Schwarmintelligenz #3 – Blogging – Auch eine Biene kann stechen!

Will man als Blogger seine Stimme z.B. vor der gerade abgeschlossenen Landtagswahl in Baden-Württemberg erheben und startet einen politischen Blog wie z.B. Freie Abgeordnete , so  wird man zunächst enttäuscht sein. Selbst nach eigenem Ermessen gute Beiträge werden in der Öffentlichkeit nicht beachtet. Das liegt eventuell daran, dass sich kein Mensch außer Ihnen für ihre Themen interessiert. Wahrscheinlicher ist, daß der neue Blog von den Suchmaschinen speziell Google niedrig bewertet wird und niemand die Blogbeiträge findet. Beim Start eines Blogs sollte man sich sehr gut überlegen, welche Zielgruppe der Blog adressieren soll und wie groß die Zielgruppe überhaupt ist. Bei einem privaten politischen Blog sind 10 Besucher/Tag bereits ein sehr guter Wert. Es interessieren sich nun einmal wenig Leute für politische Hintergrundinformation. Die 08/15 Themen werden von den großen Medien Blogs wie z.B. Spiegel Online, FAZ Online usw abgedeckt. Man muss also schon spezielle Informationen anbieten, wenn der Blog bei der Suche überhaupt gefunden werden soll.  Die Besucher von privaten Spezial Blogs kommen fast alle über die Suche zum Blog. In der Web Besucher Statistik kann man sehen mit welchen Suchkriterien die Besucher beim Blog gelandet sind und welche Artikel nachgefragt wurden.

Realistisch gesehen, kann man mit diesen Besucherzahlen keinerlei Wirkung erzielen. Ähnlich wie eine Biene in einem Schwarm gehen ihre Beiträge in der Vielzahl von Nachrichten im Web auf Twitter, Facebokk, Foren, Blogs usw völlig unter. Das ist der Nachteil, wenn man im Schwarm unterwegs ist.

Immer wieder passiert es aber dann doch, dass einzelne Beiträge von Multiplikatoren wie z.B. Zeitungsredakteuren, Politikern oder ihren Assistenten, engagierten Bürgern und Bürgerinitiativen aufgegriffen werden und Entscheidungsprozesse in der Politik meist indirekt beeinflussen. So gesehen kann auch ein einzelner Stich einer Blogger Biene durchaus Wirkung zeigen.

Primär sollte man solche privaten Politik Blogs hauptsächlich als persönliches Tagebuch seiner eigenen Erfahrungen in der Politik sehen.

PS Es sollte selbstverständlich sein, dass man seine Blogs der Öffentlichkeit ohne Einschränkungen zur Verfügung stellt. Kopieren und Verwerten ist ohne Referenz oder Namensnennung ausdrücklich erlaubt. Es sei denn Sie wollen oder müssen Ihren Lebenunterhalt mit Ihrem Blog verdienen.

Eine Antwort zu “Schwarmintelligenz #3 – Blogging – Auch eine Biene kann stechen!

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