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Webseiten mit Opera Mini ansehen und lokal speichern

Transcoding SchemeDie meisten Benutzer verschwenden wenig Gedanken darüber welchen Browser sie verwenden. Wer nur selten Webseiten auf dem Mobile ansieht, braucht sich wenig Gedanken über den Browser zu machen. Wer aber zum Beispiel für seine Arbeit öfter auf Standard Webseiten zugreifen muss, die nicht gemäß neuesten Standards programmiert sind, ist mit dem Safari Browser nicht gut bedient. Hier empfiehlt sich der Opera Mini Browser. Den gibt es nicht nur als Version für iPhone und Android (PADs) sondern auch für ältere mobile Geräte. Ich habe den Opera Mini Browser z.B. schon vor Jahren auf meinem Nokia N70 genutzt. Der Opera  Transcoding Proxy transformiert die Datenströme auch von älteren Servern auf das Handy Format. Dabei werden die Daten typisch so transformiert, dass man nur etwa 10% der Bandbreite braucht. Mit dem Opera Mini Browser kann man z.B. auch auf Microsoft Sharepoint Seiten in der gewohnten Ansicht zugreifen und schnell auf die interessierende Zone der Webseite zoomen.

Einstiegseite1Man kann ausserdem häufig benutzte oder wichtige Seiten (z.B. Einstiegseiten) lokal speichern. Das ist besonders wichtig, wenn man die Seite z.B.im Ausland benötigt und dort eventuell gar kein Empfang möglich ist.

Ich empfehle BYOD Benutzern streng zwischen externen und geschäftlichen (und vertraulichen, privaten) Anwendungen und Daten zu trennen. Den Safari Browser auf meinem iPhone verwende ich für externe Websites und den Opera Mini Browser für Zugriff zu Servern mit sensitiven Daten. So bleiben Cookies, Bookmarks usw streng getrennt. Dadurch dass man von einem Browser auf den anderen wechselt, wird man sich auch bewußt, dass man mit den vertraulichen Daten sorgfältig umgehen muss. Vielen Benutzern ist nicht bewußt, dass sie durch die Verwendung von APPs auf dem Handy ihre Daten an viele externe Server schicken, ohne dass die Sicherheit und die Nutzungsrechte geklärt sind.

Ein wesentlicher Vorteil des Opera Mini Browsers ist natürlich, dass man sich nicht an einen Hersteller binden muss. Man kann damit ähnlich unabhängig bleiben wie mit dem Firefox Browser auf dem PC.

Sicherheitslücke iPhone – keine Analyse von Phishing Email möglich!

Zur Zeit werden wieder Phishing Emails an Master Card Kunden verschickt. Auf dem PC schaut man sich bei verdächtigen Emails im HTML Format an. Sieht man sich da den Absender  an

Received: from mail131.elasticemail.co.uk (mail131.elasticemail.co.uk [178.33.69.131])

so kann man den Phishing Versuch leicht erkennen. Beim iPhone geht das aber nicht, da die Email Funktion (wie auch der iPhone Browser) auf dem iPhone, keine einfache Möglichkeit hat, den HTML Code der Email anzuzeigen. Steve Jobs war überzeugt, dass die Benutzer seiner Produkte so komplizierte Sachen gar nicht wollen. Die Webgauner haben das bereits erkannt und verschicken zunehmend Phishing Angriffe und Links auf  betrügerische Webseiten an Smartphones. Man hofft, dass die Benutzer unterwegs nicht so sorgfältig arbeiten wie zu Hause am PC.

Empfehlung: Verdächtige Emails auf den PC weiterleiten und dort analysieren (oder an Apple Product Security zur Analyse schicken).

Warum manche Wesites z.B. von Microsoft, IBM u.a. auf dem iPhone nicht funktionieren

Schaut man sich mit dem iPhone Webseiten an, so ist man zunächst begeistert. Die Seiten werden zwar sehr klein angezeigt, mit dem iPhone Zoom kann man aber sehr elagant und schnell interessante Bereiche der Webseite leserlich anzeigen. Bei näherem Hinsehen stellt man aber fest, dass manche Websites völlig anders dargestellt werden als auf dem PC und man damit mit dem iPhone überhaupt nichts anfangen kann.

Die Website z.B. von Apple funktioniert wie zu erwarten erwarten perfekt. Aber auch die Seiten von Behörden Stadt, Land und Bund funktionieren auf dem iPhone wie erwartet. Beispielhaft ist da z.B. die Website von Baden-Württemberg. Geht man dagegen auf Websites großer IT Firmen wie Microsoft, IBM oder SAP so erlebt man einige enttäuschende Überraschungen. Die Sites funktionieren nur teilweise oder überhaupt nicht auf dem iPhone. Bei IBM wird auf dem iPhone eine ganz andere Website angezeigt, die hauptsächlich Marketing Informationen enthält und die speziell für mobile Geräte konzipiert wurde. Die vom PC gewohnten IBM Seiten sucht man vergeblich. Allerdings gibt es bei IBM in der Fußleiste eine Option mit der man sich die Seiten wie auf dem PC (ganze Seite) ansehen kann. Zoom funktioniert bei manchen Teilen von Seiten aber nicht.

Die genauere Analyse zeigt, dass Webseiten mit limitierter Bildbreite (< 1024 pixel), die sich streng an die HTML Standards halten, auf dem iPhone gut angezeigt werden. Komplexer aufgebaute Seiten produzieren mit dem Safari Browser des iPhones nur Schrott auf dem Bildschirm. Manchmal, z.B. bei Microsoft Seiten, kann man das Problem umgehen indem man den Opera Mini Browser verwendet, den man als kostenlose APP vom Apple APP Store herunterladen kann. Um eine Vollbildanzeige zu erhalten muss man bei  Opera die Einstellungen ändern (Vollbild – EIN, Einspaltige Ansicht – AUS).  Mit dem Opera Mini Browser kann man gut mit Microsoft Sharepoint Seiten arbeiten. Interessanterweise erhält man mit Sharepoint 2007 bessere Ergebnisse auf dem iPhone als mit Sharepoint 2010.   Bei SAP funktioniert aber der Safari Browser einigermaßen und der Opera Mini Browser überhaupt nicht. Manchmal könnte man die Standard PC Seiten auf dem iPhone eigentlich gut darstellen. Beim Server wurde aber eine Option aktiviert, mit der Webseiten für kleine Bildschirme “optimiert” werden. Genau das möchte man aber auf dem iPhone nicht haben. Manchmal genügt ein Anruf beim System Administrator um dieses Problem zu korrigieren. Das funktioniert aber nur bei relativ einfachen Websites.

Schwierig ist es dagegen bei IBM.  Auf die riesige IBM Website mit auch mobil interessanten Funktionen kann überhaupt nicht zugegriffen werden (so will man den Kunden den Ärger ersparen). IBM ist z.B.  die einzige große Firma, bei der man mit IBM Whois die Telefonnummer jedes IBM Mitarbeiters erfahren kann (das ist wahre Kundenfreundlichkeit und Transparenz!) Die iPhone Unverträglichkeit von IBM ist ziemlich unverständlich konnte doch der IBM WebSphere Portal Server schon 2001 mit Handys und Spracheingabe arbeiten.Man konnte sogar das Endgerät ohne Unterbrechung während einer Transaktion wechseln. Das Problem von IBM ist jedoch typisch für große Firmen. Hinter dem Web Frontend verbergen sich hunderte von Servern, von denen nur ein Teil auf dem Stand der modernen Web Techniken sind.

Der Grund für die iPhone Unverträglichkeit von Microsoft und IBM ist in ihrer Produkt- und Marketing-Strategie zu finden. Man wollte die Kunden dadurch an sich binden, dass man den Kunden Lösungen verkauft, die mit Produkten der Konkurrenz nicht kompatibel sind (IBM z.B. /370, Microsoft WINDOWS aber auch APPLE mit MAC, iOS aber auch iPhone). Die Webprodukte von Microsoft (aspx, .net … ) und IBM (z.B. Flash) verwenden Client Komponenten, die auf dem iPhone aber auch auf anderen mobilen Geräten nicht funktionieren weil sie die  mit dem W3C  Standards (HTML, HTML5) nicht kompatibel sind. Viele Kunden, die Produkte von Microsoft und IBM für ihre Lösungen verwenden, sitzen nun im mobilen Geschäft mit in der Tinte. Die Marketing Strategen haben die eigene Durchsetzungskraft wohl überschätzt. Die Techniker bei Microsoft und IBM haben das schon längst eingesehen und arbeiten bei der W3C Standardisierung kräftig mit. Beim oberen Management der Großfirmen konnten sich die Techniker aber offensichtlich nicht durchsetzen. Microsoft (Sharepoint) und IBM (WebSphere Portal) arbeiten nun aber fieberhaft daran, ihre Webprodukte kompatibel mit den Standards zu machen. Wie sagte schon der Dichter “Spät kömmt ihr – aber ihr kömmt!”.

Ratschlag an iPhone Besitzer: Installieren Sie zusätzlich zum Safari Browser auch den Opera Mini Browser und probieren Sie die für Sie wichtigen Websites (z.B. die der eigenen Firma) aus. Generell kommt der Opera Mini Browser mit komplexen Seiten besser zurecht als der im iPhone eingebaute Safari Browser. Man muss aber dafür die Option Vollbild (Full Screen) im Opera Browser setzen. Häufig kann der Administrator z.B. des Firmenservers Optionen so einstellen, dass man mit dem iPhone einigermaßen arbeiten kann (wenn die Angestellten dafür bezahlt werden). Kunden werden sich mit den Problemen aber wohl nicht abplagen wollen.

Beim Kauf eines neuen Geräts sei es nun ein PC, PAD oder Mobiltelefon sollte man vor dem Kauf ausprobieren, ob man die für einen selbst wichtigen Funktionen wirklich benutzen kann oder ob man eine Marketing Falle läuft.

Auf allen Browsern funktioniert häufig nur die Eingabe von Textzeilen und Zahlen. Komplexere Eingaben z.B. für Rich Text oder komplizierte Menu Strukturen für die Navigation kann man mit dem iPhone meist nicht bedienen.

Sharepoint mit dem iPhone – nur mit dem Opera Mini Browser!

Greift man als stolzer Besitzer eines neuen iPhones mit dem Safari Browser auf eine Sharepoint Seite zu, so erlebt man einige unangenehme Überraschungen. Die Webseiten werden ganz anders dargestellt als man es auf dem PC gewohnt ist. Die Sharepoint Seite Privat Portal Home ist z.B. eine recht komplexe Seite mit Text, einer Tabelle (Liste) und externen Widgets. Schaut man sich diese Seite aber auf dem iPhone mit dem Safari Browser an, so sieht man nur folgendes:

Sharepoint Webseite Ansicht mit iPhone Standard Browser (Safari)

Anstatt im üblichen Seitenformat werden die Daten vereinfacht für kleine Bildschirme dargestellt. Viele Elemente gehen dabei komplett verloren.

Die Microsoft Software Entwickler haben sich für Smartphones einen Mobile Mode einfallen lassen, das ist eine spezielle Formatierung für Geräte mit kleinem Display. Wenn der Sharepoint Server feststellt, dass von einem Gerät mit dem Safari Browser und  kleinem Bildschirm (iPhone 320×480 Pixel) zugegriffen wird, dann wird der Mobile Mode eingeschaltet. Dabei werden die Sharepoint Seiten vereinfacht und in  in Spalten angezeigt. Listen und andere  Sharepoint Elemente werden nur mit Überschriften angezeigt und müssen zusätzlich geöffnet werden, was aber auch nicht immer funktioniert. Sharepoint Werkzeuge und die Navigation funktionieren überhaupt nicht. Typisch ist z.B. die Fehlermeldung Die folgende URL wird mobil nicht unterstützt …/_layouts/Listform.aspx . Das zeigt das Microsoft Sharepoint Problem exemplarisch. Microsoft hält sich nicht an die Web Standards des W3C  sondern benutzt eine eigene Methode für die Darstellung von Webseiten (.net, Silverlight, aspx usw) auf Windows PCs. Diese speziellen Microsoft Funktionen werden bevorzugt eingesetzt wenn man mit dem Internet Explorer arbeitet. Überraschenderweise (nicht für den Experten!) treten dann bei Sharepoint verstärkt Fehler auf. Deshalb empfehle ich für “normale” Sharepoint Benutzer den Firefox Browse.

Die speziellen Microsoft Client Funktionen gibt es auf mobilen Geräten nicht – und schon gar nicht auf dem iPhone von Apple. Besonders schlimm sehen Seiten aus, die mit Sharepoint Web Parts gebaut wurden.  IT Leiter, die Sharepoint im Unternehmen installiert haben und deren Chefs sich ein iPhone zugelegt haben müssen sich bei der Sachlage wohl warm anziehen. Kunden, die auf den Sharepoint Server einer Firma zugreifen, werden sich wohl mit Grausen abwenden.

Ein bischen besser sieht es aus, wenn man für Webseiten das Sharepoint WIKI verwendet. Dabei werden Standard HTML Seiten generiert, die auch mit dem Safari Browser vernünftig dargestellt werden. Komplexere Sharepoint Elemente aber auch Widgets werden aber auch hier unterdrückt.

Ganz anders sieht es aus wenn man den Opera Mini Browser verwendet, den man sich kotenfrei vom APP Store herunterladen kann. Mit dem Opera Browser werden die Sharepoint Seiten wie auf dem PC gewohnt dargestellt – allerdings zunächst stark verkleinert. Allerdings kann man mit dem iPhone sehr schnell auf interessante Stellen der Seite Zoomen. Da kommt Freude auf!

Sharepoint Webseite Ansicht mit Opera Mini

Opera arbeitet mit einem Proxy Server zwischen dem Sharepoint Server und dem iPhone. Dabei wird ein PC Browser mit einem großen Bildschirm emuliert. Der virtuelle Bildschirm wird dann auf den iPhone Bildschirm skaliert. Zwar gibt es auch mit dieser Anordnung Probleme speziell beim Thema Zugriff auf gesicherte Seiten. Die meisten Sharepoint Seiten werden aber korrekt dargestellt. Das Arbeiten mit den Seiten und den hervorragenden Scroll und Zoom Funktionen des iPhones  macht mit dem Opera Mini Browser richtig Spaß.

Daten eingeben kann man damit allerdings nicht, da die entsprechenden Client Funktionen nicht auf dem Opera Proxy Server installiert sind.

New Twitter Fehler mit Firefox und Safari Browser

Ein schönes Beispiel wie auch mal bei Profis was daneben gehen kann, gibt gerade Twitter. Gibt man die Adresse von New Twitter  http://twitter.com ein, erhält man beim Firefox Browser eine Seite nur mit der Top Navigationsleiste beim Safari Browser gar nichts. Mit Internet Explorer oder Google Chrome funktioniert’s. Bis der Twitter Bug gefixed ist kann man sich damit helfen, dass man  https://twitter.com eingibt.

Update 3.2.2011: Der Fehler wurde von Twitter bereits am 2.2. korrigiert.

Sharepoint Problem mit Safari 3.0 Browser

Apple bietet den Safari Browser 3.0 als Beta für Windows NT und VISTA an. Ein schneller Check zeigt, dass man mit Safari auch Sharepoint nutzen kann. Probleme zeigen sich allerdings immer wieder bei den interaktiven Komponenten wie z.B. dem Sharepoint Text Editor. Offensichtlich sind die Windows Designer nicht in der Lage Standard konform zu arbeiten – ob gewollt oder ungewollt ist eigentlich irrelevant. In Auschreibungen von Software für Unternehmen und für die Öffentliche Hand sollte immer die Kompatibilität mit den gängigen Browsern eingefordert werden. Dann würden inkompatible Produkte schnell größere Einbußen am Markt erleben. Das wäre sicher das Ende der unbefriedigenden Marketingspielereien auf Kosten der Benutzer.  

Mit dem iPhone im Internet surfen?

Glaubt man den Reklame Videos, dann muss es zumindest mit WLAN Anschluss ein Vergnügen sein, mit dem iPhone auf bestehenden Webseiten zu surfen. Dem ist natürlich nicht so! Man kann zwar recht schnell in bestimmte Bereiche einer Webseite hineinzoomen, verliert dann aber den Überblick. Eingabebuttons müssen relativ groß sein (40 x 40 Pixel) damit man sie auch trifft. Schrift muss mit etwa 20 Pixel Größe dargestellt werden, damit man sie einigermaßen lesen kann. Damit iPhone wirklich gut aussehen, muss man sie entsprechend den Apple Richtlinien entwerfen. Diese Seiten sehen dann natürlich auf dem PC etwas eigenartig aus.

Mit einem flexiblen Portal, das die Darstelllung sauber vom Inhalt trennt und das Stylesheets für PC und mobile Geräte anbietet ist man in einer relativ guten Position. Portale, die mit iFrames arbeiten wie z.B. SAP Netweaver oder iFrame basierende Services anbieten wie Zoho sind für einen flexiblen Betrieb auf verschiedenen Geräten weniger geeignet.

Fast alle Systeme haben proprietäre Implementierung und sind damit zumindest teilweise nicht auf allen mobile Browsern (Opera Mini, Safari, IE Mobile …) lauffähig. Sharepoint ist leider eine recht proprietäre Plattform. Die stark AJAX orientierten Google Applikationen laufen zur Zeit auf mobilen Plattformen nicht. (Google Mobil ist ein sehr kleiner funktionaler Subset!). Auf alle Fälle wird die Entwicklung spannend sein. Wie immer sollte man die Marketing Versprechen speziell im mobilen Umfeld sorgfältig prüfen.