Mit dem Handy im deutschen UMTS Dschungel surfen

Einige Jahre nach der Einführung der UMTS Technik gibt es nun langsam sowohl Hardware (Handys) als auch Basissoftware (Browser), mit denen man tatsächlich im Internet arbeiten kann. Sinnvolle Anwendungen sind aber nach wie vor Mangelware. Eine der besten Anwendungen ist wohl der RSS Support im Opera Mini Browser  . Damit kann man sich beliebige RSS Dienste auf das Handy holen. Allerdings sollte man aufpassen, dass die Datenmengen nicht zu groß werden, da sonst die Handyrechnung am Monatsende größeres Erstaunen auslösen wird. 

Ohne Datenoption wird es bei den größeren Anbietern wie Telekom, Vodafone, E-Plus oder O2 richtig teuer. Eine Datenoption für den Einstieg kostet typisch etwa 10 € im Monat bei etwa 30 Mbyte Datenvolumen. Die Tarife der Anbieter sind aber zumindest so unübersichtlich und unzuverlässig wie die technischen Angebote und Inhalte. Meist wird nur eine lieblose Website angeboten, die wenig brauchbares bietet. Es macht auch wenig Sinn auf Standard Webseiten zu surfen. Eine Seite kann heute locker 100 kByte haben. Ohne Datentarif kostet das bereits 0.80 €/Seite. Bei einem Privaten Portal sollte man spezielle einfache Webseiten für mobile Nutzer anlegen und darauf achten, dass die Seiten mit minimalen Datenmengen arbeiten.  Das kann man auch mit Sharepoint Seiten, die Webparts enthalten, einfach machen.

Ohne einfache Tarife und günstige Flatrates für mobile Datendienste wird Mobile Computing in Deutschland wohl weiterhin ein Mauerblümchen bleiben.  

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