Archiv der Kategorie: Privat Portal

RSS Feeds aus Sharepoint generieren und anzeigen

FreeRSS App2-DetRSS Feeds sind ein mächtiges Werkzeug um Informationen zu erzeugen und gezielt zu verteilen. Speziell bei Smartphones ist die Verteilung von Informationen über Email umständlich und lästig. Die Benutzer erwarten Benachrichtigungen wie sie z.B. von Facebook oder Twitter (alle RSS basierend) erzeugt und verteilt werden. Das sammeln und Anzeigen von RSS Feeds auf einem Smartphone ist mit einem RSS Reader ganz einfach. Man muss eigentlich nur den Link zum RSS Feed in die Reader Liste eintragen (siehe vorheriger Artikel zu RSS Feeds).

Bei Sharepoint kommt man nicht ganz einfach an den richtigen Link für einen genormten RSS Feed. Hier ein SP Beispiel bei dem Nachrichten von einem Schwarzen Brett mit RSS Feed verteilt werden.

Den Link zum RSS Feed einer Sharepoint Liste erhält man wie folgt: -> Liste Hdr Schwarzes Brett -> Klick auf das RSS Feed Symbol.

RSS-SymbolEs wird dann folgende URL angezeigt:
http://portaleco.mysp.ch/portalecoextern/gitarre/_layouts/listfeed.aspx?List={ECF7860D-C08E-48D8-95B1-B5D9DDCA72DA}
&Source=http%3A%2F%2Fportaleco.mysp.ch%2Fportalecoextern%2Fgitarre%2FLists%2FSchwarzes%2520Brett%2FInhalt.aspx

Nur der blau markierte Teil des Links vor dem & Zeichen führt zur RSS Feed XML Datei! Der Rest muß entfernt werden. Er dient nur zur Formatierung bei Sharepoint. Es ist mehr als ärgerlich, dass man bei Sharepoint diesen korrekten Link zur XML Datei von Hand generieren muss. Hat man aber diesen Link dann kann man mit den RSS Feeds von Sharepoint hervorragend arbeiten.

Interessant ist auch die RSS Feed auf einer Sharepoint Seite ohne einen zusätzlichen Server anzuzeigen. Das ist speziell bei gesicherten Daten wichtig. Dafür braucht man zusätzlich zu der XML noch ein XSL Sheet und ein CSS für die Formatierung, die in einer Sharepoint Dokument Bibliothek gespeichert werden. Hier gibt es ein einfaches Beispiel mit Anleitung.  XSL und CSS Daten kann man einfach kopieren und im eigenen Sharepoint einsetzen. (Bitte nicht auf meine Sheet Daten linken – der Server ist in der Leistung begrenzt!)

Raffiniertere XSL und CSS für die Darstellung von RSS Feeds findet man im Web. Man muss für die Anwendung dieser Techniken nicht unbedingt ein Spezialist sein.

Sharepoint Listen auf dem Smartphone als RSS anzeigen

Auf dem Smartphone kann man sich komplette Sharepoint Listen mit dem Browser (ich bevorzuge für das Arbeiten mit Sharepoint den Opera Browser) ansehen und mit Zoom arbeiten. Sharepoint bietet aber auch eine Möglichkeit aus einer Liste einen RSS Feed zu generieren.

RSS_Liste_1

 

 

 

 

Durch Klicken auf das RSS Symbol erhält man den RSS Feed der Liste, den man sich direkt im Browser oder mit einer App für die Anzeige von RSS Feeds ansehen kann. RSS_List_2

Viren und Trojaner selbst installiert – auf zur PC und Smartphone Kehrwoche!

AnonymObwohl immer wieder davor gewarnt wird, auf dem eigenen PC Software von unbekannten Quellen zu installieren  (Google: Vor Malware schützen), fällt man doch ab und zu auf die Tricks der Betrüger im Web rein. Häufig wird man beim Herunterladen von PDFs, Videos oder Musik aufgefordert, doch das eine oder andere Hilfsprogramm oder einen Update für übliche Reader and Player herunterzuladen. Selbst wenn man vorher in Wikipedia oder im Web mit Google die Seriosität des Download Anbieters prüft, kann man reinfallen. Die Erwähnung einer Firma in Wikipedia sagt ja nichts aus über die Seriosität – oft werden auch die Namen von seriösen Firmen für die unseriösen Downloads verwendet. Negative Bemerkungen über eine Schwindelfirma findet man meist nicht auf den ersten Seiten von Google. Ein beliebter Trick ist auch zu behaupten, dass der eigene PC infiziert ist und man ein Programm zur Entfernung der Schadsoftware herunterladen sollte. In den Foren findet man auch “schlaue” Ratschläge obskure  Viren Scanner zu installieren, die dann selbst Malware enthalten. Nur wenige werden diesen Schwindlern auch noch ihre Kreditkartennummer verraten indem sie auf das DONATE  Feld klicken!

Ganz übel ist es aber, wenn man eine Malware deinstalliert und dabei eine neue Malware mit anderem Namen installiert wird. Neben echter Malware kommt immer mehr Datenerfassungs- und Werbesoftware im Browser zum Einsatz. Mit der Installation von eigenen Toolbars, Umleitung auf eigene Websites oder speziellen  Suchseiten versucht man Werbeeinnahmen zu generieren. An diesem Unfug beteiligen sich auch durchaus seriöse Firmen.

Es wird empfohlem mindestens einmal im Monat eine PC Kehrwoche durchzuführen, bei der man prüft, ob man Programme auf dem PC und Add Ons im Browser installiert hat, die man nicht mehr braucht. Da sollte man zuerst einmal aufräumen.

Danach sollte man prüfen ob die Schutzmechanismen (Firewall und Virenscanner) ordnungsmäßig installiert und aktiviert sind. Für die meisten Windows Anwender reichen die freien Standardprogramme von Microsoft (Windows Defender, Microsoft Security Essentials) aus, die auch relativ einfach zu bedienen sind. Natürlich kann man sich auch für gutes Geld ein professionelles Virenschutzprogramm kaufen, das seriös getestet wurde z.B. Antivirus Test Resultate: AV Test Award  . Da die verschiedenen Virenscanner nicht alle Probleme erkennen, empfiehlt es sich eine “zweite Meinung” z.B. mit  Kaspersky Security Test (FREE) einzuholen. Man wird aber damit leben müssen, dass auch teure Virenscanner nicht alle Probleme finden können. Dann muss man versuchen, in den verschieden Foren vernünftig Hilfe zu finden. Vorsicht ist aber auch hier angebracht, wenn die Tipps von Nichtexperten kommen. Auf alle Fälle sollte man vor aufwändigen Reperaturen und nach der Kehrwoche einen BackUp des PC Systems machen.

Ist man stolzer Besitzer eines Smartphones (iPhone, Android, MS,  .. ) empfiehlt es sich auch beim Smartphone eine Kehrwoche durchzuführen und alle Apps, die man nicht wirklich braucht zu entfernen. Grundsätzlich sollte man auch bei der Installation von Apps zurückhaltend sein. Auch hier gilt die alte Regel: ein Programm, das nicht installiert ist, macht auch keine Probleme. Hat man zu viele Apps installiert, können die notwendigen Updates schon lästig werden. Bei Smartphones ist die Angriffsdichte noch nicht so hoch wie bei PCs. Bei den Smartphones ist eine der größten Gefahren, dass persönliche Daten z.B. das Adressbuch ausgespäht wird. Ich halte deshalb auf meinem Smartphone nur die wirklich wichtigen Telefonnummern und eMail Adressen. Der Großteil der Adressen (>300) und meiner privaten Daten liegen auf meinem geschützten Privat Portal Server. Telefongespräche und eMails können von dort mit einem Klick gestartet werden. Ich möchte auch nicht meine gesamten Kontakte dem Apple BackUp Server anvertrauen. So kann ich auch relativ leicht auf ein Smartphone einer anderen Marke umsteigen und bin nicht hilflos wenn man Smartphone mal verloren oder kaputt geht.

 

So stiehlt und benutzt Facebook die Kontaktdaten vom iPhone

Vor einigen Tagen erhielt ich plötzlich eine SMS Nachricht, die ganz offensichtlich eine automatisch versandte Werbung war, die aber von einem meiner “Facebook Freunde” verschickt worden sein soll. Anhand der Telefonnummer des Absenders konnte man schnell erkennen, dass die Meldung nicht von meinem “Facebook Freund” kam. Wie kann das funktionieren?

Für SMS Nachrichten benötigt man keine eMail Adresse, die Telefonnummer genügt. Deshalb möchten sowohl Facebook als auch Google und Microsoft unbedingt Ihre mobile Telefonnummer offiziell erhalten. Facbook hat nun damit begonnen Werbung in Nachrichten zu verschicken. Das ist bei Facebook erlaubt, wenn der Empfänger “Follower” des Absenders ist. Hat man einmal den Follow Button bei Firma XY  angeklickt, kann Firma XY gegen Zahlungen an Facebook beliebige Werbung als Nachrichten schicken. Natürlich hofft Facebook damit viel Geld zu verdienen. Facebook bietet zusätzlich Werbern (und Spammern) eine spezielle Werbeform “Sponsored Stories” an, bei der Werbenachrichten im Namen von Freunden verschickt werden. Die Namen und Telefonnummern der Freunde kann Facebook (wie jeder andere App) aus den Kontakten z.B. auf dem iPhone auslesen. So kommt Facebook über die iPhone Kontakte und den Umweg der Freunde z.B. auch an meine mobile Telefonnummer, die nur wenige Leute wissen und die ich nie an Facebook gemeldet habe.

Jeder “Facebook” Freund, der Ihre Telefonnummer gespeichert  und die Facebook App auf seinem Handy hat, macht damit ihre Telefonnummer publik. Alle Ihre Maßnahmen zum Schutz Ihrer persönlichen Daten werden damit ausgehebelt. iPhone Benutzer bauen damit ungewollt ein riesiges “asoziales” Netzwerk auf, ohne dass sich die Benutzer dessen bewußt sind.

Ratschläge:

  • Laden Sie die Facebook App nicht auf ihr iPhone (oder löschen Sie die App). Verwenden Sie das Web Interface mit Browser. Für die meisten Benutzer reicht das völlig aus.
  • Sperren Sie über Einstellungen am iPhone die Nutzung ihrer Kontakte über den Safari Browser.
  • Tragen Sie möglichst wenig Kontakte in ihre Kontaktliste ein. Auf keinen Fall dürfen Sie sensible private oder geschäftliche Adressen in ihren Kontakten auf ihr iPhone laden.
  • Legen Sie private “One Klick” geschützte Telefonlisten auf ihrem Privaten Portal z.B. in der Cloud an z.B. für Freunde, Geschäftspartner, Vereine usw an (Anleitung, Beispiel – offen für iPhone Demo portaleco.mysp.ch/centered/SitePages/iPhone.aspx)
  • Bitten Sie in kritischen Situationen ihre Telefonnummer nicht auf einem fremden iPhone zu speichern. Das ist sicher extrem schwierig, da jeder von Ihnen Angerufene ihre Nummer speichern kann.
  • Ignorieren Sie konsequent jegliche Facebook Werbung über Nachrichten. Man muss ja nicht jede bewußte Verletzung des Datenschutzes unterstützen.

PS Gegen diese nicht autorisierte Nutzung persönlicher Daten und Beziehungen im “asozialen” Netzwerk von Facebook ist die Vorratsdatenspeicherung ein digitaler Kindergeburtstag. Offensichtlich haben das noch nicht viele Facebook Kunden bemerkt.

iPhone – ein Klick Anruf von Sharepoint Liste

Sharepoint hat eine sehr gute Benutzerfunktionen für Listen. Man kann Listen flexibel aufbauen, Excel Files importieren und benutzerfreundliche Ansichten generieren. Für Smartphones kann man spezielle Ansichten definieren, die genau auf den Bildschirm passen. Benutzt man den Opera Mini Browser, sehen die Benutzer auch den gewohnten Layout. Eine ideale Listen Anwendung ist z.B. eine Telefonliste für Gruppen, Familien, Schulen usw. Man kann die Telefonlisten in Sharepoint verwalten und Administratoren können den Zugriff zu den persönlichen Daten sehr gut kontrollieren. Man läuft damit nicht Gefahr, dass ein Benutzer plötzlich alle persönlichen Daten in Facebook oder Google+ durch einen falschen Knopfdruck einstellt. Hat man so eine schöne Liste, so möchte man natürlich die Rufnummern nicht von Hand eingeben sondern durch einen Klick das Telefongespräch starten. Obwohl selbst bei Sharepoint 2010 nicht an diese Funktion gedacht wurde, kann man diese Telefonfunktionen auch auf einem Standard (Hosted) Sharepoint nutzen.

Im Prinzip ist der Start eines Telefonanrufes sehr einfach und erfolgt über eine spezielle Link Adresse. Ein Link auf  www.vodafone.de wird wie folgt codiert

<a href=”http://www.vodafone.de/”www.vodafone.de </a>

Ganz ähnlich kann man mit dem tel: Tag ein Telefonanruf einleiten.
<a href=”tel:+491721212″> Vodafone Help</a>

Man muss eigentlich nur in einem Link andere Daten als die übliche http Adresse eingeben. Um in Shrepoint eine Spalte mit wählbaren Telefonnummern anzulegen muss man als Spaltentyp Hyperlink eingeben.

Nun kann man die Einträge mit Klick Telefon machen indem man anstatt der üblichen URL die Telefonnummer im Format tel:+49xxxxxxx eingibt.

Hier eine Seite zum Ausprobieren auf dem iPhone


http://portaleco.mysp.ch/centered/SitePages/iPhone.aspx

Große Listen wird man wohl als Excel File in Sharepoint importieren und anschließend in Sharepoint verwalten. Wer das einmal mit 100 Benutzern, deren Rufnummern sich dauernd ändern gemacht hat, wird eine solche Cloud Telefonliste nicht mehr missen wollen.

PS Man kann die Telefonliste auch mit dem Safari Browser ansehen. Mit dem Standard Mobile Mode von Sharepoint ist das aber sehr gewöhnungsbedürftig und für iPhone Benutzer nicht akzeptabel.

Sharepoint für iPhone und iPad – Layout

Besucht man Websites mit dem iPhone, so wird man feststellen, dass einige Sites ganz gut auf dem iPhone aussehen – meist ähnlich wie beim PC. Mit den exzellenten Scroll und Zoom Funktionen des iPhones kann man dann selbst auf großen Webseiten ganz vernünftig arbeiten. Viele Webseiten sehen aber äusserst gestört aus. Häufig hat man auch Schwierigkeiten, Daten auf Webseiten einzugeben.

Mit Sharepoint kann man auf dem iPhone einige Probleme erwarten, da Apple und Microsoft ihre Inkompatibilitätskriege gern auf dem Rücken der Benutzer austragen. Die folgende  Sharepoint Standard Seite (Mobil Einstieg für iPhone Benutzer)

http://portaleco.mysp.ch/public/
(ausprobieren auf dem iPhone!)

wird auf dem iPhone mit dem Safari Browser wie folgt dargestellt:

Die Webseite wird in eine einzige Spalte abgebildet. Diese Spalte kann natürlich bei großen Webseiten sehr lang werden. Man muss also sehr viel hin und her scrollen, wenn man etwas finden will. Manche Seiten werden so dargestellt, dass man in diesem Modus nichts lesen kann.

Der Sharepoint Server (ohne Änderung bei der Installation) leitet mobile Geräte mit kleinem Bildschirm automatisch auf die mobile Darstellung um. Das ist gut gemeint, ist auf dem iPhone aber eigentlich nicht mehr nötig. Diese Feature kann man auf dem Sharepoint Server abstellen (Disabling mobile view in Sharepoint). Läuft der Sharepoint Service bei einem Hoster, so kann man diese Änderung am Server nicht vornehmen.

Möchte man die Sharepoint-Seiten trotzdem in der Seitenanzeige sehen, so kann man den Opera Mini Mobile Browser als kostenlose App auf das iPhone laden. So sollten die Einstellungen aussehen:

Damit kann man Standard Sharepoint Seiten und auch viele andere Websites, die auf dem iPhone Probleme machen, vernünfig ansehen. Es wird empfohlen verschiedene Websites sowohl auf dem Safari Browser als auch auf dem Opera Mini Browser anzusehen. Gehen Sie hierfür auf die oben angegebene Start Webseite und dann auf den Button (SharePoint) References. Dabei wird man feststellen, dass viele Sharepoint Sites auch mit dem Safari Browser gut dargestellt werden (da ist Mobile disabled).

Man wird dabei auch auf ein Problem des Opera Mini Browsers stoßen, das verstärkt auftritt wenn die Opera Proxy Server überlastet sind (meist am Nachmittag oder Abend wenn die amerikanischen Benutzer aktiv sind). Man muss die Links (Button oder Text) sehr stark Zoomen damit die Klicks erkannt werden. Viele Eingabe-Elemente von Sharepoint (Controls) funktionieren weder mit dem Safari noch mit dem Opera Mini Browser. Will man Daten eingeben, empfiehlt es sich auf den Mobile Mode (einspaltig) umzuschalten. Hierfür gibt es auf der Start Seite einen Link zum Umschalten.Damit erhält man eine recht vernüftige, aber leider nicht ideale Umgebung, um mit Sharepoint auf dem iPhone zu arbeiten.

Wichtig ist, dass die Seiten so formatiert sind, dass man Texte sowohl auf dem iPhone als auch auf dem iPad lesen kann. Man sollte eine ähnliche Formatierung wie Zeitungen verwenden.Die Buchstaben sind bei Zeitungen etwa 3 mm großen Buchstaben (8 pt Schriftgröße) und die Spalten sind  etwa 40 Buchstaben (etwa 40 mm)  breit. Arbeitet man mit einem ähnlichen Layout dann kann man auf dem iPhone eine Spalte recht gut lesen und auf dem iPad kann man dann zwei Spalten darstellen.

Für Websites empfiehlt es sich immer die WIKI Funktion zu verwenden. Bei mobilen Geräten kann man schlecht mit der üblichen Navigation arbeiten (da müsste man immer hinscrollen). Es ist günstiger wenn die Links im Kontext stehen. Verwendet man den Sharepoint Standard WIKI Layout mit drei Spalten, erhält man automatisch eine recht optimale Gestaltung der Webseiten. In Wikis kann man Webparts, Listen usw sehr gut einbetten. Viele Autoren können inzwischen auch ganz gut mit WIKIs umgehen.  Das ist für private Portale oder Portale in kleineren Firmen besonders wichtig.

PS: Es wird nicht empfohlen, die Standard Style Sheets von Sharepoint zu ändern. Das bringt meist versteckte Probleme und erschwert die Migration wenn die nächste Version von Sharepoint auf den Markt kommt (hoffentlich mit besserer Unterstüzung für alle mobilen Geräte!).

Neuer Trend – Asoziale Netzwerke

Als Verfechter von Privat Portalen für Familie, Verein, Schule und kleine Freundeskreise kommen die neuen Trends aus USA nicht überraschend. Immer mehr Leute (die “Leader”) haben es satt von immer mehr Leuten immer mehr Nachrichten zu erhalten, die sie eigentlich nicht interessieren. Eine immer öfter gehörte Klage ist “Don’t clutter my timeline”.

Die neueste Anwendung PAIR (Anwendungsbericht in der NY Times) beschränkt sich auf zwei Leute, die sich wirklich etwas zu sagen haben. Da es nur zwei Partner gibt, braucht man sich um die Sicherheitseinstellungen keine Sorgen machen. Bei größeren Gruppen gibt es immer einige Naive, die durch Fehler in den Sicherheitseinstellungen, Bedienfehler usw die Datensicherung der Gruppe aushebeln.

Sharepoint mit dem iPhone – nur mit dem Opera Mini Browser!

Greift man als stolzer Besitzer eines neuen iPhones mit dem Safari Browser auf eine Sharepoint Seite zu, so erlebt man einige unangenehme Überraschungen. Die Webseiten werden ganz anders dargestellt als man es auf dem PC gewohnt ist. Die Sharepoint Seite Privat Portal Home ist z.B. eine recht komplexe Seite mit Text, einer Tabelle (Liste) und externen Widgets. Schaut man sich diese Seite aber auf dem iPhone mit dem Safari Browser an, so sieht man nur folgendes:

Sharepoint Webseite Ansicht mit iPhone Standard Browser (Safari)

Anstatt im üblichen Seitenformat werden die Daten vereinfacht für kleine Bildschirme dargestellt. Viele Elemente gehen dabei komplett verloren.

Die Microsoft Software Entwickler haben sich für Smartphones einen Mobile Mode einfallen lassen, das ist eine spezielle Formatierung für Geräte mit kleinem Display. Wenn der Sharepoint Server feststellt, dass von einem Gerät mit dem Safari Browser und  kleinem Bildschirm (iPhone 320×480 Pixel) zugegriffen wird, dann wird der Mobile Mode eingeschaltet. Dabei werden die Sharepoint Seiten vereinfacht und in  in Spalten angezeigt. Listen und andere  Sharepoint Elemente werden nur mit Überschriften angezeigt und müssen zusätzlich geöffnet werden, was aber auch nicht immer funktioniert. Sharepoint Werkzeuge und die Navigation funktionieren überhaupt nicht. Typisch ist z.B. die Fehlermeldung Die folgende URL wird mobil nicht unterstützt …/_layouts/Listform.aspx . Das zeigt das Microsoft Sharepoint Problem exemplarisch. Microsoft hält sich nicht an die Web Standards des W3C  sondern benutzt eine eigene Methode für die Darstellung von Webseiten (.net, Silverlight, aspx usw) auf Windows PCs. Diese speziellen Microsoft Funktionen werden bevorzugt eingesetzt wenn man mit dem Internet Explorer arbeitet. Überraschenderweise (nicht für den Experten!) treten dann bei Sharepoint verstärkt Fehler auf. Deshalb empfehle ich für “normale” Sharepoint Benutzer den Firefox Browse.

Die speziellen Microsoft Client Funktionen gibt es auf mobilen Geräten nicht – und schon gar nicht auf dem iPhone von Apple. Besonders schlimm sehen Seiten aus, die mit Sharepoint Web Parts gebaut wurden.  IT Leiter, die Sharepoint im Unternehmen installiert haben und deren Chefs sich ein iPhone zugelegt haben müssen sich bei der Sachlage wohl warm anziehen. Kunden, die auf den Sharepoint Server einer Firma zugreifen, werden sich wohl mit Grausen abwenden.

Ein bischen besser sieht es aus, wenn man für Webseiten das Sharepoint WIKI verwendet. Dabei werden Standard HTML Seiten generiert, die auch mit dem Safari Browser vernünftig dargestellt werden. Komplexere Sharepoint Elemente aber auch Widgets werden aber auch hier unterdrückt.

Ganz anders sieht es aus wenn man den Opera Mini Browser verwendet, den man sich kotenfrei vom APP Store herunterladen kann. Mit dem Opera Browser werden die Sharepoint Seiten wie auf dem PC gewohnt dargestellt – allerdings zunächst stark verkleinert. Allerdings kann man mit dem iPhone sehr schnell auf interessante Stellen der Seite Zoomen. Da kommt Freude auf!

Sharepoint Webseite Ansicht mit Opera Mini

Opera arbeitet mit einem Proxy Server zwischen dem Sharepoint Server und dem iPhone. Dabei wird ein PC Browser mit einem großen Bildschirm emuliert. Der virtuelle Bildschirm wird dann auf den iPhone Bildschirm skaliert. Zwar gibt es auch mit dieser Anordnung Probleme speziell beim Thema Zugriff auf gesicherte Seiten. Die meisten Sharepoint Seiten werden aber korrekt dargestellt. Das Arbeiten mit den Seiten und den hervorragenden Scroll und Zoom Funktionen des iPhones  macht mit dem Opera Mini Browser richtig Spaß.

Daten eingeben kann man damit allerdings nicht, da die entsprechenden Client Funktionen nicht auf dem Opera Proxy Server installiert sind.

Privater Speicherplatz in der Cloud besser im Ausland!

Trotz vieler Beteuerung unserer Regierenden steht es um den Schutz persönlicher Daten in Deutschland recht schlecht. Jeder windige Abmahnanwalt kann ohne Probleme Tausende von Gerichtsbeschlüssen für den Zugriff auf IP Adressen von deutschen Benutzern erhalten. Sind die Daten aber im Ausland wird es selbst für deutsche Richter (Beispiel Facebook) nicht so einfach. In wirklich schwerwiegenden Fällen würde der Richter natürlich Zugriff auf die Daten bekommen wenn er ordnungsgemäß Amtshilfe beantragen würde. Eine kleine Hürde kann aber nicht schaden.

Ich persönlich lasse meine persönlichen Daten zur Zeit in der Schweiz verwalten. Dort ist man sogar gegenüber Herrn Schäuble und der US Regierung ziemlich zurückhaltend.

Die deutschen Datenschutzgesetze erschweren den Betrieb von Cloud Farmen in Deutschland und vernachlässigen den Schutz der Daten der Benutzer. Damit kann man  natürlich die Entwicklung jeder Cloud Lösung in Deutschland abwürgen. Etwas mehr Sachverstand in den Parlamenten wäre da wohl sehr hilfreich.

Privates Portal und soziales Netzwerk für Kinder und Jugendliche

Kommerzielle soziale Netzwerke erlauben Jugendlichen erst Zugang mit 13 Jahren (Facebook) oder 18 Jahren (Google+). Fast alle Schulen in USA betreiben deshalb ein eigenes eMail System und zum Teil schon private soziale Netzwerke! Mit Facebook, Google+ und Co ist z.B. Jugendarbeit im Verein oder Koordination von Schulprojekten nicht möglich. Aus gutem Grund! Schließlich möchte man die persönlichen Daten der Kinder nicht unbedingt weltweit veröffentlichen und die Kinder auch nicht der agressiven Werbung von Google und Facebook aussetzen. Natürlich möchte man die Kinder auch von unangenehmen Kunden bei Facebook schützen. Viele Facebook Kunden sind aber bereits heute jünger als 13 Jahre – manche sogar jünger als 10 Jahre. Das ist eindeutig illegal! Natürlich möchte Mark Zuckerberg das Mindestalter absenken. Es ist aber wohl besser sich rechtzeitig nach Alternativen umzusehen, bei denen der Zugang zur Gruppe eigenverantwortlich kontrolliert werden kann.

Vor speziellen eMail Systemen für Kinder wie z.B. Mail4Kids  rate ich ab. Hier können die Täter die Zielgruppe direkt angreifen. Schon vor 12 Jahren gab es beim SWR ein soziales Netzwerk für Kinder. Fpr eine Demo legte ich ein typisches Familienkonto an. Schon nach einer Stunde meldeten sich zwielichtige Typen bei dem Demo-Mädchen! Die Verhältnisse sind sicher in der Zwischenzeit noch schlimmer geworden. In den USA werden auch Systeme zur Kontrolle und zur Überwachung für eMail von Kindern angeboten z.B. ZooBuh! Das ist allenfalls für sehr kleine Kinder sinnvoll. Die beste Lösung ist wohl immer noch, dass man sich bei einem seriösen Provider wie z.B. 1&1 eine eigene Domain mit eMail Postfächern. mit Thunderbird auf dem Client die eMail verwaltet für etwa 10 €/Monat. Wenn man sich diesen Luxus mit Freunden teilt, dann kostet dieser Luxus weniger als 0.50 € im Monat. Man kann dann auch mit dem Handy auf die eMails zugreifen und wenn nötig auch die eMail Adressen der Kinder ändern, wenn diese mißbraucht werden. Kontrollen sollte man den Kindern erklären und mit ihnen Absprechen.