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Die DSL Katastrophe in der Service Wüste Deutschland

März 15, 2008 · 3 Kommentare

DSL Anschlüsse werden zur Zeit von allen möglichen Firmen wie sauer Bier angeboten. Das Problem ist bei fast allen, dass Verträge schnell unterschrieben aber die Lieferung der vereinbarten Leistungen häufig mehr als fehlerhaft ist. Die Diskussion im ARCOR User Forum zur neuen ARCOR DSL BOX  Arcor-Easy Box A 800 WLAN ist ein typisches Szenario, das man sich vor dem Abschluss eines Vertrags durchlesen sollte. Bei anderen Anbietern ist die Situation nicht grundsätzlich verschieden. 

Typisch sind auch die Reaktionen des Service Personals, das von grundlegender Unkenntnis der Funktionsweise des verkauften Systems und des Vorgehens bei der Fehleranalyse zeugt. Die Servicemitarbeiter können einem Leid tun, die ohne ausreichende Grundkenntnisse, mangelnder Schulung und interne Organisation den Kunden Paroli bieten müssen. Typisch ist auch, dass Fehler nicht behoben werden können. 

Abhilfe würde hier wahrscheinlich nur ein Verbraucherschutzgesetz schaffen, das den Kunden von der monatlichen Gebührenzahlung entbindet, solange wesentliche bekannte Probleme beim Kunden auftreten. Unser Minister für Verbraucherschutz, Herr Seehofer, beschäftigt sich aber lieber mit angenehmeren Dingen.

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Wie Google, Yahoo u.a. Informationen über Kunden sammeln

März 10, 2008 · Keine Kommentare

Als Besitzer einer Website kann man leicht analysieren, wieviele Kunden die Site täglich benutzen, welche Pfade verfolgt werden usw. Außerdem kann man feststellen von welcher Webseite man auf die Site gesprungen ist. Wenn der Benutzer z.B. eine Suche in der Google Toolbar direkt eingibt, kann Google feststellen auf welcher Webseite der Benutzer vorher war und kann diese Information zur Erstellung eines detaillierten persönlichen Profils nutzen. Dagegen kann man sich eigentlich nur schützen, wenn man für die Suche eine Browserinstanz neu startet oder immer über die gleiche Webseite geht z.B. die Homepage. Den meisten Benutzern wird das aber zu mühselig sein. Mit dem Wissen über die Vorlieben der Benutzer können Google, Yahoo u.a. dann gezielt Werbung anbieten, für die wegen hoher Erfolgsquoten auch mehr bezahlt werden muss.      

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Spenden ohne Transparenz

März 7, 2008 · 1 Kommentar

Der Fall UNICEF hat wenigstens einige Praktiken des Spendensammlergewerbes in Deutschland ans Licht gebracht. Aber auch hier gilt weiterhin ” .. die im Dunkeln sieht man nicht!”  Dabei sollten nicht nur die mehr oder weniger gemeinen oder nützlichen Vereine sondern auch die Praxis in den Kirchen hinterfragt werden. So habe ich bisher an Weihnachten einen Spende an eine Behindertenorganisation der evangelischen Kirche überwiesen, deren Mitarbeiter sicher einen sehr guten Job machen. Der Spendenaufruf war immer unterzeichnet mit “Ihr Pfarrer Kottnick”. Nun war ich neulich sehr überrascht in einer Fernsehsendung zu sehen, wie  Pfarrer Kottnick als Präsidenten des Diakonischen Werkes der EKD in einer schwarzen Luxuslimousine mit weißen Ledersitzen bei der Ministerin von der Leyen zur Audienz vorfuhr. Danach kam eine PR Eloge auf den selbstlosen Pfarrer Kottnick, wie er sich rührend um Senioren in Heimen kümmert, die an weißgedeckten und blumengeschmückten Tischen ihren Nachmittagskaffee tranken. Graf Potemkin läßt multimedial grüßen!  Wer von Spenden und Kirchensteuer lebt, sollte sich bei jedem Auftritt überlegen, ob angemessen mit dem Geld anderer Leute umgegangen wird. 

Es sollte das Ziel jeder gemeinnützigen Organisation sein, möglichst effizient zu arbeiten. Das Internet ermöglicht eine höchst effiziente Administration und auch eine Partizipation aller Mitglieder bei Wahlen oder bei der Diskussionen über förderungswürdige Projekte. In USA wird wesentlich mehr gespendet als bei uns - jedoch fordern die Spender auch saubere Rechnungslegung und Mitwirkung ein. Eine andere Möglichkeit ist die Persönliche Spende, bei denen die Spende nicht an Organisationen sondern direkt an Menschen gehen, z.B. an Lehrer, die sich um benachteiligte Kinder kümmern. Firmen in USA (u.a. IBM) unterstützen zum Beispiel direkt über die Firmenmitarbeiter, die sich ehrenamtlich engagieren. USA gibt es auch einen relativ großen Software Markt für Non Profit Organisationen. Gerade der Non Profit Organisationen können vom Internet und Web 2.0 Techniken profitieren. Bei Ärzte ohne Grenzen kann man z.B. bereits Online spenden - dabei fallen natürlich sehr geringe Kosten an.

Andererseits gibt es in USA auch viele “kirchliche” Orgnisationen, die ähnlich wie in Deutschland von jeglicher öffentlicher Rechnungslegung und auch anderen Auflagen z.B. bei der Einstellung und Bezahlung des Personals befreit sind.In Deutschland gibt es einige zaghafte Versuche, die Transparenz und die Effizienz bei gemeinnützigen Vereinen zu erhöhen. Das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) verleiht ein Spenden Siegel für gemeinnützige Organisationen. Man geht aber nicht so weit, konkrete Zahlen zu veröffentlichen. Allerdings nehmen nur etwa 40 Organisationen an diesem Programm teil, was für die Seriosität des DZI sprechen könnte. Das DZI hatte aber UNICEF Deutschland korrektes Arbeiten bescheinigt und das “DZI Gütesiegel” erst nach Protesten in der Öffentlichkeit zurückgezogen.

Bevor man an eine Orgnisation spendet, sollte man sich genau anschauen, ob und wie die Vorstandsmitglieder von den Mitgliedern berufen werden (Haben sie jemals ihre Stimme zur Wahl das ADAC Vorstands abgegeben?) und welche Gehälter an die Geschäftsführung sowie an diverse Berater ausbezahlt werden. Organisationen, die keinen zertifizierten Abschluss, der auch diese Zahlen enthält, im Internet veröffentlichen sind mit äusserster Vorsicht zu betrachten.  

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Bundesdruckerei und Goldfinger Schily

März 7, 2008 · 1 Kommentar

Neben Ex-Kanzler Schröder ist Herr Schily ein schlechtes Beispiel wie Politiker schon während ihrer Amtszeit wirtschaftliche Weichen für ihre Zeit danach stellen. Nachdem Bundesminister Schily den Verkauf der Bundesruckerei an einen Investor maßgeblich durch die Einführung des Reisepasses mit RFID Chip gefördert hat, soll jetzt die Bundesdruckerei nochmal verkauft werden. Käufer ist Giesecke und Devrient, das damit wieder das Monopol in Deutschland auf lukrative Staatsaufräge für Ausweise für Reisepässe aber in Zukunft auch für Personalausweise und sicher auch Führerscheine hat. Das Vermögen des Bundes wird mal wieder mit Versprechungen, die den Bürgern hohe Kosten aufbürden, verschleudert. Es ist wohl reiner Zufall, dass Herr Schily im Aufsichtsrat diverser Firmen sitzt (u.a. Safe ID mit dem abgehalfterten Infineon Manager Ulrich Schumacher), die von der RFID Technik profitieren wollen. 

Um dieser unappetitlichen Interessenverquickung Einhalt zu bieten, würde es genügen, Firmen von der Vergabe von Bundesaufträgen auszuschließen, in denen ehemalige Regierungsmitglieder Führungs- oder Lobbyisten Aufgaben wahnehmen. Dazu braucht es kein Gesetz sondern mutige Beamte, welche die geltenden Regeln konsequent anwenden. Vielleicht kann da der Fall Zumwinkel einigen Mut machen.   

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Online Durchsuchung erschwert - aber Online Schnüffeln erlaubt

Februar 28, 2008 · Keine Kommentare

Das Bundesverfassungsgericht hat einige Richtlinien für die Online Untersuchung aufgestellt, die eigentlich ganz vernüftig sind. Unvernünftig ist aber wohl, dass im Internetzeitalter die Länder Gesetze hierfür erlassen. Welches Gesetz gilt nun wenn der Ermittler in Nordrhein-Westfalen sitzt, der Online zu Durchsuchende in Baden-Württemberg wohnt und sein Server in USA oder gar in Liechtenstein steht? 

Viele Sachverständige halten die Online Durchsuchung sowieso für sinnlos (wohl deshalb wird sie von der Politik so eifrig verfolgt!). Wesentlich wichtiger ist jedoch die Überwachung des Online Datenverkehrs. Mit Hilfe der IP Adresse des Benutzers kann man ja wunderbare Profile erstellen. Google Analytics analysiert die Besucher einer Website hinsichtlich Häufigkeit der Besuche, Interessen,  geografische Verteilung usw . Es ist deshalb manchmal durchaus angebracht, anonym im Netz zu arbeiten. Audit my PC ist eine recht gute Einstiegswebsite mit Erklärungen und Online Tools zum Thema Schutz der Privatsphäre im Internet. Interessant ist z.B. die Einführung in die Auswertung der Internen IP Adresse. Anonymizer Services werden kostenfrei und billig für 5 €/Monat (Steganos) angeboten. Die Lösungen unterscheiden sich in der Geschwindigkeit und in der Transparenz des Proxy Servers - nicht alle Web Dienste werden von allen Anbietern unterstützt.  Auf alle Fälle sollte man gewerbliche Anonymizer Services vor dem Kauf mit allen persönlichen Anwendungen testen.

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Der Niedergang der deutschen Kommunikationsindustrie

Februar 27, 2008 · Keine Kommentare

Die Ankündigung von Siemens den Bereich SEN (Kommunikation) abzubauen und anschließend zu verkaufen, zeigt einmal mehr wie unfähig deutsche Großkonzerne sind, im internationalen technologischen Wettbewerb mitzuhalten. Nachdem man schon bei der Mobiltelefonie das Handtuch geworfen hat, wird nun eine über Jahrzehnte gewinnbringendes Geschäftsfeld den Konkurrenten überlassen. Lange Jahre wurden die Telekommunikationsunternehmen SEL, Siemens und auch eine Infrastruktur an deutschen Forschungsinstituten und Universitäten durch die Politik und das Monopolunternehmen Post subventioniert und vom Markt abgeschottet. Dabei wurde nicht nur bei den Managern sondern auch bei den Mitarbeitern eine “uns kann ja nichts passieren” Mentalität entwickelt. Natürlich wurden da der Trend zur Internetkommunikation verschlafen und kleingeredet. Nun ist es einfach, das Versagen der gesamten Organisation auf das Management zu schieben. Dabei haben die Mitarbeiter als “schweigende Mehrheit” dem Niedergang tatenlos oder zumindest wirkungslos zugesehen. Im mittleren Management wurde auf “für mich wird’s wohl reichen” spekuliert. Viele dieser “Führungskräfte” werden wahrscheinlich mit einer guten Abfindung und Frührente in Pension gehen.Als nächste Sparte ist bei Siemens dann wohl die Halbleitersparte dran. Dann geht wohl in Deutschland ein weiteres Licht in der Iinformations-Technologie aus.

 

Ein geringer Trost für Siemens ist wohl, dass auch IBM einst den Telekommunikationsmarkt falsch eingeschätzt hat und seine entsprechende Sparte verkauft hat. Der stolze Besitzer wurde ein ehemaliger IBM Mitarbeiter, dessen Firma CISCO heute fast den gleichen Marktwert hat wie IBM, während IBM seinen Marktwert nicht wesentlich steigern konnte.

 

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Sollte Microsoft SAP anstatt Yahoo kaufen?

Februar 25, 2008 · Keine Kommentare

In amerikanischen Technologie- und Finanzkreisen wird offen diskutiert, dass es für Microsoft wesentlich besser wäre, Geld für SAP anstatt für Yahoo auszugeben. Nachdem die Firmengründer von SAP sich langsam aus dem aktiven Management verabschieden und folgerichtig auch ihre Finanzen neu ordnen, wäre eine Übernahme von SAP  wahrscheinlich der nächste globale Schlag gegen eine lokale deutsche Zukunftshoffnung. Dabei zeigt sich dann wieder, dass einzelne Leuchttürme ohne solide Verankerung in eine lokale Infrastruktur leicht übernommen werden können. 

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Persönliche Gesundheitsakte bei Google

Februar 21, 2008 · Keine Kommentare

Google hat schon vor 18 Monaten eine vom Patienten kontrolliert Gesundheitsakte angekündigt von der bisher wenig zu sehen war. (Ähnlich ist der Microsoft Health Vault zur Zeit nur für US Bürger verfügbar). Nun scheint sich  aber allmählich der Nebel zu lichten. Man kann geteilter Meinung sein ob man seine Gesundheitsdaten unbedingt bei Google speichern sollte. Jedoch ist das Modell - der Benutzer entscheidet welche Daten er nutzen und weitergeben will - einfach und praktikabel. Eine einheitliche gesetzlich geregelte Gesundheitsakte wie in Deutschland geplant ist für die Benutzer nicht attraktiv und mit so vielen gesetzlichen und organisatorischen Problemen behaftet, dass trotz jahrelanger Bemühungen es in Deutschland einfach nicht weitergeht. Wahrscheinlich ist das von den Hauptverantwortlichen so gewollt, da ja Patientenbeteiligung in unserem Ungesundheitssystem nicht erwünscht ist. 

Ich bevorzuge nach wie vor meine  Notfall- und Gesundheitsdaten auf meinem privaten Server abzulegen.  Wer sich das Geld z.B. 6 € /monat für einen privaten Sharepoint Server sparen möchte, kann auch Dokumente umsonst auf Google Apps gesichert ablegen.  Inzwischen steht mit dem Opera Mini Browser auch ein geeigneter Browser für das Handy zur Verfügung, sodass man auf die Daten auch unterwegs zugreifen kann. Ist man noch bei relativ guter Gesundheit sollte man daran denken, rechtzeitig eine Notfallakte für ältere Verwandte anzulegen.     

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Web 2.0 Kündigung - Facebook

Februar 13, 2008 · 2 Kommentare

Im Web 2.0 Zeitalter muss man sich bei vielen Diensten anmelden, bevor man den Dienst ausprobieren kann. Stellt man dann fest, dass Second Life, Facebook, Geizkragen und Co. doch nicht so interessant sind, gibt es in der Regel keine Möglichkeit die persönlichen Daten wieder zu löschen. Die Dienste werden ja nach der Zahl ihrer Benutzer bewertet obwohl ein Großteil der registrierten Benutzer gar nicht mehr aktiv ist.  

Auf den Druck der Benutzer musste Facebook nun reagieren. Man kann sich jetzt per eMail von Facebook wieder abmelden. Dies sollte eigentlich für jede Website oder jedes Angebot im Internet gelten. Da die Firmen das sicher nicht alle freiwillig machen, sollte das im Sinne des Verbraucherschutzes ausnahmsweise gesetzlich geregelt werden. Wie hieß nochmal unser Verbraucherschutzminister?

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Google gegen Microsoft - Mashups

Februar 11, 2008 · Keine Kommentare

Wie sehr das Weltbild von Microsoft durch den Konkurrenten Google gestört wird, sieht man an den recht hilflosen Versuchen von Microsoft, kleine Anwendungen für die Benutzer schnell zu entwickeln. Die Microsoft Strategie besteht ja darin, umfangreiche Softwareprodukte wie VISTA, SQL Server, Office u.s.w. anzukündigen und dann jahrelang an vielen Funktionen herumzubasteln, die der größte Teil der Benutzer gar nicht benötigt. Dabei steigt die Komplexität der Software immer weiter an, sodaß sich nicht nur die Benutzer sondern auch die Microsoft Entwickler und viele Anwendungsentwickler nicht mehr zurechtfinden. Die Einführung von VISTA ist ein schönes Beispiel, wie diese Strategie in einer Sackgasse endet. Die Strategie von Microsoft wird trotzdem von den vielen Entwicklern und Beratern unterstützt, die sich über Jahre in die komplexe Microsoft Welt eingearbeitet haben,  da ja eine Vereinfachung durch Web basierende Services ihr Wissen weitgehend überflüssig macht. Häufig fehlt auch schlichtweg die Zeit, sich mit anderen Architekturen und Systemen auch nur in der Übersicht zu beschäftigen. 

Nun sind die von Google angebotenen Services weitgehend rudimentär und deren Architektur  noch auf einem doch sehr infantilen Niveau. In der Entwicklungsmethodik jedoch ist Google auf dem neuesten Stand u.a. werden die Benutzer eingeladen, bereits bei der Entwicklung der Komponenten Einfluß zu nehmen und die Komponenten dann auch früh zu testen. 

Wie in allen großen Firmen gibt es aber auch bei Microsoft kleine revolutionäre Zellen, die gute Ideen haben und meist gegen die etablierten Produkte und deren Manager ankämpfen müssen. Popfly ist zwar noch in Alpha Stadium aber doch eine recht interessante Weiterentwicklung der üblichen Portale wie iGoogle und Sharepoint, bei denen die einzelnen Kacheln (Gadgets, Webparts, Widgets) isoliert nebeneinander stehen. Popfly erlaubt es, die Blöcke miteinander zu verbinden und damit kleine Anwendungen aufzubauen.  Einen kleinen Eindruck gibt die folgende Live demo. Kommunikation zwischen Portal Bausteinen ist zunächst keine neue Idee - bei IBM im Labor Böblingen und im WebSphere Portal Server gab es das bereits vor 8 Jahren und ist in den Portlet Spezifikationen JSR 168 (26 8)  und WSRP standardisiert. Microsoft hat jedoch eine grafische Schnittstelle für die Programmierung sowie Community Verwaltungssoftware erstellt. Ählich wie Gadgets, Widgets usw kann man Popfly Komponenten auch in Sharepoint aber auch in andere Portale integrieren. 

Leider basiert Popfly auf dem proprietären Microsoft Browser Plug In Silverlight , das auch für Firefox verfügbar ist und auch für andere Browser verfügbar gemacht werden soll. Microsoft versucht also einmal mehr mit proprietären Standards und Komponenten den Markt zu beherrschen. Interessant wird werden, wie die  Entwickler und die Mitbewerber Google sowie die JSR Gruppe (IBM, SUN, Oracle, SAP u.a. ) auf den Vorstoß von Microsoft reagieren, Web Inhalte auf einer höheren Text Ebene als HTML zu beschreiben. Letztendlich wird man sich hoffentlich ähnlich wie bei HTML auf einen einheitlichen Standard zum Nutzen der Kunden einigen müssen.

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