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Beiträge vom September 2008

Google Chrome Browser auf dem Handy?

September 30, 2008 · Kommentar schreiben

Nachdem jetzt die ersten Google Handys mit Android Betriebssystem verfügbar werden, konnte man bisher hoffen, den recht guten Google Chrome Browser mit sehr guter JavaScript Unterstützung auch auf einem Handy benutzen zu können. Leider werden diese Träume nicht wahr. Google vertröstet die Benutzer wie in der Branche üblich auf spätere Versionen der Android Software. Die PC Version und die Handy Version des Browsers basieren beide auf der WebKit Software Plattform.  Auf dem Handy gibt es aber nur einen rudimentären Subset der Funktionen.

Kategorien: Google · Handy · Software
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Mit Google Chrome Anonym Browsen?

September 12, 2008 · 2 Kommentare

Google Chrome bietet eine Option, ein Inkognito Fenster im Browser zu öffnen, bei dem die Adressen der besuchten Seiten nicht auf dem PC des Benutzers gespeichert werden (unter Kennern auch „Sex Mode“) genannt). Man ist dabei aber keinesfalls anonym im Netz unterwegs – die Adressen der besuchten Seiten werden weiterhin zu Google „zur Prüfung“ gesandt (auch bei Firefox). Auch die besuchte Website kann weiterhin die IP Adresse des Benutzers auslesen. Verwendet eine Website zudem Google Analytics zur Auswertung der Besuche, so hat auch Google diese Daten. Will man wirklich anonym browsen, dann muss man einen Anonymizer Proxy verwenden. Beim Handy Browser Opera Mini wird prinzipiell immer ein Anonymizer Proxy verwendet.

Aber Achtung! Verwendet man Google als Suchmaschine, werden alle Sucheingaben auf dem eigenen PC archiviert. Man muss das Google Protokoll von Hand abschalten, wenn man keine Surfspuren auf dem eigenen PC hinterlassen will, und die Kinder nicht sehen sollen, wo Vater am Abend überall rumgesurft ist.

Kategorien: Google · Opera Mini · Software
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Sharepoint mit Google Chrome Browser

September 3, 2008 · Kommentar schreiben

Nachdem Google seinen Chrome Browser zum Download zur Verfügung gestellt hat, kann man ausprobieren wie Google klassische Microsoft Anwendungen wie z.B. Sharepoint behandelt. Wie zu erwarten funktioniert die passive Ansicht von Sharepoint Seiten z.B. www.portaleco.eu/evaluation mit kleinen Irritationen. Die Sharepoint Administrationsfunktionen funktionieren degegen nicht ähnlich wie bei Firefox, Opera, Safari u.a. weil Microsoft in Sharepoint spezielle Funktionen verwendet, die nur der MS Internet Explorer unterstützt. Hier schiesst sich Microsoft durch den Versuch, den Internet Explorer durch proprietäre Funktionen aufzuwerten, selbst ins Bein.  

Google verfolgt mit Chrome eine ähnliche Strategie wie Microsoft in jungen Jahren. Es werden keine wirklich neuen innovationen Funktionen implentiert sondern bewährte Anwendungen wie Browser, Mail, Tabellenbearbeitung (EXCEL), Textertellung (WORD)  usw auf neuer Plattform implementiert. Dadurch kann man gleich zum Start der Anwendungen mit einigermaßen geschulten Anwendern rechnen.

Speziell bei Chrome kann man keine einzige neue Idee finden, die das Prädikat pfiffig verdient hätte. Ohne vernünftiges Produktmanagement kann man in der Google Truppe wohl nur Plagiate implentieren, deren Funktion und Spezifikation man sich bei bestehenden Produkten anschauen kann.

Kategorien: Sharepoint 2007 · Software · Vista
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Kein Datenschutz bei Internet- und Telefonprovidern

September 3, 2008 · Kommentar schreiben

Die Telekom verteilt gerade die neuen Telefonbüchern. Bei der Kontrolle des eigenen Eintrags erscheint meine Name und die Telefonnummer obwohl ich Mit Telekom keinen Vertrag mehr habe.  Neuerdings erscheint dort auch meine Adresse, die ich beim Abschluss des Vertrags bei ARCOR explizit gesperrt habe und was bei der Telekom bisher immer funktioniert hat. Bei Kontrolle der persönlichen Daten beim Provider sieht man, dass auch Daten über Zweitnummer usw freigeschaltet wurden, was auch im Vertrag ausgeschlossen wurde. Nun kann man im Online Kundenservice bei ARCOR die Weitergabe der Daten sperren (90% der Benutzer werden das entsprechende Menue wohl aber nicht finden!), was ich auch prompt gemacht habe. Mein Name und die Adresse sind widerrechtlich aber bereits in den Händen von diversen Unternehmen und werden bei diesen auch nicht mehr gelöscht. 

Nach der jetzigen Rechtslage ist eine Klage gegen ARCOR auch bei eindeutiger Vertragsverletzung wohl aussichtslos. Solche Schlampereien und Vertragsverletzungen werden wohl nur dann unterbunden, wenn der Kunde eine gesetzlich verbrieftes Recht auf eine angemessene Entschädigung in der Größenordnung von einigen hundert Euro für unzulässige Datenweitergabe erhält. Soviel sollte mein guter Name wohl wert sein! 

Die Sperrung der Adresse im Telefonbuch hat allerdings nur eine geringe Wirkung, da die Einwohnermeldeämter ja die Adressen ihrer Bürger auch verkaufen. Mit ein bischen Software kann man dann den Namen und die Telefonnumer mit der Adresse vom Einwohnermeldeamt kombinieren. Man kann jedoch auch beim Einwohnermeldeamt die Weitergabe der persönlichen Daten sperren – bei meinem Einwohnermeldeamt muss man das ohne Formular persönlich machen. Die Sperrung gilt aber nur für zwei Jahre. Wenn man die Sperrung nicht alle zwei Jahre erneuert, geht die Adresse dann doch noch auf die Reise. Macht ja auch nichts, da die Daten von über 95% der Bürger ja sowieso schon bei allen möglichen Firmen richtig gespeichert sind und munter verschoben werden.

Kategorien: Allgemein
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