Auf Windows 10 umsteigen wegen Wartung

Bru_PeopleBeim Umsteigen auf neue Releases von Software empfiehlt sich Zurückhaltung. Man sollte immer eine gewisse Zeit abwarten und in Foren prüfen wieviele Probleme auftauchen. Allerdings werden meist auch Probleme berichtet – gute Nachrichten sind häufig nicht der Erwähnung wert.

Ein wichtiges Argument für den Umstieg ist die Wartung der älteren Systeme. Erfahrungsgemäß zieht das Management die Experten zur Entwicklung und zur Wartung der neuen Software ab. Schließlich wird da das Geld verdient. Die alte Software wird dann nur nocht repariert um den guten Ruf und eventuell die Kunden in der Industrie nicht zu verlieren. In meiner eigentlich nicht so komplizierten Windows 8.1 Installation traten in letzter Zeit vermehrt Probleme auf.  Treiber für Standard Geräte funktionierten z.B. nicht mehr richtig und immer wieder gab es Probleme mit C++ im Bereich der Sicherheit, für die es auch in den Foren keine guten Ratschläge gab. Offensichtlich sind in der Ecke besonders viele Mitarbeiter „geflohen“. Beim Upgrade auf Windows 10 kann es aber durchaus schwierige Probleme geben, wie man aus verschiedenen Foren entnehmen kann. Wohl dem der noch einen älteren Rechner mit Windows 7 hat. Dorthin sollte man die Arbeiten (und Daten)schieben, die in nächster Zeit unbedingt erledigt werden müssen.Selbstverständlich muss man einen einen BackUp vor der Migration machen.

Der Upgrade von Windows 8.1 auf Windows 10 benötigte auf meinem System zwar einige Stunde verlief aber problemlos. Auch Norton Security wurde reibungslos migriert. Besonders beeindruckt hat mich aber, dass ältere Programme z.B. ein Smartcard Security Programm von 1998 (Windows NT) auf Windows 10 ohne Probleme migriert werden.

Die „Verbesserungen“ in Windows 10 sind ganz nett aber zu sehr vom Marketing getrieben. Der typische Windows Benutzer wird wohl lieber bei seinen gewohnten Standard Programmen bleiben. Das Angebot von Windows 10 APPs ist mehr als bescheiden. Wie Apple und Google u.a. versucht Microsoft sich vor allem mobilen Sektor zu etablieren. Wie weit das aber gegen die Platzhirsche im Consumer Segment funktioniert wird man sehen. Im Moment findet man keine APPs, die wesentliche Vorteile gegenüber der Konkurrenz bieten.

Microsoft möchte wie alle Konkurrenten die Kunden in die Cloud treiben. Selbst mit schnellen VDSL/LTE Anschlüssen macht das für viele Anwendungen aber keinen Sinn. Im Moment gibt es zu viele verschiedene inkompatible Anwendungen und zu viele Änderungen am Markt. Die meisten Cloud Anbieter werden wohl in den nächsten Jahren aufgeben und die Daten und Anwendungen ihrer Kunden mit ins Grab nehmen. Deshalb sollte man seine „alten“ Windows Programme gut pflegen. Bei Windows 10 scheinen sie zumindest für die nächsten Jahre gut aufgehoben zu sein. Allerdings muss man mit älterer Hardware aufpassen – häufig gibt es für ältere Hardware keine Treiber für Windows 10 mehr. Das ist bitter wenn man spezielle Geräte mit „bewährten“ Schnittstellen verwendet.

Unternehmen sollten sich möglichst schnell mit dem Umstieg auf Windows 10 befassen – von Windows 7 ist es ein ziemlich langer Weg.

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