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Gesundheitsämter k.o. – Infektionsketten über soziale Netzwerke und Email verfolgen

Das Telefon bleibt stumm

Obwohl jeder weiß, dass die Verfolgung der Infektionsketten durch die Gesundheitsämter nicht funktioniert, beharren unsere Politiker auf dem amtlichen Verfahren. Die Kommunikation mit dem Hausarzt (so man denn einen hat) und mit dem Gesundheitsamt geht über das Telefon. Meistens aber nicht. Mein Hausarzt hat das Telefon auf Dauerabsage gestellt. Das Gesundheitsamt ist entweder belegt oder die Mitarbeiter sind gerade nicht im Dienst.

Das erste Problem hat der Bürger, der sich testen lassen möchte. Da der Hausarzt (egal welche Symptome man hat) meist nicht erreicht werden kann, muss man versuchen, einen Termin über das Gesundheitsamt zu bekommen. Den bekommt man aber nur, wenn man nachweislich mit einem positiv getesteten Bürger, der dem Gesundheitsamt bekannt ist, genügend langen Kontakt hatte. Wie der Kontakt zu bewerten ist entscheidet das Gesundheitsamt.

Die Testergebnisse werden heute häufig sehr schnell über die Corona-Warn-App mitgeteilt (die einzige sinnvolle Funktion und ohne Datenschutz!). Das Gesundheitsamt erfährt/bearbeitet das Ergebnis oft erst Tage später. Danach versucht man natürlich mit dem Telefon die Infektionsketten zu verfolgen.

Zum Glück sind die Bürger digital schon weiter. Es ist Ehrensache, dass man seine Freunde, Verwandten, Vereinsmitglieder, Arbeitskollegen usw möglichst schnell über Email und die sozialen Netzwerke informiert. Das ist ein Datenschutz Verstoß der rechtlich geahndet werden kann. (Siehe: Palmer kritisiert zu Unrecht einen Infizierten )

Garantiert ist aber Ärger mit dem Gesundheitsamt vorprogrammiert. Trotz Überlastung möchte man sich die Arbeit nicht erleichtern lassen. Ganz unbeliebt macht man sich, wenn man eine EXCEL Tabelle aller Kontakte mit Email Adressen und Telefonnummern anbietet. Das Gesundheitsamt in Person eines Sachbearbeiters möchte selbst entscheiden, wer zum Corona Test zugelassen wird. Otto Normalbürger möchte aber lieber selbst entscheiden ob ein Test sinnvoll ist oder nicht. Ans Sparen denkt der Bürger dabei so wenig wie die Politiker in der Krise. Anstatt die Zahl der Tests zu verwalten, sollten die Behörden lieber die Testkapazitäten erhöhen. In der Automobilindustrie gibt es ja zur Zeit genügend gut bezahlte Kurzarbeiter, die Geräte produzieren könnten. Ex-Manager für Planung und Logistik gibt es zur Zeit sogar im Sonderangebot.

DRINGEND: Es sollte so schnell wie möglich ein Verfahren zur Verfolgung der Infektionsketten über Email und soziale Netzwerke eingeführt werden. Anders kann man die Verfolgung der Infektionsketten bei steigenden Fallzahlen nicht mehr leisten.

PS Natürlich müsste das Bundesverfassungsgericht vorher entscheiden ob der Schutz von Leib und Leben wichtiger ist als der Schutz von Daten, die der Bürger bereits unfreiwillig auf Zetteln abgegeben hat.

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Der Retter der Studenten – DoMyPaper

Studenten haben es heute schwer. In jedem Fach werden selbst gefertigte Schriftstücke (Paper) verlangt, die meistens nicht gelesen und zum Glück auch nicht veröffentlicht werden.

Diese recht unsinnigen Hausarbeiten halten die Studenten davon ab, sich sozial zu betätigen. Sie können Nachts keine Klubs besuchen, können nicht “abhängen” und verpassen die Gelegenheit sich beim Studium einen passenden Partner zu suchen.

Die übliche Methode der Wissenschaft besteht darin, von Werken anderer Autoren abzuschreiben und dazu einige Worte zu schreiben. Je mehr Referenzen der Autor erwähnt, desto mehr hat er abgeschrieben! Natürlich sollte man mehrere Referenzen auf die Arbeiten des zuständigen Professors setzen. Schließlich wird die Reputation eines Wissenschaftlers heute an der Zahl der Referenzen auf seine Arbeiten gemessen

Aus USA kommt nun frohe Kunde. Man kann jetzt den Service DoMyPaper nutzen. Mit Hilfe von Freien Autoren, künstlicher Intelligenz und Grammatik Prüfprogrammen kann man inhaltlich recht ansprechende Paper produzieren. Als Freier Autor kann man sich seinen Arbeitsplatz in der ganzen Welt oder im Dorf aussuchen. An Aufträgen wird es sicher nicht fehlen gibt es doch genügend überforderte und/oder faule Studenten (oder deren Eltern) auf der Welt, die für etwas mehr Freiheit bezahlen.