PC kaputt – was nun?

Benutzer von PCs verdrängen gerne die Möglichkeit, dass ein PC auch einmal kaputt gehen kann. Anders als beim Kauf eines Autos spielen Überlegungen, wie denn der Service für den PC aussieht und was der kostet, meist keine Rolle. Tritt dann der Katastrophenfall ein, dann ist guter Rat schwer zu erhalten und meistens teuer. Das erste Problem ist die Fehlerdiagnose. Die üblichen Hotline Services sind zunächst eine größere und kostenpflichtige Geduldprobe am Telefon. In der Regel hat der Servicemitarbeiter der 1. Stufe relativ wenig Ahnung, man sollte dort nach Angabe der Kundendaten (die man möglichst vorher schon bei laufendem PC im Internet eingeben sollte) möglichst schnell einen technisch kompetenten Mitarbeiter der 2. Stufe anfordern. Da der mehr Geld kostet wird die Mitarbeiter der ersten Service Stufe daraufhin geschult, diesen Schritt möglichst zu vermeiden. Ein kompetenter Mitarbeiter der 2. Stufe sollte in der Lage sein mit etwa fünf Fragen, das Problem als Software- oder Hardwareproblem zu identifizieren. Diese Fragen erfordern häufig detaillierte Kenntnisse der PC Hardware und Software. Falls man selber diese Kenntnisse nicht hat, sollte man einen „PC Engel“ in der Familie oder aus dem Bekanntenkreis hinzuziehen. Es ist sicher eine gute Idee, den „PC Engel“ bereits vor dem Katastrophenfall zu kontaktieren!

Handelt es sich um ein Hardwareproblem, sollte möglichst eine Reperatur vor Ort erfolgen. Viele Bauteile und damit auch PCs gehen häufig kurz nach dem Kauf kaputt. Die Händler Garantie sollte also möglichst eine Reparatur vor Ort beinhalten. Für ganz hartnäckige Fälle sollte man sich rechtzeitig die Adresse eines zuverlässigen, lokalen Service für Hard- und/oder Software besorgen, der für renommierte Hersteller oder PC Vertriebsfirmen arbeitet. Wer in dem Geschäftsbereich sein Auskommen findet, hat in der Regel die erforderlichen Kenntnisse, die Erfahrung und den schnellen Zugriff auf Ersatzteile, die man für eine erfolgreiche Reparatur braucht.

Natürlich gilt auch beim PC: Vorbeugen ist besser als Heilen! Man sollte also die privaten Daten möglichst wöchentlich sichern. Bei VISTA sollte man unbedingt auch das Betriebssystem vor allen größeren Installationen speziell von Treibern sichern.  

Bei der Software ist es in der Regel schwierig oder gar unmöglich als privater Nutzer vom Hersteller Unterstützung (z.B. Microsoft) zu erhalten. Hier kann man nur hoffen, in den diversen Foren Informationen zu erhalten. Seriöse Hersteller von Spezialsoftware bieten professionellen Service über das Internet an. Falls möglich sollte man sich vor dem Kauf von Software oder während der kostenfreien Testphase die Fragen der Kunden und die Antworten des Service Teams mal ansehen. Das sagt mehr über die Qualität der Produkte und des Services aus als die Marketing Broschüren.  

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