Archiv der Kategorie: Allgemein

Allgemeine Informationen zum persönlichen IT Umfeld

Zuviel Strom in Kalifornien

smog-caWährend in Deutschland obskure und teure Technologien zur Energieerzeugung wie Biogas oder Müllverbrennung subventioniert werden, setzt Kalifornien voll auf die Solartechnologie. Kalifornien hat das Unglück, daß sich dort täglich durch den Autoverkehr und den Betrieb von Klimaanlagen übler Smog entwickelt. Dafür scheint aber fast immer die Sonne, die man mit moderner Solartechnologie nutzen kann. Bereits 2024 wird in Kalifornien am Tag mehr Strom erzeugt als verbraucht wird. In Hawaii ist das bereits heute der Fall. Die Sonne scheint in Kalifornien wesentlich zuverlässiger als z.B. in Deutschland der Wind weht. Demnächst wird aber auch in Deutschland am Tag mehr Strom von Solaranlagen erzeugt werden als verbraucht wird. (Die Solarthermie hat ein ähnliches Problem. Im Sommer wird das Wasser so stark aufgeheizt, daß z.B. der Dachstock in Brand geraten kann, wenn man nicht gerade einen Swimming Pool hat, den man auf Hot Tub Temperatur aufheizen kann. )

Es ist natürlich völlig sinnlos Solaranlagen bei Überproduktion abzuschalten. Allerdings wird in Kalifornien viel Strom am Abend benötigt, wenn die arbeitende Bevölkerung nach Hause fährt und dort eventuell sogar noch das Elektroauto aufladen will.

Mit der für Elektroautos genutzten Batterietechnologie kann man Stromspeicher für lokale Netze aufbauen, die am Tag geladen werden und Energie für etwa 4 Stunden speichern können. Das reicht aus um die Spitzenbelastung abzufedern. In der Nacht übernehmen dann mit Gas betriebene, konventionelle Kraftwerke die Grundlast. Durch die Konzentration auf die Solartechnologie erreicht man niedrigere Preise als bei dem Technologie-Wirrwar in Deutschland. Es ist eine Illusion, daß staatliche Regulierung die Investitionen sinnvoll im Sinne der Verbraucher und zur Sicherung der Versorgung lenken können.

TESLA hat natürlich bereits erkannt daß durch die Nutzung der Batterien im Netz und in Autos die Preise gesenkt werden können.

PS Die Regeln der kalifornische Umweltbehörde sind übrigens wesentlich vernünftiger als die EU Regeln. Für ältere Autos gibt es sehr vernünftige Übergangsregelungen. Die Zulassungsbehörde kämpft da nicht gegen die Physik. Alle Fahrzeuge müssen alle 2 Jahre zum Smog-Check, wenn sie in „Smog Zonen“ zugelassen sind. Die Landeier können weiter ihren alten Autos fahren oder ältere Autos aus den Smog-Zonen billig erwerben.  Dieselfahrzeuge, die vor 1997 gebaut wurden, werden nicht mehr geprüft. Da weiß man, daß man da ähnlich wie bei Oldtimern technisch nichts mehr sinnvoll ändern kann.

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Bot Netze – Fake Likes und Page Impressions

HackerDie klassische Bedrohung für private PCs  war bisher wohl der Diebstahl von Daten mit (Phishing) oder ohne Beteiligung (Viren) Nutzers oder das Einspielen von Schadprogrammen. Dagegen kann man sich durch Aufmerksamkeit und Virenschutzprogramme schützen.  Der finanzielle Schaden ist entgegen der öffentlichen Meinung jedoch gering. Im Jahr  2016 schätzt man den Schaden beim Online Banking auf 17.9 Millionen €.  (Statista) . Das fällt bei den deutschen Banken nicht einmal bei der Portokasse ins Gewicht.

Die Angriffe auf Server großer Firmen (Denial of Service) mit dem Ziel diese lahmzulegen sind spektakulär aber nur ein typisches Einmal-Geschäft. Die Gefahr dabei gefasst zu werden ist relativ hoch, weil die betroffenen Firmen viel Geld für die Erfassung der Täter ausgeben können. Häufig wird bei Erpressung gar nicht bezahlt.

Das eigentliche Geschäft wird in Botnet Hacker Kreisen mit Fake Traffic (Virtueller Internet Verkehr) in der Werbebranche gemacht. Der Umsatz wird 2016 auf 7 Milliarden $ geschätzt. Typische Business Modelle sind z.B. (aufsteigende Komplexität)

  • Ein Sitebetreiber kauft Hits auf seine Seite, um Relevanz vorzutäuschen und das Vertrauen des Kunden zu gewinnen.Verlage können damit auch die Preise für die Anzeigen auf ihren Portalen erhöhen. Autoren können sich damit „wertvoller“ machen. Gerne erhöht man vor dem Verkauf einer Internet Site die Zahl der Besucher oder Benutzer.
  • Eine Werbefirma oder ein Autor wird per Klick bezahlt (YouTube Autor, in Deutschland z.B. VG Wort Abrechnung für Autoren). Zitat – Confessions of a Fake Web Buyer::  As a website running an arbitrage model, all that mattered was profit, and for every $0.002 visit we were buying, we were making between $0.0025 and $0.004 selling display ads through networks and exchanges. Gibt man wie der Bekenner 10 000 $ pro Tag für Traffic aus kann man pro Tag >5000 $ Gewinn machen!
  • Eine Firma, Web-Autoren, Verlage, Pop Stars oder auch Politiker wollen mit Likes die Nutzer beeindrucken oder ihre Werbeeinnahmen erhöhen. Likes, die nicht durch identifizierte und authentisierte Benutzer erzeugt werden, sind relativ billig. Likes z.B. bei Facebook sind schon etwas komplizierter. Hierfür kann man Fehler in den Facebook Programmen ausnutzen oder Fake Facebook Benutzer Profil anlegen ( http://de.wikihow.com/Ein-Fake-Facebook-Profil-erstellen ). Das ist ziemlich kompliziert. Facebook versucht mit aufwändigen Algorithmen das Anlegen von Fake Konten zu verhindern. Die Hacker entwickeln deshalb auch immer komplizierte Methoden für das Anlegen von Konten, die mit vermeintlich privaten Daten gefüttert werden. Fake Konten sind Gift für die Werbeeinnahmen von Facebook. Privaten Nutzern wird nicht empfohlen Fake Konten bei Facebook anzulegen.
  • Die höchste Stufe und auch die teuerste ist das Vortäuschen echter Konten z.B. des Chefeinkäufers einer großen Industriefirma. Hier bezahlt man für die Einblendung einer gezielten Werbung schon mal 200 $.

Für raffiniertere Angriffe leitet man die Internet Daten meist über einen „Man in the Middle“ Server (Proxy), dafür manipuliert man die Adressen der Dienstserver und/oder Router siehe:  Internet Netzwerk – was man darüber wissen sollte.

Der NSA greift meist weiter im Netz durch spezielle Netzwerksteuerung ein. Otto Normalverbraucher hat da wenig Möglichkeiten, Angriffe zu analysieren. Moderne Betriebssysteme wollen diese Komplexität vor den Nutzern verbergen. Vorreiter ist da Apple. Werden die Antwortzeiten bei allen oder bei bestimmten Websites langsam oder wird viel und/oder aggressive Werbung auf bekannte Webseiten eingespielt sollte man die Netzwerkeinstellungen überprüfen. Für eine echte Analyse braucht man aber einen sehr guten Sicherheits- und Netzwerkspezialisten, den sich Privatleute wohl nicht leisten können.

Ratschläge im Web empfehlen meist die Installation von Virenscannern oder bieten „Online Hilfe“ über das Internet an. Falls noch keine Schadsoftware auf dem PC „wohnt“, wird bei solchen Aktion häufig ein Bot auf dem Rechner installiert und der Rechner wird damit ein wertvolles Mitglied der Bot Armee.

Eine wertvolle Erkenntnis: Allen Hits, Likes, Discussions usw im Web sollte man ebensowenig trauen wie den privaten oder beamteten Datenschützern (BSI), die eigentlich nur bei der Grundsicherung hilfreich sind. Die Hacker sind meist um Internet-Jahre voraus. Meine Devise: „Ich traue niemandem – nicht einmal mir selbst“ .

 

Spenden für Wikipedia und Mozilla (Thunderbird)

Email ArchivAllgemein wird über die Kommerzialisierung des Internets geklagt. Es gibt aber noch einige Ecken der Widerstand leisten. Wer täglich Wikipedia oder Mozilla z.B. Thunderbird für Email nutzt, sollte mit Spenden auch dafür sorgen dass der Betrieb auch von den Nutzern finanziert wird. Die Alternative wäre, dass die letzten freien Services von großen IT Firmen aufgekauft werden. Dann könnte z.B. ich meine Email Archive wohl vergessen, die bisher bei Thunderbird in guten Händen waren. Alternative: Cloud Sklave werden bei Google, Apple, Microsoft

Man sollte sich deshalb gur überlegen wie viel die Services von Wikipedia und Thunderbird eigentlich wert sind z.B. im Vergleich zu einem Zwangsabonnement des deutschen Fernsehens und einen fairen Beitrag zu den Kosten leisten.

Spenden Wikipedia

Spenden Mozilla (Thunderbird)

Guter Kunde – schlechter Preis bei Amazon

Euro Bild Viele Kunden (und unsere Politiker) glauben noch daran, daß das Internet ein homogener, transparenter Markt ist und daß sie bei Bestellungen im Internet auch den besten Preis erhalten. Ganz Vorsichtige verlassen sich auf Vergleichsportale oder kaufen erst dann, wenn das gewünschte Produkt billiger wird und fallen dann auf den „Price Alert“ herein..

Tatsache ist aber, daß im Internet ähnliche Roßtäuscher Verfahren angewendet werden wie sie auf Märkten in aller Welt seit Jahrtausenden angewendet werden.

Ein kleine Beispiel: Zum Geburtstag wünscht sich das Patenkind einen bestimmten Bausatz von Lego. Meine Frau findet auch schnell mit Google mehrere Anbieter und bittet mich den Bausatz zum „Bestpreis“ beim günstigsten Anbieter zu bestellen. Zu meiner Verblüffung stelle ich fest, daß mein  „Bestpreis“ etwa 10% höher ist. Nun könnte das Teil ja in der Zwischenzeit teurer geworden sein. Eine schnelle Prüfung vom Smartphone meiner Frau zeigt aber, das ihr „Bestpreis“ noch immer niedriger ist.

Eine simple Erklärung für dieses Phänomen. Meine Frau bestellt über ihr Smartphone grundsätzlich nichts im Internet. Bestellungen laufen über den PC der Familie über einen speziellen User ID. Damit behält man den Überblick wer wann, wo, was bestellt hat. Amazon weiß nun, daß dieser Kunde regelmäßig im Internet bestellt. Anstatt nun diesem Kunden mit einem guten Preis zu belohnen wird versucht, bei ihm einen höheren Preis zu verlangen. Bei Neukunden möchte man aber die Kunden mit einem guten „Bestpreis“ locken.

Solche Anbieter-Strategien werden nicht nur beim Verkauf von Produkten, sondern auch bei Informationen im Internet, der Suche mit Suchmaschinen usw angewandt. Verhindern kann man das nicht. Man sollte sich aber bewußt sein, daß vieles was man im Web sieht mehr oder weniger geschickt platziert wird. Ernsthafte Journalisten sollten sich mehrere Identitäten mit verschiedenen Profilen zulegen wenn sie den Verdacht haben, daß Inhalte sehr stark für Zielgruppen manipuliert werden.

PS Den Lego-Bausatz haben wir letzendlich beim Spielwarendiscounter um die Ecke gekauft. Dort war der Bausatz sofort verfügbar und 10% billiger als der „Bestpreis“ im Internet.

Wer stellt IT Anfänger von der Uni ein

Alles in der Cloud

Alles in der Cloud

IT Studenten aber auch ihre Professoren haben meist völlig falsche Vorstellungen davon, in  welchen Bereichen IT Experten nach dem Studium eigentlich tätig sind. Für Studenten, die ihr Studium in 2015 abschließen wollen, ist es wichtig zu wissen, wo eigentlich offene Stellen für Einsteiger zu finden sind.

Für England gibt es eine detaillierte Studie für die Top 100 IT Arbeitgeber, die 2015 insgesamt 18000 Berufsanfänger einstellen wollen. In Deutschland ist mir leider keine ähnliche Studie bekannt. Es gibt aber eine recht gute Übersicht über den IT Arbeitsmarkt der Agentur für Arbeit. Die Bereiche, die am meisten IT Experten in England einstellen wollen (14290 von 18000) und tatsächlich in 2014 auch eine ähnliche Zahl von Anfängern eingestellt haben:

4000 Verwaltung und professionelle Services
3280 Öffentliche Verwaltung
2265 Investment Banking
1575 Ingenieure/Industrie
1520 Handel
1050 Armee
600 IT und Telekom

Interessant ist zunächst dass der Bereich IT, für den unsere Informatiker ausgebildet werden, nur eine geringe Zahl von Anfängern aufnimmt. Der Bereich professionelle Services stellt die meisten Bewerber ein – diese machen sich dann mit einigen Jahren Berufserfahrung in besser bezahlte Bereiche davon. Interessant ist, dass in England sowohl die öffentliche Verwaltung als auch die Armee massiv IT Experten einstellen. England will seine Verwaltung auf ein ähnliches IT Niveau heben wie es in der Industrie üblich ist. Rückschläge werden dabei hingenommen, weil sich traditionell die öffentlichen Bediensteten gegen alle Bemühungen wehren, die ihre Arbeit effektiver machen wollen. So ist z.B. ein Projekt zur Auszahlung der EU Gelder für Landwirte in England u.a. daran gescheitert, dass die Beamten kein Web basiertes System für Problem Management benutzen wollten. Die Beamten sind es gewohnt alle Probleme in aufwändigen Sitzungen zu besprechen. Erfolgskontrolle wird abgelehnt. Erfahrene deutsche IT Projektleiter wissen, dass auch in Deutschland IT Projekte in der öffentlichen Verwaltung häufig ein „highway to hell“ sind, da es bei Behörden keinen Druck zur Rationalisierung gibt. Der Stand der IT in der öffentlichen Verwaltung ist in Deutschland ziemlich bescheiden, wie der Umgang mit der Flüchtlingswelle anschaulich zeigt.

In Deutschland gibt es etwa 12 000 „IT Experten“, die neu ins Berufsleben einsteigen wollen – eine ähnliche Zahl wie in England. Die Zahlen sind aber wegen der unterschiedlichen Ausbildungsgänge wohl nicht gut vergleichbar. In Deutschland gibt es dank SAP u.a. eine große Zahl von Experten, die in der IT tätig sind. Das bedeutet aber nicht, dass auch viele Anfänger eingestellt werden, da auch die Software Entwicklung immer mehr ausgelagert wird. Verlässliche Zahlen, z.B. die Zahl der tatsächlich eingestelten (und entlassenen) IT Experten gibt es nicht. Die IT Service Firmen schreiben traditionell viele Stellen aus, die aber häufig nicht besetzt werden können, weil man die richtigen Experten nicht bekommen konnte oder ein großes Projekt an den Mitbewerber ging.

Die offenen IT Stellen in England werden ähnlich wie in Deutschland zu 30% von IT Experten ohne Uni Abschluss aber mit praktischer Erfahrung besetzt. Der beste Weg zum Einstieg sind laut Aussage der Einsteller bei den Arbeitgebern für alle Berufsanfänger Praktika und Jobs in den Semesterferien  das wissen unsere Studenten aber schon länger. Hierfür sollten sich Studenten aber Firmen suchen, die selbst einstellen oder in Branchen arbeiten, in denen hoher Bedarf herrscht. Man sollte sich als Student rechtzeitig eine Strategie ausdenken, wie man an die Entscheider herankommt, die attraktive Praktika vergeben. Meist ist das nicht die Personalabteilung.

 

 

Domain Namen Registrierung – vorbildlich China

One cut higher

One cut higher

Vor einigen Tagen erhielt ich eine Nachricht von einer Domain Registry in China, die mich informierte, dass eine chinesische Firma Namen registrieren wollte, die große Ähnlichkeit mit meiner Domain portaleco.com haben (z.B. portaleco.com.cn). Als Domain Besitzer habe ich nach den ICANN Regeln ein Vorkaufsrecht auf Domain Namen, die eine starke Ähnlichkeit mit dem von mir registrierten Domain Namen haben. Registrare in Deutschland oder Europa scheinen diese Regel aber nicht zu kennen oder ignorieren sie einfach. Offensichtlich schützt man bei uns nur große Firmen, obwohl ähnliche Domain Namen auch kleinere Firmen und Privatleuten großen Ärger bereiten können.

PS In ein paar Wochen werde ich mal prüfen, ob die Anfrage real oder eine besonders raffinierte Art der Werbung für eine Geschäftsidee der Registry ist.

Auch in USA ist das Internet langsam

Entgegen der landläufigen Meinung ist nicht nur in Neuland das Internet langsam speziell auf dem Land. In USA sieht es nicht besser aus. Nur 75% der Haushalte haben optional Zugriff auf Anschlüsse mit 25 MBit/sec. Das muss auch noch teurer bezahlt werden als in Deutschland.

In USA zeigt sich exemplarisch dass Deregulierung eines Marktes nicht zwingend zu einer Verbesserung des Angebots für die Kunden führen muss. In den meisten US Regionen teilen  sich zwei Anbieter den Markt auf und sind sich einig, dass man auch mit geringen Investitionen viel Geld verdienen kann. Es lohnt sich da nicht, den Konkurrenten durch niedrigen Preis oder verbesserte Angebote aus dem Markt zu drängen (da käme gleich die Monopolkommission).

 

Friedenspreis des deutschen Börsenvereins an realitätsfernen Schaumschläger

Jason Lanier wurde der Friedenspreis des Börsenvereins des deutschen Buchhandel verliehen. Damit haben die deutschen „Intellektuellen“ mal wieder bewiesen, dass das Internet für sie och mehr Neuland ist als für Kanzlerin Merkel. Lesenswert der Artikel von Florian Cramer: Virtuelle Realität – der Friedenspreis für Jason Lanier und die Missverständnisse, auf denen er beruht. Lesenswert auch die Kommentare. Es ist schon bedrückend, dass der deutsche Börsenverein auf einen Virtuellen Schaumschläger so hereinfällt. Die Verleihung des Preises ist eine Ohrfeige für alle, die sich wirklich aktiv am Aufbau der Internet Gesellschaft beteiligt haben.

Leider ist es heute auch bei Büchern so, dass die möglichst wilde Aufmachung (Auffallen um jeden Preis!) des Autors wichtiger ist als der Inhalt seiner Bücher. Dazu passt seine Musik (YouTube), die man wohl am besten als Reales Digitales Chaos bezeichnen kann.

Eins muss man Jason aber lassen – er versteht es ausgezeichnet auf der Public Relations Orgel zu spielen!

 

Probleme bei 1&1 – eMail 27.5.2013

Cloud_GaunerHeute bleibt der eMail Briefkasten leer. Keine Post am 27.5.2013. Die Email ist weder über Thunderbird noch über den Web Client erreichbar. Auskunft erhält man darüber bei 1&1 nicht – man tut so als sei alles in Ordnung. Meist erhält man bei Heise Online 1&1 die neuesten Informationen. Die Gerüchteküche produziert Meldungen von Hacker Angiffen, Software Problem usw. – nichts genaues weiß man offensichtlich nicht.

Man sollte meinen, dass die Information der Kunden die höchste Priorität bei einem Internet Dienstleister hat. 1&1 bei 1&1 scheint man die Kunden zu ignorieren. Das kann auf Dauer gefährlich werden  – die Konkurrenz schläft nicht.

Gute Nachricht: ab etwa 12:00 funktioniert die eMail wieder.

URL geändert – Google findet die neue Site nicht

zugriffe_deDie URL einer Website ist eigentlich eine universelle Marke und sollte möglichst nicht geändert werden. Das Web kann nur dann funkionieren wenn der größte Teil der Adressen nicht geändert wird (Persistent URL)  Trotzdem kommt es immer mal wieder vor, dass man die URL einer Website ändern muss. Man sollte sich darüber im Klaren sein, dass damit alle externen Links auf die eigene Website nicht mehr funktionieren und man wahrscheinlich den Page Rank bei Google verliert.

Viele Private Websites oder Websites kleiner Firmen haben nur eine relativ geringe Zahl von Benutzern, die direkt mit der Adresse auf die Website gehen. Diese Benutzer kann man per eMail informieren. Noch besser ist es, wenn die alte Website noch einige Zeit aktiv bleibt und man die Benutzer auf die neue Site verweisen kann. Die Benutzer werden zwar murren sich aber nach kurzer Zeit umstellen. Bei vielen privaten Websites und Blogs kommt der größte Teil der Benutzer über eine Suchmaschine auf die Site.

Wichtig ist es, dass z.B. Google die neue Site findet und die neue Site möglichst die Ratings der alten Site erbt. Besteht die alte Site weiter kann man einen 301 Redirect auf die alte Seite platzieren – man verliert dabei aber den Page Rank. Mit einem temporären 302 Redirect verliert man das Google Page Ranking und die Benutzer werden zur neuen Site umgeleitet. Für die meisten Benutzer sind diese Verfahren wohl zu kompliziert. Meist ist es besser, den Wechsel auf die neue URL schnell und konsequent durchzuziehen.

Auf alle Fälle sollte man mit den Google Webmaster Tools die neue Site bei Google anmelden. (Bei anderen Suchmaschinen anmelden). Danach sollte man überprüfen ob die neue Site bei Google indiziert wird. Hierfür setzt man eine Google Site Suche auf  mit site:mysite.com . Wird die Site gefunden (das kann 3 – 4 Wochen dauern) so heißt es abwarten, bis die neue Site das Page Ranking der alten Site erreicht. Das dauert etwa 3 bis 6 Monate. Wichtig ist, dass man die neue Site in der Übergangszeit mit neuen, interessanten Beiträgen füttert. Gute Beiträge sind das beste Mittel die neue Site im Suchmaschinen Ranking wieder nach oben zu bringen.