Fussball – Digital bei Leicester City und altmodisch beim VfB Stuttgart

One cut higher

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Deutschland hinkt auf vielen Gebieten bei der Digitalisierung hinterher. Der jährliche IT Gipfel bei der Kanzlerin sollte eigentlich in IT Jammertal umbenannt werden. Bei großen Industrieunternehmen und der Logistik ist Deutschland recht gut digitalisiert. In der öffentlichen Verwaltung und auch bei neuen Anwendungen sieht es dagegen ziemlich düster aus.

Ein Beispiel wie man neue Technologien erfolgreich anwendet ist der Fußballverein Leicester City. Big Data und Wearable Technologie werden dort eingesetzt um Verletzungen der Spieler zu vermeiden und Stärken und Schwächen zu analysieren. Schlüssel zum Erreichen der Meisterschaft in England war u.a. die Reduzierung der Verletzungen (50%) und die Reduktion der Rekonvaleszenz Zeiten. Die Spieler werden u.a. mit Wearable Tags im Training und bei den Spielen überwacht und rechtzeitig gebremst, wenn sie sich überfordern. Natürlich auch vom Trainer etwas angeregt wenn sie es sich etwas zu bequem machen. Ein ganzes Bündel von Maßnahmen (Foxy Leicester) sorgt dafür, daß die Spieler etwas besser eingestellt und selbstbewusster sind als der Gegner auf dem Platz.

Die Digital Naiven z.B. beim Bundesliga Absteiger VfB Stuttgart verlassen sich wie früher auf die „bewährten“ Methoden (Experten schauen sich die Videoaufnahmen an) und Psycho-Appelle. Von außen sieht es dann aus als sei das Management von allen guten Geistern verlassen. Während Leicester City die Meisterschaft feiert kann der VfB Stuttgart seine Methoden nun in der 2.Liga anwenden.

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