USA – 191 Millionen Datensätze mit Wählerinformation frei im Internet

DiebIn USA waren 191 Millionen Datensätze mit Informationen über alle Wähler inklusive der Registrierung für Parteien, Vorwahl Ergebnisse  der letzten 15 Jahre usw über eine Woche frei im Netz einsehbar. Die Aufregung darüber hielt sich in USA in Grenzen. Diese Daten werden jedem der ein „berechtigtes Interesse“ hat – das ist wohl fast jede politische Organisation zur Verfügung gestellt. Offensichtlich wurde diese Information zur Arbeitserleichterung mal kurz ins Netz gestellt. Wie auch bei uns gibt es auch in den USA bei den Behörden keinen Besitzer der Daten, den man im Fall einer solchen Pannen belangen könnte. Die großen privaten Unternehmen haben dafür einen Chief Information Officer, der auf die Daten, ähnlich wie der Finanzchef auf das Geld, aufpassen muss.

In Deutschland bekommen die Parteien ebenfalls alle Daten über die potentiellen Wähler frei Haus von den Behörden geliefert, damit sich die Parteien bei der Suche nach Wählern nicht zu sehr anstrengen müssen. Der Aufkleber „Keine Werbung“ auf Briefkasten und eMail darf von den Parteien ignoriert werden. Man „informiert“ ja (ähnlich wie ALDI) nur.

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