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Vergiftete Suchresultate – neue Tricks der Scammer und Phisher

AnonymViele Benutzer benutzen Suchmaschinen um auf häufig benutzte Websites zu gelangen und sparen sich das Erstellen von Bookmarks. Von den Suchmaschinen wird das natürlich gerne gesehen, kann man damit natürlich Werbung auf den Bildschirm der Kunden bringen. Vorsicht ist jedoch angebracht – auch Scammer, Phisher und andere Webgauner (WG) benutzen Suchresultate, um die Benutzer über “vergiftete” Links auf ihre Seiten zu lenken.   Häufig sieht man aber schon am Link, dass man irgendwo hingeführt werden soll, wo man eigentlich gar nicht hin möchte. Raffiniertere WGs bauen Link Adressen die gängige Markennamen wie youtube, facebook, amazon usw in den Link Adresse einbauen (Brand Hijacking), die Seriosität vortäuschen sollen. Immer beliebter wird auch die illegale Nutzung von Bildern und Markenzeichen zur Täuschung.

Mit Search Engine Optimization (SEO) durch Verwendung z.B. aktueller Schlagworte in den Tags ihrer Website versuchen die Webgauner ihre Site in die Top Positionen bei der Suche zu bringen. Was auf der ersten Seite der Suchergebnisse auftaucht ist nicht unbedingt sicher. Folgt man Links, die als Ergebnis bei der Suche angezeigt werden, sollte man deshalb immer vorsichtig sein.

Die Suchmaschinen versuchen diese Betrugsversuche zu entdecken z.B. durch Plausibilitätsprüfungen oder Blockierlisten. Bei Google gibt es auch eine Funktion verdächtige Links zu melden. Kaum haben die Suchmaschinen aber ein Schema erkannt werden von den WGs neue Tricks entwickelt. Man muss deshalb immer selbst auf der Hut sein.

Angela Merkel im Google Hangout – Deutsche IT abgehängt

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Es ist Wahlzeit und da suchen alle unsere Politker die Nähe zum Volk. Da tauchen plötzlich selbst Politiker mit Genscher Web Qualifikation bei Facebook auf oder gehen wie die Kanzlerin sogar zu Google+, um dem tumben Volk ihre Weisheiten zu vermitteln. Dabei wird offensichtlich, dass Deutschland die Schlacht um die Plattformen bei den sozialen Netzwereken verloren hat. Ohne seine privaten Daten bei Facebook oder Google bei der Anmeldung abgegeben hat, kann der Bürger mit seinen Politikern nicht mehr kommunizieren. Armes Deutschland, wenn wir nicht einmal einen offenen Chat Room für Deutschland etablieren können. Beim Dienstwagen wäre es undenkbar, dass die Kanzlerin einen Chevrolet fährt.

Aktueller Youtube Kommentar von Nora Gomringer :
Wenn du die Welt verlässt

Pretty URL’s (Logische Adressen) in Sharepoint 2013

Mit den bisherigen Verisonen von Sharepoint konnte man eigentlich keine vernünftigen Websites für externe Besucher bauen. Web Adressen sollten sich gemäß der Philosophie des Web Erfinders Timothy Berners-Lee nie ändern (Cool URIs don’t change).  Leider haben aber  Webseiten und Objekte in Sharepoint 2010 eine URL, in der die Struktur von Sharepoint enthalten ist, wie z.B.  http://portaleco.mysp.ch/public/Lists/Whiteboard/All%20Items.aspx . In dieser Adresse ist sowohl die Subsite (Public), die Struktur (Lists) und die Lokation, wo die Daten gespeichert sind (Whiteboard) sowie der Datentyp (aspx) enthalten. Organisiert man in Sharepoint um, z.B. wenn mehrere Teamsites zusammengelegt werden, dann ändern sich alle Links, die externe Benutzer gespeichert haben. Alle URLs werden ungültig. Die Benuter sind natürlich nicht begeistert, wenn anstatt der gewünschten Information ein 404 Fehler angezeigt wird.

Bei der Migration auf eine neue Sharepoint Version passt man typisch auch die Struktur das Portals den neuen Anforderungen an. Will man die neuen Funktionen von Sharepoint nutzen, muss man ebenfalls die Struktur des Sharepoint Systems ändern. Das ist mehr als ärgerlich. Benutzte man einen Apache Server für Sharepoint, dann konnte man dieses Problem mit einem externen URL Rewrite (Redirect) lösen. Das war aber sehr umständlich. Bei Sharepoint Hostern wurde diese Funktion nicht angeboten.

In Sharepoint 2013 (Überblick) wird diese Funktion mit Managed Navigation und Pretty URLs  (wie bei anderen Plattformen z.B. IBM Webphere Portal Server schon lange üblich) integriert. Damit man diese neue Funktion sinnvoll nutzen kann, sollte man sich rechtzeitig überlegen, wie man Pretty URLs nutzen will.

Externe URLs sollten immer aus Sicht der Benutzer geplant werden. Dieser WordPress Blog verwendet Pretty URLs z.B. http://portaleco.wordpress.com/2013/01/19/von-wo-kommt-meine-email/. Für den Benutzer des Blogs ist die Überschrift des Blogartikels aber auch das Datum seines Entstehens wichtig. Es macht also Sinn, beide Informationen in der URL unterzubringen. Diese Pretty URL macht also Sinn. Ein abschreckendes Beispiel liefert dagegen unser Bundesfinanzministerium. Wer hätte gedacht, dass sich hinter der URL https://www.formulare-bfinv.de/ffw/form/display.do?%24context=0 das Formular für die Anlage N der Einkommenssteuer verbirgt. Obwohl sich das Formular von Zeit zu Zeit ändert, enthält die URL kein Datum.

Etwas besser macht es die Website der Bundesregierung. Hinter der URL http://www.bundesregierung.de/Content/DE/Artikel/2013/01/2013-01-28-abschluss-gruene-woche.html verbirgt sich der Artikel “Internationale Grüne Woche – Lecker Essen und innovative Ideen”. Hier findet man einen unnötigen Hinweis auf die Organisation des Server System (Content/DE) aber nicht den Titel des Artikels.

Eine gute Anleitung für den Aufbau einer guten URL Struktur findet man bei http://rield.com/how-to/url-design “Clean URL Design Guide” der Design Hochschulen Rappertswil und Basel.

Eine gute Website sollte nicht nur die eigenen URLs in Ordnung halten sondern auch von Zeit zu Zeit prüfen, ob die verwendeten Links noch funktionieren. Das kann man recht einfach mit dem W3C Link Checker prüfen. Die Besucher einer Website kann erwarten dass die Website als Ganzes funktioniert.

Beim Anlegen der Pretty URLs sollte man die Hinweise von Google beachten, um die Suche auf der Website zu unterstützen. Schließlich sollen die externen Benutzer die Informationen auf ihrem Server finden.

URL geändert – Google findet die neue Site nicht

zugriffe_deDie URL einer Website ist eigentlich eine universelle Marke und sollte möglichst nicht geändert werden. Das kann nur dann funkionieren wenn der größte Teil der Adressen nicht geändert wird (Persistent URL)  Trotzdem kommt es immer mal wieder vor, dass man die URL einer Website ändern muss. Man sollte sich darüber im Klaren sein, dass damit alle externen Links auf die eigene Website nicht mehr funktionieren und man wahrscheinlich den Page Rank bei Google verliert.

Viele Private Websites oder Websites kleiner Firmen haben nur eine relativ geringe Zahl von Benutzern, die direkt mit der Adresse auf die Website gehen. Diese Benutzer kann man per eMail informieren. Noch besser ist es, wenn die alte Website noch einige Zeit aktiv bleibt und man die Benutzer auf die neue Site verweisen kann. Die Benutzer werden zwar murren sich aber nach kurzer Zeit umstellen. Bei vielen privaten Websites und Blogs kommt der größte Teil der Benutzer über eine Suchmaschine auf die Site.

Wichtig ist es, dass z.B. Google die neue Site findet und die neue Site möglichst die Ratings der alten Site erbt. Besteht die alte Site weiter kann man einen 301 Redirect auf die alte Seite platzieren – man verliert dabei aber den Page Rank.Mit einem temporären 302 Redirect verliert man das Google Page Ranking und die Benutzer werden zur neuen Site umgeleitet. Für die meisten Benutzer sind diese Verfahren wohl zu kompliziert. Meist ist es besser, den Wechsel auf die neue URL schnell und konsequent durchzuzehen.

Auf alle Fälle sollte man mit den Google Webmaster Tools die neue Site bei Google anmelden. (Bei anderen Suchmaschinen anmelden). Danach sollte man überprüfen ob die neue Site bei Google indiziert wird. Hierfür setzt man eine Google Site Suche auf  mit site:mysite.com . Wird die Site gefunden (das kann 3 – 4 Wochen dauern) so heißt es abwarten, bis die neue Site das Page Ranking der alten Site erreicht. Das dauert etwa 3 bis 6 Monate. Wichtig ist, dass man die neue Site in der Übergangszeit mit neuen, interessanten Beiträgen füttert. Gute Beiträge sind das beste Mittel die neue Site im Suchmaschinen Ranking wieder nach oben zu bringen.

 

Sharepoint und Office 365 mit mobilen Geräten – alles noch in der Cloud

BayBlueNachdem immer mehr Benutzer mit Smartphone und PAD arbeiten wollen, muss auch Microsoft für die vielen Benutzer in Firmen Lösungen für mobile Geräte anbieten. Microsoft tut sich da besonders schwer, hat man doch über Jahrzehnte seine privaten Technologien wie ASPX, Silverlight und Co gepflegt, die leider alle nicht auf den gängigen Plattformen iOS und Android laufen. Wer jetzt glaubt man könnte dieses Problem mit dem Kauf eines Windows Smartphones lösen, wird sich aber täuschen. Es gibt da zwar WORD und EXCEL Editoren für die mobilen Windows Geräte aber vom Traum, dass man jetzt plötzlich mit Office 365 ein Firmen Microsoft Office in der Hand hat, bleibt nach dem ersten Ausprobieren wenig übrig (Don’t be fooled: Office 365 …).  Ausser einem Mobilen Clienten für Exchange (da gibt es schon lange bessere Apps, die mit Exchange synchronisieren, auf den verschiedenen Plattformen) und einem einfachen Dokument-Editor wird nicht viel geboten. WORD und EXCEL alleine reichen für Firmen eben nicht aus. Zumindest ein Anfang ist doch gemacht.

Besonders enttäuschend ist der mobile Sharepoint Support. Gerade die vielen Funktionen für Gruppenarbeit sind eigentlich für mobile Benutzer äusserst interessant. Mit den von Microsoft empfohlenen Browsern (IE und Firefox) erreicht man da wenig. Opera Mini wird nicht einmal erwähnt. Das Office 365 Angebot für interne Nutzung in Firmen (etwa 8$ / Benutzer&Monat) ist wenig interessant, da man damit keine externen Benutzer einbinden kann. Offensichtlich haben die von Microsoft avisierten kleinen Firmen gar keine Kunden.

Nachdem das mobile Angebot des Firmen Platzhirsches so dürftig ausfällt ist man geneigt, sich Google und Apple zuzuwenden und dort nach Angeboten für Firmen zu suchen. Dort findet man zwar recht gute Anwendungen für die mobilen Geräte bei der Integration mit Firmensoftware sieht es aber sehr bescheiden aus. Google versucht zwar immer wieder einen Neustart mit Software für kleine Firmen. Kommt aber der große Erfolg nicht (kein Wunder bei der doch recht infantilen Software) gibt man die Plattformen schnell auf und wendet sich neuen Ufern zu. Das schafft natürlich keine Vertrauensbasis für ein Firmengeschäft.

Im Moment gibt es auf dem Markt für Business-Mobile Integration ein riesiges Vakuum, in das viele Anbieter hineindrängen aber bis jetzt keine befriedigenden Lösungen für die Benutzer haben. Man muss sich zunächst mit partiellen Lösungen abfinden und sich sein Schlauphone selbst zusammenstellen.

 

Online Werbung – mehr Content oder mehr Geld für Google Adsense?

Erfahrene Google Benutzer schauen sich die ersten Refernzen nach einer Suche gar nicht an, weil sie wissen dass diese Referenzen über das Google Tool AdSense “gekauft” wurden und oft mit der Suche wenig zu tun haben.  Ähnlich ist es mit der maßgeschneiderten  Werbung, die in er rechten Spalte von Google angezeigt wird.

Allmählich gibt es aber auch Klagen von Unternehmen, die mit Google AdSense ihre Werbung von Google anzeigen lassen, wenn bestimmte Schlüsselworte (z.B. Insurance) bei der Suche eingegeben werden. Für einen Kunden, der dann die Werbung anklickt, müssen die Unternehmen bis zu 20 $ (Pay-per-Klick) an Google bezahlen. Da nur wenige Kunden dann wirklich kaufen, ist die AdSense Werbung vielen kleinen Unternehmen schon zu teuer geworden.

Es gibt aber auch eine Alternative um Aufmerksamkeit von Kunden zu bekommen. Macht man seine Website für Besucher interessanter, so wird diese von Google höher bewertet und öfter von Kunden gefunden ohne dass man die teure Werbung dafür bezahlen muss. Ein bewährte Methode ist z.B. einen interessanten Blog zu pflegen und auch in Sozialen Netzwerke zu platzieren. Selbst wenn man einen professionellen Autoren dafür bezahlt ist das häufig billiger als die AdSense Werbung. Auf alle Fälle ist der Markt für Online Werbung begrenzt und wird nicht wesentlich größer wenn auch Facebook, Bing, Apple, Telekom, Vodafone   u.a. vom Werbekuchen etwas abbekommen wollen. Bei zuviel Werbung schalten die Benutzer auch auf Durchzug oder meiden sogar Dienste, die sie mit Werbung zumüllen.

Ein wesentlicher Grund für mein Privates Portal ist, dass es völlig frei von Werbung betrieben wird. Da die Teilnehmer inzwischen genügend von allen möglichen Services mit exzessiver Werbung genervt sind, schätzen sie eine werbefreie Plattform immer mehr. Hier muss der Vater dem Sohn nicht mehr erklären, dass er an Anzeigen für Attraktive Singles, die in der echten Spalte immer wieder auftauchen eigentlich nicht interessiert ist. Schwierig wird es auch in Unternehmen, wenn Mitarbeiter partout keine Werbung haben wollen, wenn sie im Web Arbeiten für das Unternehmen durchführen.

Mit Werbung auf der eigenen Webseite kann man sehr schnell mit dem deutschen Urheberrecht und anderen Gesetzen  in Konflikt kommen, da es für unsere Justiz Webseiten mit verschiedenen Bereichen (Mash-Ups) und anderen Verantwortlichen noch nicht gibt. Grundsätzlich gilt – ohne Werbung weniger Ärger.

Google kauft Meebo – adieu Meebo

Meebo ist ein offenes Chat System (gewesen), das ich u.a. gerne als Widget in Sharepoint Services verwendet habe, da es Chats mit anonymen Benutzern erlaubt. Es will sich ja nicht jeder bei Facebook, Google, Yahoo oder Windows Live anmelden, um einen Chat in einer Gruppe zu starten. Wie üblich hat jetzt Google den pfiffigen Service gekauft. Der Meebo Service wird im Juli eingestellt. Damit ist ein weiteres kleines Stück Freiheit im Web verloren gegangen. Den pfifigen Entwicklern, die ihren Service lange Zeit kostenlos angeboten haben, sei der Profit gegönnt.

Google Bild Suche – der nächste Schritt zur totalen Transparenz

Die Google Bild Suche eröffnet eine völlig neue Dimension der Verknüpfung persönlicher Daten. Damit kommen Bild Verfahren, die seit etwa 1992 an den Universitäten entwickelt werden zum praktischen Einsatz.  Solche Systeme gab es schon früher z.B. bei Yahoo , Picsearch u.a. Durch Google wird der Kreis der Nutzer aber sicher erheblich größer.  Probieren Sie z.B.  Google Suche selbst aus mit Eingabe des eigenen Namens “vorname nachname“. Sicher werden Sie genauso verblüfft sein wie ich, welche Informationen mit einer Anfrage plötzlich im Web über Sie gefunden werden. Konnten bisher nur Webseiten oder Websites mit Ihnen assoziiert werden auf denen Ihr Name oder Ihre Email Adresse enthalten war, so kann Google jetzt von einer Seite ausgehend auf denen eines ihrer Bilder (es muss kein Porträt sein!) auftaucht, andere Seiten finden auf denen dieses Bild auftaucht. Ein ypisches Beispiel ist z.B. ein Avatar, den Sie unter verschiedenen Benutzer Namen in verschiedenen Systemenz.B. Twitter, Facebook, Google usw benutzen. Jetzt finden Sie auch Bilder die “gute Freunde” im Web mit Ihrem Namen getagged haben.  Sie werden eventuell auch Bilder finden, die eigentlich nichts mit Ihnen zu tun haben. So taucht auf meiner Suchliste auch ein Bild von Angela Merkel auf. Da sieht zunächst nach einem Fehltreffer aus. Bei genauerer Analyse gehört das Bild aber zu einem Artikel der FAZ, zu dem ich einen Kommentar abgegeben habe.

Mit der neuen Google Bild Suche werden viele persönliche Strategien, wie man mit persönlichen Daten im Web verantwortlich umgeht, hinfällig.  An die Möglichkeit einer sytematischen, weltweiten Suche nach Bildern und Verknüpfung von Metadaten haben wohl nur wenige Wissenschaftler vor ein paar Jahren gedacht. Es ist zu erwarten, dass in der Zukunft noch mehr neue Such- und Auswerteverfahren im Web auftauchen werden. Man sollte sich also sehr gut überlegen welche persönliche Daten man ins Web stellen will und sollte auch seine vielleicht etwas IT technisch unbedarften Freunde bitten, mit den persönlichen Daten anderer etwas vorsichtiger umzugehen.

Privates Portal und soziales Netzwerk für Kinder und Jugendliche

Kommerzielle soziale Netzwerke erlauben Jugendlichen erst Zugang mit 13 Jahren (Facebook) oder 18 Jahren (Google+). Fast alle Schulen in USA betreiben deshalb ein eigenes eMail System und zum Teil schon private soziale Netzwerke! Mit Facebook, Google+ und Co ist z.B. Jugendarbeit im Verein oder Koordination von Schulprojekten nicht möglich. Aus gutem Grund! Schließlich möchte man die persönlichen Daten der Kinder nicht unbedingt weltweit veröffentlichen und die Kinder auch nicht der agressiven Werbung von Google und Facebook aussetzen. Natürlich möchte man die Kinder auch von unangenehmen Kunden bei Facebook schützen. Viele Facebook Kunden sind aber bereits heute jünger als 13 Jahre – manche sogar jünger als 10 Jahre. Das ist eindeutig illegal! Natürlich möchte Mark Zuckerberg das Mindestalter absenken. Es ist aber wohl besser sich rechtzeitig nach Alternativen umzusehen, bei denen der Zugang zur Gruppe eigenverantwortlich kontrolliert werden kann.

Vor speziellen eMail Systemen für Kinder wie z.B. Mail4Kids  rate ich ab. Hier können die Täter die Zielgruppe direkt angreifen. Schon vor 12 Jahren gab es beim SWR ein soziales Netzwerk für Kinder. Fpr eine Demo legte ich ein typisches Familienkonto an. Schon nach einer Stunde meldeten sich zwielichtige Typen bei dem Demo-Mädchen! Die Verhältnisse sind sicher in der Zwischenzeit noch schlimmer geworden. In den USA werden auch Systeme zur Kontrolle und zur Überwachung für eMail von Kindern angeboten z.B. ZooBuh! Das ist allenfalls für sehr kleine Kinder sinnvoll. Die beste Lösung ist wohl immer noch, dass man sich bei einem seriösen Provider wie z.B. 1&1 eine eigene Domain mit eMail Postfächern. mit Thunderbird auf dem Client die eMail verwaltet für etwa 10 €/Monat. Wenn man sich diesen Luxus mit Freunden teilt, dann kostet dieser Luxus weniger als 0.50 € im Monat. Man kann dann auch mit dem Handy auf die eMails zugreifen und wenn nötig auch die eMail Adressen der Kinder ändern, wenn diese mißbraucht werden. Kontrollen sollte man den Kindern erklären und mit ihnen Absprechen.

Google Gadget ohne Werbung in Sharepoint einbetten

Mit einem Privat Portal z.B. auf einer Cloud Sharepoint Plattform kann man ähnliche Systeme wie bei iGoogle oder Facebook aufbauen, ohne sich deren Werbung und ohne seine privaten Daten ausliefern zu müssen. Google verdiente bisher sein Geld mit Werbung. Zusätzlich sollen jetzt auch Benutzerdaten an Interessenten verkauft werden. Das wird langsam mehr als lästig wenn Google bisher werbefreie Funktionen wie z.B. Google Groups oder Google Gadget nun auch mit Werbung vollpflastert. Besonders ärgerlich ist das, wenn man auf seiner Webseite nun bei jedem eingebetteten Google Universal Gadget (siehe Google Gadgets in Sharepoint einbetten)  agressive Werbung sieht wie z.B.

Google Gadget with advertising

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das nimmt nicht nur Platz auf der eigenen Webseite weg sondern stört durch agressive Grafik und die Links zur Werbung.

Leider kann man bei den Google Universal Gadgets die Werbung nicht unterdrücken (das erlauben auch die T&Cs nicht!). Man kann aber bei Sharepoint das Gadget in einem Inhalts Editor Webpart so anzeigen, dass die Reklame ohne Scrollen nicht sichtbar ist.

Man erhält vom Google Universal Gadget Builder bei Get the Code z.B. folgendes Javascript:

<script src=”//http://www.gmodules.com/ig/ifr?url=http://likesbox.com/igoogle/news/tagesschau.xml&amp;synd=open&amp;
w=320&amp;h=300&amp;title=Tagesschau+ARD+-+Aktuelle+Nachrichten+-+Inland+Ausland+Wirtschaft+Kultur+Sport&amp;
border=%23ffffff%7C3px%2C1px+solid+%23999999&amp;output=js”></script>

Dieses Javascript speichert man als TXT File im Sharepoint Portal ab und kopiert die LINK URL zu diesem Gadget Textfile. Nun platziert man ein Inhalts Editor Webpart auf der Sharepoint Seite und gibt die URL zum Gadget Textfile ein.

Zusätzlich begrnezt man noch die Höhe des Webparts (im Beispiel 320 Pixel) so, dass die Google Werbung nicht sichtbar wird. Damit erhält man jetzt folgende Anzeige auf der eigenen Webseite

 

 

 

 

 

 

 

 

Diese Lösung funktioniert, ist aber nicht ganz befriedigend. Langfristig wird die Microsoft und/oder die Open Source community  attraktive Gadgets für PCs und Tablets sowie kompatible Apps für Mobiltelefone und Tablets verfügbar machen müssen, wenn sie gegen die Konkurrenz von Google und Apple bestehen wollen. Wie Apple gezeigt hat, kann man für gute Gadgets und Apps durchaus Geld verlangen besonders wenn die Anwendungen ohne lästige Werbung und Datenschnüffelei angeboten werden.

Achtung: Beim Einbetten von Google Gadgets muss man natürlich auch die betreffenden Google Geschäftsbedingungen beachten, die vorschreiben, dass man die Google Gadgets nicht verändern darf . Man darf die Werbung nicht entfernen. Das ist bei einem kleineren Anzeigefeld mit Scrollen offensichtlich OK, da viele Google Gadgets die Scroll Funktion eingebaut haben.