IT im Gesundheitswesen

Während die EU und Deutschland die IT im Gesundheitswesen durch große nationale Programme wie z.B. Gesundheitskarten und zentrale Datenbanken einführen wollen, geht die Praxis ganz andere Wege. Junge moderne Ärzte benutzen ganz selbstverständlich komplett integrierte IT Anwendungen und externe Services z.B. für die Abrechnung. Mein Zahnarzt ist zum Beispiel total überrascht, wie billig diese Systeme im Vergleich zu seinen Dienstleistungen sind, während ich mehr von seinen Preisen überrascht werde.

Google, Microsoft und Co. haben erkannt, dass eigentlich der Patient am meisten Interesse an seiner eigenen Gesundheit hat und bieten Speicher für medizinische Daten an, die voll vom Patienten kontrolliert werden. Wenn man schon selbst seine persönlichen Daten verwalten will, warum sollte man dann die hochsensiblen Datem jemand anderem überlassen?  Während in Deutschland bei Ambient Assisted Living Kongressen Jungforscher ihre vom BMFT geförderten Spezialprojekte vorstellen, werden demnächst in USA Gebrauchsgeräte für Patienten auf dem freien Markt angeboten,  welche die Einnahme von Medikamenten und die Überwachung wichtiger Gesundheitskennwerte kombinieren. Das könnte man ja auch auf einem modernen Handy mit niedrigeren Kosten implementieren. Bei uns wird aber lieber Geld für Grundlagenforschung ausgegeben, auch wenn bereits marktfähige Produkte angesagt wären.

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