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So wird ihr Handy (und Sie) eindeutig identifiziert

Bei PCs erfolgt die eindeutige Identifikation des Benutzers über eine IP Adresse, die vom Internet Anbieter (Provider) an den Benutzer beim Anschalten ans Internet vergeben wird. Zusätzlich benutzen Anwendungen Cookies um den Benutzer zu identifizieren. Diese Cookies kann der Benutzer löschen oder die Speiecherung per Einstellung am Browser sperren.

Bei Mobiltelefon kann die eindeutige Identifikation der Hardware über den UUID (Universal Unique Identifier) erfolgen. Meist erfolgt die Identifikation des Benutzers aber über einen ID, der vom Betriebssystem (z.B. Android_ID oder UDID beim iPhone) bei der Installation generiert wird. Anwendungen (Apps) benutzen diesen ID um den Benutzer eindeutig zu identifizieren und anwendungsspezifische Daten auf dem Mobiltelefon zu speichern. Etwa 18% der iPhone Apps verschlüsseln die gespeicherte Information bei der Speicherung und bei der Übertragung. Man weiß also nicht, welche Informationen auf dem Gerät gespeichert werden. So kann man z.B. gesetzliche Regelungen über die Speicherung von persönlichen Daten geschickt umgehen.

Webseiten auf dem Handy anzeigen mit Opera Mini oder Opera Mobile Browser

Die Opera Browser haben den Vorteil, dass sie auf fast allen mobilen Plattformen lauffähig sind speziell Nokia Symbian (auch ältere Modelle), Windows Mobile Android, Brew (HTC), Blackberry u.a. Man muss also nicht unbedingt ein neues Gerät kaufen wenn man Web Dienste mit dem Handy nutzen will.

Hat man ein modernes Handy mit Touchscreen und WLAN Anschluss kann man mit dem Opera Mobile Browser ähnlich komfortabel arbeiten wie mit dem iPhone (siehe Demo). Dafür braucht man aber eine große Bandbreite für die Übertragung der Daten vom Internet zum Mobiltelefon. Hat man eine Flatrate (meist nur im eigenen Land) dann kann man größere Datenmengen zwar über das Mobilfunknetz laden, die Antwortzeiten werden aber ziemlich schlecht sein.

Ohne WLAN Anschluss ist man in der Regel mit dem Opera Mini Browser (oder mit dem Opera Mobile mit Opera Mini Option) besser unterwegs, speziell wenn man ein älteres Mobiltelefon mit relativ kleinem Bildschirm hat. Da macht es keinen Sinn große Webseiten komplett auf das Handy zu laden, die man dort sowieso nicht sehen kann.Meist will man mit dem Handy auch nur einen bestimmten Ausschnitt einer Webseite sehen und sicher keine Werbung.

Beim Opera Mini wird eine große Webseite zunächst auf den Transcoding Proxy Server von Opera (der steht zur Zeit in Island) geladen und nur eine kleine  schematische Ansicht der Seite an das Mobiltelefon weitergeschickt. Damit kann der Benutzer nun auf die ihn interessierenden Stellen zoomen. Mit dieser Technik werden nur etwa 10% der Daten über Mobilfunk geschickt. Das bringt zunächst kürzere Antwortzeiten verringert aber auch die Kosten, wenn man z.B. beim Urlaub im Ausland keine Flatrate hat.  Es empfiehlt sich auch Bilder nur mit geriner Auflösung (wenn überhaupt) zum Mobiltelefon zu übertragen. Dafür gibt es bei Opera Mini eine Option bei den Einstellungen.

Die generellen mobilen Einstellungen beim Opera Mini sollte man wie folgt wählen:
Mobile Ansicht AUS
Vollbild EIN

Nur bei dieser Einstellung wird die Webseite in der Übersicht dargestellt. Wählt man die Option Mobile Ansicht EIN, so werden alle Felder der Webseite linear nacheinander dargestellt. Man findet da nur schwer irgend etwas. Besonders übel sehen dann Sharepoint 2010 Seiten aus, da dann auch die Werkzeuge (Rubber Band) in endlosen Spalten angezeigt werden.  Selbst ausprobieren kann man das z.B. mit Sharepoint Test.   

Dieser clevere Opera Mini Betrieb funktioniert bei manchen Websites aber nicht,  die bei der Analyse einer HTTP Anfrage erkennen, dass die Anfrage von einem mobilen Gerät mit kleinem Bildschirm kommt. Dann wird automatisch auf eine bei kleinen Bildschirmen meist schlechte mobile Darstellung umgeschaltet. 

Sharepoint Benachrichtigungen als SMS verschicken – Trick

In Sharepoint 2010 gibt es eine Option mit der Benachrichtigungen (Alerts) nicht nur als eMail sondern auch als SMS verschickt werden können. Hierfür muss man jedoch den Sharepoint Server entsprechend konfigurieren und Mobile Konten für die Benutzer einrichten. Verschiedene Firmen bieten auch Sharepoint Erweiterungen für flexibles Messaging inklusive SMS an. Das funktioniert natürlich nicht bei einem Hosted Sharepoint Service. Man kann sich aber ähnlich wie im Beitrag Sharepoint eMail Benachrichtigung an Benutzer ohne Sharepoint Konto verschicken helfen.

Man benötigt zusätzlich zu Sharepoint einen SMS Service wie z.B. TeamMsg., der SMS Messages an einzelne Handies oder Gruppen verschickt. Das kostet natürlich Geld und man muss deshalb ein Team Konto einrichten und eine bestimmte Zahl von SMS vorab bezahlen. Danach kann man ein Team einrichten z.B. meinsuperteam und Listen von Teilnehmern erstellen die SMS von eMail oder Handy verschicken und/oder SMS empfangen dürfen. Diese Listen kann man entweder direkt eingeben oder mit EXCEL Files importieren z.B. bei eine Vereinsliste mit vielen Mitgliedern. Nun kann man eine Liste z.B. Sharepoint mit Handynummern erstellen, an die automatische Benachrichtigungen von Sharepoint z.B. bei Änderung von Listen oder Ankündigungen geschickt werden sollen. Natürlich können auch damit SMSkurze Nachrichten an Teilnehmer geschickt werden, die das Sharepoint weder kennen noch dort als Benutzer zugelassen sind.

In diesen Liste trägt man nun die eMail Adresse des Absenders für Sharepoint Benachrichtigungen (Alerts) z.B. alert@myprovider.ch als einen Benutzer mit Sendeberechtigung ein. (Schauen Sie sich einfach eine Benachrichtigung von ihrem Sharepoint Portal an, um die richtige Adresse herauszufinden). Anschließend definiert man in Sharepoint einen Benutzer z.B. sms-bote mit der eMail Adresse meinsuperteamSharepoint@tmsg.de Für diesen Benutzer richtet man nun in Sharepoint eine Benachrichtigung ein. Der Sharepoint Server wird dann bei einer Änderung eine eMail an meinsuperteamSharepoint@tmsg.de schicken und damit das Versenden der SMS an alle Teammitglieder in der Liste auslösen. Für Teilnehmer mit Smartphone kann man auch die mobile eMail Adresse eintragen. Beispiel: der Eintrag in der Liste Portaleco News erscheint auf dem Handy als Nachricht: Portaleco News-Heute Abteilungsmeeting um 15:00 has been added

Sharepoint 2010 – Tipps für mobile Benutzer

Sharepoint 2010 bietet einige interessante Möglichkeiten für die Darstellung auf mobilen Geräten (Handy, Smartphone, Organizer, Pad) bei denen sowohl die Bildschirmgröße als auch die Datenrate zum Gerät begrenzt sind.

Alle Sharepoint Seiten kann man sich im vereinfachten Mobile View ansehen. Man hängt dafür einfach /?mobile=1 an die URL an und gibt diese Adresse im Handy ein also  z.B.

http://portaleco.mysp.ch/hhmobil/default.aspx/?mobile=1

Wichtig ist dabei, dass man die komplette Adresse inklusive default.aspx oder (seitenname.aspx)  eingibt, da auf vielen Handys anders als beim PC die ASPX Seite nicht automatisch als Default aufgelöst wird.

Will man auf dem PC prüfen wie die mobile Seite auf dem Handy aussehen wird ergänzt man die Seitenadresse mit  ?mobile=1 wie im Beipiel:

http://portaleco.mysp.ch/hhmobil/default.aspx/?mobile=1

Dann wird die Mobile Seite angezeigt, wie sie auf dem Handy erscheinen wird. Die Seite wird dabei sehr stark komprimiert dargestellt und die Datenmenge sehr stark reduziert . Ein einfache Seite mit einer Liste hat in der Darstellung auf dem PC z.B. 25 kByte und auf dem Handy in der mobilen Darstellung nur 1.5 kByte. Das macht sich in der Wartezeit sehr stark bemerkbar. Mit der mobilen Darstellung kann man die Anzeige und die Bearbeitung von  Listen, Kalendern, Terminen usw ,  wesentlich beschleunigen, besonders wenn ein Standard Browser auf dem Handy verwendet wird. Die Nutzung der Mobile Feature bei Sharepoint empfiehlt sich auch bei häufig benutzen Seiten wenn man einen Transcoding Browser wie z.B. Opera Mini verwendet. Die Benutzer werden es danken.

Symbian, iPhone, Windows oder Android Handy

So lange man mit dem Handy nur telefoniert kann der Benutzer die Auswahl seines “Persönlichen” Handys noch relativ einfach treffen. Meist genügen die persönlichen Erfahrungen und das Lesen einiger Fachartikel. Die wichtigste Eigenschaft eines Handys ist noch immer das mobile Telefonieren. Auch hier gibt es noch viele Unterschiede, die man erst bemerkt wenn man in einer Zone mit niedriger Signalstärke oder im Ausland unterwegs ist. Für mich ist ein gutes Nokia Phone und ein international aktiver Provider (Vodaphone) noch immer die beste Telefon Lösung.  Immer wichtiger wird Foto und Video auf dem Handy. Ich verwende eine Kamera nur noch selten. Als erste Internet Funktion wird man auf dem Handy wohl eMail und danach die Suche auch nach Informationen und speziell Adressen und Stadtplänen nutzen.

Ich verwende seit Jahren Mobile eMail mit einer speziellen eMail Adresse, die nur wenige Leute kennen, da ich nicht Mengen von eMail erhalten möchte, wenn ich unterwegs bin (im Ausland wird das auch sehr schnell sehr teuer). Ich möchte mich auch nicht an einen bestimmten eMail Provider binden.  Sowohl das iPhone als auch Android Handy sind wenig attraktiv, wenn man nicht die eingebauten eMail Lösungen von Apple oder Google verwenden will.

Das iPhone besticht zwar durch die hervorragende Benutzeroberfläche, die aber bei den Hauptfunktionen Telefonieren und Fotografieren relativ wenig bringt. Ähnlich ist es bei Android (siehe Martin Sauters Blog). Die neue Ehe von Nokia und Windows wird wohl dem Windows Phone etwas Auftrieb geben, Interessant sind diese Geräte aber wohl nur für Angestellte in Unternehmen, die mit einer integrierten Windows Umgebung arbeiten. Die werden aber immer weniger, weil die Unternehmen die hohen Kosten der häufigen Änderungen der Microsoft Software nicht mehr mitmachen wollen.

Wenn man nicht unbedingt in den Gadget Zirkus einsteigen muss, ist man im Moment wohl gut beraten noch eine Weile mit dem mit den eigenen Internet fähigen Handy auszukommen und sich umzusehen, welche Software dafür verfügbar ist. Bereits die Installation eines vernünftigen Browsers (Opera Mini) auf dem Handy löst bereits viele Probleme. Bevor man seine persönlichen Daten und seine Handy Zukunft einem der  populären Anbieter anvertraut.

Facebook auf dem Nokia Handy

Man muss nicht gleich ein iPhone kaufen, wenn man Facebook auf einem Nokia Handy nutzen will. Zunächst lädt und installiert man den  Opera Mini Browser (umsonst) auf das Handy. Hierfür sollte man sich die Daten zunächst auf den PC laden und von dort installieren. Die Installation über das Drahtlosnetzwerk wird nicht empfohlen. Nach erfolgreicher Installation startet man den Opera Mini Browser und gibt die Adresse http://iphone.facebook.com ein. Man landet dann auf der Login Seite von Facebook. Die Bedienung mit dem Nokia Handy ist nicht so elegant wie auf dem iPhone (das merkt Nokia gerade im Verkauf) aber dafür kostet das ganze nichts (Schwaben Argument!) .

Da der Opera Mini Browser ziemlich lange zum laden braucht, sollte man ihn möglichst nicht schließen (mit roter Taste). Man kann die üblichen Funktionen z.B. über Handy Menue usw aufrufen. Es empfielhlt sich den Opera Mini Browser auf die Multimedia Taste zu legen. Dann kann man sehr schnell wieder zum Browser wechseln.

Siehe auch
Opera Mini auf dem iPhone
Browser und andere Software auf dem Nokia Handy installeren
Opera Mini Simulator

Die von Vodafone und Telekom auf dem Handy vorinstallierten Browser kann man dafür nicht benutzen.

Was verrät meine IP Adresse?

Die IP Adresse eines Besuchers im Web ist die Sende- und Empfangsadresse für Daten im Web. Die Informationen, die in der eigenen IP Adresse  verbunden sind kann man  kann man sich einfach ansehen z.B. mit Meine IP Adresse ermitteln und anzeigen etwas detaillierter mit Web Privacy Check oder mit Anzeige Bildschirmformat. Mit yougetsignal kann man für die eigene oder eine fremde IP Adresse prüfen und in einer Google Map sich anzeigen lassen an welchem Ort man sich ans Internet angeschlossen hat. Die IP Adresse enthält Informationen darüber wo und wie man ins Internet kommt z.B. Internet Provider (ARCOR, 1&1, Telekom, Firma usw)  und Ort der Anschlussstelle , Browser (Internet Explorer, Firefox, Chrome, u.a.), PC Betriebssystem, Netzgeschwindigkeit und, Bildschirmauflösung . Geht man mit einem mobilen Geräte ins Internet ist der Netzwerkprovider (SIM Karte) auch der Internet Provider – der Einwahlort wird dann aber nicht angezeigt.  Da die IP Adresse in der Regel vom Provider dynamisch vergeben wird, kann man von der IP Adresse nicht direkt auf den Namen des Benutzers schließen. Nur wenn man die genaue Zeit und die IP Adresse kennt, kann der Netzwerkprovider den Benutzer eindeutig identifizieren. Diese Daten wird der Netzwerkbetreiber nur auf richterlichen Beschluss an Dritte herausgeben. Allerdings veranlassen  manche deutsche Richter häufig auch die Herausgabe dieser Daten an windige Internet Abzocker ohne triftigen Grund.  Jede besuchte Website kann die Internetadresse des Besuchers und die damit verbundenen Geodaten ermitteln und mit einem Zeitstempel ablegen. Die besuchte Site kann auch feststellen von welcher Webseite (z.B. über ein Link auf dieser Seite) der Besucher kam. Kommt der Besucher über eine Google Suche weiß die besuchte Site auch mit welcher Suchanfrage der Benutzer auf die Seite geleitet wurde. All diese Informationen werden von Betrügern gern benutzt um Name, Adresse und Geburtsdatum des Besuchers herauszufinden und das als Beweis für einen Vertragsabschluss zu benutzen. Viele naive deutsche Richter akzeptieren diese Daten als Beweis für einen Vertragsabschluss und erlauben den Betrügern  mit richterlichem Beschluss an die Verbindungsdaten zu kommen. Das Geburtsdatum als Bestätigung für eine Transaktion besorgt man sich z.B. einfach von Facebook.

Senden Sie eine eMail so ist darin Ihre IP Adresse enthalten. (Das kann man sich ansehen indem man sich selbst eine eMail schickt und dann Inhalt als Quelltext anzeigt (Firefox:  -> Ansicht -> Seitenquelltext ansehen oder Internet Explorer -> klick rechte Maustaste auf eMail-> Eigenschaften -> Details -> Quelltext und Nachrichten-Quelltext wählt). Damit kann jeder Empfänger einer Ihrer eMails die IP Adresse ihrer eMail Adresse zuordnen. Damit ist es dann eine relativ leichte Übung detaillierte Daten über Sie zu ermitteln. Senden Sie also nie eine eMail an dubiose Adressen – auch nicht zur Anmeldung an eine vielversprechende Site, wo Sie dann meist nicht finden was der Titel verspricht z.B. kostenlose Software zum Runterladen.

Die dynamische IP Adresse für einen PC wird meist beim Einschalten des DSL Routers vergeben.  und wird (anders als früher bei Wählverbindungen) beim Ein- und Auschalten des PCs nicht geändert. Man kann seine IP Adresse am einfachsten ändern indem man den DSL Router kurz auschaltet und dann wieder einschaltet. Steht der Router in einem anderen Raum oder im Keller kann man mit einer Funksteckdose ohne Mühe Aus- und Einschalten oder den Router über die Benutzerschnittstelle zurücksetzen. Bei mobilen Geräten muss man die Verbindung zum Internet unterbrechen und  neu aufbauen. Moderne Web Nomaden mit Flatrate sind oft wochenlang mit der gleichen IP Adresse unterwegs und leicht zu identifizieren.

Die Information über den Einwahlort ist häufig interessant für den Besitzer einer Site. Viele Sites verwenden Google Analytics für die Besucher Analyse.

Eine kleine Firma, kann daran schon erkennen dass z.B. Konkurrenten Informationen abrufen. Wenn z.B. ORACLE sehr viele Anfragen aus Walldorf zu bestimmten Themen sieht, weiß man genau wofür die Konkurrenz sich gerade interessiert.

Ziel vieler Websites ist es, den Benutzer möglichst genau zu kennen und die IP Adresse einem realen  Benutzer zuzuordnen. Das geht relativ einfach wenn sich der Benutzer mit Benutzername und Kennwort angemeldet hat oder wenn die besuchte Site z.B. ein Cookie auf Ihrem PC gespeichert hat.  Dann kann die Site eine Liste erstellen aus der hervorgeht zu welchen Zeiten eine Benutzer eine bestimmte IP Adresse benutzt hat. Haben Sie sich z.B. bei Google, Facebook usw angemeldet, so kann die IP Adresse eindeutig einem Benutzer zugeordnet werden.  Man sollte sich also nicht bei dubiosen Websites anmelden, die diese Information gezielt speichern und verkaufen.

Die IP Adresse wird im Internet auch zur Erkennung von SPAM oder Denial of Service Attacken benutzt. Wird die eigene IP Adresse auf eine Blacklist gesetzt, kann man eventuell bestimmte Teile des Internets nicht mehr erreichen oder keine eMail verschicken. Das wird bei privaten Benutzern wohl selten vorkommen. Im Notfall kann man mit einem Blacklist  Check prüfen, ob die eigene IP Adresse auf einer der vielen Blacklisten steht. Ähnlich wie den Absender auf einem Brief kann man die Absender Adresse von eMail leicht fälschen. Böse Buben können dann durch Versenden von SPAM eine eMail Adresse “verbrennen” und unbrauchbar machen.

In bestimmten Situationen kann es durchaus sinnvoll sein, die eigene IP Adresse zu verbergen. Hierfür kann man einen Anonymisierungs Proxy verwenden. Am einfachsten geht das mit einem TOR Plugin, den man im Firefox Browser installiert.  Man sollte aber beachten, dass die Identifizierung des Site Besuchers über Cookies (Site eigene und fremde)  auch funktioniert, wenn die IP Adresse nicht bekannt ist. Zusätzlich gibt es noch viele Hacker Tricks um Benutzer zu markieren und zu verfolgen. Auch in einem Internet Cafe ist man nur solange anonym bis man sich bei einem  Dienst z.B. eMail anmelden. Man sollte sich also keinesfalls darauf verlassen, dass man im Internet anonym ist. Die Internet (Un)Sicherheitsdienste sind überall.

Benutzt man einen Opera Mini Browser auf dem Handy so werden die Anfragen automatich über einen Proxy geleitet und sind damit recht gut anonymisiert. Das kann man selbst nachprüfen indem man mit dem Handy oder mit dem  Opera Mini Simulator die IP Adresse  anzeigt www.ueber-mich.com. Als Provider wird dann opera-mini.net angezeigt. Allerdings wird von Opera auch die originale IP-Adresse weitergegeben. Diese wird aber nicht von allen Sites ausgewertet.

Opera Mini Browser jetzt auch auf iPhone

Bisher hat Apple nur eigene Software (oder Firmen die Apple Software nutzen) zugelassen. Dabei ist der iPhone Browser speziell in USA mit meist geringen mobilen Datenraten zunehmend ein Problem für Kunden, die auf “normalen” Webseiten browsen wollen. Dies und die Drohung einer Kartellklage von Opera hat wohl Apple bewegt den Opera Mini Browser auf iPhones laden zu lassen.Die Opera Mini Software kann kostenlos vom Apple iStore geladen werden ( http://www.itunes.com/appstore/ ) .

Der Opera Mini Browser ist besonders für professionelle Benutzer interessant, die z.B. auf Microsoft Sharepoint oder Webseiten mit Flash mobil zugreifen wollen. Da Apple spezielle Microsoft ASPX Funktionen und Flash nicht unterstützt, kann man viele Webseiten auf dem iPhone nicht darstellen. Ausserdem dauert die Übertragung etwa 10 x länger und kostet 10x mehr Geld. Speziell im Ausland, wenn man meist keine Flatrate hat, kann das sehr teuer werden (Beispiel: Fussball Ticker).

So kommt Facebook an ihre Handynummer

Fast alle sozialen Netzwerke und Webservices versuchen möglichst viele Informationen über ihre Nutzer zu erhalten. Besonders interessant ist zur Zeit die Handynummer, da alle Dienste versuchen ihre mobilen Services auszubauen. Facebook hat eine subtile Strategie entwickelt, wie man an die Handynummer herankommt wenn der Benutzer sie in seinem Profil nicht eingeben will. Bei allen Eingaben wird ein Captcha angezeigt  und der Benutzer muss die angezeigten Worte lesen und eingeben. Dies ist recht umständlich. Deshalb bietet Facebook dem Benutzer die Funktion “Bestätige dein Konto” an, bei der der Benutzer seine Handynummer angeben muss.  Danach erhält er einen Zugriffscode an das Handy geschickt. Danach muss der Benutzer keine Captchas mehr bedienen. Natürlich hat dann Facebook die Handynummer, obwohl der Benutzer diese nicht in das Profil eingegeben hat.

Sicherheitsabfrage Facebook verkauft diese Funktion als Sicherheitsfunktion. Das ist aber ziemlich durchsichtig. Captchas werden in der Regel verwendet  um automatisierte Einträge von Computern zu verhindern (z.B. für SPAM, Werbung etc. ). Captchas machen aber keinen Sinn, wenn sich der Benutzer mit Name und Passwort angemeldet hat und damit dem Anbieter bekannt ist. Will ein Benutzer mit falschem Namen arbeiten, so kann er jederzeit eine beliebige Handynummer angeben (die Gauner haben meist über 20 Telefonkarten parat) und das Sicherheitssystem unterlaufen. Wir wollen ja nicht hoffen, dass Facebook Zugriff auf alle Kundendaten der Mobilfunkanbieter hat und tatsächlich die Namen überprüft. Aber selbst wenn das möglich wäre, können unlautere Benutzer das sogenannte Sicherheitssystem von Facebook leicht unterlaufen. Was bleibt ist damit das Einsammeln der Handydaten der Benutzer u.a. auch mit Handyfunktionen für Facebook.

Mit richtigem Handy Browser beim Fußball Ticker Geld und Zeit sparen

Datendienste fürs Handy werden zur Zeit wie Sauerbier angeboten, können aber ganz schön ins Geld gehen (besonders im Ausland). Wer nur gelegentlich mobil ins Web geht, wird wohl kaum 40 € im Monat für eine Flatrate bezahlen wollen. Ein typischer Volumentarif ist z.B.  Vodafone World Data mit 0,17 € / 50 kByte . Die meisten Benutzer haben aber kein Gefühl, was die Dienste wirklich kosten. Eine beliebte Anwendung ist z.B. ein Fußball Live Ticker. Um das Spiel VfB Stuttgart gegen Barcelona im Ticker der Stuttgarter Zeitung http://www.stuttgarter-zeitung.de/ticker zu verfolgen muss man die Seite zunächst Laden und während das Spiels aktualisieren damit man die Veränderungen mitbekommt. Bei jeder Aktualisierung werden Daten zum Handy zum Server (hoch) und vom Server zum Handy (herunter) geladen. Beim StZ Live Ticker erhält man folgende Zahlen für den Datentransfer pro Aktualisierung:

————————— herunter laden—–  hoch laden ——-  Kosten € Inland (Ausland)

Standard Browser                 71 kByte                  30 kByte                 0,34   (0,98)

Opera Mini Browser              41 kByte                 2,5 kByte                 0,15  (0,43)

Ist man relativ geduldig und aktualisiert nur zehn mal während des Spiels, dann kostet das mit dem Standard Browser (Vodafone Live) 3,40 €  (im Ausland 9,80 €) während man mit dem Opera Mini Browser nur 1,50 € bezahlt. Dazu kommt, dass durch die geringere Datenmenge die Antwortzeit in etwa halbiert wird. Speziell das Hochladen von Daten ist in Regionen ohne UMTS extrem langsam. Es lohnt sich also den kostenlosen Opera Mini Browser auf dem Handy zu installieren – das wird inzwischen auch bei Vodafone angeboten. iPhone Besitzer haben die Möglichkeit natürlich nicht – sie müssen Steve Jobs’ Browser verwenden und sollten sich auf den WLAN Anschluss beschränken.  Es war schon immer teurer einen guten Apple Geschmack zu haben.