Für einen großen Teil speziell der privaten PC User, die hauptsächlich Briefe schreiben, Im Internet surfen und eMail empfangen und schreiben, sind PCs und Betriebssysteme von Microsoft viel zu komplex und eigentlich unsinnig. Aus Mangel an Alternativen ist es Microsoft trotzdem gelungen den Markt zu monopolisieren. Die neuen Mini PCs und Software Services im Netz aber auch intelligente Mobiltelefone scheinen sich nun aber zu einer attraktiven Lösung für das untere Ende des privaten Marktes zu entwickeln. Interessant ist auch dass diese PCs wesentlich weniger Energie benötigen als die konventionellen PCs zur Büroheizung. Was alle Monopolbekämpfer der Regierungen in der Welt nicht geschafft haben - nämlich das Monopol von Micorosft zu brechen - schafft nun eine simple technische Lösung und ein wenig gesunder Menschenverstand bei den Benutzern.
Entries categorized as ‘Hardware’
VISTA oder Netbook Mini PC
Juli 22, 2008 · Keine Kommentare
Kategorien: Handy · Hardware · Software
Tagged: Cherrypal, Microsoft, Mini PC, Netbook, PC
Bei Air Berlin mit Handy einchecken
Juni 21, 2008 · Keine Kommentare
Bei Air Berlin kann man jetzt mit dem Handy schnell einchecken. Beim Kauf des Tickets gibt man seine Handy Nummer für das Einchecken mit Handy an. Etwa zwei Tage vor Abflug erhält man eine SMS mit einer vierstelligen Referenz-PIN. Zum Einchecken antwortet man mit einer SMS an Air Berlin mit dem vierstelligen Referenz-PIN als Referenz. Damit wird man eingechecked und erhält einen guten Platz (bisher immer) und eine MMS mit einem 2D Barcode - das elektronische Ticket.
Beim Einchecken am Gate legt man das Handy mit dem 2D Barcode im Display auf einen Scanner und geht an Bord. Die Methode ist besonders interessant, wenn man nur mit Handgepäck reist.
Soweit die Theorie. In der Praxis rumpelt es bei Air Berlin noch etwas. Am Flughafen In Stuttgart ist das Verfahren weder bekannt noch ist die neue Hardware am Gate installiert. Zum Einchecken muss man die Security Nummer (steht in der MMS) angeben. Am Flughafen in Berlin löst das elektronische Ticket auf dem Handy bei der Personenkontrolle eine größere Diskussion beim Personal aus. Mein Handy geht von Hand zu Hand. Letztendlich werde ich dann aber doch eingechecked, nachdem ich auf dem Handy meine Flugnummer zeigen kann. Am Gate zum Einchecken wird das Handy mit dem 2D Barcode auf einen Scanner gelegt - leider kann der Barcode nicht gelesen werden. Offensichtlich ist die Auflösung auf meinem Nokia N70 zu schlecht. Mit Eintippen der Security Nummer geht das Einchecken aber dann problemlos.
Insgesamt ist das elektronische Ticket eine recht effiziente Methode, die vom Benutzer ohne große Probleme bedient werden kann. Eigentlich könnte diese Methode für viele Arten von Eintrittskarten, Fahrscheine usw verwendet werden. Die Kinderkrankheiten lassen sich wahrscheinlich schnell beheben. Man braucht auch keine speziellen Scanner um ein 2D Ticker zu lesen. Mit der Handykamera geht das sehr gut. Einfach mal diesen Beitrag ausdrucken und mit dem eigenen Handy ausprobieren (Anleitung)
Kategorien: Allgemein · Handy · Hardware · Software
Tagged: Handy, Elektronisches Ticket, Air Berlin, 2D, Barcode, Eintrittskarte
WLAN Verbindung optimieren
Mai 8, 2008 · Keine Kommentare
In der Mehrzahl der Häuser gibt es keine Möglichkeit Ethernet Leitungen zu verlegen. Man muss deshalb mit WLAN arbeiten. Nun ist nicht jede Hausfrau begeistert wenn anstatt des Telefonanschlusses plötzlich ein WLAN Router im Wohnzimmer installiert wird. Installiert man das WLAN im Keller, so hat man das Problem, dass das Signal durch mehrere Betondecken stark gedämpft wird. In der Regel reicht das WLAN Signal jedoch in einem typischen Einfamilienhaus aus. Es wird jedoch häufig Problemzonen im Haus geben. Häufig kann man den Empfang durch Verändern der Position der Antenne des Routers im Keller und/oder durch geringe Veränderung der Empfangsantenne am PC (z.B. Fritz USB WLAN Stick) verbessern.
Leider ist die Anzeige der WLAN Signalstärke bei Windows XP mit bis zu 5 Balken Symbolen nicht sehr gut. Häufig wird guter Empfang angezeigt, obwohl das Signal sehr niedrig ist. Bei Vista gibt es einen sehr guten Verbindungsmonitor. Zuerst klickt man das WLAN Symbol mit der rechten Maustaste an, danach Verbindunsmonitor und kann den Verbindungsmonitor starten. Dabei kann man auch sehen, dass der Empfang nicht konstant ist, sondern mehr oder weniger variiert. Bereits geringe Änderungen der Position der Antennen können bereits wesentliche Verbesserungen bewirken.
Bei Windows XP kann man durch einen DSL Speedtest indirekt die Qualität der WLAN Verbindung testen. Da der Speedtest über mehrere Sekunden läuft, kann man damit die mittlere Qualität der WLAN Verbindung ganz gut testen und die Position der Antennen optimieren.
Kategorien: 1 · Hardware · Vista
Tagged: Installation, Optimierung, WLAN
Dokumente und Web mit Handy verbinden
April 21, 2008 · 2 Kommentare
Zweidimensionale Barcodes können wesentlich mehr Informationen darstellen als der allgemein bekannte Bar Code, wie wir ihn auf fast allen Produkten beim Einkauf finden. Unter anderem kann man damit auch Internet Adressen gut kodieren. Wer will schon freiwillig z.B. eine ellenlange Sharepoint URL eingeben? Quick Response Codes (2D URLs) findet man in Japan in vielen Zeitschriften aber auch auf elektrnoschen Anzeigetafeln. Man fotografiert den QR Code mit dem Handy und wird dann automatisch mit der im QR Code gespeicherten Webseite verbunden (Beispiele). Hierfür benötigt man einen QR Code Reader, der auf dem Handy installiert werden muss. Die schweizer Firma Kaywa bietet z.B. einen solchen Leser zu kostenlosen Download für die gängigen Handies an. QRC Reader gibt es aber auch als Open Source für die üblichen Plattformen. Mit einem QR Code Generator kann man QR Codes für eigene Links erstellen und in eigene Webseiten oder Dokumente einfügen. Man kann auch Telefonnummern, SMS Nummern oder Text in OR Codes verwandeln. Die Bedienung des Kaywa Readers ist denkbar einfach. Man startet den Reader und richtet die Handy Kamery auf den OR Code. Darafhin wird sofort die URL oder die Telefonnummer angezeigt und man kann mit einem Klick Browsen, SMSen oder Telefonieren. Das ist ungewohnt benutzerfreundlich!
Das ist eine äusserst elegante Methode wie man reale Welt und Web z.B. Geräte/Gebrauchsanweisung, Werbung/Kontakt oder Werbung für Veranstaltung/Ticket-Verkauf verbinden kann. Das Verfahren macht allerdings nur dann Sinn, wenn eine genügend große Anzahl von Konsumenten das Verfahren kennt und einen QR Code Reader auf ihrem Handy installiert hat. Da hat man in Deutschland mit der notorischen Technologie Skepsis einen schweren Stand. Die Schweiz scheint sich da etwas leichter zu tun, was natürlich auch die Schweiz für die Ansiedlung von IT Firmen wie z.B. Google in Zürich interessant macht.
PS für Vodafone Kunden: Zum Herunterladen des Kaywa Lesers auf das Handy gibt man im Handy Browser reader.kaywa.com ein. Vorher muss man aber die Installation von zusätzlichen Programmen freischalten -> Menü -> System -> Manager -> Optionen -> Einstellungen -> Software Installation Ein . Sonst wird die Installation mit einem Sicherheitshinweis gesperrt. Nach erfolgter Installation ruft man den Kaywa Leser auf -> Menü -> Persönlich -> Kaywa Reader . Die Kamera erkennt dann sofort z.B. eine Telefonnummer oder eine URL und mit einem Klick kann man telefonieren oder browsen.
PS für Sharepoint Benutzer: Mit sehr langen Sharepoint URLs funktioniert das allerdings nicht. Der Kaywa Reader erkennt zwar die URL richtig, da aber intern immer der Vodafone Live Browser angezogen wird, der aber keine komplexen Sharepoint Seiten darstellen kannn, werden die Sharepoint Seiten (ausser einfachen HTML Seiten) nicht angezeigt. Bisher ist es mir nicht gelungen den eingebauten und fehlerhaften Vodafone Live Browser zu umgehen und Opera Mini direkt von den Funktionen aufrufen zu lassen. Will man diese nette mobile Funktion mit Sharepoint nutzen, muss man einfache HTML Seiten anlegen.
Kategorien: 1 · Handy · Hardware · Sharepoint 2007 · Software
Tagged: Opera Mini, QR Code, 2D Bar Code, Vodafone Live
Datenrate DSL/WLAN
März 20, 2008 · Keine Kommentare
Mit einer guten DSL Verbindung sollte man bei direktem Anschluss über Kabel auf mindestens 80% der Nominalgeschwindigkeit kommen. Mein DSL 16000 Anschluss erreicht z.B. 14900 kbit/sec im Download. Geht man allerdings über WLAN so sind die Datenraten sehr stark abhängig von der Geschwindigkeit des PCs, des WLAN Adapters und des WLAN Routers. Mit älterer Hardware erreicht man selten mehr als 1500 kbit/sec. Mit moderner, schnellerer Hardware kann man etwa 6000 kbit/sec an einem DSL 1600 Anschluss erzielen. Es lohnt sich also nicht, den Preis für eine sehr schnelle DSL Verbindung zu bezahlen, wenn man nur alte Hardware hat . Ausserdem sollte man die DSL Datenrate regelmäßig überprüfen und dokumentieren, damit man bei einem Einbruch der Datenrate durch Überlastung der Netze des Providers gut argumentieren kann.
Auf alle Fälle sollten die neuesten Treiber für die WLAN Adapter installiert werden. Häufig ist selbst bei neu gekauften Produkten veraltete Treiber Software installiert.
Kategorien: Allgemein · Hardware · Software · Vista
Tagged: DSL, Vista, WLAN, XP
Niedrige Datenrate durch WLAN Interferenz
März 15, 2008 · Keine Kommentare
Ein schneller DSL Anschluss ist heute für ein Arbeiten mit dem PC unbedingt erforderlich und muss dank WLAN auch nicht durch durch einen Kabelsalat in Wohnung oder Büro erkauft werden. Wenn sich bei Konferenzen viele Benutzer ein WLAN Netz teilen, macht sich WLAN Interferenz häufig dadurch bemerkbar, dass plötzlich eMAIL nicht funktioniert obwohl der Browser noch arbeitet. Üblicherweise wird im Windows Betriebssystem der eMAIL Port mit niedrigerer Priorität betrieben und kommt bei hoher Netzbelastung nicht mehr zum Zug.
Im Heimbetrieb kann ein benachbartes WLAN Netz, das auf dem gleichen Channel betrieben wird, die Performance um bis zu 40% reduzieren! Es empfiehlt sich deshalb z.B. den voreingestellten Kanal (bei ARCOR z.B. 9) bei der Installation zu ändern. Es empfiehlt sich die Datenübertragungsrate zum Internet von Zeit zu Zeit mit WLAN zu messen und zu dokumentieren, damit man bei Verschlechterung geeignete Massnahmen treffen kann.
Kategorien: Allgemein · Hardware
Tagged: DSL, WLAN, Datenrate, Channel, Kanal
Der Niedergang der deutschen Kommunikationsindustrie
Februar 27, 2008 · Keine Kommentare
Die Ankündigung von Siemens den Bereich SEN (Kommunikation) abzubauen und anschließend zu verkaufen, zeigt einmal mehr wie unfähig deutsche Großkonzerne sind, im internationalen technologischen Wettbewerb mitzuhalten. Nachdem man schon bei der Mobiltelefonie das Handtuch geworfen hat, wird nun eine über Jahrzehnte gewinnbringendes Geschäftsfeld den Konkurrenten überlassen. Lange Jahre wurden die Telekommunikationsunternehmen SEL, Siemens und auch eine Infrastruktur an deutschen Forschungsinstituten und Universitäten durch die Politik und das Monopolunternehmen Post subventioniert und vom Markt abgeschottet. Dabei wurde nicht nur bei den Managern sondern auch bei den Mitarbeitern eine “uns kann ja nichts passieren” Mentalität entwickelt. Natürlich wurden da der Trend zur Internetkommunikation verschlafen und kleingeredet. Nun ist es einfach, das Versagen der gesamten Organisation auf das Management zu schieben. Dabei haben die Mitarbeiter als “schweigende Mehrheit” dem Niedergang tatenlos oder zumindest wirkungslos zugesehen. Im mittleren Management wurde auf “für mich wird’s wohl reichen” spekuliert. Viele dieser “Führungskräfte” werden wahrscheinlich mit einer guten Abfindung und Frührente in Pension gehen.Als nächste Sparte ist bei Siemens dann wohl die Halbleitersparte dran. Dann geht wohl in Deutschland ein weiteres Licht in der Iinformations-Technologie aus.
Ein geringer Trost für Siemens ist wohl, dass auch IBM einst den Telekommunikationsmarkt falsch eingeschätzt hat und seine entsprechende Sparte verkauft hat. Der stolze Besitzer wurde ein ehemaliger IBM Mitarbeiter, dessen Firma CISCO heute fast den gleichen Marktwert hat wie IBM, während IBM seinen Marktwert nicht wesentlich steigern konnte.
Kategorien: Handy · Hardware · IT Politik
Tagged: SEN, Siemens
Neue Methode zum Entschlüsseln von Festplattendaten?
Februar 22, 2008 · 1 Kommentar

Ein Forschungsteam der Princeton University berichtet über eine neue Methode verschlüsselte Daten auf der Festplatte zu entschlüsseln. Diese Meldung passt natürlich genau in die zur Zeit herrschende Liechtenstein Hyterie. Schaut man sich die Methode näher an, so stellt man eine gravierende Weltfremdheit (oder Chuzpe?) der Forscher fest. Man nutzt die in jeder Grundlagenvorlesung über Halbleiter erwähnte Persistenz von Daten in Speicherbausteinen bei niedrigen Temperaturen. Kühlt man Speicherbausteine auf -196 Grad Celsius ab, so bleiben Daten also auch die Schlüssel, die für die Verschlüsselung der Daten verwendet werden, sehr lange und auch nach Abschalten des Computers erhalten. Wie man sieht kein Grund zur Aufregung. Solange man kontrolliert, dass niemand über Nacht eine Flasche mit flüssigem Stickstoff und ein Kühlaggregat am PC angebracht hat, sind die verschlüsselten Daten ziemlich sicher.
Die US Forscher müssen schon ziemlich verzeifelt oder clever sein, um eine solche Nachricht in der Wissenschaftskolumne der NY Times zu platzieren. Oder liegt es an der Kompetenz der Wissenschaftsredaktion? Ähnlich unsinnige Nachrichten aus der Wissenschaft findet man aber auch in unseren Zeitungen täglich.
Kategorien: Allgemein · Hardware
Tagged: Computer, Festplatte, Forschung, Sicherheit, Universität, Verschlüsselung, Wissenschaft
Fotos für Oma mit Webservice
Februar 7, 2008 · Keine Kommentare

So mancher digitaler Bilderrahmen wird bei Geburts- und Ehrentagen verschenkt. Nachdem man sich aber die mitgelieferten Bilder aber mehrfach angeschaut hat, verschwindet das gute Stück nicht selten im Schrank. Kodak bietet für seinen EX-1011 Wi-Fi Bilderrahmen aber einen zusätzlichen intelligenten Service an. Man kann ein Photo Konto bei Kodak anlegen und die dort gespeicherten Bilder auf dem digitalen Bilderrahmen anzeigen lassen. So bleibt Oma immer auf dem Laufenden, wenn die Enkel den Bilderrahmen einmal eingerichtet haben . Man kann sich die Bilder aber natürlich auch zusammen mit Oma ansehen.
Kategorien: Hardware · Media · Senioren
Tagged: Bilder, digitaler Bilderrahmen, Foto
Test Wordpess Blog mit Opera Mini Browser
Januar 8, 2008 · Keine Kommentare
Eintrag vom Handy.
———————————————————–
Der obige Eintrag wurde vom Handy gemacht. Natürlich macht es keinen Spaß, größere Texte mit einem Handy ohne alphanumerisches Keyboard einzugeben. Steve Litchfield hat einen netten Test für die Geschwindigkeit der Texteingabe mit verschiedenen Geräten gemacht. Es ist klar, dass man mit einer Standard Tastatur keine größeren Texte eingeben kann. Falls man im unterwegs oder im Urlaub das Handy z.B. für eMail und größere Texteingaben machen möchte, sollte man sich ein externes Keyboard zulegen.
Ich persönlich möchte zusätzlich zum Laptop nicht noch ein größeres Teil (PDA) herumschleppen, da das Handy ja auch privat genutzt wird.
Kategorien: Handy · Hardware · Software
Tagged: Funk Keyboard, Geschwindigkeit, Texteingabe
