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Der Traum von der EU Datenbank – in USA schon verfügbar

Truthfinder
Truthfinder – sag die Wahrheit

Bei der Suche nach der Adresse einer Verwandten in USA bin ich mal wieder auf die Truthfinder App gestoßen. Die gesuchte ältere Dame hat vor kurzem wieder geheiratet, dabei den Namen geändert und ist umgezogen. Damit kann man sie im US Wählerverzeichnis, das öffentlich zugänglich ist, nicht finden. Sie hat auch keinen Email Account und ist auch nicht in den diversen sozialen Netzwerken aktiv. Damit wird eine Suche im Internet ziemlich schwierig.

Mit Truthfinder ist die Dame recht schnell gefunden. Man gibt dazu z.B. den alten Namen und ehemaligen Wohnort ein und erhält damit den neuen Namen, Adresse und Telefonnummer. Zusätzlich kommt eine Unmenge von Informationen aus den Datenbanken der US Behörden, Privatfirmen und den sozialen Netzwerken. Jetzt weiß ich daß ihr Haus 480000 $ wert ist, keine vorbestraften Sextäter in ihrer Nähe wohnen und daß sie keine Schulden hat (verdächtig in USA). Allerdings hat sie in den letzten Jahren zwei Tickets wegen Falschparken bekommen.

Profile ihrer Freunde und der Freunde ihrer Kinder in den sozialen Netzwerken werden auf Anfrage geliefert.

Das ist nur ein kleiner Teil der Datenflut, die in USA von jedem angefordert werden kann. Ein Jahresabo bei Truthfinder kostet etwa 20$.

Begeisterte Kommentare von Kunden z.B. “Jetzt kann ich jeden Kerl checken bevor ich mich mit ihm treffe.”

Die EU Datenschützer feiern sich selbst für ihre innovativen Konzepte zum Schutz privater Daten. Gegen die geballte Macht der Truthfinder haben sie wohl keine Chance.

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Der Retter der Studenten – DoMyPaper

Studenten haben es heute schwer. In jedem Fach werden selbst gefertigte Schriftstücke (Paper) verlangt, die meistens nicht gelesen und zum Glück auch nicht veröffentlicht werden.

Diese recht unsinnigen Hausarbeiten halten die Studenten davon ab, sich sozial zu betätigen. Sie können Nachts keine Klubs besuchen, können nicht “abhängen” und verpassen die Gelegenheit sich beim Studium einen passenden Partner zu suchen.

Die übliche Methode der Wissenschaft besteht darin, von Werken anderer Autoren abzuschreiben und dazu einige Worte zu schreiben. Je mehr Referenzen der Autor erwähnt, desto mehr hat er abgeschrieben! Natürlich sollte man mehrere Referenzen auf die Arbeiten des zuständigen Professors setzen. Schließlich wird die Reputation eines Wissenschaftlers heute an der Zahl der Referenzen auf seine Arbeiten gemessen

Aus USA kommt nun frohe Kunde. Man kann jetzt den Service DoMyPaper nutzen. Mit Hilfe von Freien Autoren, künstlicher Intelligenz und Grammatik Prüfprogrammen kann man inhaltlich recht ansprechende Paper produzieren. Als Freier Autor kann man sich seinen Arbeitsplatz in der ganzen Welt oder im Dorf aussuchen. An Aufträgen wird es sicher nicht fehlen gibt es doch genügend überforderte und/oder faule Studenten (oder deren Eltern) auf der Welt, die für etwas mehr Freiheit bezahlen.