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Facebook sperrt inaktive Seiten und schaufelt sich das eigene Datengrab

Facebook hat zunehmend Schwierigkeiten seine Benutzer auf die Facebook Seiten zu locken. Unternehmen beklagen sich immer mehr, daß ihre Inhalte (Webseiten) nicht mehr genügend oft besucht werden. Weniger aktive Benutzer bedeuten auch geringere Werbeeinnahmen für Facebook. Gereifte Web Benutzer sind es zunehmen leid, sich mit „falschen“ Freunden und „Fake Likes“ herumzuschlagen. Bei seriösen Benutzern und Benutzergruppen geht der Trend zu privaten Portalen in der Cloud und „Snap“ Anwendungen für Nachrichten, Fotos usw, die häufig die Gunst der Benutzer nach kurzer Zeit verlieren.

Die Lage muss für Facebook ziemlich ernst sein. Facebook bedroht „inaktive“ Benutzer zunächst mit Sperre bei der Suche. Die angelegten Facebook Seiten werden dann nicht mehr gefunden. Gegen Zahlung einer geringen „Werbegebühr“ etwa 4 $ kann die Seite aber wieder in den Suchindex aufgenommen werden. Falls das vom Kunden nicht akzeptiert wird, wird verschwinden die Seiten. Alternativ kann man sich durch Besuche von Anhängern oder Veröffentlichung von neuen Inhalten „freikaufen“. Das widerspricht natürlich der Idee des Internets. Das Internet sollte eigentlich nicht vergessen  – Facebook vergißt aber sehr schnell.

Nun gibt es sehr wohl Inhalte bei Firmen (Produktbeschreibungen, Bedienungsanleitungen, Foren), Aufsätze usw die lange Zeit uninteressant sind, dann aber plötzlich wieder interessant werden. Ich habe z.B. vor Jahren einen Hochwasser Blog nach einer Überschwemmung einen Erfahrungsbericht mit Tipps für die Vorsorge und die Beseitigung der Spuren der Überschwemmung angelegt. Typisch wird dieser nur in den Sommermonaten von Hunderten von Leuten besucht, denen das Wasser buchstäblich bis zum Hals steht. In den restlichen Monaten ist da  Funkstille. Es gibt auch kaum „Likes“ . Wer „Liked“ schon eine Überschwemmung im Haus! Facebook würde diesen Blog mit dem neuen Business Modell sperren. Deshalb lege ich wichtige Daten (Content) nicht in Facebook ab und würde es jedem Unternehmen und ernsthaften Privatleuten auch raten das nicht zu tun. Zusätzlich beginnen nun  Zensoren, auch automatisierte KD („Künstliche Dummheit“) Filter die Inhalte der Benutzer zu zensieren. Ich nehme an, daß sich damit und mit der immer komplizierter werdenden Komplexität der Bedienung Facebook selbst ein Datengrab schaufelt. Bei dieser Beerdigung sollte man nicht unbedingt aktiv beteiligt sein und seine Daten rechtzeitig retten.

PS Die von Facebook monierte inaktive Seite habe ich vor Jahren angelegt um zu testen, wieviele Leser über Facebook auf meinen Blog (WordPress) kommen, der nicht gerade einfache Themen behandelt. Für komplexe Inhalte ist Facebook kein geeignetes Medium. Über 95 % der Besucher meiner Blog kommen über Suchmaschinen, Google und wenige andere. Ersnthafte Interessenten für das Thema abonnieren Blogs direkt und gehen nicht über Facebook. Die Musiker unter meinen Freunden interessieren sich relativ wenig für IT Technologie und umgekehrt.

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So stoppt man Dampflauderer und Vielschwätzer in Facebook

 

Facebook ist eigentlich für kleine Gruppen gedacht, die alle an den gleichen Themen interessiert sind und in Maßen Meldungen  eingeben. Bei einem Freundeskreis von etwa 10 bis 20 Freunden sollten dann nicht mehr als 10 Meldungen an der Pinnwand hängen wenn man seinen Facebook Account öffnet.

Nun gibt es Dampfplauderer, die die Aufforderung Was machst du gerade?  allzu Wörtlich nehmen und zig Meldungen am Tag absetzen (z.B. Verweise auf jede Webseite, die sie gelesen haben) sodaß man vor lauter Dumpfmeldungen die wichtigeren Meldungen untergehen. Manche Politiker, die zeigen wollen, dass sie mit den neuen Medien umgehen können, lassen z.B. ihre Hilfskräfte unzählige Meldungen/Tag schreiben. Auch manche Firmen arbeiten nach der Devise „Mehr ist Besser“ und fluten ihre Anhänger mit Meldungen.

Die Funktion für das Abbestellen der Meldungen von einem Freund ist in Facebook gut versteckt. Will man die Meldungen z.B. von Georg Dampfplauderer nicht mehr sehen klickt man auf der eigenen Pinwand auf dessen Namen (oben an einer Meldung) um dessen Pinnwand anzuzeigen. Links unten nach der Liste der Freunde findet man einen Link Melden/Blockieren . Klickt man auf diesen Link, dann hat man nicht nur die Option Melden und Blockieren sondern auch die Option

  • Abonnement für Georg Dampfplauderer deaktivieren.

Wählt man diese Option, werden die Meldungen dieses Freundes nicht mehr auf der eigenen Pinnwand angezeigt. Man muss dann nicht zu den härteren Maßnahmen wie Entfernen aus der Freundesliste oder Blockieren greifen. Bei Interesse kann man sich die Meldungen dieses Freundes ja immer noch gezielt anschauen.

Viele Benutzer setzen auch Meldungen zu verschiedenen Themen ab z.B. Musik, Sport, Verein, Kirche, die nicht für alle Freunde interessant sind. Diese Benutzer sollten sich überlegen, ob sie nicht Facebook Seiten zu den verschiedenen Themen in Facebook anlegen wollen, die Freunde je nach Interesse als Fan abonnieren.  Typisch wird das von Firmen oder Organisationen genutzt. Man kann Facebook Seiten aber auch für spezifische Interessengruppen anlegen oder als Homepage für Professionals.