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Beiträge vom Juni 2008

Blog für Rückmeldungen im Evaluation Portal

Juni 30, 2008 · Kommentar schreiben

Im Sharepoint Evaluation Portal gibt es jetzt einen Blog für Rückmeldungen und Diskussionen für alle  Besucher. Das ist ein Beispiel wie man mit Web 2.0 Techniken eMails vermeiden kann. Das hat auch den Vorteil, dass man keine eMail Adresse im Internet publizieren muss, die für SPAM genutzt wird.  

Kategorien: Sharepoint 2007 · Software
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Private eMail in der Firma

Juni 27, 2008 · Kommentar schreiben

Viele Firmen erlauben ihren Mitarbeitern nicht mehr, private eMail mit dem Firmensystem und mit ihrer Firmen eMail Adresse zu verschicken. Damit können sich sowohl der Arbeitgeber als auch der Beschäftigte viel Ärger und Rechtstreitigkeiten ersparen. Allerdings gibt es auch Grauzonen wie z.B. Mitgliedschaft in Berufsverbänden, Teilnahme an Foren oder Blogs im beruflichen Umfeld. Speziell in der IT können viele Professionals zum Vorteil des Arbeitgebers auf den Zugriff zu diesen technischen Informationen auch während der Arbeitszeit nicht verzichten. Allerdings wird es in vielen Foren und Blogs nicht gern gesehen, wenn “getarnte“ Mitarbeiter von Firmen Informationen eventuell sogar von der Konkurrenz (siehe Oracle – SAP) abgreifen.

 Die gängige Lösung für das Dilemma ist ein privater eMail Account, der über den Browser bedient wird, wie z.B. eMail beim Internet Provider Arcor, gmx, 1und1 und Co. oder Google Mail. Dabei werden aber durchaus private Daten wie Linklisten,  oder Cookies für den Zugriff auf dem Firmen PC abgelegt. Interessant ist auch, ob z.B. technische Informationen, die aus Foren als privater Benutzer heruntergeladen wurden, überhaupt im Unternehmen verwendet werden dürfen. In USA läuft zum Thema eMail gerade ein interessanter Rechtstreit, bei dem ein Unternehmen auf die privaten eMail eines ausgeschiedenen Angestellten zugegriffen hat, solange die Zugriffscookies noch auf dem Firmen PC gespeichert waren.  

Eine mögliche saubere Lösung ist z.B. für private Zugriffe, einen anderen Browser z.B. Internet Explorer anstatt Firefox zu verwenden und die Optionen so zu wählen, dass keine permanenten Daten gespeichert werden. Viele Benutzer haben sich aber bereits angewöhnt, Recherchen auch im beruflichen Umfeld vom privaten PC aus zu machen. Bei diesem Blog werden z.B. über 30% der Zugriffe nach 21 Uhr gemacht – wahrscheinlich wenn die Kinder im Bett sind.      

Kategorien: Allgemein · Google · Software
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„IBM Office“ – LOTUS Symphony

Juni 25, 2008 · Kommentar schreiben

Viele Benutzer, Unternehmen und Organisationen sollten nach Vorstellung von Microsoft möglichst schnell die neue Office Suite 2008 kaufen, die aber äusserst komplex ist und dadurch die Arbeit mehr verlangsamt als beschleunigt. Open Office ist inzwischen für die meisten Benutzer eine sehr sinnvolle Lösung hat aber den Nachteil, dass kein professionelles Produktmanagement gemacht wird und auch kein vernünftiger Support verfügbar ist. Als Privatperson kann man damit eventuell leben. In einer großen Organisation, kann man sich aber nicht darauf verlassen, dass es irgendwie schon gut gehen wird. IBM hat nun das auf Open Office basierende Office Paket Lotus Symphony angekündigt, dass kostenfrei zum Download bereit steht.  LOTUS Symphoniy unterstützt den Open Doc Standard und ist zu den MS Office Produkten u.a. kompatibel. Da IBM Lotus Symphonie auch seinen Großkunden als Nachfolger der alten LOTUS Produkte anbietet, kann man davon ausgehen, dass man mit diesem Produkt langfristig arbeiten können wird. Der Support wird teils durch eine Community geleistet (allerdings unter Beteiligung der IBM Mitarbeiter) man kann aber auch professionellen Support wie bei IBM Standardprodukten einkaufen. 

Die Absicht von IBM ist es natürlich, das Geld das die Kunden für MS Office Produkte ausgeben, für den Kauf moderner IBM Software frei zu machen. Dagegen ist nichts einzuwenden, wenn die Benutzer von dieser Strategie profitieren können. Der Download Server von IBM ist allerdings für die 192 MByte zu langsam. Eine EM Halbzeit + braucht es schon!

Kategorien: Software
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Bei Air Berlin mit Handy einchecken

Juni 21, 2008 · Kommentar schreiben

2D BarcodeBei Air Berlin kann man jetzt mit dem Handy schnell einchecken. Beim Kauf des Tickets gibt man seine Handy Nummer für das Einchecken mit Handy an. Etwa zwei Tage vor Abflug erhält man eine SMS mit einer vierstelligen Referenz-PIN. Zum Einchecken antwortet man mit einer SMS an Air Berlin mit dem vierstelligen Referenz-PIN als Referenz. Damit wird man eingechecked und erhält einen guten Platz (bisher immer) und eine MMS mit einem 2D Barcode - das elektronische Ticket.  

Beim Einchecken am Gate legt man das Handy mit dem 2D Barcode im Display auf einen Scanner  und geht an Bord. Die Methode ist besonders interessant, wenn man nur mit Handgepäck reist. 

Soweit die Theorie. In der Praxis rumpelt es bei Air Berlin noch etwas. Am Flughafen In Stuttgart ist das Verfahren weder bekannt noch ist die neue Hardware am Gate installiert. Zum Einchecken muss man die Security Nummer (steht in der MMS) angeben. Am Flughafen in Berlin löst das elektronische Ticket auf dem Handy bei der Personenkontrolle eine größere Diskussion beim Personal aus. Mein Handy geht von Hand zu Hand. Letztendlich werde ich dann aber doch eingechecked, nachdem ich auf dem Handy meine Flugnummer zeigen kann. Am Gate zum Einchecken wird das Handy mit dem 2D Barcode auf einen Scanner gelegt – leider kann der Barcode nicht gelesen werden. Offensichtlich ist die Auflösung auf meinem Nokia N70 zu schlecht. Mit Eintippen der Security Nummer geht das Einchecken aber dann problemlos.

Insgesamt ist das elektronische Ticket eine recht effiziente Methode, die vom Benutzer ohne große Probleme bedient werden kann. Eigentlich könnte diese Methode für viele Arten von Eintrittskarten, Fahrscheine usw verwendet werden. Die Kinderkrankheiten lassen sich wahrscheinlich schnell beheben. Man braucht auch keine speziellen Scanner um ein 2D Ticker zu lesen. Mit der Handykamera geht das sehr gut. Einfach mal diesen Beitrag ausdrucken und mit dem eigenen Handy ausprobieren (Anleitung)  

 

Kategorien: Allgemein · Handy · Hardware · Software
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Skype 4.0 Beta verfügbar

Juni 19, 2008 · Kommentar schreiben

Skype 4.0 ist jetzt als Download verfügbar. Ein neue, vereinfachte Benutzerschnittstelle integriert die verschiedenen Verfahren wie VoIP Telefonie, Video Telefonie usw. Damit können eventuell auch „normale“ Benutzer mit dieser Technologie umgehen. Erfahrungswerte speziell mit „Web fernen“ Zielgruppen wie z.B. Senioren gibt es aber noch nicht.   

Kategorien: Software
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Sharepoint Schulportal

Juni 16, 2008 · Kommentar schreiben

Ein schönes Beispiel wie man ein Schulportal mit Sharepoint attraktiv machen kann ist das Portal des isolde-kurz-gymnasiums in Reutlingen. Der Besucherzähler steht mit 1,4 Millionen und zeigt, dass das Portal tatsächlich benutzt wird. Es ist eigentlich unverständlich, dass andere Schulen solche Organisationsmittel nicht nutzen. Ein solches Portal kann man bei einem verlässlichen Hoster für 70 € im Jahr betreiben. Das rechnet sich schon durch die Ersparnisse beim Kopierpapier!  

Kategorien: Sharepoint 2007 · Software
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Das Google Chaos

Juni 8, 2008 · Kommentar schreiben

Viele Benutzer aber auch viel Produktmanager meinen, dass man ein gutes Produkt einfach in einer „offenen“ Umgebung erhält. Man schafft eine „Plattform“ und läßt dann freiwillige in aller Welt dann neue Funktionen basteln. LINUX wird hier immer als Beispiel angeführt. Dabei vergisst man, dass LINUX einfach die xte Version des uralt LINUX Systems ist und Linus Thorwald autoritär und wie ein Zerberus über die Systemarchitektur wacht. Er spielt also die Rolle eine typischen Produktmanagers.

Mit der Plug-Ineritis bei fast allen Systemen (Internet, Explorer, Windows Desktop, Firefox, Google, … ) bekommt man zwar schnell viele Mini-Funktionen, die aber früher oder später nicht mehr funktionieren, weil die Hersteller die Lust verloren haben oder bei Änderungen der Plattform nicht nachgezogen wird. Ähnlich ist es mit Services im Internet, Widgets, Gadgets und Co. Ganz wenige dieser Services im Web funktionieren länger als ein Jahr! Ganz besonders schlimm ist es zur Zeit bei Google, wo sich viele „kreative“ ITler ansiedeln aber niemand den unangenehmen Job eines Produktmanagers macht. Im Rennen um immer neue Features wenden sich auch konventionelle IT Firmen wie IBM, Microsoft aber auch SAP dem Chaos Modell zu, dessen zentrales Qualitätsprinzip das Austesten von unfertiger Software durch die Kunden ist.  Ausser ein paar „Freaks“ ist dabei aber niemendem gedient. Wirklich gute Systeme, deren Funktionen sinnvoll gestaffelt sind und deren Architektur der Benutzer unbewusst verstehen und über Jahre nutzen kann, entstehen mit diesen Methoden nicht.

Normale Benutzer sollten nur die Basisfunktionen eines Systems verwenden (zum Glück sind sie häufig schon damit überfordert) und zusätzliche Features und Gadgets nur dann nutzen, wenn sich der Aufwand für die Pflege lohnt. Man muss aber jederzeit damit rechnen, dass der Serice kurzfristig eingestellt wird – genau wie im richtigen Leben!         

Kategorien: Google · Software
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Der 2. Browser Webkrieg

Juni 2, 2008 · Kommentar schreiben

Der Browser war und ist die Schlüsselkomponente für den Zugriff aufs Web. Microsoft konnte 2003 praktisch Halali blasen, nachdem der Internet Explorer einen Marktanteil von 85%  erreicht hatte. Alle Webanwendungen mussten so programmiert werden, dass sie mit dem Internet Explorer kompatibel waren. Microsoft Anwendungen verwendeten ganz bewusst spezielle proprietäre Komponenten im Browser, die von anderen Browsern nicht unterstützt wurden. Wie immer kommt aber Hochmut vor dem Fall. Durch technische Rückständigkeit und politisches Taktieren von Microsoft ist die Dominanz des Internet Explorers verloren gegangen. Der Browser Marktanteil des Internet Explorers liegt 2008 nur noch bei 54 % während Firefox einen Marktanteil von 39 % erreicht hat. Den Rest des Marktes teilen sich Safari, Opera und diverse Altversionen der Browser. Damit kommt speziell Microsoft in eine missliche Situation da viele interaktive Microsoft Web Anwendungen wie zum Beispiel Sharepoint(MOSS) auf Grund der vielen proprietären Microsoft Browser Plug Ins auf Firefox nicht funktionieren. Die Benutzer geben sich zunehmend auch nicht mehr mit dem Ratschlag zufrieden, doch einfach Internet Explorer als Standard Browser zu verwenden.

Damit ist Microsoft für den heißumkämpften SaaS (Software as a Service) Markt in einer äusserst misslichen Position, da viele Microsoft Web Anwendungen bei vielen Kunden(mit Firefox Browsern) überhaupt nicht lauffähig sind. Konkurrent Google unterstützt Firefox hingegen nach Kräften. Die Google Webanwendungen laufen in der Regel auch mit dem Firefox Browser. Da immer neue Zusatzfunktionen in den PC Browsern für verbesserte Interaktion, Media, Werbung usw benötigt werden droht das Web im 2.0 in zwei inkompatible Bereiche zu zerfallen in denen ganz unterschiedliche Techniken für die Benutzerschnittstellen mit Interaktion verwendet werden. Bei den Browsern für mobile Geräte ist dieser chaotische Zustand bereits jetzt erreicht. Die Leidtragenden werden wie immer die Benutzer sein.  

Kategorien: Software
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Opera Mini Fehler beim Reload von Sharepoint Seiten

Juni 2, 2008 · 1 Kommentar

Mit Opera Mini 4.1 scheint sich wieder ein altes Microsoft Interface Problem beim Reload von Sharepoint Webseiten eingeschlichen zu haben. Opera legt beim Besuch einer Seite eine für das Handy bearbeitete Kopie der Seite im Opera Transcoding Server an ähnlich wie beim Caching. Macht man allerdings ein RELOAD von Sharepoint Basic Seiten (.aspx) wird offensichtlich nur die Kopie vom Opera Server nachgeladen und nicht die Seite neu vom Original generiert. HTML Seiten und auch Sharepoint Seiten mit Webparts werden jedoch korrekt geladen. Damit werden Änderungen auf einer Sharepoint Basic Webseite ASPX selbst nach Tagen nicht sichtbar, da offensichtlich der Opera Cache für die speziellen Seiten nicht korrekt gemanaged wird. Offensichtlich hat Microsoft mal wieder spezielle, nicht standardisierte Elemente verwendet, die der Opera Browser nicht korrekt verarbeitet.

Kategorien: Handy · Opera Mini · Software
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