Zur Zeit wird sehr viel über des „intelligente Haus“ oder AAL (Ambient Assisted Living) gesprochen, im eigenen Heim scheitert man jedoch meist an den fehlenden Kabeln für die Kommunikation und die Kontrolle der Geräte. Die Organisation digitalSTROM versucht, eine einfache Infrastruktur mit speziellen Kontrollgeräten aufzubauen, die man in existierende Elektrodosen einbauen und mit den vorhandenen Kabeln nutzen kann. Anstatt wie sonst üblich, einfach ein System billig auf den Markt zu bringen und damit einen Quasi Standard zu schaffen, versucht man mit schweizerischer Gründlichkeit zuerst einen Standard und dann die Produkte zu schaffen. Die Produkte sollen dann etwa ab 2010 verfügbar werden. So ganz kompatibel zu den existierenden Verkabelungen ist das System aber nicht, wie ein Blick auf die technischen Anforderungen des Systems zeigt. Trotzdem ist das mal ein vernüftiger Ansatz. Es ist eigentlich unerklärlich, dass die deutsche Elektroindustrie mit ihrer führenden Stellung in Sicherheit und Standardisierung (VDE) , nicht in der Lage ist, einen weltweiten Standard für intelligente Haustechnik zu setzen, weil die entscheidende Rolle der Software sowohl für die Bedienbarkeit als auch für die Schulung der Kunden nicht erkannt wird. Google gehr dafür das Energiemanagement von der Software Seite an.
Beiträge vom Februar 2009
OpenOffice Teamdrive – Konkurrenz für MS Sharepoint?
Februar 25, 2009 · Kommentar schreiben
In der Computer Zeitung vom 23.2.2009 findet man einen recht reißerischen Artikel in dem OpenOffice Teamdrive als Sharepoint Konkurrenz positioniert wird. Bei Teamdrive handelt es sich jedoch nur um eine spezielle Client Software mit der File Sharing mit Hilfe eines webdav Servers ermöglicht wird. Das ist vielleicht ganz interessant, wenn man Dokumente gemeinsam editieren möchte. Teamdrive ist aber kein Portal Framework wie z.B. IBMs Websphere Portal , MS Sharepoint oder Google Apps. Der wesentliche Nachteil von Teamdrive ist jedoch, dass eine spezielle Software auf dem Client installiert werden muss . Die OpenOffice oomunity sollte sich da mal ZOHO ansehen – so macht man heute Collaboration mit moderner GEARS Technologie im Browser. Zoho bietet zudem einen reichen Satz von Funktionen für die Zusammenarbeit im Web.
Es zeugt sich mal wieder, das die Stärke von Open Software nicht wirklich Innovation ist, sondern die Implementierung längst bekannter Verfahren mit einem offenen System.
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Twitter Tipps für Anfänger
Februar 17, 2009 · Kommentar schreiben
Im PC Magazin gibt es eine gute Anleitung für Twitter. Will man Twitter auf dem Handy nutzen, so sollte man einen Twitter Client auf dem Handy benutzen z.B. PocketTweets (iPhone) oder einen Java basierenden Twitter Client z.B. twibble , für Nokia, Ericsson oder Blackberry Handies.
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Facebook ändert Nutzungsbedingungen
Februar 17, 2009 · Kommentar schreiben
Ein unschönes Beispiel, wie Web 2.0 Plattformen Nutzungsbedingungen nachträglich ändern, liefert zur Zeit Facebook. Natürlich kann der Benutzer die neuen Geschäftsbedingungen ablehnen. Er verliert dann aber seine ganzen Investitionen und würde sich automatisch aus dem mühsam im Web geknüpften sozialen Netzwerk verabschieden. Ich empfehle deshalb solche fremkontrollierten Plattformen nur für Zwecke zu verwenden, die wirklich nicht wichtig sind und die auch leicht auf anderen Plattformen implementiert werden können.. Die Daten und sozialen Netzwerke für Familie, Firma, Verein usw richtet man besser auf einem privaten Web 2.0 fähigen Server wie z.B. Sharepoint ein. Dabei kann man mit Gadgets, Widgets und Co. auch populäre Dienste wie YouTube, Google Mail, … einbinden.
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Rechte der Autoren im Web 2.0 ?
Februar 16, 2009 · 1 Kommentar
Das Angebot von Anbietern von Plattformen für soziale Netzwerken (Facebook, XING, YouTube … ), Blogs (Technorati, WordPress, … ) oder Foren (MS Office, Heise Foren, …) wird immer unübersichtlicher. Meist wählt man für eigene Beiträge eine Plattform aus, die von der avisierten Zielgruppe genutzt wird und auch technisch ausgereift ist. Auch Firmen und sogar Parteien (SPD – von Obama lernen heißt siegen lernen?) nutzen inzwischen diese Plattformen. Kaum einer wird jedoch die Nutzungsbedingen der verschiedenen Plattformen gelesen und auch verstanden haben. Interessant sind dabei die Rechte, die die Autoren an ihren Beiträgen haben. Der Rahmen dieses Blogs würde gesprengt, wenn hier auf die juristischen Feinheiten der verschiedenen Nutzungsbedingungen eingegangen würde. Der Bogen spannt sich aber von Plattformen, bei denen der Autor alle Rechte behält und der Plattform eine eingeschränkte Nutzung eingeräumt wird bis zu Plattformen, bei denen die Autoren alle Nutzungsrechte an den Plattformbesitzer überträgt und der Autor nur die juristische Verantwortung (Regress) für seine Artikel behält. Der Autor darf dann seine Beiträge nicht mal mehr auf seiner eigenen Website veröffentlichen! Das andere Extrem sind die „Inhaltdiebe“ die eigene Websites mit fremden Artikeln aufbauen, ohne die Autoren um Zustimmung zu bitten und ohne Referenz auf das Original und dafür sogar noch Geld verlangen.
Will man wirklich die Kontrolle über die eigenen Beiträge behalten, sollte man eigenen Server betreiben (der kann ja irgendwo gehosted werden) und kann dann die Nutzungsbedingungen selbst definieren und auch ändern, wenn eine Website z.B. sehr erfolgreich wird und sich eine kommerzielle Nutzung lohnen würde. Häufig möchte man aber der Verbreitung der eigenen Beiträge im Internet gar nicht behindern und erlaubt fast alle Arten von Nutzung wie z.B. dieser WordPress Blog.
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MS Office Dateien in Sharepoint öffnen
Februar 10, 2009 · Kommentar schreiben
Hat man MS Office Dateien (Word, PowerPoint, Excel usw) in Bibliotheken im Sharepoint (MOSS) Portal gespeichert, kann man die Dateien direkt bearbeiten. In Windows XP klickt man dazu einfach mit der linken Maustaste auf den Namen des Dokuments. Das Dokument wird dann mit dem passenden MS Office Programm geöffnet und man kann die Datei ändern und gleich wieder ins Portal abspeichern. Macht man das Gleiche mit VISTA, mit dem MS Internet Explorer so wird das entsprechende MS Office Programm zwar geöffnet aber der Zugriff auf die in Sharepoint gespeicherte Datei wird verweigert. Interessanterweise wird die Datei aber korrekt geöffnet, wenn man in Sharepoint den Namen des Dokuments mit der rechten Maustaste anklickt und dann Öffnen wählt. Offensichtlich werden in den verschiedenen Programmpfaden die Sicherheitsfunktionen in Word unterschiedlich benutzt. Das Abspeichern der geänderten Datei ins Portal funktioniert bei VISTA auch nicht, da in der VISTA Standardeinstellung anders als bei XP kein Zugriff auf Ordner eines offenen Webservers möglich ist.
Man kann nurwieder empfehlen auch bei Sherepoint Firefox als Standard Browser zu verwenden. Da funktioniert zumindest das Öffnen der Datei immer. Allerdings kann man die geänderte Datei nicht direkt auf das Portal zurückschreiben, weil die Datei immer als schreibgeschützt geladen wird.
Da haben sich Microsoft Architekten beim Internet Explorer mal wieder in ihrer abstrusen VISTA Sicherheitsphilosophie verhakelt. Ein weiterer Grund für Sharepoint Nutzer VISTA nicht zu verwenden. An sich würde man ja erwarten, dass Microsoft seine Produkte besser integriert, um die Kunden zum Kauf möglichst vieler Microsoft Produkte zu motivieren. Es scheint aber gerade das Gegenteil der Fall, zu sein.
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Geografische Analyse der Web Zugriffe mit Google Analytics
Februar 6, 2009 · Kommentar schreiben
Häufig ist es interessant, die geografische Verteilung der Besucher einer Webseite zu analysieren. Google Analytics bietet hierfür eine elegante Lösung.
Die Verteilung der Besucher lässt sich bis auf die Städte, über die vom Internet Provider zugewiesene IP Adresse anzeigen.
Nachteil ist allerdings, dass Google damit eine genaue Statistik der Webseite auch für Besucher, die nicht über Google eingestiegen sind, erhält. Wie immer muss man hier den Schutz der privaten Daten gegenüber einer sinnvollen und einfach zu nutzenden Servicefunktion abwägen.
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Google u.a. eMail an beliebiges Handy weiterleiten
Februar 5, 2009 · Kommentar schreiben
Meist ist es nicht sinnvoll eMail, die man eigentlich nur auf dem PC sinnvoll lesen und bearbeiten kann an das Handy zu schicken. Folgende Lösung hat sich bei mir seit Jahren bewährt. Man erstellt für die reguläre eMail Adresse einen Filter, mit dem man eMail von bestimmten Absendern (z.B., Familienmitglieder, der Chef) oder mit bestimmten Schlüsselwörtern (z.B. Handy, dringend …) auswählen und an die mobile eMail Adresse weiterleiten kann. Bei professionellen eMail Servern (Lotus, Outlook) gibt es diese Filterfunktion schon seit Jahren. Bei den üblichen Web eMail Angeboten ist dies aber noch nicht üblich. Bei Google eMail gibt es diese Filterfunktion auch (-> GoogleMail -> Einstellingen -> Filter). Man kann damit auch ohne Microsoft Mobile, Blackberry, iPhone oder Google G1 sehr komfortabel und mit niedrigen Kosten eMail empfangen. Die Push Funktion für eMail ist ja eigentlich nur für Leute interessant, die nichts zu tun haben und sich dauernd von ihrem Handy stören lassen wollen.
Man kann diese Weiterleitungsfunktion auch verwenden, um bestimmte eMail Nachrichten an eine Gruppe (Freunde, Abteilung, Verein usw) zu verteilen. Die Weiterleitung mit Filter hat den Vorteil, dass man das Filter jederzeit ändern kann, wenn z.B. zu viel eMail oder Spam an das Handy geschickt wird.
Kategorien: Google · Handy · Software
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