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Facebook Werbung – aufpassen, deine Freunde erfahren alles!

Die neueste Werbemasche von Facebook und anderen Sozialen Netzwerkdiensten ist die Werbung für Dinge die “Freunde” gekauft haben. Die Kunden sollen Empfehlungen von Freunden eher trauen als anonymen Werbebotschaften. Das hört sich in der Theorie ja ganz gut an. In der Praxis kann das aber schnell ins Auge gehen. So sah ich plötzlich in der Facebook Werbung dass sich einer meiner “Freunde” für einen speziellen Single Club interessiert. Da kann es durchaus Rückfragen von Frau und Familie geben.

Datenschutz Empfehlung: Nie auf Facebook Werbung klicken. Falls dort wirklich etwas interessantes angezeigt wird sollte man lieber danach Googlen, oder besser noch mit PhZilla suchen.

Online Werbung – mehr Content oder mehr Geld für Google Adsense?

Erfahrene Google Benutzer schauen sich die ersten Refernzen nach einer Suche gar nicht an, weil sie wissen dass diese Referenzen über das Google Tool AdSense “gekauft” wurden und oft mit der Suche wenig zu tun haben.  Ähnlich ist es mit der maßgeschneiderten  Werbung, die in er rechten Spalte von Google angezeigt wird.

Allmählich gibt es aber auch Klagen von Unternehmen, die mit Google AdSense ihre Werbung von Google anzeigen lassen, wenn bestimmte Schlüsselworte (z.B. Insurance) bei der Suche eingegeben werden. Für einen Kunden, der dann die Werbung anklickt, müssen die Unternehmen bis zu 20 $ (Pay-per-Klick) an Google bezahlen. Da nur wenige Kunden dann wirklich kaufen, ist die AdSense Werbung vielen kleinen Unternehmen schon zu teuer geworden.

Es gibt aber auch eine Alternative um Aufmerksamkeit von Kunden zu bekommen. Macht man seine Website für Besucher interessanter, so wird diese von Google höher bewertet und öfter von Kunden gefunden ohne dass man die teure Werbung dafür bezahlen muss. Ein bewährte Methode ist z.B. einen interessanten Blog zu pflegen und auch in Sozialen Netzwerke zu platzieren. Selbst wenn man einen professionellen Autoren dafür bezahlt ist das häufig billiger als die AdSense Werbung. Auf alle Fälle ist der Markt für Online Werbung begrenzt und wird nicht wesentlich größer wenn auch Facebook, Bing, Apple, Telekom, Vodafone   u.a. vom Werbekuchen etwas abbekommen wollen. Bei zuviel Werbung schalten die Benutzer auch auf Durchzug oder meiden sogar Dienste, die sie mit Werbung zumüllen.

Ein wesentlicher Grund für mein Privates Portal ist, dass es völlig frei von Werbung betrieben wird. Da die Teilnehmer inzwischen genügend von allen möglichen Services mit exzessiver Werbung genervt sind, schätzen sie eine werbefreie Plattform immer mehr. Hier muss der Vater dem Sohn nicht mehr erklären, dass er an Anzeigen für Attraktive Singles, die in der echten Spalte immer wieder auftauchen eigentlich nicht interessiert ist. Schwierig wird es auch in Unternehmen, wenn Mitarbeiter partout keine Werbung haben wollen, wenn sie im Web Arbeiten für das Unternehmen durchführen.

Mit Werbung auf der eigenen Webseite kann man sehr schnell mit dem deutschen Urheberrecht und anderen Gesetzen  in Konflikt kommen, da es für unsere Justiz Webseiten mit verschiedenen Bereichen (Mash-Ups) und anderen Verantwortlichen noch nicht gibt. Grundsätzlich gilt – ohne Werbung weniger Ärger.

So stiehlt und benutzt Facebook die Kontaktdaten vom iPhone

Vor einigen Tagen erhielt ich plötzlich eine SMS Nachricht, die ganz offensichtlich eine automatisch versandte Werbung war, die aber von einem meiner “Facebook Freunde” verschickt worden sein soll. Anhand der Telefonnummer des Absenders konnte man schnell erkennen, dass die Meldung nicht von meinem “Facebook Freund” kam. Wie kann das funktionieren?

Für SMS Nachrichten benötigt man keine eMail Adresse, die Telefonnummer genügt. Deshalb möchten sowohl Facebook als auch Google und Microsoft unbedingt Ihre mobile Telefonnummer offiziell erhalten. Facbook hat nun damit begonnen Werbung in Nachrichten zu verschicken. Das ist bei Facebook erlaubt, wenn der Empfänger “Follower” des Absenders ist. Hat man einmal den Follow Button bei Firma XY  angeklickt, kann Firma XY gegen Zahlungen an Facebook beliebige Werbung als Nachrichten schicken. Natürlich hofft Facebook damit viel Geld zu verdienen. Facebook bietet zusätzlich Werbern (und Spammern) eine spezielle Werbeform “Sponsored Stories” an, bei der Werbenachrichten im Namen von Freunden verschickt werden. Die Namen und Telefonnummern der Freunde kann Facebook (wie jeder andere App) aus den Kontakten z.B. auf dem iPhone auslesen. So kommt Facebook über die iPhone Kontakte und den Umweg der Freunde z.B. auch an meine mobile Telefonnummer, die nur wenige Leute wissen und die ich nie an Facebook gemeldet habe.

Jeder “Facebook” Freund, der Ihre Telefonnummer gespeichert  und die Facebook App auf seinem Handy hat, macht damit ihre Telefonnummer publik. Alle Ihre Maßnahmen zum Schutz Ihrer persönlichen Daten werden damit ausgehebelt. iPhone Benutzer bauen damit ungewollt ein riesiges “asoziales” Netzwerk auf, ohne dass sich die Benutzer dessen bewußt sind.

Ratschläge:

  • Laden Sie die Facebook App nicht auf ihr iPhone (oder löschen Sie die App). Verwenden Sie das Web Interface mit Browser. Für die meisten Benutzer reicht das völlig aus.
  • Sperren Sie über Einstellungen am iPhone die Nutzung ihrer Kontakte über den Safari Browser.
  • Tragen Sie möglichst wenig Kontakte in ihre Kontaktliste ein. Auf keinen Fall dürfen Sie sensible private oder geschäftliche Adressen in ihren Kontakten auf ihr iPhone laden.
  • Legen Sie private “One Klick” geschützte Telefonlisten auf ihrem Privaten Portal z.B. in der Cloud an z.B. für Freunde, Geschäftspartner, Vereine usw an (Anleitung, Beispiel – offen für iPhone Demo portaleco.mysp.ch/centered/SitePages/iPhone.aspx)
  • Bitten Sie in kritischen Situationen ihre Telefonnummer nicht auf einem fremden iPhone zu speichern. Das ist sicher extrem schwierig, da jeder von Ihnen Angerufene ihre Nummer speichern kann.
  • Ignorieren Sie konsequent jegliche Facebook Werbung über Nachrichten. Man muss ja nicht jede bewußte Verletzung des Datenschutzes unterstützen.

PS Gegen diese nicht autorisierte Nutzung persönlicher Daten und Beziehungen im “asozialen” Netzwerk von Facebook ist die Vorratsdatenspeicherung ein digitaler Kindergeburtstag. Offensichtlich haben das noch nicht viele Facebook Kunden bemerkt.

Google Gadget ohne Werbung in Sharepoint einbetten

Mit einem Privat Portal z.B. auf einer Cloud Sharepoint Plattform kann man ähnliche Systeme wie bei iGoogle oder Facebook aufbauen, ohne sich deren Werbung und ohne seine privaten Daten ausliefern zu müssen. Google verdiente bisher sein Geld mit Werbung. Zusätzlich sollen jetzt auch Benutzerdaten an Interessenten verkauft werden. Das wird langsam mehr als lästig wenn Google bisher werbefreie Funktionen wie z.B. Google Groups oder Google Gadget nun auch mit Werbung vollpflastert. Besonders ärgerlich ist das, wenn man auf seiner Webseite nun bei jedem eingebetteten Google Universal Gadget (siehe Google Gadgets in Sharepoint einbetten)  agressive Werbung sieht wie z.B.

Google Gadget with advertising

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das nimmt nicht nur Platz auf der eigenen Webseite weg sondern stört durch agressive Grafik und die Links zur Werbung.

Leider kann man bei den Google Universal Gadgets die Werbung nicht unterdrücken (das erlauben auch die T&Cs nicht!). Man kann aber bei Sharepoint das Gadget in einem Inhalts Editor Webpart so anzeigen, dass die Reklame ohne Scrollen nicht sichtbar ist.

Man erhält vom Google Universal Gadget Builder bei Get the Code z.B. folgendes Javascript:

<script src=”//http://www.gmodules.com/ig/ifr?url=http://likesbox.com/igoogle/news/tagesschau.xml&amp;synd=open&amp;
w=320&amp;h=300&amp;title=Tagesschau+ARD+-+Aktuelle+Nachrichten+-+Inland+Ausland+Wirtschaft+Kultur+Sport&amp;
border=%23ffffff%7C3px%2C1px+solid+%23999999&amp;output=js”></script>

Dieses Javascript speichert man als TXT File im Sharepoint Portal ab und kopiert die LINK URL zu diesem Gadget Textfile. Nun platziert man ein Inhalts Editor Webpart auf der Sharepoint Seite und gibt die URL zum Gadget Textfile ein.

Zusätzlich begrnezt man noch die Höhe des Webparts (im Beispiel 320 Pixel) so, dass die Google Werbung nicht sichtbar wird. Damit erhält man jetzt folgende Anzeige auf der eigenen Webseite

 

 

 

 

 

 

 

 

Diese Lösung funktioniert, ist aber nicht ganz befriedigend. Langfristig wird die Microsoft und/oder die Open Source community  attraktive Gadgets für PCs und Tablets sowie kompatible Apps für Mobiltelefone und Tablets verfügbar machen müssen, wenn sie gegen die Konkurrenz von Google und Apple bestehen wollen. Wie Apple gezeigt hat, kann man für gute Gadgets und Apps durchaus Geld verlangen besonders wenn die Anwendungen ohne lästige Werbung und Datenschnüffelei angeboten werden.

Achtung: Beim Einbetten von Google Gadgets muss man natürlich auch die betreffenden Google Geschäftsbedingungen beachten, die vorschreiben, dass man die Google Gadgets nicht verändern darf . Man darf die Werbung nicht entfernen. Das ist bei einem kleineren Anzeigefeld mit Scrollen offensichtlich OK, da viele Google Gadgets die Scroll Funktion eingebaut haben.

Namen und Adresse im Internet schützen

Obwohl kundige Nerds wohl die Postadresse (Wohnsitz)  jedes Internet Benutzers heraus bekommen können, sollte man es den vielen Adresshändlern und Webstrolchen oder gar Stalkern nicht allzu leicht machen. Es gilt einige einfache Regeln zu beachten:

  • Geben Sie bei einer Anmeldung zu einer Web Site die Adresse nur an, wenn es wirklich notwendig ist.
  • Falls Sie eine Domain anmelden, sollten Sie das bei einem Provider tun, der die Namen und Anschrift seiner Kunden nicht im Web preis gibt. Mit Allwhois (com Domains) und mit Denic (de Domains) kann man sich die Anschrift  des Domain Owners anzeigen lassen. de Domains sind deshalb generell problematisch, da Denic die Adressen der Domain Besitzer offen anzeigt.  Auch bei 1&1 Domains com Domains wird der Besitzer mit Adresse angezeigt. Google ist ein bischen diskreter und arbeitet mit Domain Protection Providern zusammen, bei denen man den Domain Besitzer nur über einen Anwalt herausfinden kann ( Beispiel mit Allwhois und z.B.  http://www.google.com)
  • Geben Sie ihre Anschrift auch nicht grundlos auf (Papier)Drucksachen an. Freundliche Helfer scannen das in bester Absicht ein und schon steht ihre Adresse im Internet. So geschehen als ein über 10 Jahre alter Tagungsband von einer Tagung eingescannt und  ein Index mit Postadresse im Web veröffentlicht wurde.
  • Prüfen Sie etwa einmal im Monat mit einer Suchmaschine, die Sie sonst nicht verwenden, nach, ob ihre Postanschrift im  Web einfach zu finden ist. Meist gibt es auch viele Benutzer mit gleichem Namen (nicht nur bei Müller und Schmidt), die eventuell Unfug im Web treiben und mit denen Sie nicht zufällig verwechselt werden wollen. Deshalb sollte man persönliche eMail Adressen im Web nur verwenden, wenn man sie vom Adressaten erhalten hat oder dieser die Verwendung in der Firma oder Verein freigegeben hat. Ich verwende im Web gerne eine zweite eMail Adresse, von der eMail an die eigentliche Adresse weitergeleitet wird. Im Fall von Mißbrauch kann ich die Zweitadresse einfach abschalten.

Ist die Adresse trotz aller Mühe dann doch irgendwie ins Netz geraten, sollte man sich nicht zu sehr grämen. Professionelle Adressenhändler haben ihre Adresse ganz legal von ihrer Geeindeverwaltung gekauft und geben die Adresse gegen geringe Gebühr an alle Interessierten weiter ohne Sie zu fragen. Sie werden dann noch etwas mehr “persönliche” Werbung in ihrem Briefkasten finden den Sie mit einem Aufkleber  “Keine Werbung” versehen haben.

So wird man unbezahlter Werbetexter bei Facebook

Mit freien Webdiensten kann man eigentlich nur Geld über Werbung verdienen. Das hat Google erkannt und verdient nun mit seiner kostenlosen Suchmaschine viel Geld. Nun möchte Facebook natürlich auch Geld mit Werbung durch persönliche Werbetexte verdienen. Dabei werden private Texte der Benutzer, die in einem Artikel wohlwollend über ddas Produkt ggeurteilt haben (Like It) als Werbung eingeschaltet. Dafür muss die beworbene Firma natürlich bezahlen. Der unfreiwillige Werbetexter erhält natürlich keine Vergütung – er hat ja schließlich den AGBs von Facebook zugestimmt und die Nutzung seiner Daten durch Facebook erlaubt.

So erkennt man Junk Werbung

Trotz SPAM Filter erreichen immer wieder Junk Werbemails den EMail Briefkasten.Ein Beispiel ist zur Zeit die Junk EMail Anfrage. Taucht eine dubiose EMail im Reader auf sollte man diese nicht öffnen sondern erst einmal die Absender Adresse anschauen. Dafür kann man ganz einfach versuchen auf die EMail zu antworten. Die für die Antwort angegebene EMail Adresse in diesem  Fall info@de.gb-dm.com ist ja schon verdächtig. Nun kann man prüfen, wer hinter der Domain de.gb-dm.com steckt, indem man bei Domain Name Service WHOIS  den Domain Namen überprüft mit  http://www.whois.de/de.gb-dm.com . Man sieht dann sofort, dass dies kein registrierter Domainnamen ist und damit ist die angegebene EMail Adresse auch ungültig. Verdächtig ist auch wenn 08/15 EMail Adressen wie aaxyz@hotmail.com angegeben werden. Da stimmt zwar die Domain aber der angegeben Benutzer existiert wahrscheinlich nicht. Um ganz sicher zu gehen, kann man ja eine leere EMail schicken.

Bereits jetzt kann man die eingegangene EMail als JUNK markieren und aus dem Reader entfernen (ohne sie anzusehen). Will man auch den Inhalt der EMail analysieren, sollte man den Inhalt als Quelltext ansehen -> Ansicht -> Seitenquelltext ansehen bei Firefox oder [Klick rechte Maustaste] -> Eigenschaften -> Details -> Quelltext beim Internet Explorer. Dann findet man die Adresse der Website http://www.adressen-gl.com . Prüft man den Domainnamen mit WHOIS http://www.whois.de/adressen-gl.com dann kann man sehen, dass der Zielserver bei einem Hoster (wahrscheinlich in Polen) steht und der Registrant nicht bekannt ist. Zusätzlich kann man auch die IP Adresse prüfen http://www.ip-adress.com/ip_lokalisieren/212.244.190.56

Da  in Polen der Informatikunterricht besser als in Deutschland ist, sollte man lieber die Finger von dieser Site lassen.

Ich würde mir wünschen, dass mein EMail Provider (in meinem Fall 1&1) mir eine Möglichlkeit bietet, keine EMail mit ungültiger Absenderadresse anzunehmen. Damit kann man zwar nicht verhindern, dass Junk Mail mit “geborgten” EMail Adressen versandt wird, ein Großteil der Junk Werbung könnte aber eliminiert werden.

Angriff auf die Privatsphäre – Cookies

Fast alle Websites versuchen das Verhalten der Benutzer zu analysieren auch um wiederkehrenden Benutzern umständliche Eingaben zu sparen oder personalisierte Webseiten anzubieten. Schaut man sich einmal an wieviele Cookies auf dem eigenen PC gespeichert sind (Firefox: -> Extras -> Einstellungen -> Datenschutz -> Cookies anzeigen), wird man sicher überrascht sein. Nun kann man das Abspeichern von Cookies auf dem eigenen PC generell verbieten, man wird dann aber an vielen Anwendungen im Web keine Freude mehr haben. Das Speichern eines Cookies beim Besuch einer Website ist an sich nicht verwerflich und meist durchaus sinnvoll. Problematisch wird es, wenn z.B. Google und andere Dienste, von denen aus viele andere Websites angesteuert werden, Statistiken und Benutzerprofile erstellen um diese Information direkt oder indirekt über gezielte Werbung verkaufen.  Nun kann man das Speichern von Cookies für einzelne Webadressen manuell sperren (Firefox:  -> Extras -> Einstellungen -> Datenschutz -  Cookies Ausnahmen), das bei der Vielzahl der Websites, die man normalerweise besucht, äusserst umständlich ist. Das TACO Add-On für Firefox (targeted Advertising Cookie Opt-Out)  sperrt die Cookies von 84 Werbungs-Netzwerken u.a. von Google Werbung (nicht die andere Google Funktionen) und kann als Add-On in Firefox integriert werden.  Die für Cookies gesperrten Webadressen werden mit opt-out markiert und werden beim Löschen von Cookies nicht mehr gelöscht. Will man die TACO Cookie Sperre löschen, muss man zunächst das TACO Add On in Firefox deinstallieren. Erst dann lassen sich auch die mit opt-out markierten Cookies löschen. Das ist relativ unproblematisch, weil sich das  TACO Add-On leicht und schnell wieder installieren lässt.

Die TACO Cookie Sperre funktioniert leider nur bei den größeren seriösen Anbietern. Unseriöse Anbieter benutzen eine Vielzahl von Tricks um Cookie Sperren zu umgehen. Inzwischen gibt es durchaus seriöse Anbieter (z.B. Forbes), deren Webseiten man nicht mehr ansehen kann, wenn man Cookies von dritten Parteien gesperrt hat – dann funktioniert nämlich häufig die Werbung nicht mehr und man sieht z.B. einen leeren Browser Bildschirm. Wenn man sich aber dennoch solche Seiten ansehen will, empfehle ich einen zweiten Browser für diese Seiten zu verwenden (z.B. Google Chrome oder IE), den man so einstellt, dass alle Cookies beim Verlassen des Browsers gelöscht weren (Privacy Mode). Solche Seiten sollte man aber nicht verlinken, da viele Benutzer, die Third Party Cookies gesperrt haben, diese Seite sowieso nicht sehen können.

Die Beta Version 3.5 von Firefox bietet eine sehr komfortable Private Browsing Funktion, dabei wird ein neues Browserfenster geöffnet und alle auf dem eigenen PC generierten Daten also auch Historie und Cookies gelöscht.  Mit einigen Tricks kann man auch Firefox so einstellen, dass z.B. Cookies nicht gelöscht werden. Die meisten Benutzer verzichten nämlich sehr schnell auf Teile ihrer Privatsphäre, wenn sie dabei das lästige Eintippen von Benutzernamen und -daten vermeiden können.

Wie Google, Yahoo u.a. Informationen über Kunden sammeln

Als Besitzer einer Website kann man leicht analysieren, wieviele Kunden die Site täglich benutzen, welche Pfade verfolgt werden usw. Außerdem kann man feststellen von welcher Webseite man auf die Site gesprungen ist. Wenn der Benutzer z.B. eine Suche in der Google Toolbar direkt eingibt, kann Google feststellen auf welcher Webseite der Benutzer vorher war und kann diese Information zur Erstellung eines detaillierten persönlichen Profils nutzen. Dagegen kann man sich eigentlich nur schützen, wenn man für die Suche eine Browserinstanz neu startet oder immer über die gleiche Webseite geht z.B. die Homepage. Den meisten Benutzern wird das aber zu mühselig sein. Mit dem Wissen über die Vorlieben der Benutzer können Google, Yahoo u.a. dann gezielt Werbung anbieten, für die wegen hoher Erfolgsquoten auch mehr bezahlt werden muss.