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Neue Optionen beim Opera Browser 8.0

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Seit Jahren benutze ich den Opera Mini Browser auf dem Mobile Phone für traditionelle Websites speziell für Sharepoint. Der Opera Browser Proxy kann die Datenmenge, die zum Mobile Phone gesendet wird erheblich reduzieren. Das ist besonders interessant bei Sharepoint, da die Seiten große Mengen an Strukturdaten enthalten. Mit der bisherigen Version des Opera Mini wurde immer die gesamte Seite geladen und man konnte dann zu den interessanten Bereichen Zoomen. Mit der Version 8.00 kann man das Verhalten des Opera Browsers auf dem Mobile Phone z.B. iPhone  gezielt steuern. Bei den Einstellungen kann man Desktop oder Mobile als User Agent wählen. Hier sollte man die Option Desktop wählen, da viele Sites u.a. die Darstellung ändern, wenn sie erkennen dass mit einem Mobilen Gerät mit kleinem Bildschirm zugegriffen wird. Zusätzlich gibt es drei Stufen für die Datenverkehr-Einsparung: Opera Mini, Opera Turbo und AUS . Bei der Opera Mini Einstellung wird der Datenverkehr am stärksten reduziert. Typisch ist die Reduktion > 80 %. Leider werden dabei manche Seiten nicht richtig dargestellt. Große Seiten werden z.B. abgeschnitten. Man sollte deshalb die Option Turbo wählen. Das funktioniert mit meinem Sharepoint 2010 Server sehr gut. Falls es dann noch Probleme gibt, kann man die Datenreduzierung ganz ausschalten.

Ich trenne auf dem iPhone grundsätzlich zwischen privatem Browser (Safari) und Business Browser (Opera). Damit kann man Verlauf, Lesezeichen usw sauber trennen.

Sharepoint Mobil mit Mercury Browser für iOS und Android

Safari ScreenSharepoint hat eine gut gemeinte aber im Zeitalter der Smartphones eher lästige Funktion. Beim Einloggen mit einem Smartphone erkennt der Sharepoint Server, dass man nicht mit einem großen Bildschirm und einem Standard Browser (Client) arbeitet und stellt auf die mobile Darstellung um. Anstatt der vertrauten Webseite erscheinen die Inhalte in Form einer Liste. Dieses Umschalten kann man zwar auf dem Server abschalten, der Benutzer kann das aber leider nicht beeinflussen. In Sharepoint 2013 gibt es jetzt eine kleine Verbesserung in Form einer HTML 5 Option . Nach wie vor ist der Benutzer aber von den Einstellungen am Sharepoint Servers abhängig.  Speziell bei SP Hosted Services kann man gegen die unerwünschte Mini Formatierung nichts ausrichten. Da man mit den Touch Screens der Smartphones leicht und schnell zoomen kann, möchten die meisten SP Benutzer auch auf dem Smartphone ihren gewohnten Layout sehen.

Mit dem Opera Mobile Browser konnte man ein PC Interface emulieren und den SP Server damit überlisten. Leider gibt es dabei speziell bei der Dateneingabe Probleme, da der Opera Mini Browser nicht voll kompatibel war. Der Opera Mini Browser hat zudem den Vorteil, dass er die Datenmenge vom Server zum Smartphone reduziert. Das ist aber heute wo datenintensive Funktionen am WLAN ausgeführt werden nicht so wichtig. Bei speziellen Browsern besteht auch die Gefahr, dass den Entwicklern irgendwann das Geld ausgeht und der Browser nicht weiter entwickelt wird. Das gilt selbst für den Internet Explorer von Microsoft.

Der Chrome Browser von Google baut auf einem Open Source Kern auf (Chromium), der von vielen Entwicklern und Firmen unterstützt wird. Damit haben aber auch kleine Entwicklergruppen die Chance, clevere Browser zu entwickeln, die den gleichen Kern verwenden.

Ein sehr interessanter Browser für Sharepoint Benutzer ist der Mercury Browser, den man als APP  kostenlos sowohl vom Apple App Store als auch vom Google Play Store herunterladen kann. Der Mercury Browser emuliert verschiedene Browser (Einstellungen -> Benutzeragenten) : Safari (iPhne, iPAD, Mac OSX), Firefox 11 und 23, Internet Explorer von 6 bis 10, Chrome und Opera).

Der SP Server sieht z.B.  Firefox

Mercury-Browser-FF

Oder Internet Explorer 9 (bis IE 11)

Mercury-Browser-IE9(Dies ist z.B. interessant wenn alte Webanwendungen auf IE 9 optimiert wurden (wurde leider recht häufig gemacht!) und I/O mit den modernen Browsern nicht funktioniert. Ich benutze den Mercury Browser mit der Firefox Option. Das funktioniert meist besser als mit IE. Mit dem Mercury Browser kann man auch ältere Websites testen indem man die Agenten wechselt. Bei SP muss man eventuell Logout/ Login machen bevor der neue Browser Modus wirksam wirkt-

Man kann mit dem Mercury Browser recht intuitiv ohne große Einarbeitung arbeiten. Der Umgang mit Links und Tabs ist aber etwas gewöhnungsbedürftig. Das sollte man sich vorher anschauen. Interessant ist auch die DOWNLOAD Funktion von Mercury. Man kann sich Dokumente vom SP Server herunterladen und lokal benutzen auch wenn man keine Verbindung zum Internet hat.  Dadurch vermeidet man unterwegs hohe Netzgebühren speziell im Ausland und lange Ladezeiten bei langsamen Netzwerken.

Webseiten mit Opera Mini ansehen und lokal speichern

Transcoding SchemeDie meisten Benutzer verschwenden wenig Gedanken darüber welchen Browser sie verwenden. Wer nur selten Webseiten auf dem Mobile ansieht, braucht sich wenig Gedanken über den Browser zu machen. Wer aber zum Beispiel für seine Arbeit öfter auf Standard Webseiten zugreifen muss, die nicht gemäß neuesten Standards programmiert sind, ist mit dem Safari Browser nicht gut bedient. Hier empfiehlt sich der Opera Mini Browser. Den gibt es nicht nur als Version für iPhone und Android (PADs) sondern auch für ältere mobile Geräte. Ich habe den Opera Mini Browser z.B. schon vor Jahren auf meinem Nokia N70 genutzt. Der Opera  Transcoding Proxy transformiert die Datenströme auch von älteren Servern auf das Handy Format. Dabei werden die Daten typisch so transformiert, dass man nur etwa 10% der Bandbreite braucht. Mit dem Opera Mini Browser kann man z.B. auch auf Microsoft Sharepoint Seiten in der gewohnten Ansicht zugreifen und schnell auf die interessierende Zone der Webseite zoomen.

Einstiegseite1Man kann ausserdem häufig benutzte oder wichtige Seiten (z.B. Einstiegseiten) lokal speichern. Das ist besonders wichtig, wenn man die Seite z.B.im Ausland benötigt und dort eventuell gar kein Empfang möglich ist.

Ich empfehle BYOD Benutzern streng zwischen externen und geschäftlichen (und vertraulichen, privaten) Anwendungen und Daten zu trennen. Den Safari Browser auf meinem iPhone verwende ich für externe Websites und den Opera Mini Browser für Zugriff zu Servern mit sensitiven Daten. So bleiben Cookies, Bookmarks usw streng getrennt. Dadurch dass man von einem Browser auf den anderen wechselt, wird man sich auch bewußt, dass man mit den vertraulichen Daten sorgfältig umgehen muss. Vielen Benutzern ist nicht bewußt, dass sie durch die Verwendung von APPs auf dem Handy ihre Daten an viele externe Server schicken, ohne dass die Sicherheit und die Nutzungsrechte geklärt sind.

Ein wesentlicher Vorteil des Opera Mini Browsers ist natürlich, dass man sich nicht an einen Hersteller binden muss. Man kann damit ähnlich unabhängig bleiben wie mit dem Firefox Browser auf dem PC.

SharePoint Workspace Mobile – besser mit Opera Mini

SharePoint hat keine vernünftige Unterstützung von mobilen Geräten. Benutzer von iPhones werden der primitiven mobilen Sharepoint Schnittstelle nicht viel abgewinnen können. Vom PC her ist der Benutzer z.B. die folgende Ansicht einer Sharepoint Seite gewohnt:

Sharepoint Seite
(Opera Mini)

SharePoint Mobile View

Diese Seite wird aber auf den üblichen Browsern der Mobilgeräte nicht in dieser Sicht angezeigt. Sharepoint Wiki Seiten werden mit Safari einigermaßen dargestellt (siehe Sharepoint für iPhone und iPad). Bei Sharepoit WebParts hört das Vergnügen aber schnell auf.

 

Erkennt der SharePoint Server ein Gerät mit einem kleinen Bildschirm wird auf Mobile View umgeschaltet. Der Benutzer kann dann zwar einzelne Menuflächen erkennen, aber die Seiten sind völlig anders und meist inakzeptabel formatiert.  Bei komplexen Seiten muss man auf vielen Seiten scollen bis man zum gewünschten Menuepunkt kommt. Die SharePoint Controls werden oft gar nicht oder nicht richtig angezeigt.

 

 

Nun könnte man erwarten, dass die neuen Windows Phones NOKIA Lumia 710 eine perfekte Unterstützung für Sharepoint haben. Die Kompatibilität mit den Microsoft Server Systemen könnte ja einer der wenigen Gründe für Firmenkunden sein, ein solches Gerät zu kaufen. Dem ist leider nicht so. Es gibt zwar einige Apps mit denen man Office Dokumente bearbeiten kann (auch auf Sharepoint Servern) und auch eine App Microsoft SharePoint Workspace Mobile. Aber man bekommt wieder kein Look and Feel wie man es von Sharepoint auf dem Server gewohnt ist. Ausserdem muss man sich mit vielen Einschränkungen bei der Sicherheits- und Serverkonfiguration herumschlagen.

Ganz einfach wird es wenn man sich den Opera Mini Browser auf sein Mobiltelefon lädt. Für iPhone und Android Phones kann man die Opera Apps schnell und einfach herunterladen. Aber auch für die Windows Phones und Blackberries gibt es eine Opera App. Mit dem Opera Browser ist man also weitgehend unabhängig von Hardware und Betriessystem des Mobiltelefons. Dafür wurde ja mal der Browser erfunden.

Mit dem Opera Mini Browser funktionieren viele Sharepoint Standardseiten inklusive der Controls. Der Proxy Server von Opera setzt nämlich viele der inkompatiblen ASPX Funktionen in Standard HTML um. Mit den neuen Touchscreens kann man ja blitzchnell vergrößern, verkleinern und scrollen. Man arbeitet dabei immer mit einer Seitenansicht wie man es vom PC gewöhnt ist. Allenfalls für häufig benutzte Einstiegsseiten lohnt es sich eventuell einige spezielle Seiten anzulegen.

Durch einige wenige pragmatische Regeln für den Seitenlayout kann man Sharepoint Seiten so anlegen, dass der Benutzer sowohl auf dem PC als auch auf iPads und iPhone einen vernünftigen Seitendesign sieht. Wichtig ist für Unternehmen,  dass die bereits erstellten Sharepoint Seiten (auch auf Sharepoint 200) mit dem Opera Mini Browser  gelesen werden können.

 

 

Sharepoint mit dem iPhone – nur mit dem Opera Mini Browser!

Greift man als stolzer Besitzer eines neuen iPhones mit dem Safari Browser auf eine Sharepoint Seite zu, so erlebt man einige unangenehme Überraschungen. Die Webseiten werden ganz anders dargestellt als man es auf dem PC gewohnt ist. Die Sharepoint Seite Privat Portal Home ist z.B. eine recht komplexe Seite mit Text, einer Tabelle (Liste) und externen Widgets. Schaut man sich diese Seite aber auf dem iPhone mit dem Safari Browser an, so sieht man nur folgendes:

Sharepoint Webseite Ansicht mit iPhone Standard Browser (Safari)

Anstatt im üblichen Seitenformat werden die Daten vereinfacht für kleine Bildschirme dargestellt. Viele Elemente gehen dabei komplett verloren.

Die Microsoft Software Entwickler haben sich für Smartphones einen Mobile Mode einfallen lassen, das ist eine spezielle Formatierung für Geräte mit kleinem Display. Wenn der Sharepoint Server feststellt, dass von einem Gerät mit dem Safari Browser und  kleinem Bildschirm (iPhone 320×480 Pixel) zugegriffen wird, dann wird der Mobile Mode eingeschaltet. Dabei werden die Sharepoint Seiten vereinfacht und in  in Spalten angezeigt. Listen und andere  Sharepoint Elemente werden nur mit Überschriften angezeigt und müssen zusätzlich geöffnet werden, was aber auch nicht immer funktioniert. Sharepoint Werkzeuge und die Navigation funktionieren überhaupt nicht. Typisch ist z.B. die Fehlermeldung Die folgende URL wird mobil nicht unterstützt …/_layouts/Listform.aspx . Das zeigt das Microsoft Sharepoint Problem exemplarisch. Microsoft hält sich nicht an die Web Standards des W3C  sondern benutzt eine eigene Methode für die Darstellung von Webseiten (.net, Silverlight, aspx usw) auf Windows PCs. Diese speziellen Microsoft Funktionen werden bevorzugt eingesetzt wenn man mit dem Internet Explorer arbeitet. Überraschenderweise (nicht für den Experten!) treten dann bei Sharepoint verstärkt Fehler auf. Deshalb empfehle ich für “normale” Sharepoint Benutzer den Firefox Browse.

Die speziellen Microsoft Client Funktionen gibt es auf mobilen Geräten nicht – und schon gar nicht auf dem iPhone von Apple. Besonders schlimm sehen Seiten aus, die mit Sharepoint Web Parts gebaut wurden.  IT Leiter, die Sharepoint im Unternehmen installiert haben und deren Chefs sich ein iPhone zugelegt haben müssen sich bei der Sachlage wohl warm anziehen. Kunden, die auf den Sharepoint Server einer Firma zugreifen, werden sich wohl mit Grausen abwenden.

Ein bischen besser sieht es aus, wenn man für Webseiten das Sharepoint WIKI verwendet. Dabei werden Standard HTML Seiten generiert, die auch mit dem Safari Browser vernünftig dargestellt werden. Komplexere Sharepoint Elemente aber auch Widgets werden aber auch hier unterdrückt.

Ganz anders sieht es aus wenn man den Opera Mini Browser verwendet, den man sich kotenfrei vom APP Store herunterladen kann. Mit dem Opera Browser werden die Sharepoint Seiten wie auf dem PC gewohnt dargestellt – allerdings zunächst stark verkleinert. Allerdings kann man mit dem iPhone sehr schnell auf interessante Stellen der Seite Zoomen. Da kommt Freude auf!

Sharepoint Webseite Ansicht mit Opera Mini

Opera arbeitet mit einem Proxy Server zwischen dem Sharepoint Server und dem iPhone. Dabei wird ein PC Browser mit einem großen Bildschirm emuliert. Der virtuelle Bildschirm wird dann auf den iPhone Bildschirm skaliert. Zwar gibt es auch mit dieser Anordnung Probleme speziell beim Thema Zugriff auf gesicherte Seiten. Die meisten Sharepoint Seiten werden aber korrekt dargestellt. Das Arbeiten mit den Seiten und den hervorragenden Scroll und Zoom Funktionen des iPhones  macht mit dem Opera Mini Browser richtig Spaß.

Daten eingeben kann man damit allerdings nicht, da die entsprechenden Client Funktionen nicht auf dem Opera Proxy Server installiert sind.

Webseiten auf dem Handy anzeigen mit Opera Mini oder Opera Mobile Browser

Die Opera Browser haben den Vorteil, dass sie auf fast allen mobilen Plattformen lauffähig sind speziell Nokia Symbian (auch ältere Modelle), Windows Mobile Android, Brew (HTC), Blackberry u.a. Man muss also nicht unbedingt ein neues Gerät kaufen wenn man Web Dienste mit dem Handy nutzen will.

Hat man ein modernes Handy mit Touchscreen und WLAN Anschluss kann man mit dem Opera Mobile Browser ähnlich komfortabel arbeiten wie mit dem iPhone (siehe Demo). Dafür braucht man aber eine große Bandbreite für die Übertragung der Daten vom Internet zum Mobiltelefon. Hat man eine Flatrate (meist nur im eigenen Land) dann kann man größere Datenmengen zwar über das Mobilfunknetz laden, die Antwortzeiten werden aber ziemlich schlecht sein.

Ohne WLAN Anschluss ist man in der Regel mit dem Opera Mini Browser (oder mit dem Opera Mobile mit Opera Mini Option) besser unterwegs, speziell wenn man ein älteres Mobiltelefon mit relativ kleinem Bildschirm hat. Da macht es keinen Sinn große Webseiten komplett auf das Handy zu laden, die man dort sowieso nicht sehen kann.Meist will man mit dem Handy auch nur einen bestimmten Ausschnitt einer Webseite sehen und sicher keine Werbung.

Beim Opera Mini wird eine große Webseite zunächst auf den Transcoding Proxy Server von Opera (der steht zur Zeit in Island) geladen und nur eine kleine  schematische Ansicht der Seite an das Mobiltelefon weitergeschickt. Damit kann der Benutzer nun auf die ihn interessierenden Stellen zoomen. Mit dieser Technik werden nur etwa 10% der Daten über Mobilfunk geschickt. Das bringt zunächst kürzere Antwortzeiten verringert aber auch die Kosten, wenn man z.B. beim Urlaub im Ausland keine Flatrate hat.  Es empfiehlt sich auch Bilder nur mit geriner Auflösung (wenn überhaupt) zum Mobiltelefon zu übertragen. Dafür gibt es bei Opera Mini eine Option bei den Einstellungen.

Die generellen mobilen Einstellungen beim Opera Mini sollte man wie folgt wählen:
Mobile Ansicht AUS
Vollbild EIN

Nur bei dieser Einstellung wird die Webseite in der Übersicht dargestellt. Wählt man die Option Mobile Ansicht EIN, so werden alle Felder der Webseite linear nacheinander dargestellt. Man findet da nur schwer irgend etwas. Besonders übel sehen dann Sharepoint 2010 Seiten aus, da dann auch die Werkzeuge (Rubber Band) in endlosen Spalten angezeigt werden.  Selbst ausprobieren kann man das z.B. mit Sharepoint Test.   

Dieser clevere Opera Mini Betrieb funktioniert bei manchen Websites aber nicht,  die bei der Analyse einer HTTP Anfrage erkennen, dass die Anfrage von einem mobilen Gerät mit kleinem Bildschirm kommt. Dann wird automatisch auf eine bei kleinen Bildschirmen meist schlechte mobile Darstellung umgeschaltet. 

Sharepoint 2010 – Tipps für mobile Benutzer

Sharepoint 2010 bietet einige interessante Möglichkeiten für die Darstellung auf mobilen Geräten (Handy, Smartphone, Organizer, Pad) bei denen sowohl die Bildschirmgröße als auch die Datenrate zum Gerät begrenzt sind.

Alle Sharepoint Seiten kann man sich im vereinfachten Mobile View ansehen. Man hängt dafür einfach /?mobile=1 an die URL an und gibt diese Adresse im Handy ein also  z.B.

http://portaleco.mysp.ch/hhmobil/default.aspx/?mobile=1

Wichtig ist dabei, dass man die komplette Adresse inklusive default.aspx oder (seitenname.aspx)  eingibt, da auf vielen Handys anders als beim PC die ASPX Seite nicht automatisch als Default aufgelöst wird.

Will man auf dem PC prüfen wie die mobile Seite auf dem Handy aussehen wird ergänzt man die Seitenadresse mit  ?mobile=1 wie im Beipiel:

http://portaleco.mysp.ch/hhmobil/default.aspx/?mobile=1

Dann wird die Mobile Seite angezeigt, wie sie auf dem Handy erscheinen wird. Die Seite wird dabei sehr stark komprimiert dargestellt und die Datenmenge sehr stark reduziert . Ein einfache Seite mit einer Liste hat in der Darstellung auf dem PC z.B. 25 kByte und auf dem Handy in der mobilen Darstellung nur 1.5 kByte. Das macht sich in der Wartezeit sehr stark bemerkbar. Mit der mobilen Darstellung kann man die Anzeige und die Bearbeitung von  Listen, Kalendern, Terminen usw ,  wesentlich beschleunigen, besonders wenn ein Standard Browser auf dem Handy verwendet wird. Die Nutzung der Mobile Feature bei Sharepoint empfiehlt sich auch bei häufig benutzen Seiten wenn man einen Transcoding Browser wie z.B. Opera Mini verwendet. Die Benutzer werden es danken.

Facebook auf dem Nokia Handy

Man muss nicht gleich ein iPhone kaufen, wenn man Facebook auf einem Nokia Handy nutzen will. Zunächst lädt und installiert man den  Opera Mini Browser (umsonst) auf das Handy. Hierfür sollte man sich die Daten zunächst auf den PC laden und von dort installieren. Die Installation über das Drahtlosnetzwerk wird nicht empfohlen. Nach erfolgreicher Installation startet man den Opera Mini Browser und gibt die Adresse http://iphone.facebook.com ein. Man landet dann auf der Login Seite von Facebook. Die Bedienung mit dem Nokia Handy ist nicht so elegant wie auf dem iPhone (das merkt Nokia gerade im Verkauf) aber dafür kostet das ganze nichts (Schwaben Argument!) .

Da der Opera Mini Browser ziemlich lange zum laden braucht, sollte man ihn möglichst nicht schließen (mit roter Taste). Man kann die üblichen Funktionen z.B. über Handy Menue usw aufrufen. Es empfielhlt sich den Opera Mini Browser auf die Multimedia Taste zu legen. Dann kann man sehr schnell wieder zum Browser wechseln.

Siehe auch
Opera Mini auf dem iPhone
Browser und andere Software auf dem Nokia Handy installeren
Opera Mini Simulator

Die von Vodafone und Telekom auf dem Handy vorinstallierten Browser kann man dafür nicht benutzen.

Sharepoint Browser Kompatibilität

Ein wesentlicher Nachteil von Sharepoint 2007 in einer offenen Umgebung, ist die mangelnde Unterstützung von anderen Browsern als Internet Explorer. In Anwendungen mit externen Nutzern kann man nicht, davon ausgehen, dass alle Benutzer den Internet Explorer als Browser benutzen. Mit Sharepoint 2010 wurden wesentliche Verbesserungen avisiert. In Wirklichkeit hat sich jedoch weiterhin wenig getan. Dan Holme beschreibt in seinem Artikel Share Point Browser and App Compatibility die komplizierte Microsoft Konstruktion von Level 1 und Level 2 Browsern. Zusammengefasst sind Kompatibilitätsprobleme mit Browsern und Betriebssystemen (es gibt ja jetzt auch Windows 7) eher schlimmer geworden. Das verhindert auch eine vernünftige Nutzung von Sharepoint auf mobilen Geräten.  Vor dem Einsatz von Sharepoint sollte man sich bewusst werden, dass interaktive Anwendungen  eigentlich nur mit Internet Explorer  vernünftig laufen.  Das beschränkt auch Sharepoint 2010 auf interne Anwendungen, bei denen man die Client Software kontrollieren kann. Schade dass sowohl Microsoft als auch Apple glauben, ihre proprietäre Software am Markt durchsetzen zu können. Die Nutzer sind dabei die Leidtragenden.

BSI: Sicherheitscheck für Browser – Praktikabel machen

Über die Jahre haben sich die Empfehlungen des BSI zur Nutzung von Browsern im Internet wesentlich verbessert. Man fragt sich allenfalls warum eine Behörde so lange braucht bis ein einigermaßen vernünftiges Ergebnis erreicht wird. Die Empfehlungen des BSI sind brauchbar und auch so dargestellt, dass sie ein durchschittlicher Internet Benutzer verstehen und nachvollziehen kann. Empfohlen wird die Grundeinstellungen gemäß der Empfehlungen des BSI vorzunehmen und danach Erweiterungen überlegt und gezielt zu machen.

Probleme gibt es eigentlich nur mit zwei Empfehlungen für Java Scripts und Speicherung von Cookies. Erlaubt man wie vom BSI empfohlen keine Java Scripts und keine Speicherung von Cookies, dann kann man fast an keiner interaktiven Internet Anwendung (Bestellen, Web 2.0 Anwendungen, Facebook …) teilnehmen. Häufig werden die Web Seiten auch so gestaltet (z.B. http://www.forbes.com), dass sie überhaupt nicht funktionieren wenn man Cookies oder Java Script sperrt. Das BSI empfiehlt Java Scripts und Cookies nur selektiv zu erlauben. Damit sind die meisten Benutzer aber meist überfordert. Als Kompromiss empfehle ich, Cookies generell zuzulassen aber das Speichern von Drittanbietern Cookies (die werden massenhaft z.B. von  Google Anzeigen produziert die beim Suchen auftauchen) – zu sperren. Man sollte sich aber regelmäßig im Rahmen der PC Kehrwoche die Cookies ansehen und kontrollieren. Man wird überrascht sein wieviele Cookies sich in kuzer Zeit ansammeln selbst wenn man Cookies von Drittanbietern nicht erlaubt.

Um das Sicherheitsrisiko beim “wilden Surfen oder Suchen” im Web zu minimieren, verwende ich einen zweiten Browser, bei dem ich JavaScript gesperrt und die Cookies beim Verlassen des Browsers gelöscht werden. Zum Arbeiten werwende ich z.B. Firefox und für das Suchen und informieren z.B. Internet Explorer, der mit höherer Sicherheitsstufe arbeitet. Das ist für Normalsterbliche eventuell ein bischen mühsam. Für professionelle Nutzer und für Mitarbeiter von Firmen, die häufig im “wilden” Netz unterwegs sein müssen, ist das aber eine praktibale Sicherheitsmassnahme.