Entries from März 2008
Vodafone bietet für 9.95 € mit Vodafone Live eine Flat Rate für den Handy Zugang zum Internet an. Allerdings muss man dabei den Zugangspunkt Vodafone Live benutzen. Damit funktionieren aber nur spezielle Zugriffe zu http://vodafone.live.com . Wirkliche Zugriffe zum Internet z.B. über Opera Mini funktionieren damit nicht - man kann nur das Unterhaltungsangebot von Vodafone Live nutzen. Die Services von Google Mobile, Sharepoint u.a. kann man damit nicht nutzen.
Mit dem Tarif Volume PDA von Vodafone bekommt man z.B. für 9.95 € im Monat (30 Mbyte) bei Benutzung des Opera Mini Browsers dagegen einen vollen Zugriff (Zugriffspunkt WPRS-GPRS) zum Internet. Die Grenze von 30 Mbyte im Monat erreiche ich parktisch nie, da der Opera Mini Webseiten stark komprimiert und nur wirklich benötigte Teile der Webseiten überträgt.
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Das RSS Scroller Widget zeigt RSS Einträge im Durchlauf an (Beispiel). Dabei kann man die Durchlaufgeschwindigkeit variieren. Das Widget kann man in eine eigene Webseite, ein Sharepoint Webpart (Text Editor Webpart), iGoogle, Facebook usw einbetten. Damit kann man wichtige Nachrichten gezielt und effizient an die Benutzer weitergeben.
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Mit einer guten DSL Verbindung sollte man bei direktem Anschluss über Kabel auf mindestens 80% der Nominalgeschwindigkeit kommen. Mein DSL 16000 Anschluss erreicht z.B. 14900 kbit/sec im Download. Geht man allerdings über WLAN so sind die Datenraten sehr stark abhängig von der Geschwindigkeit des PCs, des WLAN Adapters und des WLAN Routers. Mit älterer Hardware erreicht man selten mehr als 1500 kbit/sec. Mit moderner, schnellerer Hardware kann man etwa 6000 kbit/sec an einem DSL 1600 Anschluss erzielen. Es lohnt sich also nicht, den Preis für eine sehr schnelle DSL Verbindung zu bezahlen, wenn man nur alte Hardware hat . Ausserdem sollte man die DSL Datenrate regelmäßig überprüfen und dokumentieren, damit man bei einem Einbruch der Datenrate durch Überlastung der Netze des Providers gut argumentieren kann.
Auf alle Fälle sollten die neuesten Treiber für die WLAN Adapter installiert werden. Häufig ist selbst bei neu gekauften Produkten veraltete Treiber Software installiert.
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Widgetbox bietet in einer Gallerie viele nette und interessante Widgets zum einbetten in Webseiten oder Sharepoint an z.B. Skype Status Anzeige, YouTube, Facebook, Webseite mit Google übersetzen, Spiele oder das Jackson Pollock Mal Widget usw. Zusätzlich wird ein Widget Generator angeboten mit dem man aus Blogs, HTML, Flash, Webseiten, Gadgets u.a. Widgets automatisch generieren kann. Damit kann man konventionell gestaltete Seiten gezielt lebendiger machen.
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DSL Anschlüsse werden zur Zeit von allen möglichen Firmen wie sauer Bier angeboten. Das Problem ist bei fast allen, dass Verträge schnell unterschrieben aber die Lieferung der vereinbarten Leistungen häufig mehr als fehlerhaft ist. Die Diskussion im ARCOR User Forum zur neuen ARCOR DSL BOX Arcor-Easy Box A 800 WLAN ist ein typisches Szenario, das man sich vor dem Abschluss eines Vertrags durchlesen sollte. Bei anderen Anbietern ist die Situation nicht grundsätzlich verschieden.
Typisch sind auch die Reaktionen des Service Personals, das von grundlegender Unkenntnis der Funktionsweise des verkauften Systems und des Vorgehens bei der Fehleranalyse zeugt. Die Servicemitarbeiter können einem Leid tun, die ohne ausreichende Grundkenntnisse, mangelnder Schulung und interne Organisation den Kunden Paroli bieten müssen. Typisch ist auch, dass Fehler nicht behoben werden können.
Abhilfe würde hier wahrscheinlich nur ein Verbraucherschutzgesetz schaffen, das den Kunden von der monatlichen Gebührenzahlung entbindet, solange wesentliche bekannte Probleme beim Kunden auftreten. Unser Minister für Verbraucherschutz, Herr Seehofer, beschäftigt sich aber lieber mit angenehmeren Dingen.
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Ein schneller DSL Anschluss ist heute für ein Arbeiten mit dem PC unbedingt erforderlich und muss dank WLAN auch nicht durch durch einen Kabelsalat in Wohnung oder Büro erkauft werden. Wenn sich bei Konferenzen viele Benutzer ein WLAN Netz teilen, macht sich WLAN Interferenz häufig dadurch bemerkbar, dass plötzlich eMAIL nicht funktioniert obwohl der Browser noch arbeitet. Üblicherweise wird im Windows Betriebssystem der eMAIL Port mit niedrigerer Priorität betrieben und kommt bei hoher Netzbelastung nicht mehr zum Zug.
Im Heimbetrieb kann ein benachbartes WLAN Netz, das auf dem gleichen Channel betrieben wird, die Performance um bis zu 40% reduzieren! Es empfiehlt sich deshalb z.B. den voreingestellten Kanal (bei ARCOR z.B. 9) bei der Installation zu ändern. Es empfiehlt sich die Datenübertragungsrate zum Internet von Zeit zu Zeit mit WLAN zu messen und zu dokumentieren, damit man bei Verschlechterung geeignete Massnahmen treffen kann.
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Als Besitzer einer Website kann man leicht analysieren, wieviele Kunden die Site täglich benutzen, welche Pfade verfolgt werden usw. Außerdem kann man feststellen von welcher Webseite man auf die Site gesprungen ist. Wenn der Benutzer z.B. eine Suche in der Google Toolbar direkt eingibt, kann Google feststellen auf welcher Webseite der Benutzer vorher war und kann diese Information zur Erstellung eines detaillierten persönlichen Profils nutzen. Dagegen kann man sich eigentlich nur schützen, wenn man für die Suche eine Browserinstanz neu startet oder immer über die gleiche Webseite geht z.B. die Homepage. Den meisten Benutzern wird das aber zu mühselig sein. Mit dem Wissen über die Vorlieben der Benutzer können Google, Yahoo u.a. dann gezielt Werbung anbieten, für die wegen hoher Erfolgsquoten auch mehr bezahlt werden muss.
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Der Fall UNICEF hat wenigstens einige Praktiken des Spendensammlergewerbes in Deutschland ans Licht gebracht. Aber auch hier gilt weiterhin ” .. die im Dunkeln sieht man nicht!” Dabei sollten nicht nur die mehr oder weniger gemeinen oder nützlichen Vereine sondern auch die Praxis in den Kirchen hinterfragt werden. So habe ich bisher an Weihnachten einen Spende an eine Behindertenorganisation der evangelischen Kirche überwiesen, deren Mitarbeiter sicher einen sehr guten Job machen. Der Spendenaufruf war immer unterzeichnet mit “Ihr Pfarrer Kottnick”. Nun war ich neulich sehr überrascht in einer Fernsehsendung zu sehen, wie Pfarrer Kottnick als Präsidenten des Diakonischen Werkes der EKD in einer schwarzen Luxuslimousine mit weißen Ledersitzen bei der Ministerin von der Leyen zur Audienz vorfuhr. Danach kam eine PR Eloge auf den selbstlosen Pfarrer Kottnick, wie er sich rührend um Senioren in Heimen kümmert, die an weißgedeckten und blumengeschmückten Tischen ihren Nachmittagskaffee tranken. Graf Potemkin läßt multimedial grüßen! Wer von Spenden und Kirchensteuer lebt, sollte sich bei jedem Auftritt überlegen, ob angemessen mit dem Geld anderer Leute umgegangen wird.
Es sollte das Ziel jeder gemeinnützigen Organisation sein, möglichst effizient zu arbeiten. Das Internet ermöglicht eine höchst effiziente Administration und auch eine Partizipation aller Mitglieder bei Wahlen oder bei der Diskussionen über förderungswürdige Projekte. In USA wird wesentlich mehr gespendet als bei uns - jedoch fordern die Spender auch saubere Rechnungslegung und Mitwirkung ein. Eine andere Möglichkeit ist die Persönliche Spende, bei denen die Spende nicht an Organisationen sondern direkt an Menschen gehen, z.B. an Lehrer, die sich um benachteiligte Kinder kümmern. Firmen in USA (u.a. IBM) unterstützen zum Beispiel direkt über die Firmenmitarbeiter, die sich ehrenamtlich engagieren. USA gibt es auch einen relativ großen Software Markt für Non Profit Organisationen. Gerade der Non Profit Organisationen können vom Internet und Web 2.0 Techniken profitieren. Bei Ärzte ohne Grenzen kann man z.B. bereits Online spenden - dabei fallen natürlich sehr geringe Kosten an.
Andererseits gibt es in USA auch viele “kirchliche” Orgnisationen, die ähnlich wie in Deutschland von jeglicher öffentlicher Rechnungslegung und auch anderen Auflagen z.B. bei der Einstellung und Bezahlung des Personals befreit sind.In Deutschland gibt es einige zaghafte Versuche, die Transparenz und die Effizienz bei gemeinnützigen Vereinen zu erhöhen. Das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) verleiht ein Spenden Siegel für gemeinnützige Organisationen. Man geht aber nicht so weit, konkrete Zahlen zu veröffentlichen. Allerdings nehmen nur etwa 40 Organisationen an diesem Programm teil, was für die Seriosität des DZI sprechen könnte. Das DZI hatte aber UNICEF Deutschland korrektes Arbeiten bescheinigt und das “DZI Gütesiegel” erst nach Protesten in der Öffentlichkeit zurückgezogen.
Bevor man an eine Orgnisation spendet, sollte man sich genau anschauen, ob und wie die Vorstandsmitglieder von den Mitgliedern berufen werden (Haben sie jemals ihre Stimme zur Wahl das ADAC Vorstands abgegeben?) und welche Gehälter an die Geschäftsführung sowie an diverse Berater ausbezahlt werden. Organisationen, die keinen zertifizierten Abschluss, der auch diese Zahlen enthält, im Internet veröffentlichen sind mit äusserster Vorsicht zu betrachten.
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Neben Ex-Kanzler Schröder ist Herr Schily ein schlechtes Beispiel wie Politiker schon während ihrer Amtszeit wirtschaftliche Weichen für ihre Zeit danach stellen. Nachdem Bundesminister Schily den Verkauf der Bundesruckerei an einen Investor maßgeblich durch die Einführung des Reisepasses mit RFID Chip gefördert hat, soll jetzt die Bundesdruckerei nochmal verkauft werden. Käufer ist Giesecke und Devrient, das damit wieder das Monopol in Deutschland auf lukrative Staatsaufräge für Ausweise für Reisepässe aber in Zukunft auch für Personalausweise und sicher auch Führerscheine hat. Das Vermögen des Bundes wird mal wieder mit Versprechungen, die den Bürgern hohe Kosten aufbürden, verschleudert. Es ist wohl reiner Zufall, dass Herr Schily im Aufsichtsrat diverser Firmen sitzt (u.a. Safe ID mit dem abgehalfterten Infineon Manager Ulrich Schumacher), die von der RFID Technik profitieren wollen.
Um dieser unappetitlichen Interessenverquickung Einhalt zu bieten, würde es genügen, Firmen von der Vergabe von Bundesaufträgen auszuschließen, in denen ehemalige Regierungsmitglieder Führungs- oder Lobbyisten Aufgaben wahnehmen. Dazu braucht es kein Gesetz sondern mutige Beamte, welche die geltenden Regeln konsequent anwenden. Vielleicht kann da der Fall Zumwinkel einigen Mut machen.
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Tagged: RFID, Schliy, Bundesdruckerei