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Webseiten mit Opera Mini ansehen und lokal speichern

Transcoding SchemeDie meisten Benutzer verschwenden wenig Gedanken darüber welchen Browser sie verwenden. Wer nur selten Webseiten auf dem Mobile ansieht, braucht sich wenig Gedanken über den Browser zu machen. Wer aber zum Beispiel für seine Arbeit öfter auf Standard Webseiten zugreifen muss, die nicht gemäß neuesten Standards programmiert sind, ist mit dem Safari Browser nicht gut bedient. Hier empfiehlt sich der Opera Mini Browser. Den gibt es nicht nur als Version für iPhone und Android (PADs) sondern auch für ältere mobile Geräte. Ich habe den Opera Mini Browser z.B. schon vor Jahren auf meinem Nokia N70 genutzt. Der Opera  Transcoding Proxy transformiert die Datenströme auch von älteren Servern auf das Handy Format. Dabei werden die Daten typisch so transformiert, dass man nur etwa 10% der Bandbreite braucht. Mit dem Opera Mini Browser kann man z.B. auch auf Microsoft Sharepoint Seiten in der gewohnten Ansicht zugreifen und schnell auf die interessierende Zone der Webseite zoomen.

Einstiegseite1Man kann ausserdem häufig benutzte oder wichtige Seiten (z.B. Einstiegseiten) lokal speichern. Das ist besonders wichtig, wenn man die Seite z.B.im Ausland benötigt und dort eventuell gar kein Empfang möglich ist.

Ich empfehle BYOD Benutzern streng zwischen externen und geschäftlichen (und vertraulichen, privaten) Anwendungen und Daten zu trennen. Den Safari Browser auf meinem iPhone verwende ich für externe Websites und den Opera Mini Browser für Zugriff zu Servern mit sensitiven Daten. So bleiben Cookies, Bookmarks usw streng getrennt. Dadurch dass man von einem Browser auf den anderen wechselt, wird man sich auch bewußt, dass man mit den vertraulichen Daten sorgfältig umgehen muss. Vielen Benutzern ist nicht bewußt, dass sie durch die Verwendung von APPs auf dem Handy ihre Daten an viele externe Server schicken, ohne dass die Sicherheit und die Nutzungsrechte geklärt sind.

Ein wesentlicher Vorteil des Opera Mini Browsers ist natürlich, dass man sich nicht an einen Hersteller binden muss. Man kann damit ähnlich unabhängig bleiben wie mit dem Firefox Browser auf dem PC.

SharePoint Workspace Mobile – besser mit Opera Mini

SharePoint hat keine vernünftige Unterstützung von mobilen Geräten. Benutzer von iPhones werden der primitiven mobilen Sharepoint Schnittstelle nicht viel abgewinnen können. Vom PC her ist der Benutzer z.B. die folgende Ansicht einer Sharepoint Seite gewohnt:

Sharepoint Seite
(Opera Mini)

SharePoint Mobile View

Diese Seite wird aber auf den üblichen Browsern der Mobilgeräte nicht in dieser Sicht angezeigt. Sharepoint Wiki Seiten werden mit Safari einigermaßen dargestellt (siehe Sharepoint für iPhone und iPad). Bei Sharepoit WebParts hört das Vergnügen aber schnell auf.

 

Erkennt der SharePoint Server ein Gerät mit einem kleinen Bildschirm wird auf Mobile View umgeschaltet. Der Benutzer kann dann zwar einzelne Menuflächen erkennen, aber die Seiten sind völlig anders und meist inakzeptabel formatiert.  Bei komplexen Seiten muss man auf vielen Seiten scollen bis man zum gewünschten Menuepunkt kommt. Die SharePoint Controls werden oft gar nicht oder nicht richtig angezeigt.

 

 

Nun könnte man erwarten, dass die neuen Windows Phones NOKIA Lumia 710 eine perfekte Unterstützung für Sharepoint haben. Die Kompatibilität mit den Microsoft Server Systemen könnte ja einer der wenigen Gründe für Firmenkunden sein, ein solches Gerät zu kaufen. Dem ist leider nicht so. Es gibt zwar einige Apps mit denen man Office Dokumente bearbeiten kann (auch auf Sharepoint Servern) und auch eine App Microsoft SharePoint Workspace Mobile. Aber man bekommt wieder kein Look and Feel wie man es von Sharepoint auf dem Server gewohnt ist. Ausserdem muss man sich mit vielen Einschränkungen bei der Sicherheits- und Serverkonfiguration herumschlagen.

Ganz einfach wird es wenn man sich den Opera Mini Browser auf sein Mobiltelefon lädt. Für iPhone und Android Phones kann man die Opera Apps schnell und einfach herunterladen. Aber auch für die Windows Phones und Blackberries gibt es eine Opera App. Mit dem Opera Browser ist man also weitgehend unabhängig von Hardware und Betriessystem des Mobiltelefons. Dafür wurde ja mal der Browser erfunden.

Mit dem Opera Mini Browser funktionieren viele Sharepoint Standardseiten inklusive der Controls. Der Proxy Server von Opera setzt nämlich viele der inkompatiblen ASPX Funktionen in Standard HTML um. Mit den neuen Touchscreens kann man ja blitzchnell vergrößern, verkleinern und scrollen. Man arbeitet dabei immer mit einer Seitenansicht wie man es vom PC gewöhnt ist. Allenfalls für häufig benutzte Einstiegsseiten lohnt es sich eventuell einige spezielle Seiten anzulegen.

Durch einige wenige pragmatische Regeln für den Seitenlayout kann man Sharepoint Seiten so anlegen, dass der Benutzer sowohl auf dem PC als auch auf iPads und iPhone einen vernünftigen Seitendesign sieht. Wichtig ist für Unternehmen,  dass die bereits erstellten Sharepoint Seiten (auch auf Sharepoint 200) mit dem Opera Mini Browser  gelesen werden können.

 

 

Sharepoint für iPhone und iPad – Layout

Besucht man Websites mit dem iPhone, so wird man feststellen, dass einige Sites ganz gut auf dem iPhone aussehen – meist ähnlich wie beim PC. Mit den exzellenten Scroll und Zoom Funktionen des iPhones kann man dann selbst auf großen Webseiten ganz vernünftig arbeiten. Viele Webseiten sehen aber äusserst gestört aus. Häufig hat man auch Schwierigkeiten, Daten auf Webseiten einzugeben.

Mit Sharepoint kann man auf dem iPhone einige Probleme erwarten, da Apple und Microsoft ihre Inkompatibilitätskriege gern auf dem Rücken der Benutzer austragen. Die folgende  Sharepoint Standard Seite (Mobil Einstieg für iPhone Benutzer)
http://portaleco.mysp.ch/public/ (ausprobieren auf dem iPhone!)

wird auf dem iPhone mit dem Safari Browser wie folgt dargestellt:

Die Webseite wird in eine einzige Spalte abgebildet. Diese Spalte kann natürlich bei großen Webseiten sehr lang werden. Man muss also sehr viel hin und her scrollen, wenn man etwas finden will. Manche Seiten werden so dargestellt, dass man in diesem Modus nichts lesen kann.

Der Sharepoint Server (ohne Änderung bei der Installation) leitet mobile Geräte mit kleinem Bildschirm automatisch auf die mobile Darstellung um. Das ist gut gemeint, ist auf dem iPhone aber eigentlich nicht mehr nötig. Diese Feature kann man auf dem Sharepoint Server abstellen (Disabling mobile view in Sharepoint). Läuft der Sharepoint Service bei einem Hoster, so kann man diese Änderung am Server nicht vornehmen.

Möchte man die Sharepoint-Seiten trotzdem in der Seitenanzeige sehen, so kann man den Opera Mini Mobile Browser als kostenlose App auf das iPhone laden. So sollten die Einstellungen aussehen:

Damit kann man Standard Sharepoint Seiten und auch viele andere Websites, die auf dem iPhone Probleme machen, vernünfig ansehen. Es wird empfohlen verschiedene Websites sowohl auf dem Safari Browser als auch auf dem Opera Mini Browser anzusehen. Gehen Sie hierfür auf die oben angegebene Start Webseite und dann auf den Button (SharePoint) References. Dabei wird man feststellen, dass viele Sharepoint Sites auch mit dem Safari Browser gut dargestellt werden (da ist Mobile disabled).

Man wird dabei auch auf ein Problem des Opera Mini Browsers stoßen, das verstärkt auftritt wenn die Opera Proxy Server überlastet sind (meist am Nachmittag oder Abend wenn die amerikanischen Benutzer aktiv sind). Man muss die Links (Button oder Text) sehr stark Zoomen damit die Klicks erkannt werden. Viele Eingabe-Elemente von Sharepoint (Controls) funktionieren weder mit dem Safari noch mit dem Opera Mini Browser. Will man Daten eingeben, empfiehlt es sich auf den Mobile Mode (einspaltig) umzuschalten. Hierfür gibt es auf der Start Seite einen Link zum Umschalten.Damit erhält man eine recht vernüftige, aber leider nicht ideale Umgebung, um mit Sharepoint auf dem iPhone zu arbeiten.

Wichtig ist, dass die Seiten so formatiert sind, dass man Texte sowohl auf dem iPhone als auch auf dem iPad lesen kann. Man sollte eine ähnliche Formatierung wie Zeitungen verwenden.Die Buchstaben sind bei Zeitungen etwa 3 mm großen Buchstaben (8 pt Schriftgröße) und die Spalten sind  etwa 40 Buchstaben (etwa 40 mm)  breit. Arbeitet man mit einem ähnlichen Layout dann kann man auf dem iPhone eine Spalte recht gut lesen und auf dem iPad kann man dann zwei Spalten darstellen.

Für Websites empfiehlt es sich immer die WIKI Funktion zu verwenden. Bei mobilen Geräten kann man schlecht mit der üblichen Navigation arbeiten (da müsste man immer hinscrollen). Es ist günstiger wenn die Links im Kontext stehen. Verwendet man den Sharepoint Standard WIKI Layout mit drei Spalten, erhält man automatisch eine recht optimale Gestaltung der Webseiten. In Wikis kann man Webparts, Listen usw sehr gut einbetten. Viele Autoren können inzwischen auch ganz gut mit WIKIs umgehen.  Das ist für private Portale oder Portale in kleineren Firmen besonders wichtig.

PS: Es wird nicht empfohlen, die Standard Style Sheets von Sharepoint zu ändern. Das bringt meist versteckte Probleme und erschwert die Migration wenn die nächste Version von Sharepoint auf den Markt kommt (hoffentlich mit besserer Unterstüzung für alle mobilen Geräte!).

Warum manche Wesites z.B. von Microsoft, IBM u.a. auf dem iPhone nicht funktionieren

Schaut man sich mit dem iPhone Webseiten an, so ist man zunächst begeistert. Die Seiten werden zwar sehr klein angezeigt, mit dem iPhone Zoom kann man aber sehr elagant und schnell interessante Bereiche der Webseite leserlich anzeigen. Bei näherem Hinsehen stellt man aber fest, dass manche Websites völlig anders dargestellt werden als auf dem PC und man damit mit dem iPhone überhaupt nichts anfangen kann.

Die Website z.B. von Apple funktioniert wie zu erwarten erwarten perfekt. Aber auch die Seiten von Behörden Stadt, Land und Bund funktionieren auf dem iPhone wie erwartet. Beispielhaft ist da z.B. die Website von Baden-Württemberg. Geht man dagegen auf Websites großer IT Firmen wie Microsoft, IBM oder SAP so erlebt man einige enttäuschende Überraschungen. Die Sites funktionieren nur teilweise oder überhaupt nicht auf dem iPhone. Bei IBM wird auf dem iPhone eine ganz andere Website angezeigt, die hauptsächlich Marketing Informationen enthält und die speziell für mobile Geräte konzipiert wurde. Die vom PC gewohnten IBM Seiten sucht man vergeblich. Allerdings gibt es bei IBM in der Fußleiste eine Option mit der man sich die Seiten wie auf dem PC (ganze Seite) ansehen kann. Zoom funktioniert bei manchen Teilen von Seiten aber nicht.

Die genauere Analyse zeigt, dass Webseiten mit limitierter Bildbreite (< 1024 pixel), die sich streng an die HTML Standards halten, auf dem iPhone gut angezeigt werden. Komplexer aufgebaute Seiten produzieren mit dem Safari Browser des iPhones nur Schrott auf dem Bildschirm. Manchmal, z.B. bei Microsoft Seiten, kann man das Problem umgehen indem man den Opera Mini Browser verwendet, den man als kostenlose APP vom Apple APP Store herunterladen kann. Um eine Vollbildanzeige zu erhalten muss man bei  Opera die Einstellungen ändern (Vollbild – EIN, Einspaltige Ansicht – AUS).  Mit dem Opera Mini Browser kann man gut mit Microsoft Sharepoint Seiten arbeiten. Interessanterweise erhält man mit Sharepoint 2007 bessere Ergebnisse auf dem iPhone als mit Sharepoint 2010.   Bei SAP funktioniert aber der Safari Browser einigermaßen und der Opera Mini Browser überhaupt nicht. Manchmal könnte man die Standard PC Seiten auf dem iPhone eigentlich gut darstellen. Beim Server wurde aber eine Option aktiviert, mit der Webseiten für kleine Bildschirme “optimiert” werden. Genau das möchte man aber auf dem iPhone nicht haben. Manchmal genügt ein Anruf beim System Administrator um dieses Problem zu korrigieren. Das funktioniert aber nur bei relativ einfachen Websites.

Schwierig ist es dagegen bei IBM.  Auf die riesige IBM Website mit auch mobil interessanten Funktionen kann überhaupt nicht zugegriffen werden (so will man den Kunden den Ärger ersparen). IBM ist z.B.  die einzige große Firma, bei der man mit IBM Whois die Telefonnummer jedes IBM Mitarbeiters erfahren kann (das ist wahre Kundenfreundlichkeit und Transparenz!) Die iPhone Unverträglichkeit von IBM ist ziemlich unverständlich konnte doch der IBM WebSphere Portal Server schon 2001 mit Handys und Spracheingabe arbeiten.Man konnte sogar das Endgerät ohne Unterbrechung während einer Transaktion wechseln. Das Problem von IBM ist jedoch typisch für große Firmen. Hinter dem Web Frontend verbergen sich hunderte von Servern, von denen nur ein Teil auf dem Stand der modernen Web Techniken sind.

Der Grund für die iPhone Unverträglichkeit von Microsoft und IBM ist in ihrer Produkt- und Marketing-Strategie zu finden. Man wollte die Kunden dadurch an sich binden, dass man den Kunden Lösungen verkauft, die mit Produkten der Konkurrenz nicht kompatibel sind (IBM z.B. /370, Microsoft WINDOWS aber auch APPLE mit MAC, iOS aber auch iPhone). Die Webprodukte von Microsoft (aspx, .net … ) und IBM (z.B. Flash) verwenden Client Komponenten, die auf dem iPhone aber auch auf anderen mobilen Geräten nicht funktionieren weil sie die  mit dem W3C  Standards (HTML, HTML5) nicht kompatibel sind. Viele Kunden, die Produkte von Microsoft und IBM für ihre Lösungen verwenden, sitzen nun im mobilen Geschäft mit in der Tinte. Die Marketing Strategen haben die eigene Durchsetzungskraft wohl überschätzt. Die Techniker bei Microsoft und IBM haben das schon längst eingesehen und arbeiten bei der W3C Standardisierung kräftig mit. Beim oberen Management der Großfirmen konnten sich die Techniker aber offensichtlich nicht durchsetzen. Microsoft (Sharepoint) und IBM (WebSphere Portal) arbeiten nun aber fieberhaft daran, ihre Webprodukte kompatibel mit den Standards zu machen. Wie sagte schon der Dichter “Spät kömmt ihr – aber ihr kömmt!”.

Ratschlag an iPhone Besitzer: Installieren Sie zusätzlich zum Safari Browser auch den Opera Mini Browser und probieren Sie die für Sie wichtigen Websites (z.B. die der eigenen Firma) aus. Generell kommt der Opera Mini Browser mit komplexen Seiten besser zurecht als der im iPhone eingebaute Safari Browser. Man muss aber dafür die Option Vollbild (Full Screen) im Opera Browser setzen. Häufig kann der Administrator z.B. des Firmenservers Optionen so einstellen, dass man mit dem iPhone einigermaßen arbeiten kann (wenn die Angestellten dafür bezahlt werden). Kunden werden sich mit den Problemen aber wohl nicht abplagen wollen.

Beim Kauf eines neuen Geräts sei es nun ein PC, PAD oder Mobiltelefon sollte man vor dem Kauf ausprobieren, ob man die für einen selbst wichtigen Funktionen wirklich benutzen kann oder ob man eine Marketing Falle läuft.

Auf allen Browsern funktioniert häufig nur die Eingabe von Textzeilen und Zahlen. Komplexere Eingaben z.B. für Rich Text oder komplizierte Menu Strukturen für die Navigation kann man mit dem iPhone meist nicht bedienen.

Sharepoint mit dem iPhone – nur mit dem Opera Mini Browser!

Greift man als stolzer Besitzer eines neuen iPhones mit dem Safari Browser auf eine Sharepoint Seite zu, so erlebt man einige unangenehme Überraschungen. Die Webseiten werden ganz anders dargestellt als man es auf dem PC gewohnt ist. Die Sharepoint Seite Privat Portal Home ist z.B. eine recht komplexe Seite mit Text, einer Tabelle (Liste) und externen Widgets. Schaut man sich diese Seite aber auf dem iPhone mit dem Safari Browser an, so sieht man nur folgendes:

Sharepoint Webseite Ansicht mit iPhone Standard Browser (Safari)

Anstatt im üblichen Seitenformat werden die Daten vereinfacht für kleine Bildschirme dargestellt. Viele Elemente gehen dabei komplett verloren.

Die Microsoft Software Entwickler haben sich für Smartphones einen Mobile Mode einfallen lassen, das ist eine spezielle Formatierung für Geräte mit kleinem Display. Wenn der Sharepoint Server feststellt, dass von einem Gerät mit dem Safari Browser und  kleinem Bildschirm (iPhone 320×480 Pixel) zugegriffen wird, dann wird der Mobile Mode eingeschaltet. Dabei werden die Sharepoint Seiten vereinfacht und in  in Spalten angezeigt. Listen und andere  Sharepoint Elemente werden nur mit Überschriften angezeigt und müssen zusätzlich geöffnet werden, was aber auch nicht immer funktioniert. Sharepoint Werkzeuge und die Navigation funktionieren überhaupt nicht. Typisch ist z.B. die Fehlermeldung Die folgende URL wird mobil nicht unterstützt …/_layouts/Listform.aspx . Das zeigt das Microsoft Sharepoint Problem exemplarisch. Microsoft hält sich nicht an die Web Standards des W3C  sondern benutzt eine eigene Methode für die Darstellung von Webseiten (.net, Silverlight, aspx usw) auf Windows PCs. Diese speziellen Microsoft Funktionen werden bevorzugt eingesetzt wenn man mit dem Internet Explorer arbeitet. Überraschenderweise (nicht für den Experten!) treten dann bei Sharepoint verstärkt Fehler auf. Deshalb empfehle ich für “normale” Sharepoint Benutzer den Firefox Browse.

Die speziellen Microsoft Client Funktionen gibt es auf mobilen Geräten nicht – und schon gar nicht auf dem iPhone von Apple. Besonders schlimm sehen Seiten aus, die mit Sharepoint Web Parts gebaut wurden.  IT Leiter, die Sharepoint im Unternehmen installiert haben und deren Chefs sich ein iPhone zugelegt haben müssen sich bei der Sachlage wohl warm anziehen. Kunden, die auf den Sharepoint Server einer Firma zugreifen, werden sich wohl mit Grausen abwenden.

Ein bischen besser sieht es aus, wenn man für Webseiten das Sharepoint WIKI verwendet. Dabei werden Standard HTML Seiten generiert, die auch mit dem Safari Browser vernünftig dargestellt werden. Komplexere Sharepoint Elemente aber auch Widgets werden aber auch hier unterdrückt.

Ganz anders sieht es aus wenn man den Opera Mini Browser verwendet, den man sich kotenfrei vom APP Store herunterladen kann. Mit dem Opera Browser werden die Sharepoint Seiten wie auf dem PC gewohnt dargestellt – allerdings zunächst stark verkleinert. Allerdings kann man mit dem iPhone sehr schnell auf interessante Stellen der Seite Zoomen. Da kommt Freude auf!

Sharepoint Webseite Ansicht mit Opera Mini

Opera arbeitet mit einem Proxy Server zwischen dem Sharepoint Server und dem iPhone. Dabei wird ein PC Browser mit einem großen Bildschirm emuliert. Der virtuelle Bildschirm wird dann auf den iPhone Bildschirm skaliert. Zwar gibt es auch mit dieser Anordnung Probleme speziell beim Thema Zugriff auf gesicherte Seiten. Die meisten Sharepoint Seiten werden aber korrekt dargestellt. Das Arbeiten mit den Seiten und den hervorragenden Scroll und Zoom Funktionen des iPhones  macht mit dem Opera Mini Browser richtig Spaß.

Daten eingeben kann man damit allerdings nicht, da die entsprechenden Client Funktionen nicht auf dem Opera Proxy Server installiert sind.

Webseiten auf dem Handy anzeigen mit Opera Mini oder Opera Mobile Browser

Die Opera Browser haben den Vorteil, dass sie auf fast allen mobilen Plattformen lauffähig sind speziell Nokia Symbian (auch ältere Modelle), Windows Mobile Android, Brew (HTC), Blackberry u.a. Man muss also nicht unbedingt ein neues Gerät kaufen wenn man Web Dienste mit dem Handy nutzen will.

Hat man ein modernes Handy mit Touchscreen und WLAN Anschluss kann man mit dem Opera Mobile Browser ähnlich komfortabel arbeiten wie mit dem iPhone (siehe Demo). Dafür braucht man aber eine große Bandbreite für die Übertragung der Daten vom Internet zum Mobiltelefon. Hat man eine Flatrate (meist nur im eigenen Land) dann kann man größere Datenmengen zwar über das Mobilfunknetz laden, die Antwortzeiten werden aber ziemlich schlecht sein.

Ohne WLAN Anschluss ist man in der Regel mit dem Opera Mini Browser (oder mit dem Opera Mobile mit Opera Mini Option) besser unterwegs, speziell wenn man ein älteres Mobiltelefon mit relativ kleinem Bildschirm hat. Da macht es keinen Sinn große Webseiten komplett auf das Handy zu laden, die man dort sowieso nicht sehen kann.Meist will man mit dem Handy auch nur einen bestimmten Ausschnitt einer Webseite sehen und sicher keine Werbung.

Beim Opera Mini wird eine große Webseite zunächst auf den Transcoding Proxy Server von Opera (der steht zur Zeit in Island) geladen und nur eine kleine  schematische Ansicht der Seite an das Mobiltelefon weitergeschickt. Damit kann der Benutzer nun auf die ihn interessierenden Stellen zoomen. Mit dieser Technik werden nur etwa 10% der Daten über Mobilfunk geschickt. Das bringt zunächst kürzere Antwortzeiten verringert aber auch die Kosten, wenn man z.B. beim Urlaub im Ausland keine Flatrate hat.  Es empfiehlt sich auch Bilder nur mit geriner Auflösung (wenn überhaupt) zum Mobiltelefon zu übertragen. Dafür gibt es bei Opera Mini eine Option bei den Einstellungen.

Die generellen mobilen Einstellungen beim Opera Mini sollte man wie folgt wählen:
Mobile Ansicht AUS
Vollbild EIN

Nur bei dieser Einstellung wird die Webseite in der Übersicht dargestellt. Wählt man die Option Mobile Ansicht EIN, so werden alle Felder der Webseite linear nacheinander dargestellt. Man findet da nur schwer irgend etwas. Besonders übel sehen dann Sharepoint 2010 Seiten aus, da dann auch die Werkzeuge (Rubber Band) in endlosen Spalten angezeigt werden.  Selbst ausprobieren kann man das z.B. mit Sharepoint Test.   

Dieser clevere Opera Mini Betrieb funktioniert bei manchen Websites aber nicht,  die bei der Analyse einer HTTP Anfrage erkennen, dass die Anfrage von einem mobilen Gerät mit kleinem Bildschirm kommt. Dann wird automatisch auf eine bei kleinen Bildschirmen meist schlechte mobile Darstellung umgeschaltet. 

Facebook auf dem Nokia Handy

Man muss nicht gleich ein iPhone kaufen, wenn man Facebook auf einem Nokia Handy nutzen will. Zunächst lädt und installiert man den  Opera Mini Browser (umsonst) auf das Handy. Hierfür sollte man sich die Daten zunächst auf den PC laden und von dort installieren. Die Installation über das Drahtlosnetzwerk wird nicht empfohlen. Nach erfolgreicher Installation startet man den Opera Mini Browser und gibt die Adresse http://iphone.facebook.com ein. Man landet dann auf der Login Seite von Facebook. Die Bedienung mit dem Nokia Handy ist nicht so elegant wie auf dem iPhone (das merkt Nokia gerade im Verkauf) aber dafür kostet das ganze nichts (Schwaben Argument!) .

Da der Opera Mini Browser ziemlich lange zum laden braucht, sollte man ihn möglichst nicht schließen (mit roter Taste). Man kann die üblichen Funktionen z.B. über Handy Menue usw aufrufen. Es empfielhlt sich den Opera Mini Browser auf die Multimedia Taste zu legen. Dann kann man sehr schnell wieder zum Browser wechseln.

Siehe auch
Opera Mini auf dem iPhone
Browser und andere Software auf dem Nokia Handy installeren
Opera Mini Simulator

Die von Vodafone und Telekom auf dem Handy vorinstallierten Browser kann man dafür nicht benutzen.

Sharepoint 2010 Mobil auf dem Handy

Schaut man sich Sharepoint Seiten auf einem Handy mit einem Standard Browser an, wird man schnell feststellen, dass typische Seiten schnell mal > 100 kByte groß sind und sehr lange zum Laden benötigen.  Ohne Flatrate (z.B. im Ausland) läuft da  schnell eine schöne Telefonrechnung auf. Bei den langen Ladezeiten werden die Benutzer unruhig, speziell wenn sie sehen wie schnell die iPhone Apps sind. Hat man die Sharepoint Seite dann geladen muss man mühselig auf der Seite herumscrollen bis man die Information findet, die man eigentlich sucht. Versucht man Daten einzugeben stellt man fest, daß viele Datenfelder mit dem Handy Browser nicht funktionieren und auch nicht alle Datentypen auf dem mobilen Browser angezeigt werden.

Nun könnte man einfach alle gewünschten Funktionen in iPhone Apps (oder Widgets bei den anderen Handies) zur Verfügung stellen. Das ist aber für private Anwendungen oder Anwendungen in Firmen nicht effizient. Wer schon länger mit Apps gearbeitet hat wird auch feststellen, dass man in kürzester Zeit viele Apps auf dem Handy hat, die nach kurzer Benutzung nicht mehr funktionieren, weil sich irgenwelche Dinge in der Anwendung oder in der Konfiguration geändert haben. Es hat schon Sinn dass das Web vorwiegend mit standardisierten HTML Seiten arbeitet, für die man keine speziellen Client Funktionen auf dem Handy braucht.

Verwendet man den Opera Mini Browser auf dem Handy, werden die ursprünglichen HTML Seiten auf etwa 10 % komprimiert und schematisch dargestellt. Man kann dann die gewünschten Bereiche anscrollen und vergrößern. Das ist eine recht gute Notlösung um beliebige Seiten mit dem Handy anzuzeigen.

Wesentlich eleganter und effizienter ist es, die Sharepoint Seiten im Mobile Modus anzuzeigen. Bei Sharepoint 2010 hängt man hierfür    http:// ………  /Mobile=1 an die URL an (bei Sharepoint 2007 war das …. /m). Die Sharepoint Seite wird dann für die Darstellung auf einem kleinen Bildschirm optimiert. Zusätzlich kann man z.B. spezielle Mobile Views für Listen definieren, da man auf dem Handy nicht unbedingt so viel sehen möchte wie auf dem PC.

Man erreicht damit vernünftige Antwortzeiten und lesbare Seiten, wenn man den Seitenlayout nicht allzu kompliziert macht. Es empfiehlt sich eine spezielle Einstiegsseite für mobile Benutzer anzulegen mit einer Linkliste für die wichtigsten Einstiegseiten damit die Benutzer nicht komplexe Sharepoint URLs an ihrem Handy eintippen müssen. Es empfiehlt sich diese Einstiegsseite im Opera Browser lokal zu speichern dann braucht man diese Seite nicht immer neu zu laden.

Sharepoint Mobil mit Opera Mini

Sharepoint funktioniert mit Opera Mini sehr gut bis auf die Funktionen die spezielle Scripts oder Client Funktionen auf dem Windows PC verwenden. Auf Nokia Handys und auf dem Android basierenden Google G1 Handy funktioniert Opera Mini gut und reduziert die typischen 200 kByte pro Sharepointseite auf etwa 20 kByte wenn man nur Teile der Seite benutzt was ja meist der Fall ist. Im mobilen Betrieb wirkt sich die reduzierte Bandbreite beim Opera Mini positiv bei den Übertragungszeiten speziell auf dem Land aber auch bei den Kosten aus. Speziell wenn man eine Prepaid Mobile Internet benutzt. Aber auch Handy Internet Nutzer mit Flatrate freuen sich über reduzierte Datenmengen bei der Übertragung, um die Geschwindigkeitsreduktion auf 64 kbit/s bei Überschreitung des maximalen Transfer-Datenvolumens (bei der Telekom z.B. 1 Gbyte/Monat) zu vermeiden.  Ideal wäre es, wenn der Opera Mini auch auf einem Windows PC lauffähig wäre um den Datentransfer über Mobilfunk zu minieren. Leider gibt es für Windows PCs nur einen Opera Mini Emulator, der als Demo ganz nett aber zum Arbeiten im Mobilfunknetz nicht geeignet ist.

Vodafone bietet jetzt offiziell Opera Mini Browser

Nachdem Vodafone lange Zeit seinen Kunden  nur einen konventinellen Browser auf dem Handy angeboten hat, mit dem man allenfalls mobile Seiten vernünftig anzeigen konnte, bietet jetzt Vodafone den Opera Mini 4.0 Browser zum Download an. Beim Opera Mini werden nur 10 % der Daten zum Handy übertragen, was natürlich niedrigere Gebühren für den Netzbetreiber bedeutet. Der Kunde ist natürlich begeistert weil alles viel schneller geht und auch die Kosten für ihn niedriger sind. Eine typische Aufgabe im mobilen Betrieb “Telefonnummer eines Hotels in der Stadt X suchen” geht mit dem Opera Mini Browser wesentlich schneller als mit dem Laptop selbst wenn man den Namen mit der Standard Handy Tastatur eingibt. Beim Laptop dauert das Booten bereits doppelt so lange wie die gesamte Anfrage auf dem Handy!

Was lange währt wird bei Vodafone nicht automatisch gut. Man erhält von Vodafone eine MMS mit dem Link zum Download direkt zum Handy, der nach mehreren Versuchen das Opera Mini auf das Handy lädt und auch installiert. Der Standard Browser von Vodafone z.B. für Vodafone Live bleibt aber weiter aktiv. Man sollte sich besser von Opera direkt oder über PC die neueste Version Opera Mini 4.1 auf das Handy laden und einen verkürzten Zugriff (Shortcut) auf die Multimedia Taste legen. Dann kann man den Opera Browser 4.1 mit einem Klick starten.