Gesperrte Zeitungsartikel von FAZ, Spiegel u.a. kostenfrei lesen

Die deutschen Zeitungen (FAZ, Spiegel u.a.) versuchen Digital Abonnenten zu werben, indem sie Zeitungsartikel nur noch im Abonnement zeigen. Damit gewinnen sie aber wenig Kunden, vergraulen Interessenten und generieren auch keine Einnahmen aus Werbung.

Die Sperre ist leicht zu umgehen. Die meisten Artikel stammen von Agenturen, die diese auch an andere Zeitungen verkaufen. Interssiert man sich zum Beispiel für den FAZ Artikel Wie ein Bürgermeister sein Dorf vor dem Leerstand bewahrte , so sieht man bei der FAZ selbst nach Login nur ein paar Zeilen. Sucht man jetzt bei Google mit einigen Schlüsselworten wie Namen des Bürgermeisters und dem Ortsnamen, so findet man bei der Huffington Post den gleichen Artikel mit der Überschrift Wie ein fränkischer Bürgermeister den Bevölkerungsschwunf stoppt

Das funktioniert meist auch bei Originalartikeln der FAZ, die ihre Artikel auch direkt oder über Agenturen an andere Zeitungen oder Nachrichtenportale verkauft.

Die Huffington Post und viele andere Zeitungen haben erkannt, daß Leser, die über die Internetsuche auf die Website kommen, nicht bereit sind wegen einiger Artikel im Monat ein Abonnement abzuschließen. Man nimmt deshalb die geringen Einnahmen aus der Werbung mit und erreicht damit ein gutes Ranking bei der Google Suche.

Die New York Times macht es schlauer. Hier können die Besucher etwa 10 Beiträge pro Tag kostenfrei lesen. Damit erreicht NYT ein gutes Ranking bei der Google Suche und zieht eine große Zahl von Besuchern an. Besucher (u.a. auch ich), die NYT als Nachrichtenquelle regelmäßig besuchen, sind bereit auch für ein Abonnemement zu bezahlen.

Das Beispiel zeigt einmal mehr wie hilflos die deutschen Medien in der Internet Welt agieren und immer mehr in der Bedeutungslosigkeit versinken.

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Datenverkehr abhören mit Huawei Geräten?

Die US Regierung sorgt sich um die Sicherheit des WW Datenverkehrs, da immer mehr chinesische Geräte in den Netzwerken benutzt werden. Deutsche Firmen wie Siemens, SEL und Telefunken sind schon längst vom Markt verschwunden. Wahrscheinlich geht es den Amerikanern mehr um den Verlust der Herrschaft über die Kommunikationsnetze als um den Schutz der Daten ihrer Bürger. Ich erinnere mich noch gut an die Anfänge der Verschlüsselung von Daten in Firmennetzen. Die amerikanische Kontrollbehörde FCC ließ zwar sichere Schlüssel zu. Ein Teil des Schlüssels musste aber fest eingestellt werden damit die amerikanischen Behörden nicht allzu große Mühe hatten die Nachrichten zu entschlüsseln. Firmen die da nicht mitmachen wollten erhielten keine Zulassung für den amerikanischen Markt.

Wollte man früher Gespräche abhören, mußte man eine Leitung manuell anzapfen was Helfer vor Ort und damit ohne Zeugen nicht möglich war. Heute werden Daten mit assoziativ adressierten Netzen blitzschnell über verschiedene Wege geleitet. Ein beliebter Trick des amerikanischen Geheimdienstes ist z.B. die Daten über Knoten in Deutschland zu leiten. Da amerikanische Bürger per Gesetz in USA nicht abgehört werden dürfen werden ihre Daten auf deutsche Netze umgeleitet. Es gibt ja keine Gesetze, die das Umleiten von Daten verbieten! Die US Dienste stellen dann den deutschen (und auch anderen) Geheimdiensten die Software und die Zieladressen für das Abhören zur Verfügung. Der deutsche Geheimdienst ist begeistert bekommen sie damit ja Software, die sie selbst nicht erstellen können. Rechtlich ist das OK, da ja kein deutsches Gesetz verbietet amerikanische Bürger abzuhören! Umgekehrt gilt das natürlich auch. Interessant ist natürlich auch die Frage ob ein Rechner, der in Deutschland steht aber von USA aus gesteuert wird ein deutscher Rechner ist oder ein amerikanischer. Für Software gibt es keine Grenzen. Auch DDR Mauern und TRUMP Zäune kann man nicht einfach bauen.

Unsere Sicherheitsexperten vom BSI stellen der Firma Huawei einen Persilschein aus. Man untersucht die Software von ausgelieferten Geräten. Nun sind die Chinesen sicher nicht so dumm, Schadcode statisch auszuliefern. Das passiert heute dynamisch bei Bedarf z.B. bei Updates für vorbestimmte Geräte z.B. das Smartphone von Herrn Trump.  

 

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