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Corona Politik

Warum gibt es keine Auto-Querdenker aber Schilderwutbürger?

Achtung Schilderfalle

Die deutschen Verquerdenker haben sich als Kriegsgebiet im Kampf gegen den Staat die Bürokratie und die Regeln zur Bekämpfung der Corona Pandemie ausgesucht. Dabei ignorieren sie Deutschlands größtes Knebelwerk, die Straßenverkehrsordung und das zugehörige Überwachungssystem das jährlich Milliarden Euro verschlingt und tausende von Arbeitsplätzen für Polizisten, Ordnungskräfte, Juristen, Beamte und Angestellte, Fahrlehrer, TÜV, Versicherungen, Werkstätten usw benötigt. Die Bürger bezahlen dieses Knebelwerk klaglos mit ihrem eigenen Geld und ihren Steuern. Sie zeigen auch Vergehen anderer Verkehrsteilnehmer an. Sie bringen Nummernschilder an ihren Karossen an, damit sie jederzeit identifiziert werden können und lassen sich klaglos selbst bei geringfügigem Überschreiten der Geschwindigkeit am Steuer fotografieren. Wo bleibt denn da der Datenschutz? Die Bürger nehmen das klaglos hin da bei schweren Verstößen der Entzug des Führerscheins droht. Da ist dann Schluss mit der Freiheit, die ich meine. Nur bei der Begrenzung der Höchstgeschwindigkeit auf der Autobahn und beim Entzug des Führerscheins kommt Unmut auf.

Den hohen Ziel der Strafverfolgung von Vergehen im Straßenverkehr wird sogar die Corona Maskenpflicht untergeordnet. Am Steuer muss keine Maske getragen werden meint der ADAC . Da können die Aerosole des Taxifahrers ungehindert von der Lüftung zu den Kunden auf den Rücksitz geblasen werden. Man kann aber eine Maske tragen. Das Gesicht muss aber nach wie vor erkennbar sein???

Warum ertragen die deutschen Bürger die komplexen Verkehrsregeln und halten sie weitgehend ein? Dabei gibt es selbst mit diesen Regeln 2019 in Deutschland 3046 Verkehrstote. Die Vorgaben der EU, die bis 2050 die Zahl Verkehrstoten in der EU auf Null senken und von 2010 bis 2020 halbieren will, wurden dabei in den letzten 10 Jahren ignoriert. Verkehrstote Deutschland:

  • 2010: 3648
  • 2019: 3046

Zitat SÜV: Die Europäische Kommission hat als Ziel das Jahr 2050 angesetzt, an dem „nahezu niemand“ auf europäischen Straßen sterben wird. Die Europäische Union hat darum das Ziel Vision Zero, null Verkehrstote, definiert. Dieser Vision schließt sich der SÜV an. Auf dem Weg dorthin setzt die Europäische Kommission Zwischenziele. Aktuell gilt als Vorgabe, die Zahl der Verkehrstoten bis 2020 gegenüber 2010 zu halbieren.

Dieses Ziel kann die EU wohl nur dadurch erreichen dass der Straßenverkehr total eingestellt wird. Das würde auch helfen die CO2 Ziele der EU zu erreichen. Die Vision Zero ist wohl eine weitere Illusion der EU, die man wohl gegen die Auto Lobby nicht durchsetzen kann.

Wie man gute Lobbyarbeit macht, könnte unser Gesundheitsministerium vom Schilderüberwachungsverein e.V. lernen. Der gemeinnützige Verein kümmert sich erfolgreich um den Schilderwald in Deutschland. Im Schnitt steht alle 28 Meter an Deutschlands Straßen ein Straßenschild. Da wäre die Aufstellung von Corona Masken-Pflicht-Schildern eine Kleinigkeit. Finanziert wird der Verein vom Verband der deutschen Schilderhersteller.

Beschreibung bei Lobbypedia

Ist ein Schild defekt kann der Schildwutbürger das melden: Schlechtes Schild melden. Genauso wenn ein Bürger meint, dass irgendwo ein Schild fehlt. Im Moment propagiert der Verein den Austausch aller alten Schilder damit auch Ältere sie bei Nacht sehen können.

Würde man nur 10% des Aufwands für die Verfolgung von Verkehrsvergehen für die Überwachung der Corona Regeln aufwenden, gäbe es damit wohl keine Probleme mehr.

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Politik Schule

Wertschöpfung Schulen – 550 Millionen €/Tag

Kein Beitrag zum Bruttosozialprodukt?

In Deutschland werden täglich Leistungen erbracht, die nicht in das Bruttosozialprodukt eingehen und häufig auch nicht anerkannt werden. Nimmt man an, daß ein Schultag mindestens 50 € wert ist bei ergibt sich bei 11 Millionen Schülern m der Wert eines Schultages von 550 Millionen €. Bei 200 Schultagen ist die Wertschöpfung 110 Milliarden € im Jahr. Da kann man verstehen, dass unsere Politiker auf diese Wertschöpfung und die Stimmen der Eltern bei den Wahlen nicht verzichten und die Schulen offen halten wollen.

Das offizielle Bruttosozialprodukt Deutschland 2019 lag bei 3449 Milliarden €.