Rechte der Autoren im Web 2.0 ?

Das Angebot von Anbietern von Plattformen für soziale Netzwerken (Facebook, XING, YouTube … ), Blogs (Technorati, WordPress, … ) oder Foren (MS Office, Heise Foren, …) wird immer unübersichtlicher. Meist wählt man für eigene Beiträge eine Plattform aus, die von der avisierten Zielgruppe genutzt wird und auch technisch ausgereift ist. Auch Firmen und sogar Parteien (SPD – von Obama lernen heißt siegen lernen?) nutzen inzwischen diese Plattformen. Kaum einer wird jedoch die Nutzungsbedingen der verschiedenen Plattformen gelesen und auch verstanden haben. Interessant sind dabei die Rechte, die die Autoren an ihren Beiträgen haben. Der Rahmen dieses Blogs würde gesprengt, wenn hier auf die juristischen Feinheiten der verschiedenen Nutzungsbedingungen eingegangen würde. Der Bogen spannt sich aber von Plattformen, bei denen der Autor alle Rechte behält und der Plattform eine eingeschränkte Nutzung eingeräumt wird bis zu Plattformen, bei denen die Autoren alle Nutzungsrechte an den Plattformbesitzer überträgt und der Autor nur die juristische Verantwortung  (Regress) für seine Artikel behält. Der Autor darf dann seine Beiträge nicht mal mehr auf seiner eigenen Website veröffentlichen! Das andere Extrem sind die „Inhaltdiebe“ die eigene Websites mit fremden Artikeln aufbauen, ohne die Autoren um Zustimmung zu bitten und ohne Referenz auf das Original und dafür sogar noch Geld verlangen.

Will man wirklich die Kontrolle über die eigenen Beiträge behalten, sollte man eigenen Server betreiben (der kann ja irgendwo gehosted werden) und kann dann die Nutzungsbedingungen selbst definieren und auch ändern, wenn eine Website z.B. sehr erfolgreich wird und sich eine kommerzielle Nutzung lohnen würde.  Häufig möchte man aber der Verbreitung der eigenen Beiträge im Internet gar nicht behindern und erlaubt fast alle Arten von Nutzung wie z.B. dieser WordPress Blog.

Eine Antwort zu “Rechte der Autoren im Web 2.0 ?

  1. Wann unter welchen Umständen was mit den Inhalten gemacht werden kann/darf wird auch gut bei „Web 2.0 & Recht“ erklärt.

    siehe http://www.rechtzweinull.de/index.php?/archives/44-Verwendung-von-User-Generated-Content.html

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