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Warum schwindeln Wissenschaftler – Quantencomputer

Es gibt viele Gründe warum Wissenschaftler schwindeln. Zur Ehrenrettung der Wissenschaftler muss man sagen, daß meist mit bester Absicht geschwindelt wird. Gelder für Grundlagenforschung erhält man nur wenn man eine sinnvolle Anwendung vorgaukelt:
Beliebt sind Computer, Medizin oder Klima. Keiner verrät, daß Quantencomputer nur bestimmte Klassen von Problemen lösen können. Leider gibt es auch bei Kryotechnik bekannte Probleme (ich selbst habe ein 40 Jahre altes Patent (längst abgelaufen) auf einen Flußquantenspeicher mit Type II Supraleitern). Die benötigten Elemente sind einfach zu instabil und können nicht beliebig eng gepackt werden. In den 80ern gab es z.B. bei IBM ein großes Projekt Kryocomputer, basierend auf Josephson Junction im IBM Forschungslabor in Yorktown Heights. Der Versuch ist jämmerlich gescheitert – man hat gegen den 801 RISC Halbleiter Computer und optimierende Compiler verloren,die gleichzeitig in Yorktown entwickelt wurden. Die Tieftemperatur-Forscher von damals haben aber eine Flut von Schülern ausgebildet, die immer wieder versuchen die Technik zu beleben. Leider läßt sich aber die Grundlagenphysik nicht durch Argumente überwinden. Die Verleihung des Preises ist ein Anzeichen dafür, daß der Kenntnisstand der Juroren (und der Politik) nicht sehr gut ist. Man fällt immer wieder auf die Moden herein und möchte „a dabei“ sein.Auch das IBM Management hat damals die Bedeutung der RISC Architektur für Prozessoren falsch eingeschätzt und alle Rechte an HP verkauft. Heute kontrollieren die Chinesen die führende ARM RISC Architektur. Die RISC Prozessoren stecken nun in den Smartphones und den CLOUD Clustern.
Forschungsgelder sollte man für gute Grundlagenentwicklung hergeben und die exzellenten Forscher nicht zwingen Fake News verbreiten zu müssen.

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Neue Methode zum Entschlüsseln von Festplattendaten?

Cool Memory Chip

Ein Forschungsteam der Princeton University berichtet über eine neue Methode verschlüsselte Daten auf der Festplatte zu entschlüsseln. Diese Meldung passt natürlich genau in die zur Zeit herrschende Liechtenstein Hyterie. Schaut man sich die Methode näher an, so stellt man eine gravierende Weltfremdheit (oder Chuzpe?) der Forscher fest. Man nutzt die in jeder Grundlagenvorlesung über Halbleiter erwähnte Persistenz von Daten in Speicherbausteinen bei niedrigen Temperaturen. Kühlt man Speicherbausteine auf -196 Grad Celsius ab, so bleiben Daten also auch die Schlüssel, die für die Verschlüsselung der Daten verwendet werden, sehr lange und auch nach Abschalten des Computers erhalten. Wie man sieht kein Grund zur Aufregung. Solange man kontrolliert, dass niemand über Nacht eine Flasche mit flüssigem Stickstoff und ein Kühlaggregat am PC angebracht hat, sind die verschlüsselten Daten ziemlich sicher. 

Die US Forscher müssen schon ziemlich verzeifelt oder clever sein, um eine solche Nachricht in der Wissenschaftskolumne der NY Times zu platzieren. Oder liegt es an der Kompetenz der Wissenschaftsredaktion? Ähnlich unsinnige Nachrichten aus der Wissenschaft findet man aber auch in unseren Zeitungen täglich.