Schlagwort-Archive: Test

Google+ Test für Einsteiger – enttäuschend!

Facebook, XING, Windows Live usw – an sich hat man ja langsam genug von den Sozialen Netzwerken und den vielen eMails, die Facebook verschickt, wenn man sich nicht regelmäßig seinem Facebook widmet. Schon aus beruflichem Interesse muss man sich nun das neue Google+ (GooglePlus) dann doch mal ansehen. Man sollte das auch mal machen, bevor man sich für ein neues Smartphone entscheidet. Google weckt zumindest Hoffnungen, dass Google+ und Android Handy besser zusammanarbeiten als z.B. Google mit iPhone oder Sharepoint mit iPhone. Interessant ist auch die Integration von Picasa, das ich für die Verwaltung von Fotos und Videos verwende (obwohl mich die zahlreichen Updates mit 80 MByte schon ziemlich nerven!)

Interessant ist zunächst der Google Ansatz, die Kontake in Kreise wie z.B.  Familie, Freunde, Betrieb (das sollte man besser unterlassen), Verein usw zu gliedern, um von den vielen Nachrichten der guten Freunde nicht erschlagen zu werden wie bei Facebook. Das verspricht zumindest eine vernünftige Funktion von Google+ zu sein. Dazu gibt es die typischen Social Network Funktionen, die man von Facebook ja schon kennt. Will man mit einem System hunderte Millionen von Benutzern erreichen muss es vor allem für Einsteiger sehr leicht sein, das System zu benutzen. Deshalb habe ich mal eine Einsteiger Tour gemacht.

Als erstes installiert man sich den Google Chrome Browser, den es ja dann auch auf dem Handy geben wird. Der unbedarfte Benutzer erlebt dann schon seine erste Überraschung. JavaScript ist per Default gesperrt und ohne Java Script funktioniert auch Google+ nicht. Man erhält zwar einen Hinweis, dass man JavaScript aktivieren soll – ich habe aber bei meiner Google Chrome Version keine Möglichkeit gefunden, das zu tun. Also umschalten auf den guten alten Firefox, dann kann man sich problemlos registrieren (wenn man weiß wie’s geht) und Google+ erleben.

Der Layout von Google+ ist durchaus ansprechend. Für die Bedienung sollte Google aber schnell einige Jünger von Steve Jobs anheuern. Zunächst versucht Google+ möglichst viele Daten zu sammeln. Besonders wichtig sind dabei die Freunde (man will schließlich wachsen). Wer keine Freunde eingibt macht sich bei Google keine Freunde – im Ton steht kurz vor einer Beleidigung. Nun habe ich und auch viele andere Benutzer, dass meine Freunde und Bekannten meist schon bei Facebook Freunde sind und nicht auch noch ein zweites System bedienen wollen.  Anschließend möchte Google+ möglichst viel Informationen vom Benutzer sammeln. Man muss dabei aufpassen der eingestellte Wert für Circles (Kreise) ist “share with anyone on the web”. Das sollte man unbedingt auf “your circles” ändern. Besonders unbefriedigend ist, dass man sich nicht anzeigen lassen kann, was denn nun ein anonymer Web Surfer, ein unbekanntes Mitglied von Google+ und was die Mitglieder in den verschiedenen Kreisen nun sehen können.Unbedarfte Benutzer sind da völlig überfordert. Mein Urteil: Google ist ähnlich wie Facebook nur für lockere Kontakte im Internet und im Freundeskreis geeignet. Man sollte nur solche Informationen einstellen, die man auch frei ins Web einstellen könnte. Die verschiedenen Sicherheitseinstellungen wird wohl niemand zuverlässig beherrschen können. Allerdings bietet die Methode der Kreise einen guten Filter für die bei Sozialen Netzwerken üblichen Nachrichtenfluten.

PS In der guten alten eMail Zeit hatte ich immer eine kleine Spezialfunktion, die den cc Fetischisten und Mailbox Flutern, 100 eMails auf einen Schlag geschickt hat. Meist hat das dann die Kommunikationswut geheilt.

Umstellung auf IPv6 – Test

Nachdem jahrelang über die Erweiterung des Internet Adressraums mit  IPv6 diskutiert wurde, wird es nun langsam ernst. Google stellt zum Beispiel heute am 8. Juni von IPv4 nach IPv6 um. Der typische Benutzer wird hoffentlich nichts davon merken, da die Internetprovider und Netzbetreiber (1&1, Vodafone, Telekom usw) IPv4 Adressen z.B. ihres PCs auf IPv6 Adressen umsetzen. In Ausnahmefällen kann es aber durchaus Probleme geben. Bei Google kann man eine einfache  Prüfung auf IPv6 Verträglichkeit machen.

Dieser Open Source  IPv6 Test ist wesentlich umfangreicher und zeigt wohl bei den meisten Benutzern ein Problem, dass reine IPv& Sites nicht erreicht werden können. Doch diese sind im Augenblick noch ziemlich selten. Wahrscheinlich werden IPv6 Netze demnächst in Heimnetzwerken auftauchen, weil damit das leidige Problem der IP Adressen Zuweisung elegant gelöst werden kann.

Siehe auch: IPv6 verschlechtert den Datenschutz

Benachrichtigungen (Alerts) bei Sharepoint testen

Will man als Administrator oder Benutzer die Sharepoint Funktion zur Benachrichtigung testen, kann man leicht verwirrt werden. Man ändert zum Beispiel einen Eintrag in einer Liste, für die man einen Alert gesetzt hat. Man bekommt dann aber keine Nachricht per eMail. Diese wird nur verschickt wenn ein anderer Benutzer eine Änderung macht. Zum Testen muss man also mindestens zwei Benutzernamen verwenden!

Sharepoint 2010 Hoster auswählen

Inzwischen gibt es einige interessante Hosting Angebote für Sharepoint 2010. Hier zeigt sich die Überlegenheit des Cloud Computings da der Benutzer nur die Services in Anspruch nimmt, braucht er sich um die komplexe Installation des Sharepoint Systems (läuft nur auf 64 bit Systemen!) nicht kümmern. Gegenüber Sharepoint 2007 bietet Sharepoint 2010 signifikante Vorteile. Für private Benutzer ist z.B. die verbesserte Browser Kompatibilität wichtig – Sharepoint funktioniert nicht nur mit dem Internet Explorer sondern bei den gängigen Benutzerfunktionen auch mit Firefox und anderen Browsern. Einige Fehler wurden korrigiert z.B. funktioniert jetzt das Suchen auf der Website schon mit der Einstiegsversion. Einige bekannte Fehler der Verison 2007 gibt es auch bei Sharepoint 2010 und es gibt auch einige neue “ungewöhnliche” Features. Mit Verblüffung werden Umsteiger von Sharepoint 2007 feststellen, das die Team Space Homepage jetz eine WIKI Seite ist – das ist gut gemeint hat aber einige Nebeneffekte, die von den Microsoft Strategen wohl nicht gesehen wurden. Signifikante Verbesserungen gibt es bei Sharepoint 2010 für professionelle Anwender. Den Sharepoint Designer 2010, mit dem man speziell die Layouts  für die Darstellung ändern kann,  gibt es als kostenloses Download! Damit werden es wohl Anwender von Webdesign System schwer haben.

Interessant ist, dass jetzt einige Hoster Sharepoint 2010 kostenlos für 1 Monat zum Test anbieten – dabei gibt es bei einigen Hostern nur begrenzte Funktionalität. Die Hoster bieten mit unterschiedlichen Preisen auch verschiedene Modelle an, mit z.B begrenzter Zahl der Benutzer (meist nicht zu empfehlen) , Limitierte Speicher und/oder monatliche Transfervolumen, SSL Option usw. Unterschiedlich sind bei den Hostern auch die Login Prozeduren (ist kein Teil von Sharepoint), das Paswort Handling und Passwort Reset. Das sollte man sich auf jeden Fall anschauen, bevor man sich für einen Hoster entscheidet. Interessanterweise sind Sharepoint 2010 Hoster in USA viel teurer als z.B. Hoster aus Deutschland oder der Schweiz.

Eine vollständige Liste der Sharepoint 2010 Hoster ist wohl schwierig zu erstellen. Interessante  Anbieter sind

Ein erster Schnelltest zeigt, dass es das ideale Angebot offensichtlich nicht gibt. Man muss für die geplante Anwendung die Vor- und Nachteile abwägen, was für Sharepoint Einsteiger wohl schwierig ist. Wichtig ist auch die Suche in Sharepoint, die bei manchen Hostern nicht funktioniert oder begrenzt ist z.B. keine Suche in PDF Dokumenten.  KO Kriterium ist neben dem Preis und Performance das Login und das Benutzermanagement für “Nicht Experten” (da kann es viel Ärger geben!) . Auf alle Fälle bietet das Sharepoint 2010 Hosting unheimlich viel fürs Geld!

PS Einige Hoster bieten 2013 auch schon Sharepoint 2013 Hosting an – meist zu erhöhten Preisen gegenüber Sharepoint 2010. Man sollte prüfen ob sich das lohnt. Interessant ist das sicher für Kirchen – jetzt können die ihre Anwendungen endlich in der Wolke (Cloud) hosten lassen.