Archiv der Kategorie: Facebook

FACEBOOK und TWITTER Timeline löschen

Tagebücher, Fotoalben und Briefwechsel sind wichtige Dokumente, die auch nach Hunderten von Jahren für Historiker noch interessant sein können, weil sie persönliche Daten und Wertungen enthalten, die nicht für die Öffentlichkeit bestimmt waren. Schaut man sich dagegen die eigene Timeline bei sozialen Netzwerken wie Facebook oder Twitter an, so kommt man schnell zu dem Schluß: das kann weg – zumindest was älter ein oder zwei Jahre ist. Facebook und Twitter sind allenfalls für Zeitspannen von einigen Jahren für persönliche Kommunikation interessant und eignen sich nicht als persönliches Archiv. Wer weiß schon ob es Facebook und Twitter in 10 Jahren noch gibt. Die Business Modelle von Facebook und Twitter sind wohl langfristig nicht tragfähig.

Facebook und Twitter sind natürlich nicht daran interessiert, daß die Benutzer private Daten löschen. Es gibt keine Funktionen mit denen man Einträge einfach entfernen kann. Externe Firmen bieten zur Zeit noch solche Funktionen an. Es ist aber zu erwarten, daß Facebook und Twitter unter dem Vorwand des Datenschutzes den Zugriff von externen Anwendungen auf die Benutzerdaten sperren. Man sollte sich also beeilen falls man seine Historie löschen will. In der New York Times findet man gute Tipps im Artikel Want to Purge your Social Media Timelines? Can You Spare a Few Hours? 

Für Twitter kann man TweetDelete verwenden um alte Beiträge zu löschen. Für Facebook gibt es eine Anwendung für den Chrome Browser Social Book Post Manager mit dem man seine Facebook Einträge löschen kann. Die Einträge der „guten Freunde“ werden aber nicht gelöscht, sodaß sich häufig der Aufwand für das Löschen der Einträge nicht lohnt.

 

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Facebook sperrt inaktive Seiten und schaufelt sich das eigene Datengrab

Facebook hat zunehmend Schwierigkeiten seine Benutzer auf die Facebook Seiten zu locken. Unternehmen beklagen sich immer mehr, daß ihre Inhalte (Webseiten) nicht mehr genügend oft besucht werden. Weniger aktive Benutzer bedeuten auch geringere Werbeeinnahmen für Facebook. Gereifte Web Benutzer sind es zunehmen leid, sich mit „falschen“ Freunden und „Fake Likes“ herumzuschlagen. Bei seriösen Benutzern und Benutzergruppen geht der Trend zu privaten Portalen in der Cloud und „Snap“ Anwendungen für Nachrichten, Fotos usw, die häufig die Gunst der Benutzer nach kurzer Zeit verlieren.

Die Lage muss für Facebook ziemlich ernst sein. Facebook bedroht „inaktive“ Benutzer zunächst mit Sperre bei der Suche. Die angelegten Facebook Seiten werden dann nicht mehr gefunden. Gegen Zahlung einer geringen „Werbegebühr“ etwa 4 $ kann die Seite aber wieder in den Suchindex aufgenommen werden. Falls das vom Kunden nicht akzeptiert wird, wird verschwinden die Seiten. Alternativ kann man sich durch Besuche von Anhängern oder Veröffentlichung von neuen Inhalten „freikaufen“. Das widerspricht natürlich der Idee des Internets. Das Internet sollte eigentlich nicht vergessen  – Facebook vergißt aber sehr schnell.

Nun gibt es sehr wohl Inhalte bei Firmen (Produktbeschreibungen, Bedienungsanleitungen, Foren), Aufsätze usw die lange Zeit uninteressant sind, dann aber plötzlich wieder interessant werden. Ich habe z.B. vor Jahren einen Hochwasser Blog nach einer Überschwemmung einen Erfahrungsbericht mit Tipps für die Vorsorge und die Beseitigung der Spuren der Überschwemmung angelegt. Typisch wird dieser nur in den Sommermonaten von Hunderten von Leuten besucht, denen das Wasser buchstäblich bis zum Hals steht. In den restlichen Monaten ist da  Funkstille. Es gibt auch kaum „Likes“ . Wer „Liked“ schon eine Überschwemmung im Haus! Facebook würde diesen Blog mit dem neuen Business Modell sperren. Deshalb lege ich wichtige Daten (Content) nicht in Facebook ab und würde es jedem Unternehmen und ernsthaften Privatleuten auch raten das nicht zu tun. Zusätzlich beginnen nun  Zensoren, auch automatisierte KD („Künstliche Dummheit“) Filter die Inhalte der Benutzer zu zensieren. Ich nehme an, daß sich damit und mit der immer komplizierter werdenden Komplexität der Bedienung Facebook selbst ein Datengrab schaufelt. Bei dieser Beerdigung sollte man nicht unbedingt aktiv beteiligt sein und seine Daten rechtzeitig retten.

PS Die von Facebook monierte inaktive Seite habe ich vor Jahren angelegt um zu testen, wieviele Leser über Facebook auf meinen Blog (WordPress) kommen, der nicht gerade einfache Themen behandelt. Für komplexe Inhalte ist Facebook kein geeignetes Medium. Über 95 % der Besucher meiner Blog kommen über Suchmaschinen, Google und wenige andere. Ersnthafte Interessenten für das Thema abonnieren Blogs direkt und gehen nicht über Facebook. Die Musiker unter meinen Freunden interessieren sich relativ wenig für IT Technologie und umgekehrt.

Neuer Phishing Trick über Facebook

Facebook Phishing

Nachdem selbst Webhinterwäldler wissen, daß Viren usw gerne über Email verschickt werden, versucht die Hackerszene mit neuen Methoden ans Ziel zu kommen. Heute lief eine neue FAKE Email ein, die wie eine Facebook Nachricht aussieht. Der Link

3 friend request zeigt aber nicht zu Facebook, sondern zu einer verdächtigen Website. Leider bin ich auf diesen Trick hereingefallen, obwohl ich grundsätzlich Links in Email im Quelltext prüfe. Auch hier gilt – Vertrauen ist gut Kontrolle ist besser!

Phishing mit Twitter, Facebook,WhatsApp und Co

Phishing über Email ist zu einer Plage geworden. Täglich gehen auf meinem allgemeinen Email Konto etwa fünf Phishing Versuche ein. Viele Phishing Anfänger versuchen, mit verfügbaren Phishing Tools und seit Jahren bekannten Tricks Benutzer zu einem Klick auf einen Link zu bewegen. Neu ist z.B. der Trick bei dem mit einem Klick auf OK zur  Cookie Nutzung (wird von EU verlangt) zu einer  Phishing Seite weitergeleitet wird.

Nachdem aber selbst unbedarfte Webnutzer den Trick mit der Email kennen geht man jetzt zu Phishing Links z.B. mit WhatsApp, Facebook,,Twitter  (Twitter Phishing NYT) , MMS oder anderen Messaging Services über.

Hier sorgen dann die einfältigen Benutzer für die Verteilung der Phishing Nachrichten. Es wird empfohlen auf automatisch generierte Nachrichten bei Social Media überhaupt nicht oder nur mit äusserster Vorsicht zu reagieren.

Es ist nicht verständlich, dass selbst Email Plattformen wie Googlemail altbekannte Phishing Schemes nicht erkennen und martieren. Ein Virus auf dem PC oder Handy ist für die Benutzer wesentlich schädlicher als ein sogenannter „Hasskommentar“. Hier könnte der Gesetzgeber etwas sinnvolles für die Bürger tun und von den Plattformbetreibern wirksame Phishing Filter verlangen.

Häufig werden Phishing Links auch in Kommentaren platziert. Deshalb gebe ich Kommentare nur nach Prüfung frei. Achtung: man kann aber nicht verhindern daß Links später geändert werden oder ine Weiterleitung zu einer Phishing Seite eingerichtet wird. Die Prüfung eines Links oder einer Webseite sollte immer unabhängig vom Absender erfolgen. Der größte Teil der Webnutzer hat nicht die für eine Prüfung notwendigen Kenntnisse – Experten haben meist keine Zeit zur Prüfung. Deshalb sollte man auch Nachrichten von alten Webhasen nicht trauen.

Kampf um den Cloud Arbeitsplatz – Facebook, Google, IBM, Microsoft, IBM, Slack u.a.

Cöoud Arbeitsplatz

Die Anfänge der Software für Zusamenarbeit und Organisation von Mitarbeitern in Firmen begannen bereits in den 70er Jahren in USA mit einfachen Systemen mit denen man kurze Nachrichten verteilen konnte. Diese wurden dann um Datenbanken für eMail, Kalender, ToDo Listen, Dokumente und Programme zur Bearbeitung und Kontrolle der Daten erweitert. Die erste Version entwickelte die Firma IRIS mit Ray Ozzie und einem Team von etwa 25 Mitarbeitern in StartUp Manier. Ein großer Markt entstand aber erst 1988 nachdem die Firma Lotus die Firma Iris aufkaufte und das Produkt als Lotus Notes vermarktete. Lotus Notes (Geschichte) wurde von fast allen großen Firmen als Infrastruktur für Arbeitsplätze und Arbeitsorganisation benutzt und war z.B. mit seiner Client/Server Struktur, der Verschlüsselungstechnik (asymmetrich mit Zertifikaten für Maschinen und Benutzer, Messaging und anderen Features seiner Zeit weit voraus). Lotus lief vorwiegend in proprietären Firmennetzen auf IBM Großrechnern und IBM 3270 Terminals aber auch auf PCs (OS/2 und Windows) und später auf Laptops. Alte IT Hasen weinen noch heute der Lotus REPLICATE Funktion nach, mit der man seine eMail und Daten auf seinem Laptop ohne großen Aufwand mitnehmen konnte. Das war zu Zeiten von Netzen mit 2.4 kbit/sec ein Segen.

IBM kaufte 1996 Lotus Notes und bezahlte damals den horrenden Betrag von 4 Milliarden $. 1996 wurde auch der Netscape Browser für das Internet verfügbar und Nokia baute das 7110 WAP Mobiltelefon mit denen man Daten über das Internet austauschen konnte. Für die neue mobile Welt und das Internet brauchte man neue Zugangssysteme.

Mein Team im IBM Labor entwickelte ab 1998 ein Portal für Kollaboration im Internet. Die Benutzer konnten dabei über PC, Mobiltelefon oder Sprache im Internet agieren. Die Mobiltelefone mussten allerdings noch mit Tasten bedient werden. Das System und die Technik sind im Buch Pervasive Computing, Addison Wesley umfassend beschrieben.  Dieses System wurde 2001 als IBM Websphere Portal Server ausgeliefert. Wie bei IBM üblich war das Websphere Portal nicht als Produkt für Endbenutzer gedacht, sondern als Basis System, das von Softwarefirmen und den IT Abteilungen von Firmen an spezielle Bedürfnisse angepasst werden musste. Allerdings gab es auch ein Express System, das von kleineren Firmen, Städten, Schulen usw auch für soziale Netzwerke ohne großen Aufwand genutzt werden konnte.

IBM Digital Wallet

Auf der Cebit 2003 wurde z.B. ein IBM Portal System gezeigt u.a. mit einem Smartcard gesicherten Online Bankensystem inklusive einem „Paypal“ Bezahlsystem, das man auch mit Sprache bedienen konnte. In Zusammenarbeit mit einem Rundfunksender wurde auch ein Soziales Netzwerk „Das Ding“ für Kinder integriert .

Microsoft reagierte sofort mit dem Release des Sharepoint Servers, der ähnliches wie das IBM Portal leisten sollte aber mindestens 10 Jahre brauchte, bis er einigermaßen sinnvoll genutzt werden konnte.  Verschiedene Firmen versuchten die Portalfunktionen mit sozialen Netzwerken zu kombinieren. Am erfolgreichsten war wohl das Musikportal Myspace.

Der nächste „Follower“ war Mark Zuckerberg, der 2004 Facebook gründete. Facebook griff die vorhandenen Elemente inklusive der Idee der sozialen Netzwerke auf. Zuckerberg musste ähnlich wie Bill Gates nichts neu erfunden. Er konzentrierte sich allerdings anders als die Großfirmen auf Jugendliche als Kunden und investierte ähnlich wie Steve Jobs in einfache Bedienung des Systems und Wachstum durch kostenlose Services für die Benutzer. Die Daten in Facebook sind auf die für die privaten Benutzer wichtigen Elemente wie Nachrichten, Fotos, Musik und Videos beschränkt. Komplizierte Datenstrukturen und Abläufe wie sie in Firmen benötigt werden bleiben außen vor. Darum sollen sich Firmen wie IBM, Microsoft, Oracle, SAP  u.a. kümmern. Auch Google versucht sich mit bescheidenem Erfolg mit G Suite am Portal Markt.

Mit der Zeit wurde Facebook aber mit immer neuen Funktionen ausgestattet (man hat ja viele Entwickler). Dadurch wurden die Kunden  abgelenkt und verärgert. Das erklärt den Erfolg von WhatsApp. Facebook mußte deshalb für viel Geld WhatsApp kaufen damit die einfachen Kunden nicht abwandern. Nun wandern sie innerhalb von Facebook zu WhatsApp. Die komplexen Facebook Funktionen werden nun weniger genutzt und die Verweilzeiten im Facebook sinken..

Wenn immer im Internet eine Funktion zu kompliziert wird gibt es eine Chance für Mitbewerber, die einfachere Lösungen anbieten, die von den Kunden leichter verstanden und bedient werden können.

Slack bildet die typischen Konversationsstrukturen im realen Leben ab. „Gespräche“ finden mit einzelnen Personen privat und mit Gruppen ab. Slack verteilt ganz bewußt keine globalen Informationen an die ganze WWW Community. Die privaten Informationen sind für die Benutzer wertvoller. Twitter und Facebook sind „Out“ . Nachrichten und zugehörige Daten werden in Channles angeordnet und können damit Kontext bezogen gelesen und ausgewertet werden. Slack verzichtet bewußt auf komplexe Datenstrukturen sondern bindet viele externe Systeme (> 150) u.a. eMail, Cloud Data, SAP, IBM usw ein. Das entspricht offensichtlich den Wünschen vieler Kunden, die ihre Daten selbst verwalten und behalten wollen und nur Kopien für den Austausch mit anderen in das Portalsystem einstellen wollen. Damit vermeidet man auch viele rechtliche Probleme wie z.B. wem gehören die Daten? Wer haftet bei Verlust?  usw. Slack ist vor allem für Benutzer kleiner Firmen und Gruppen interessant. Diese sind auch bereit für Services zu bezahlen (siehe Slack Statistik) . Slack ist damit nicht nur auf  Werbung als Einnahmequelle angewiesen.

Privatpersonen und kleinere Gruppen, die nicht nur Nachrichten und Bilder sondern auch strukturierte Daten austauschen, bekommen mit Slack einen attraktiven Web Service. Der kostenlose Service ist allerdings ziemlich limitiert (siehe Slack Pricing).

Am 31.Mai ist World Backup Day

Moses BackUp

Als ich neulich meinen Laptop mit Windows 10 eingeschaltet habe, kam anstatt des Windows Start Bildschirms ein schöner blauer Bildschirm (Bluescreen). Nur unten links war ein Fehlercode aus Ziffern und Buchstaben zu sehen. Bei einem automatischen Software Backup hatte mein Laptop abgeschaltet um elektrische Energie zu sparen. Auf Human Energie nimmt man da keine Rücksicht. Alle üblichen Tricks Windows 10 zu starten, funktionierten nicht.

Zum Glück hat man heute ein Smartphone mit dem man nach dem PC Fehler suchen kann. Einige Experten rieten wie üblich zum kompletten Reset des PC. Einige Optimisten rieten zum Backup über den Windows Backup Service. Da ich meinen monatlichen Backup erst vor einer Woche gemacht hatte, startete ich den Windows 10 BackUp.

Ein Wunder! Nach mehreren Stunden ging mein PC wieder in Betrieb. Zwar gab es einige Fehler, die man mit Tricks beheben konnte – aber der PC lief wieder.

Nach einem solchen Erlebnis macht man den Backup gerne wieder sorgfältig auch ohne den World Backup Day. In der NY Times gibt es eine kurze Anleitung, wie man einen Backup seiner Daten bei Facebook, Instagram & Co machen kann NYT Backup Anleitung . Man kann mit den Cloud Services der Anbieter von Cloud Backup allenfalls seine Smartphones für kurze Zeit sichern. Als Benutzer sollte man aber nicht annehmen, dass man diese Dienstleistungen über Jahrzehnte zuverlässig und kostenlos nutzen kann.

Strukturierte Daten wie bei Facebook & Co kann man ohne die zugehörigen Programme kaum sinnvoll nutzen. Langfristig sollte man Daten nur in standardisierten PDF Formaten speichern, die auch von den grossen öffentlichen Büchereien verwendet werden (Tipps). Will man ganz sicher gehen und die Daten über Jahrhunderte sichern muss man die Daten auf Papier ausdrucken.

Ihre Erben werden diese Papiere dann in einem Container final entsorgen. Es sei denn, sie werden ein bischen wichtig oder gar berühmt. Dann kann man die Papiere einem Landesarchiv übergeben, das die Papiere dann über Jahrhunderte aufbewahrt. Die Dokumente einer Kleinstadt aus fünf Jahrhunderten, säuberlich in Ordnern (Folder) abgelegt können da schnell 20 Meter Regal belegen.

Findet man solche Papiere von Privatpersonen bei der Ahnen- oder Geschichtsforschung sind sie Gold wert – speziell für die „Geschichte des kleinen Mannes“. Die vielen digitalen Daten aus unserer Zeit werden bis dahin schon gelöscht oder unbrauchbar sein.

PS Ich verwende u.a. WordPress für meine Blogs, eine sehr gute Export Funktion für Blogbeiträge hat.

 

 

 

iCloud Hack – why you should own a Private Portal

Hacker

Hackers and government agents

Most people understand the difference between a private safe at home and a rented safe controlled by a bank. Your private safe is endangered by family members and burglars. Your bank safe is protected against burglars but is  endangered by banking and government rules as well as fraud by bank employees.

People have a rough understanding of the pros and cons of the physical safe security solutions. However, users have no chance to assess the quality of online IT services.

They hope their data are adequately secured and backed up. Hopefully, the apps they are using and the companies running it will be operational forever. Passwords and accessed are handled according highest security standards. Users hope  that large organisations like Facebook, Yahoo or Apple take better care of their data than small companies. This is certainly not true. The large organisations may have very good mechanisms to protect their data. However, criminals prefer large targets because the return on investment is much larger. Large companies are subject to all kinds of government regulations e.g. banks may not allowed to hand out the money you have in your saving accounts (just figures in a data base).

Many people think that their smart phone is data safe and store huge amounts of  sensitive data – very often data which are owned by other people (e.g. email), employers or companies. Today you may be forced to give immigration officers your passwords to social networks and private accounts.

My solution to this problem is rather simple. I use a private Sharepoint Server Private Portal for me, my family clan, my professional project partners but also my guitar club. The Private Portal is hosted by a small hosting provider in Switzerland. The cost is about 120$/year for > 100 users. Microsoft is also offering  Sharepoint Online for $5/user. The Microsoft Sharepoint software is used by a lot of large companies. Therefore it will be  maintained at least for the next 20 years. Microsoft has a good track record on providing long-term support for their business software. The staff of the Swiss hoster is very experienced and provides services also to Swiss banks. Swiss government tries to establish a trusted IT infrastructure in Switzerland and knows how important security and privacy is for this business – I do not trust the legislation and government agencies of Trump, Merkel or Putin.

I personally control the high level access to my private portal and can create subportals for groups and invite other users.  Users can manage the access to their data. Sharepoint provides multi language support – a very important figure for my WW family.  It also provides private communication much like Facebook. You must not use eMail services to communicate. I don’t store a lot of data on my smart phone. Sensitive data is stored at the portal and can be accessed anytime with a browser or special Sharepoint apps. I personally prefer a browser which works on any device.

Certainly the private portal  server can be attacked by hackers much like any other Sharepoint server. However, the ROI will be very small and not very interesting to NSA and other government agencies. The private portal has also the advantage that I can get a copy of all my data to my PC whenever I want and can move to another service provider. I am using standard systems like Facebook, XING , Google etc for first contacts, chats  and „throw away“  data. The nice things about my Private Portal – no advertizing and no nasty messaging during work. It’s certainly worth 10$ per month.

Attention: Big Companies like Microsoft, Apple, Google etc want to drive the small hosters out of business  and move users to their closed platforms. An Open Source Collaboration Portal offering for private and small business is needed.

PS Sending Sharepoint Messages to users, which are not registered. (German)

iCloud Hackers Threat well known

iCloud Hack: How to Unlock  iCloud & Disable Apple ID without password

 

Wie konnte Facebook so schnell wachsen – Crowd Development

Free FacebookDie deutschen Informatiker schauen  an die US West Coast und wundern sich, wie schnell dort Ideen (meist sogar ziemlich alte) in erfolgreiche neue Produkte umgesetzt werden. Das Geheimnis liegt in der unkonventionellen Art wie die Produkte entwickelt werden. Jenseits des „offiziellen“ Management Sprechs beschreibt der Entwickler Ben Blumenfeld, wie in den ersten fünf Jahren bei Facebook entwickelt wurde. Anstatt den von deutschen Informatikern und deren Managern geforderten geordnetem Entwicklungsablauf  mit Marktanalyse, Anforderungen, Entwurf, Codierung und Test verlief die Entwicklung extrem chaotisch. Gruppen von Entwicklern taten sich zusammen und entwickelten, was sie für notwendig hielten. Die Methoden wurden flexibel gemäß den Anforderungen und den Kenntnissen und der Erfahrung der Entwickler gewählt. Irgendwann tauchten diese Projekte dann auf dem Bildschirm von Mark Zuckerberg auf und wurden dann offiziell. Manche Projekte, die nicht auf der offiziellen Linie lagen, mussten geheim durchgeführt werden. Das Management versuchte nicht, die Arbeitszeit jedes Mitarbeiters zu kontrollieren. Zur gewissen Zeitpunkten tauchten diese Projekte dann auf und wurden entweder fortgeführt oder aufgegeben.

Mit dem Anwachsen der Benutzerzahlen mussten natürlich offizielle Prozesse für  Integration, Test und Release eingeführt werden. Der Schwerpunkt lag am Anfang aber auf der Implementierung neuer Ideen. So ähnlich lief am Anfang auch die Entwicklung bei Microsoft, Apple, Amazon u.a., die heute Marktführer sind. Zum Teil gelingen solche Projekte auch in etablierten Firmen wie SAP (Hana) oder IBM (Watson) wenn man wenigstens einer kleinen Gruppe von Entwicklern in der Firma Freiheiten gewährt und sich das Management wenigstens ein bischen etwas zutraut.

Für diese Art der Entwicklung braucht man viele eigenständige und kreative Entwickler, die für erfolgreiche Arbeit nicht nach Tarif, sondern mit einigen Millionen $ belohnt werden. Mit einer Herde von Lämmern und Hasenfüßen kann man solche Projekte natürlich nicht durchführen. Anstatt Start Up Unternehmen  bekommt man dann Shut Down Landschaften.

Bot Netze – Fake Likes und Page Impressions

HackerDie klassische Bedrohung für private PCs  war bisher wohl der Diebstahl von Daten mit (Phishing) oder ohne Beteiligung (Viren) Nutzers oder das Einspielen von Schadprogrammen. Dagegen kann man sich durch Aufmerksamkeit und Virenschutzprogramme schützen.  Der finanzielle Schaden ist entgegen der öffentlichen Meinung jedoch gering. Im Jahr  2016 schätzt man den Schaden beim Online Banking auf 17.9 Millionen €.  (Statista) . Das fällt bei den deutschen Banken nicht einmal bei der Portokasse ins Gewicht.

Die Angriffe auf Server großer Firmen (Denial of Service) mit dem Ziel diese lahmzulegen sind spektakulär aber nur ein typisches Einmal-Geschäft. Die Gefahr dabei gefasst zu werden ist relativ hoch, weil die betroffenen Firmen viel Geld für die Erfassung der Täter ausgeben können. Häufig wird bei Erpressung gar nicht bezahlt.

Das eigentliche Geschäft wird in Botnet Hacker Kreisen mit Fake Traffic (Virtueller Internet Verkehr) in der Werbebranche gemacht. Der Umsatz wird 2016 auf 7 Milliarden $ geschätzt. Typische Business Modelle sind z.B. (aufsteigende Komplexität)

  • Ein Sitebetreiber kauft Hits auf seine Seite, um Relevanz vorzutäuschen und das Vertrauen des Kunden zu gewinnen.Verlage können damit auch die Preise für die Anzeigen auf ihren Portalen erhöhen. Autoren können sich damit „wertvoller“ machen. Gerne erhöht man vor dem Verkauf einer Internet Site die Zahl der Besucher oder Benutzer.
  • Eine Werbefirma oder ein Autor wird per Klick bezahlt (YouTube Autor, in Deutschland z.B. VG Wort Abrechnung für Autoren). Zitat – Confessions of a Fake Web Buyer::  As a website running an arbitrage model, all that mattered was profit, and for every $0.002 visit we were buying, we were making between $0.0025 and $0.004 selling display ads through networks and exchanges. Gibt man wie der Bekenner 10 000 $ pro Tag für Traffic aus kann man pro Tag >5000 $ Gewinn machen!
  • Eine Firma, Web-Autoren, Verlage, Pop Stars oder auch Politiker wollen mit Likes die Nutzer beeindrucken oder ihre Werbeeinnahmen erhöhen. Likes, die nicht durch identifizierte und authentisierte Benutzer erzeugt werden, sind relativ billig. Likes z.B. bei Facebook sind schon etwas komplizierter. Hierfür kann man Fehler in den Facebook Programmen ausnutzen oder Fake Facebook Benutzer Profil anlegen ( http://de.wikihow.com/Ein-Fake-Facebook-Profil-erstellen ). Das ist ziemlich kompliziert. Facebook versucht mit aufwändigen Algorithmen das Anlegen von Fake Konten zu verhindern. Die Hacker entwickeln deshalb auch immer komplizierte Methoden für das Anlegen von Konten, die mit vermeintlich privaten Daten gefüttert werden. Fake Konten sind Gift für die Werbeeinnahmen von Facebook. Privaten Nutzern wird nicht empfohlen Fake Konten bei Facebook anzulegen.
  • Die höchste Stufe und auch die teuerste ist das Vortäuschen echter Konten z.B. des Chefeinkäufers einer großen Industriefirma. Hier bezahlt man für die Einblendung einer gezielten Werbung schon mal 200 $.

Für raffiniertere Angriffe leitet man die Internet Daten meist über einen „Man in the Middle“ Server (Proxy), dafür manipuliert man die Adressen der Dienstserver und/oder Router siehe:  Internet Netzwerk – was man darüber wissen sollte.

Der NSA greift meist weiter im Netz durch spezielle Netzwerksteuerung ein. Otto Normalverbraucher hat da wenig Möglichkeiten, Angriffe zu analysieren. Moderne Betriebssysteme wollen diese Komplexität vor den Nutzern verbergen. Vorreiter ist da Apple. Werden die Antwortzeiten bei allen oder bei bestimmten Websites langsam oder wird viel und/oder aggressive Werbung auf bekannte Webseiten eingespielt sollte man die Netzwerkeinstellungen überprüfen. Für eine echte Analyse braucht man aber einen sehr guten Sicherheits- und Netzwerkspezialisten, den sich Privatleute wohl nicht leisten können.

Ratschläge im Web empfehlen meist die Installation von Virenscannern oder bieten „Online Hilfe“ über das Internet an. Falls noch keine Schadsoftware auf dem PC „wohnt“, wird bei solchen Aktion häufig ein Bot auf dem Rechner installiert und der Rechner wird damit ein wertvolles Mitglied der Bot Armee.

Eine wertvolle Erkenntnis: Allen Hits, Likes, Discussions usw im Web sollte man ebensowenig trauen wie den privaten oder beamteten Datenschützern (BSI), die eigentlich nur bei der Grundsicherung hilfreich sind. Die Hacker sind meist um Internet-Jahre voraus. Meine Devise: „Ich traue niemandem – nicht einmal mir selbst“ .