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NVIDIA kauft ARM Rechte und Software für 40 Milliarden $

RISC Processor

Die US Firma NVIDIA kauft für 40 Milliarden den britischen Hersteller von Software für Chip Design vom japanischen Investor Softbank. NVIDIA ist groß geworden durch die Herstellung von speziellen Chips für Grafik und Computer Chips für Hochleistungrechner, die von entworfen und im Auftrag gefertigt werden. NVIDIA hat damit die Rechte an der RISC Architektur, die ursprünglich 1975 von IBM entwickelt wurde. Zur Zeit sind etwa 13 Milliarden vorwiegend kleine RISC Processor im Einsatz. RISC Prozessoren decken heute einen großen Bereich von Mini Prozessoren in IoT Geräten bis zum Supercomputer ab.

Nebeneffekt: da Daimler eine Partnerschaft (Abhängigkeit) mit NVIDIA eingegangen ist, har Daimler damit Zugriff auf kleine als auch Hochleisungsprozessoren die für das „Auto der Zukunft“ benötigt werden.

Donald Trump hat die Zeichen der Zeit erkannt. Da es in USA keine Chip Hersteller für die neueste Chip Generation mehr gibt, möchte TRUMP nun die Nutzung der US Software für den Design der Chips kontrollieren. Ob er damit Erfolg gegen die Chinesen hat, wird sich zeigen. Sicher ist, daß die deutsche Politik und die Industrie bei dieser Schlüsseltechnologie keine Rolle spielt.

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Die nächste WUMMS Pleite – Laptops für die Schulen

Geld löst nicht alle Probleme

Unsere naiven Politiker versuchen mit sinnlosen Geldausgaben alle Probleme zu lösen. Da sie selbst und ihre leitenden Mitarbeiter wenig Sachkenntnisse haben, holen sie sich Lobby hörige Berater ins Haus, die ihnen teure und unsinnige Ratschläge erteilen. Ein schönes Beispiel ist da die Corona-Warn-App die mehr Probleme als Problemlösungen gebracht hat. Vielleicht hat Minister Spahn und seine Mannen dabei etwas gelernt.

Das nächste Desaster wird gerade gestartet. Jetzt sollen Schulen plötzlich viel Geld erhalten mit dem sie freihändig Laptops und/oder Tablets beschaffen sollen. Das Geld muss schnell raus um die chinesische Wirtschaft anzukurbeln. Dabei haben die Politiker offensichtlich nicht bedacht daß

  • Software und Lernmethoden nicht beliebig auf PCs, Tablets und Smartphones betrieben werden können. Betriebssysteme und Infrastruktur (Apple, Google, Microsoft) spielen offensichtlich keine Rolle. PC basierte Software braucht zwingend einen Drucker und einen schnellen Internetanschluss. Wer übernimmt die laufenden Kosten?
  • Es gibt keine Pläne und Vorgaben welches Betriebssystem und welche Software auf den Geräten laufen soll. Wer bezahlt die Software und die notwendige Pflege. Durch die Delegation der Verantwortung für die Beschaffung an die Schulen hat man das Problem mit der Ausschreibung elegant vermieden. Jeder macht was er will!
  • Die vorhandene Infrastruktur in Ministerien und Schulverwaltung ist nicht geeignet hunderttausende von Schülern und Lehrern zu unterstützen. Die geplante zentrale Verwaltung und Kontrolle der Hardware und Software der Schul-PCs kann nur im Desaster enden. Man stelle sich vor wie die Verwaltung vieler unterschiedlicher Geräte z.B. vom Lieblingslieferanten, der Deutschen Telekom, organisiert und geleistet wird. Der gesamte Schulbetrieb würde in kürzester Zeit zum erliegen kommen.
  • In großen Industriebetrieben hat man das Konzept der „verwalteten Geräte“ längst aufgegeben. Man verfolgt das Bring Your Own Device Konzept. Die Mitarbeiter haben persönliche Geräte mit denen sie über Browser oder Firmen-Apps arbeiten. Das wichtigste Gerät der Schüler ist das persönliche Smartphone. Das kommt bei der Laptop Initiative gar nicht vor.
  • Mit der naiven Ideologie vom Deutschen Datenschutz wird man die benötigten offenen, kooperativen Systeme an den Schulen nicht betreiben können(Beweis: die Corona-Warn-App, sicher aber wenig nützlich!)
  • Die vielen interaktiven Lehr- und Lernangebote, die es heute bereits für Smartphones gibt, kann man mit PCs und meist auch nicht mit Laptops nutzen.

Was sollte man tun?

  • Alle Systeme für die Schule müssen als Cloud Anwendung mit Browser oder App Benutzerschnittstellen auf diversen Geräten lauffähig sein.
  • Eine offene Infrastruktur für die Administration inklusive einer Zero Trust Sicherheitsinfrastruktur muss aufgebaut werden. Grundlage muss dabei eine Bürger-Smartcard z.B. Personalausweis+ sein, die mit Smartphones und PCs gelesen werden kann. Hierfür müssen Apple, Google, Huawei und Co eine offene Schnittstelle bereit stellen. Es ist nicht akzeptabel, daß Adressierung, Identifikation und Autorisierung an die Hersteller der proprietären Betriebssysteme ausgelagert werden.
  • Man muss mit den bösen, großen Apple, Google, Huawei und Microsoft zusammenarbeiten und notwendige offene Schnittstellen per Gesetz vorschreiben. Was bei Gurken funktioniert kann man auch bei Smartphones machen!

So etwas geht sicher nicht von heute auf morgen. Ohne realistische Ziele geht aber wohl gar nichts. Es gibt aber weltweit genügend Systeme von denen man bewährte Lösungen übernehmen kann. Am deutschen Wesen wird die Welt wohl nicht genesen.

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Neue Ideen für die Schule