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Hilf dir selbst – Corona QR Kontaktdaten selbst erstellen und weitergeben

Corona Kontakt Daten – selbst erstellt

Unsere Behörden verwalten die Corona Kontaktdaten mit vordigitalen Zetteln. Im Falle eines Falles braucht man dann Grafologen um die handgeschriebenen Zettel zu lesen. Alternativ muss man sich bei Veranstaltungen über Internet anmelden. Spontan kann man damit keine Veranstaltung besuchen und nicht Internet affine Gruppen sind von der Teilnahme ausgeschlossen.

Dabei könnte man das Verfahren zur Erhebung der Kontaktdaten mit Smartphone Apps erheblich vereinfachen. Jeder Bürger generiert eine persönliche Visitenkarte vCard als QR Code und speichert diesen als Foto ab. Er kann dann selbst entscheiden wem er seine Daten anvertraut.

QR Code Geberator

Oma und Opa können sich dabei von den Enkeln helfen lassen. Die können den QR Code auch ausdrucken und den Senioren auf den Geldbeutel kleben! Übereifrige Party Gänger können sich den Code auch gleich als Open Source aufs T-Shirt drucken lassen. Beispiel für Herrn Bester Bürger vom Verein FreieAbgeordnete:

Der QR Code dieser Daten sieht dann so aus

Orona Kontakt Daten

Besucht Herr Bürger nun eine Veranstaltung, ein Restaurant oder ein Gebäude mit Meldepflicht fotografiert der Veranstalter beim Eingang die QR Codes der Besucher und speichert das Foto. Bei einer kleinen Feier kann das auch ein Teilnehmer übernehmen. Der Veranstalter könnte Sitzplätze oder Tische auch mit einem QR Code kennzeichnen. Diese werden von den Kunden fotografiert und mit Ort und Datum abgespeichert. Da können sich selbst Kölner erinnern in welchen Kneipen sie waren.

Die Fotos kann man mit Ort und Datum suchen und falls notwendig auch ans Gesundheitsamt schicken. Dort braucht man die Fotos nur noch mit einem QR Code Scanner auslesen, betroffene sofort kontaktieren und kann die Kontaktdaten in ein lokales Verzeichnis übernehmen. Die Fotos der QR Codes werden z.B. nach vier Wochen ohne positiven Corona Fall gelöscht. Dafür braucht man auch keinen Schredder wie bei den Zetteln.

Garantiert kann man sich in Deutschland auf ein solch einfaches Verfahren, bei dem man die Behörden nicht braucht, nicht einigen.

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Handy Web 2.0

Stuttgarter Stadtrallye „Expedition 2.0“ – nicht für Symbian Handy!

Die Stuttgarter Zeitung hat ein Feriengewinnspiel gestartet, das zweidimensionale Barcodes (Quick Response Codes) verwendet.

 

 

 

 

 

 

QR Symbole werden in Japan schon über 15 Jahre vielfältig genutzt und tauchen nun auch vermehrt in Deutschland auf z.B. zum Einchecken bei Air Berlin.

Damit wird eine Schnitzeljagd durch die Stadt mit Web Unterstützung angeboten. Dabei fotografiert man mit einem geeigneten QR Leser das zweidimensionale Symbol, das an verschiedenen Orten in der Stadt angebracht ist und muss dann Fragen beantworten, die letzendlich zur Lösung führen. Eine nette Idee speziell für die Jugend in den Schulferien.

Leider wie so oft in Deutschland scheitert die gute Idee am mangelndem technischen Sachverstand der Medienvertreter – hier der Stuttgarter Zeitung. Die schöne Anwendung funktioniert nämlich nicht mit den heute dominierenden älteren Symbian Geräten von Nokia. Nicht jeder Jugendliche hat genug Geld um ein iPhone oder ein Android Handy zu kaufen. Mit meinem Nokia Handy und meinem Kaywa QR Leser kann ich zwar das Stuttgarter Symbol lesen und werde auch auf die entsprechende Webseite geleitet, die kurz angezeigt wird und dann eine Fehlermeldung zeigt.  Eine ähnliche pleite erlebt man, wenn man versucht den QR Code Leser der Stuttgarter Zeitung herunterzuladen.

Es ist schade dass die Besitzer von Symbian Handies beim netten Ferienspiel der Stuttgarter Zeitung damit nicht mitmachen können. Offensichtlich sind die technischen Berater der Stuttgarter Zeitung nicht gerade auf der Höhe der Zeit. Dies ist symptomatisch für die begrenzte IT Kompetenz in Deutschland, wo immer wieder IT Projekte wie Gesundheitskarte, ELENA, Zentrale Studienplatzvergabe, Elektronischer Personalausweis, Stuttgart Mobil usw in den Niederungen der technischen Details speziell bei mobilen Anwendungen scheitern.

QR Codes kann man selbst genrieren und ausdrucken. Das folgende Beipiel führt auf diesen Blog

 

 

 

 

 

Es gibt verschiedene Möglichkeiten die QR Codes zu generieren z.B:  mit http://goqr.me/ kann man den gewünschten text im Browser eingeben, den QR Code generieren und anschließend in eigene Dokumente einbetten.