Schwarmintelligenz #1 – Kommentare, Diskussionen, Feedback

Der erste Schritt vom passiven Teilnehmer im Internet zum aktiven Beiträger ist für viele Benutzer oft sehr schwierig. Ein einfacher Weg, die Hemmschwelle zu eigenen Beiträgen ist der Einstieg bei Kommentaren und Diskussionen.

Beteiligung fängt bereits an, wenn man einen „Mag ich“ Button aktiviert. Ein echter Einstieg erfolgt allerdings erst mit einem eigenen Kommentar zu einem Thema, das einem wichtig ist, oder bei dem man zur Diskussion beitragen kann. Auch ein spaßiger Kommentar kann manchmal zur Problemlösung beitragen. Einsteigen kann man z.B. mit Kommentaren in YouTube (Beispiel) oder bei Zeitungen, und anderen Medien z.B.  FAZ.Net, Spiegel Online (Feedback), ARD (Kommentare), TAZ . Während Zeitungen nur wenige und meist tendenziell ausgewählte Leserbriefe veröffentlichen, erlebt man in den Kommentaren ein breiteres Spektrum von Meinungen und manchmal auch verblüffende Beiträge von Insidern.  Lokale Themen werden häufig in den Online Auftritten der lokalen Tageszeitungen (z.B. Stuttgarter Zeitung Online) diskutiert. Dabei st es durchaus interessant z.B. als strammer CDUler mal bei der linken TAZ reinzusehen und mit den TAZ Lesern zu diskutieren. Das erweitert zunächst einmal den Horizont und macht auch mehr Sinn – wenn sich alle einig sind muss man ja nicht weiter diskutieren. Wer sich nicht unbedingt politisch engagieren will kann das bei Hobby Foren (z.B. Delcamp Classical Guitar Forum, Saxophonforum, RadforumGeocaching) oder in Facebook mit seinen Freunden oder mit Fachkollegen in Xing Meinungen austauschen.

Sobald man im Web aktiv werden will, muss man sich in der Regel anmelden da anonyme Beiträge sehr schnell ausser Kontrolle geraten können. Bei den meisten Websites kann man allerdings auswählen ob man nur mit einem Pseudonym wie z.B. „Benzinexperte“ und/oder mit dem Namen auftauchen will. Deshalb sollte man nur bei seriösen Anbietern Kommentare abgeben. Ein Qualitätszeichen ist auch, dass Kommentare moderiert und nicht ungeprüft ins Web gestellt werden. Dadurch wird ein vernünftiges Niveau erreicht. Bevor man sich bei einem System anmeldet sollte man prüfen, ob das Niveau der Diskussionen den eigenen Anspüchen genügt. Man setzt sich ja auch nicht an einen beliebigen Stammtisch – höchstens mal als Gast, wenn man eingeladen wird.

Auch bei Kommentaren gilt natürlich die Web Etikkette mit den zwei wichtigsten Regeln

  • Ein  Beitrag sollte wenigstens für einen anderen Benutzer interessant sein.
  • Was du nicht willst was man dir tu – das füg auch keinem Andern zu.

Mehr Regeln braucht’s eigentlich nicht.

Eine Antwort zu “Schwarmintelligenz #1 – Kommentare, Diskussionen, Feedback

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