreiche Arbeit nicht nach Tarif, sondern mit einigen Millionen $ belohnt werden. Mit einer Herde von Lämmern und Hasenfüßen kann man solche Projekte natürlich nicht durchführen. Anstatt Start Up Unternehmen  bekommt man dann Shut Down Landschaften.

Falsches Alibi durch Fußfessel – GPS Jammer

GaunerNicht nur die deutsche Polizei hat Probleme der Überwachung von „Gefährdern“. In den USA ist eine Fußfessel offensichtlich ein zu komplexes Gerät für amerikanische Polizisten. Der Schütze, der eine Frau in Washington D.C. erschoß, hatte ein wasserdichtes Alibi. Die Polizei hatte ihm eine Fußfessel verpasst. Die GPS Signale zeigten an, daß der Mörder  zur Tatzeit brav in seiner Wohnung weitab vom Tatort war. Trotzdem wurde er am Tatort gesehen und identifiziert. Des Rätsels Lösung: Dem Täter war früher ein Bein amputiert worden und er trug eine Beinprothese. An dieser Prothese befestigte ein Polizist die Fußfessel. Der Täter legte nun sein „offizielles“ Bein in seiner Wohnung ab und war mit einer Ersatzprothese unterwegs.

Man kann sich eine GPS Tarnung aber einfacher besorgen. Chinesische Firmen bieten kleine GPS Jammer in Größe einer Zigarettenschachtel für etwa 20 $ an, mit denen man die GPS Signale in einem Umkreis von 15 m lahm legen kann. Man kann dann durch GPS nicht mehr geortet werden, selbst wenn Böswillige oder der mißtrauische Ehepartner einen GPS Sender am Auto angebracht haben. Geräte mit größerer Reichweite werden von Firmen und vom Militär eingesetzt, um z.B. Drohnen, die sich selbst mit GPS steuern, abzuwehren. In der Nähe des neuen US Präsidenten wird man wohl bald kein GPS mehr empfangen können. Die NSA wird dann aber auch die Zuhörer nicht einfach identifizieren können. Natürlich gibt es auch GPS Jammer, die das Mobiltelephon z.B. im Restaurant oder an bestimmten Orten lahmlegen um z.B. bei Raub einen Anruf bei der Polizei zu verhindern.

Natürlich sind diese Geräte in Deutschland und anderen Staaten verboten. Allerdings gibt es alleine in der Umgebung von Washington D.C. über 100 Anbieter von GPS und GSM Jammern. Die Gauner sind den Ordnungskräften da sicher einen Schritt voraus.

Vorsichtige sollten wieder lernen ihr Auto nach Verkehrsschildern und mit Karten aus Papier ans Ziel zu bringen.