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Viren und Trojaner selbst installiert – auf zur PC und Smartphone Kehrwoche!

AnonymObwohl immer wieder davor gewarnt wird, auf dem eigenen PC Software von unbekannten Quellen zu installieren  (Google: Vor Malware schützen), fällt man doch ab und zu auf die Tricks der Betrüger im Web rein. Häufig wird man beim Herunterladen von PDFs, Videos oder Musik aufgefordert, doch das eine oder andere Hilfsprogramm oder einen Update für übliche Reader and Player herunterzuladen. Selbst wenn man vorher in Wikipedia oder im Web mit Google die Seriosität des Download Anbieters prüft, kann man reinfallen. Die Erwähnung einer Firma in Wikipedia sagt ja nichts aus über die Seriosität – oft werden auch die Namen von seriösen Firmen für die unseriösen Downloads verwendet. Negative Bemerkungen über eine Schwindelfirma findet man meist nicht auf den ersten Seiten von Google. Ein beliebter Trick ist auch zu behaupten, dass der eigene PC infiziert ist und man ein Programm zur Entfernung der Schadsoftware herunterladen sollte. In den Foren findet man auch “schlaue” Ratschläge obskure  Viren Scanner zu installieren, die dann selbst Malware enthalten. Nur wenige werden diesen Schwindlern auch noch ihre Kreditkartennummer verraten indem sie auf das DONATE  Feld klicken!

Ganz übel ist es aber, wenn man eine Malware deinstalliert und dabei eine neue Malware mit anderem Namen installiert wird. Neben echter Malware kommt immer mehr Datenerfassungs- und Werbesoftware im Browser zum Einsatz. Mit der Installation von eigenen Toolbars, Umleitung auf eigene Websites oder speziellen  Suchseiten versucht man Werbeeinnahmen zu generieren. An diesem Unfug beteiligen sich auch durchaus seriöse Firmen.

Es wird empfohlem mindestens einmal im Monat eine PC Kehrwoche durchzuführen, bei der man prüft, ob man Programme auf dem PC und Add Ons im Browser installiert hat, die man nicht mehr braucht. Da sollte man zuerst einmal aufräumen.

Danach sollte man prüfen ob die Schutzmechanismen (Firewall und Virenscanner) ordnungsmäßig installiert und aktiviert sind. Für die meisten Windows Anwender reichen die freien Standardprogramme von Microsoft (Windows Defender, Microsoft Security Essentials) aus, die auch relativ einfach zu bedienen sind. Natürlich kann man sich auch für gutes Geld ein professionelles Virenschutzprogramm kaufen, das seriös getestet wurde z.B. Antivirus Test Resultate: AV Test Award  . Da die verschiedenen Virenscanner nicht alle Probleme erkennen, empfiehlt es sich eine “zweite Meinung” z.B. mit  Kaspersky Security Test (FREE) einzuholen. Man wird aber damit leben müssen, dass auch teure Virenscanner nicht alle Probleme finden können. Dann muss man versuchen, in den verschieden Foren vernünftig Hilfe zu finden. Vorsicht ist aber auch hier angebracht, wenn die Tipps von Nichtexperten kommen. Auf alle Fälle sollte man vor aufwändigen Reperaturen und nach der Kehrwoche einen BackUp des PC Systems machen.

Ist man stolzer Besitzer eines Smartphones (iPhone, Android, MS,  .. ) empfiehlt es sich auch beim Smartphone eine Kehrwoche durchzuführen und alle Apps, die man nicht wirklich braucht zu entfernen. Grundsätzlich sollte man auch bei der Installation von Apps zurückhaltend sein. Auch hier gilt die alte Regel: ein Programm, das nicht installiert ist, macht auch keine Probleme. Hat man zu viele Apps installiert, können die notwendigen Updates schon lästig werden. Bei Smartphones ist die Angriffsdichte noch nicht so hoch wie bei PCs. Bei den Smartphones ist eine der größten Gefahren, dass persönliche Daten z.B. das Adressbuch ausgespäht wird. Ich halte deshalb auf meinem Smartphone nur die wirklich wichtigen Telefonnummern und eMail Adressen. Der Großteil der Adressen (>300) und meiner privaten Daten liegen auf meinem geschützten Privat Portal Server. Telefongespräche und eMails können von dort mit einem Klick gestartet werden. Ich möchte auch nicht meine gesamten Kontakte dem Apple BackUp Server anvertrauen. So kann ich auch relativ leicht auf ein Smartphone einer anderen Marke umsteigen und bin nicht hilflos wenn man Smartphone mal verloren oder kaputt geht.

 

SharePoint Workspace Mobile – besser mit Opera Mini

SharePoint hat keine vernünftige Unterstützung von mobilen Geräten. Benutzer von iPhones werden der primitiven mobilen Sharepoint Schnittstelle nicht viel abgewinnen können. Vom PC her ist der Benutzer z.B. die folgende Ansicht einer Sharepoint Seite gewohnt:

Sharepoint Seite
(Opera Mini)

SharePoint Mobile View

Diese Seite wird aber auf den üblichen Browsern der Mobilgeräte nicht in dieser Sicht angezeigt. Sharepoint Wiki Seiten werden mit Safari einigermaßen dargestellt (siehe Sharepoint für iPhone und iPad). Bei Sharepoit WebParts hört das Vergnügen aber schnell auf.

 

Erkennt der SharePoint Server ein Gerät mit einem kleinen Bildschirm wird auf Mobile View umgeschaltet. Der Benutzer kann dann zwar einzelne Menuflächen erkennen, aber die Seiten sind völlig anders und meist inakzeptabel formatiert.  Bei komplexen Seiten muss man auf vielen Seiten scollen bis man zum gewünschten Menuepunkt kommt. Die SharePoint Controls werden oft gar nicht oder nicht richtig angezeigt.

 

 

Nun könnte man erwarten, dass die neuen Windows Phones NOKIA Lumia 710 eine perfekte Unterstützung für Sharepoint haben. Die Kompatibilität mit den Microsoft Server Systemen könnte ja einer der wenigen Gründe für Firmenkunden sein, ein solches Gerät zu kaufen. Dem ist leider nicht so. Es gibt zwar einige Apps mit denen man Office Dokumente bearbeiten kann (auch auf Sharepoint Servern) und auch eine App Microsoft SharePoint Workspace Mobile. Aber man bekommt wieder kein Look and Feel wie man es von Sharepoint auf dem Server gewohnt ist. Ausserdem muss man sich mit vielen Einschränkungen bei der Sicherheits- und Serverkonfiguration herumschlagen.

Ganz einfach wird es wenn man sich den Opera Mini Browser auf sein Mobiltelefon lädt. Für iPhone und Android Phones kann man die Opera Apps schnell und einfach herunterladen. Aber auch für die Windows Phones und Blackberries gibt es eine Opera App. Mit dem Opera Browser ist man also weitgehend unabhängig von Hardware und Betriessystem des Mobiltelefons. Dafür wurde ja mal der Browser erfunden.

Mit dem Opera Mini Browser funktionieren viele Sharepoint Standardseiten inklusive der Controls. Der Proxy Server von Opera setzt nämlich viele der inkompatiblen ASPX Funktionen in Standard HTML um. Mit den neuen Touchscreens kann man ja blitzchnell vergrößern, verkleinern und scrollen. Man arbeitet dabei immer mit einer Seitenansicht wie man es vom PC gewöhnt ist. Allenfalls für häufig benutzte Einstiegsseiten lohnt es sich eventuell einige spezielle Seiten anzulegen.

Durch einige wenige pragmatische Regeln für den Seitenlayout kann man Sharepoint Seiten so anlegen, dass der Benutzer sowohl auf dem PC als auch auf iPads und iPhone einen vernünftigen Seitendesign sieht. Wichtig ist für Unternehmen,  dass die bereits erstellten Sharepoint Seiten (auch auf Sharepoint 200) mit dem Opera Mini Browser  gelesen werden können.

 

 

iOS 6 Update und Kontakte sind weg

Die Foren und Blogs sind inzwischen viele Probleme im Zusammenhang mit dem iOS Update dokumentiert. Es gibt auch bereits viele Vorschläge wie man diverse Probleme beheben kann. Es gibt offensichtlich einige Konfigurationen in denen man die Kontakte irgendwie wieder bekommt. Schwierig wird es für iPhoner, die vorher den iCloud Service nicht benutzt haben und jetzt bei iCloud einsteigen wollen. Da gehen die Kontakte leicht verloren.

Die beste Methode um verschiedene auftretende Probleme zu vermeiden scheint folgende zu sein:

Vor dem iOS 6 Update iCloud Dienste aktivieren und die Kontakte in der iCloud sichern. Anschließend kann man kach dem Update die Kontakte wieder mit den iCloud Daten synchronisieren.

PS Mir kam diese Erkenntnis zu spät – meine Kontakte sind weg. Hier hilft nur neu mit dem PC synchronisieren.

Neue Display Technologie von Apple – wann?

So mancher stolze Träger eines Smartphone Briketts wird sich mit Wehmut an die Zeiten erinnern, als ein schnuckelig kleines Mobiltelefon problemlos sogar in winzige Damenhandtaschen passte. Zur Zeit geht der Trend leider sogar in die entgegengesetzte Richtung. Da die Displays der Smartphones größer werden werden auch die Geräte automatisch größer.

Nun gibt es in USA aber bereits Gerüchte, dass Apple in die Hologramm Display Technologie einsteigt. Die Holografische Technologie benötigt keine Display Fläche mehr. Die Bilder werden vielmehr von einem Laser direkt auf die Augen des Betrachters projiziert. Mit dem Kamera wird dabei die Position der Augen des Betrachters bestimmt und dann wird das Bild mit einem Minilaser auf die Augenfläche projiziert. Damit kann man auch 3D Objekte darstellen.  Das soll auch bei mehreren Betrachtern funktionieren. Im miltärischen Bereich (DARPA) wurde die Technologie schon rfolgreich getestet. Ob und wie das bei Smartphones funktioniert istnoch nicht sicher. Apple hat aber bereits gezeigt, dass die Firma neue Technologien marktreif machen kann.

So stiehlt und benutzt Facebook die Kontaktdaten vom iPhone

Vor einigen Tagen erhielt ich plötzlich eine SMS Nachricht, die ganz offensichtlich eine automatisch versandte Werbung war, die aber von einem meiner “Facebook Freunde” verschickt worden sein soll. Anhand der Telefonnummer des Absenders konnte man schnell erkennen, dass die Meldung nicht von meinem “Facebook Freund” kam. Wie kann das funktionieren?

Für SMS Nachrichten benötigt man keine eMail Adresse, die Telefonnummer genügt. Deshalb möchten sowohl Facebook als auch Google und Microsoft unbedingt Ihre mobile Telefonnummer offiziell erhalten. Facbook hat nun damit begonnen Werbung in Nachrichten zu verschicken. Das ist bei Facebook erlaubt, wenn der Empfänger “Follower” des Absenders ist. Hat man einmal den Follow Button bei Firma XY  angeklickt, kann Firma XY gegen Zahlungen an Facebook beliebige Werbung als Nachrichten schicken. Natürlich hofft Facebook damit viel Geld zu verdienen. Facebook bietet zusätzlich Werbern (und Spammern) eine spezielle Werbeform “Sponsored Stories” an, bei der Werbenachrichten im Namen von Freunden verschickt werden. Die Namen und Telefonnummern der Freunde kann Facebook (wie jeder andere App) aus den Kontakten z.B. auf dem iPhone auslesen. So kommt Facebook über die iPhone Kontakte und den Umweg der Freunde z.B. auch an meine mobile Telefonnummer, die nur wenige Leute wissen und die ich nie an Facebook gemeldet habe.

Jeder “Facebook” Freund, der Ihre Telefonnummer gespeichert  und die Facebook App auf seinem Handy hat, macht damit ihre Telefonnummer publik. Alle Ihre Maßnahmen zum Schutz Ihrer persönlichen Daten werden damit ausgehebelt. iPhone Benutzer bauen damit ungewollt ein riesiges “asoziales” Netzwerk auf, ohne dass sich die Benutzer dessen bewußt sind.

Ratschläge:

  • Laden Sie die Facebook App nicht auf ihr iPhone (oder löschen Sie die App). Verwenden Sie das Web Interface mit Browser. Für die meisten Benutzer reicht das völlig aus.
  • Sperren Sie über Einstellungen am iPhone die Nutzung ihrer Kontakte über den Safari Browser.
  • Tragen Sie möglichst wenig Kontakte in ihre Kontaktliste ein. Auf keinen Fall dürfen Sie sensible private oder geschäftliche Adressen in ihren Kontakten auf ihr iPhone laden.
  • Legen Sie private “One Klick” geschützte Telefonlisten auf ihrem Privaten Portal z.B. in der Cloud an z.B. für Freunde, Geschäftspartner, Vereine usw an (Anleitung, Beispiel – offen für iPhone Demo portaleco.mysp.ch/centered/SitePages/iPhone.aspx)
  • Bitten Sie in kritischen Situationen ihre Telefonnummer nicht auf einem fremden iPhone zu speichern. Das ist sicher extrem schwierig, da jeder von Ihnen Angerufene ihre Nummer speichern kann.
  • Ignorieren Sie konsequent jegliche Facebook Werbung über Nachrichten. Man muss ja nicht jede bewußte Verletzung des Datenschutzes unterstützen.

PS Gegen diese nicht autorisierte Nutzung persönlicher Daten und Beziehungen im “asozialen” Netzwerk von Facebook ist die Vorratsdatenspeicherung ein digitaler Kindergeburtstag. Offensichtlich haben das noch nicht viele Facebook Kunden bemerkt.

iPhone – ein Klick Anruf von Sharepoint Liste

Sharepoint hat eine sehr gute Benutzerfunktionen für Listen. Man kann Listen flexibel aufbauen, Excel Files importieren und benutzerfreundliche Ansichten generieren. Für Smartphones kann man spezielle Ansichten definieren, die genau auf den Bildschirm passen. Benutzt man den Opera Mini Browser, sehen die Benutzer auch den gewohnten Layout. Eine ideale Listen Anwendung ist z.B. eine Telefonliste für Gruppen, Familien, Schulen usw. Man kann die Telefonlisten in Sharepoint verwalten und Administratoren können den Zugriff zu den persönlichen Daten sehr gut kontrollieren. Man läuft damit nicht Gefahr, dass ein Benutzer plötzlich alle persönlichen Daten in Facebook oder Google+ durch einen falschen Knopfdruck einstellt. Hat man so eine schöne Liste, so möchte man natürlich die Rufnummern nicht von Hand eingeben sondern durch einen Klick das Telefongespräch starten. Obwohl selbst bei Sharepoint 2010 nicht an diese Funktion gedacht wurde, kann man diese Telefonfunktionen auch auf einem Standard (Hosted) Sharepoint nutzen.

Im Prinzip ist der Start eines Telefonanrufes sehr einfach und erfolgt über eine spezielle Link Adresse. Ein Link auf  www.vodafone.de wird wie folgt codiert

<a href=”http://www.vodafone.de/”www.vodafone.de </a>

Ganz ähnlich kann man mit dem tel: Tag ein Telefonanruf einleiten.
<a href=”tel:+491721212″> Vodafone Help</a>

Man muss eigentlich nur in einem Link andere Daten als die übliche http Adresse eingeben. Um in Shrepoint eine Spalte mit wählbaren Telefonnummern anzulegen muss man als Spaltentyp Hyperlink eingeben.

Nun kann man die Einträge mit Klick Telefon machen indem man anstatt der üblichen URL die Telefonnummer im Format tel:+49xxxxxxx eingibt.

Hier eine Seite zum Ausprobieren auf dem iPhone

http://portaleco.mysp.ch/centered/SitePages/iPhone.aspx

Große Listen wird man wohl als Excel File in Sharepoint importieren und anschließend in Sharepoint verwalten. Wer das einmal mit 100 Benutzern, deren Rufnummern sich dauernd ändern gemacht hat, wird eine solche Cloud Telefonliste nicht mehr missen wollen.

PS Man kann die Telefonliste auch mit dem Safari Browser ansehen. Mit dem Standard Mobile Mode von Sharepoint ist das aber sehr gewöhnungsbedürftig und für iPhone Benutzer nicht akzeptabel.

iPhone – malen mit BRUSHES und Wattestäbchen

Überraschen Sie Freunde und Leser anstatt mit langweiligen Fotos mit eigenen Bildern und Skizzen. Mit der iPhone App Brushes können Profis kleine Kunstwerke (zur Galerie) erschaffen. Mit etwas Geschick können aber auch Amateure schnell in wenigen Minuten  Bilder und Skizzen gestalten. Für den Kunstunterricht können Lehrer damit wahre Motivationsschübe bei der Generation iPhone auslösen.

Man malt dabei mit den Fingern wie es Kinder  machen aber es auch Altmeister wie Dürer auf einigen Bildern gemacht haben.  Die Malmethode ist ähnlich wie bei bekannten PC Malprogrammen (z.B. TUX Paint für Kinder). Man wählt Pinsel, Farben und Effekte aus und kann dann loslegen.

 

Es empfiehlt sich mit einfachen Dingen anzufangen z.B. mit einer einfachen Strichzeichnung und geht danach zum Malen und Gestalten von Flächen über. Mit dem iPhone geht das Zoomen und Scrollen blitzschnell und sehr einfach, sodaß man auch mit relativ feinen Details arbeiten kann. Dabei ist es etwas gewöhnungsbedürftig, mit den Fingern zu arbeiten, weil der Finger das Ziel meist verdeckt. Man tut sich da etwas leichter, wenn man mit einem Stift arbeitet, obwohl Steve Jobs das Arbeiten mit dem Stift auf dem iPhone “verboten” hat.  Auf dem Markt werden Stifte für das iPhone angeboten , die eine Spitze aus leitfähigem Gummi haben und wie ein Kugelschreiber gehandhabt werden. Da das iPhone einen kapazitiven Bildschirm hat, muss man mit einem leitfähigen Teil arbeiten. Metall, z.B. Alufolie, sollte man dabei nicht verwenden, da man damit den Bildschirm zerkratzt. Das beste Material um Kratzer zu vermeiden ist Baumwolle. Daher liegt es nahe ein Baumwollstäbchen (Q-Tip) zu verwenden.

Das funktioniert aber mit dem iPhone nicht, da trockene Baumwolle nicht leitfähig ist. Macht man die Baumwolle allerdings nass (zur Not tut es auch etwas Spucke) so funktionieren die Stäbchen wie ein Malerpinsel und man hat auch das gleiche Gefühl, da der Pinsel sehr gut auf der Oberfläche des iPhones gleitet. Wichtig ist dabei, dass man das Stäbchen relativ kurz hält damit die Finger Kontakt mit der nassen Baumwollspitze haben. Schließlich muss ja ein Strom vom Körper des Malers zum Display fließen.

Will man mit einem etwas längeren “Pinsel” arbeiten, kann man die Baumwollspitze und das Stäbchen mit Alufolie umwicklen und so den Strom von den Fingern zur Baumwollspitze leiten. Man muss aber aufpassen, dass die Alufolie nicht mit dem Display in Berührung kommt.

Video Brushes mit Tips (YouTube)

Warum manche Wesites z.B. von Microsoft, IBM u.a. auf dem iPhone nicht funktionieren

Schaut man sich mit dem iPhone Webseiten an, so ist man zunächst begeistert. Die Seiten werden zwar sehr klein angezeigt, mit dem iPhone Zoom kann man aber sehr elagant und schnell interessante Bereiche der Webseite leserlich anzeigen. Bei näherem Hinsehen stellt man aber fest, dass manche Websites völlig anders dargestellt werden als auf dem PC und man damit mit dem iPhone überhaupt nichts anfangen kann.

Die Website z.B. von Apple funktioniert wie zu erwarten erwarten perfekt. Aber auch die Seiten von Behörden Stadt, Land und Bund funktionieren auf dem iPhone wie erwartet. Beispielhaft ist da z.B. die Website von Baden-Württemberg. Geht man dagegen auf Websites großer IT Firmen wie Microsoft, IBM oder SAP so erlebt man einige enttäuschende Überraschungen. Die Sites funktionieren nur teilweise oder überhaupt nicht auf dem iPhone. Bei IBM wird auf dem iPhone eine ganz andere Website angezeigt, die hauptsächlich Marketing Informationen enthält und die speziell für mobile Geräte konzipiert wurde. Die vom PC gewohnten IBM Seiten sucht man vergeblich. Allerdings gibt es bei IBM in der Fußleiste eine Option mit der man sich die Seiten wie auf dem PC (ganze Seite) ansehen kann. Zoom funktioniert bei manchen Teilen von Seiten aber nicht.

Die genauere Analyse zeigt, dass Webseiten mit limitierter Bildbreite (< 1024 pixel), die sich streng an die HTML Standards halten, auf dem iPhone gut angezeigt werden. Komplexer aufgebaute Seiten produzieren mit dem Safari Browser des iPhones nur Schrott auf dem Bildschirm. Manchmal, z.B. bei Microsoft Seiten, kann man das Problem umgehen indem man den Opera Mini Browser verwendet, den man als kostenlose APP vom Apple APP Store herunterladen kann. Um eine Vollbildanzeige zu erhalten muss man bei  Opera die Einstellungen ändern (Vollbild – EIN, Einspaltige Ansicht – AUS).  Mit dem Opera Mini Browser kann man gut mit Microsoft Sharepoint Seiten arbeiten. Interessanterweise erhält man mit Sharepoint 2007 bessere Ergebnisse auf dem iPhone als mit Sharepoint 2010.   Bei SAP funktioniert aber der Safari Browser einigermaßen und der Opera Mini Browser überhaupt nicht. Manchmal könnte man die Standard PC Seiten auf dem iPhone eigentlich gut darstellen. Beim Server wurde aber eine Option aktiviert, mit der Webseiten für kleine Bildschirme “optimiert” werden. Genau das möchte man aber auf dem iPhone nicht haben. Manchmal genügt ein Anruf beim System Administrator um dieses Problem zu korrigieren. Das funktioniert aber nur bei relativ einfachen Websites.

Schwierig ist es dagegen bei IBM.  Auf die riesige IBM Website mit auch mobil interessanten Funktionen kann überhaupt nicht zugegriffen werden (so will man den Kunden den Ärger ersparen). IBM ist z.B.  die einzige große Firma, bei der man mit IBM Whois die Telefonnummer jedes IBM Mitarbeiters erfahren kann (das ist wahre Kundenfreundlichkeit und Transparenz!) Die iPhone Unverträglichkeit von IBM ist ziemlich unverständlich konnte doch der IBM WebSphere Portal Server schon 2001 mit Handys und Spracheingabe arbeiten.Man konnte sogar das Endgerät ohne Unterbrechung während einer Transaktion wechseln. Das Problem von IBM ist jedoch typisch für große Firmen. Hinter dem Web Frontend verbergen sich hunderte von Servern, von denen nur ein Teil auf dem Stand der modernen Web Techniken sind.

Der Grund für die iPhone Unverträglichkeit von Microsoft und IBM ist in ihrer Produkt- und Marketing-Strategie zu finden. Man wollte die Kunden dadurch an sich binden, dass man den Kunden Lösungen verkauft, die mit Produkten der Konkurrenz nicht kompatibel sind (IBM z.B. /370, Microsoft WINDOWS aber auch APPLE mit MAC, iOS aber auch iPhone). Die Webprodukte von Microsoft (aspx, .net … ) und IBM (z.B. Flash) verwenden Client Komponenten, die auf dem iPhone aber auch auf anderen mobilen Geräten nicht funktionieren weil sie die  mit dem W3C  Standards (HTML, HTML5) nicht kompatibel sind. Viele Kunden, die Produkte von Microsoft und IBM für ihre Lösungen verwenden, sitzen nun im mobilen Geschäft mit in der Tinte. Die Marketing Strategen haben die eigene Durchsetzungskraft wohl überschätzt. Die Techniker bei Microsoft und IBM haben das schon längst eingesehen und arbeiten bei der W3C Standardisierung kräftig mit. Beim oberen Management der Großfirmen konnten sich die Techniker aber offensichtlich nicht durchsetzen. Microsoft (Sharepoint) und IBM (WebSphere Portal) arbeiten nun aber fieberhaft daran, ihre Webprodukte kompatibel mit den Standards zu machen. Wie sagte schon der Dichter “Spät kömmt ihr – aber ihr kömmt!”.

Ratschlag an iPhone Besitzer: Installieren Sie zusätzlich zum Safari Browser auch den Opera Mini Browser und probieren Sie die für Sie wichtigen Websites (z.B. die der eigenen Firma) aus. Generell kommt der Opera Mini Browser mit komplexen Seiten besser zurecht als der im iPhone eingebaute Safari Browser. Man muss aber dafür die Option Vollbild (Full Screen) im Opera Browser setzen. Häufig kann der Administrator z.B. des Firmenservers Optionen so einstellen, dass man mit dem iPhone einigermaßen arbeiten kann (wenn die Angestellten dafür bezahlt werden). Kunden werden sich mit den Problemen aber wohl nicht abplagen wollen.

Beim Kauf eines neuen Geräts sei es nun ein PC, PAD oder Mobiltelefon sollte man vor dem Kauf ausprobieren, ob man die für einen selbst wichtigen Funktionen wirklich benutzen kann oder ob man eine Marketing Falle läuft.

Auf allen Browsern funktioniert häufig nur die Eingabe von Textzeilen und Zahlen. Komplexere Eingaben z.B. für Rich Text oder komplizierte Menu Strukturen für die Navigation kann man mit dem iPhone meist nicht bedienen.

Was ist eigentlich neu beim iPhone? – Technikgeschichte

Die Apple Marketing Maschine läßt das verehrte Publikum gerne glauben, dass die neuen Produkte komplett innovativ sind. In Realität war Steve Jobs aber kein Erfinder sondern ein begnadeter Systemintegrator, der neue Technologien immer beobachtet hat und beim iPhone auch die richtige Auswahl getroffen hat. Wirklich innovativ ist die benutzerfreundliche Nutzung des zugekauften Displays. Durch Größe, hohe Auflösung und vor allem durch die Nutzung der  kapazitativen Touch Screen Technologie hat Apple ein total neue Benutzerschnittstelle geschaffen. Man muss nur einmal bei einer deutschen Bank auf den Touchscreen z.B. des Kontoauszugsdruckers (deutsche Wertarbeit) drücken um sich den Grad der Verbesserung zu verdeutlichen.

Benutzerschnittstellen mit tippen und wischen auf einem Bildschirm gab es bereits in den 70er Jahren. Damals wurde noch ein Lichtstift z.B. mit dem System CADAM (für Konstruktion von Mechanik) benutzt. Die Terminals waren allerdings groß wie ein Schrank und kosteten 70 000 $. Später gab es resistive Touchscreens mit denen man auch Notepad PCs ausrüstete. Die Zuverlässigkeit, Auflösung und Genauigkeit waren aber so schlecht, daß keine Begeisterung bei den Kunden aufkam - u.a. hat da HP viel Geld verloren. Steve Jobs hat hier erkannt, dass eine eigentlich aufgegebene, problematische Benutzerschnittstelle mit neuer Technologie plötzlich interessant werden kann.

Alle anderen Teile des iPhones u.a. Kamera für Fotos und Videos sind schon länger bekannt und fanden sich schon 2005  im Nokia Handy N70, das eigentlich nur einen zu kleinen Bildschirm und keine vernünftige Software und Anwendungsinfrastruktur hatte. Das Management von Nokia hatte aber keine Idee, was die Kunden mit einem Internethandy alles machen könnten.

Grafische APPs, die der Benutzer auf sein Gerät herunterladen konnte, habe ich persönlich schon 1978 programmiert (und an Kunden verkauft). Man brauchte damals diese Technologie um Grafische Terminals (damals Tektronix) über langsame Leitungen betreiben zu können ( die Telfonleitungen sind auch heute noch relativ langsam). Anders als heute bei Apple haben sich die APPs 1978  aber an Softwareänderungen im Basissystem automatisch angepasst. Darauf werden die Kunden von Apple sicher noch ein Jahrzehnt warten müssen.

Die innovative Benutzerschnittstelle des iPhone benötigt extrem schnelle, leistungsarme Prozessoren. Die ARM RISC Prozessoren werden von einer englsichen Firma entworfen und dann bei Halbleiterherstellern in Fernost gefertigt. Die RISC Technologie für Prozessoren wurde u.a. von John Cocke (er legte immer Wert darauf dass der letzte Buchstabe seines Namens als “i” ausgesprochen wurde) seit 1963 bei IBM entwickelt, Das Urmodell, der IBM 801 RISC Prozessor, lief ab 1978 im Watson Labor der IBM und war etwa 10 mal schneller, 10 mal billiger und 10 mal kliner als die damals üblichen Großrechner. Das IBM Management hat dann aber entschieden, diesen Prozessor nicht zu bauen, weil man damit das Geschäft mit den  traditionellen /370 Maschinen kaputt machen würde.  Bei der Entwicklung des RISC Prozessors wurde in Zusammenarbeit mit vielen US Universitäten auch die Programmiersprache C und die Compiler Technlogie  für die RISC Technologie entwickelt (dumme Rechner brauchen intelligente Compiler!) u.a. mit Nutzung des Internet Vorläufers Arpanet für die kooperative Entwicklung. Die Hardware wurde übrigens mit meinem auf APPs basierenden grafischen Design System entwickelt.

Das iPhone ist deshalb wie fast alle wirklich revolutionären neuen Produkte eine geniale Kombination aus alten bewährten Techniken (deren Patentrechte schon längst abgelaufen sind) und einigen neuen Ideen und Verfahren. Es braucht aber schon einen Steve Jobs um das Ganze so zu integrieren, dass die Kunden begeistert sind. Hat man dann noch das Marketing Talent von Steve Jobs kommt auch der wirtschaftliche Erfolg.  Dafür muss man aber das nötige Knowhow, exzellente Mitstreiter  und einen sehr langen Atem haben.

Sharepoint mit dem iPhone – nur mit dem Opera Mini Browser!

Greift man als stolzer Besitzer eines neuen iPhones mit dem Safari Browser auf eine Sharepoint Seite zu, so erlebt man einige unangenehme Überraschungen. Die Webseiten werden ganz anders dargestellt als man es auf dem PC gewohnt ist. Die Sharepoint Seite Privat Portal Home ist z.B. eine recht komplexe Seite mit Text, einer Tabelle (Liste) und externen Widgets. Schaut man sich diese Seite aber auf dem iPhone mit dem Safari Browser an, so sieht man nur folgendes:

Sharepoint Webseite Ansicht mit iPhone Standard Browser (Safari)

Anstatt im üblichen Seitenformat werden die Daten vereinfacht für kleine Bildschirme dargestellt. Viele Elemente gehen dabei komplett verloren.

Die Microsoft Software Entwickler haben sich für Smartphones einen Mobile Mode einfallen lassen, das ist eine spezielle Formatierung für Geräte mit kleinem Display. Wenn der Sharepoint Server feststellt, dass von einem Gerät mit dem Safari Browser und  kleinem Bildschirm (iPhone 320×480 Pixel) zugegriffen wird, dann wird der Mobile Mode eingeschaltet. Dabei werden die Sharepoint Seiten vereinfacht und in  in Spalten angezeigt. Listen und andere  Sharepoint Elemente werden nur mit Überschriften angezeigt und müssen zusätzlich geöffnet werden, was aber auch nicht immer funktioniert. Sharepoint Werkzeuge und die Navigation funktionieren überhaupt nicht. Typisch ist z.B. die Fehlermeldung Die folgende URL wird mobil nicht unterstützt …/_layouts/Listform.aspx . Das zeigt das Microsoft Sharepoint Problem exemplarisch. Microsoft hält sich nicht an die Web Standards des W3C  sondern benutzt eine eigene Methode für die Darstellung von Webseiten (.net, Silverlight, aspx usw) auf Windows PCs. Diese speziellen Microsoft Funktionen werden bevorzugt eingesetzt wenn man mit dem Internet Explorer arbeitet. Überraschenderweise (nicht für den Experten!) treten dann bei Sharepoint verstärkt Fehler auf. Deshalb empfehle ich für “normale” Sharepoint Benutzer den Firefox Browse.

Die speziellen Microsoft Client Funktionen gibt es auf mobilen Geräten nicht – und schon gar nicht auf dem iPhone von Apple. Besonders schlimm sehen Seiten aus, die mit Sharepoint Web Parts gebaut wurden.  IT Leiter, die Sharepoint im Unternehmen installiert haben und deren Chefs sich ein iPhone zugelegt haben müssen sich bei der Sachlage wohl warm anziehen. Kunden, die auf den Sharepoint Server einer Firma zugreifen, werden sich wohl mit Grausen abwenden.

Ein bischen besser sieht es aus, wenn man für Webseiten das Sharepoint WIKI verwendet. Dabei werden Standard HTML Seiten generiert, die auch mit dem Safari Browser vernünftig dargestellt werden. Komplexere Sharepoint Elemente aber auch Widgets werden aber auch hier unterdrückt.

Ganz anders sieht es aus wenn man den Opera Mini Browser verwendet, den man sich kotenfrei vom APP Store herunterladen kann. Mit dem Opera Browser werden die Sharepoint Seiten wie auf dem PC gewohnt dargestellt – allerdings zunächst stark verkleinert. Allerdings kann man mit dem iPhone sehr schnell auf interessante Stellen der Seite Zoomen. Da kommt Freude auf!

Sharepoint Webseite Ansicht mit Opera Mini

Opera arbeitet mit einem Proxy Server zwischen dem Sharepoint Server und dem iPhone. Dabei wird ein PC Browser mit einem großen Bildschirm emuliert. Der virtuelle Bildschirm wird dann auf den iPhone Bildschirm skaliert. Zwar gibt es auch mit dieser Anordnung Probleme speziell beim Thema Zugriff auf gesicherte Seiten. Die meisten Sharepoint Seiten werden aber korrekt dargestellt. Das Arbeiten mit den Seiten und den hervorragenden Scroll und Zoom Funktionen des iPhones  macht mit dem Opera Mini Browser richtig Spaß.

Daten eingeben kann man damit allerdings nicht, da die entsprechenden Client Funktionen nicht auf dem Opera Proxy Server installiert sind.