Entries from August 2007
Zoho ist im Moment wohl eine der attraktivsten Online Office Systeme. Interessant ist auch dass Zoho alle Datenstrukturen im Server offenlegt. Damit können andere Personen oder Firmen selbst Funktionen schreiben und was noch wichtiger ist im Falle eines Falles die Daten auch in ein anderes System konvertieren. Das hebt Zoho positiv von Google ab bei dem die Benutzerdaten in einem Google Sumpf versinken. Microsoft bietet dagegen wenigstens Funktionen für den Zugriff auf die Daten an z.B. eine EXPORT/IMPORT Funktion für das Sharepoint Portal. Microsoft versucht, immer neue kostenpflichtige Programme um die bestehenden Produkte herum zu bauen um damit auch die Abhängigkeit des Benutzers von Microsoft Produkten zu erhöhen. Ähnlich geht Google vor, nur zielt man dort primär auf Werbeeinnahmen, die man durch kostenpflichtige Services z.B. für Privatpersonen und für Betriebe ergänzt.
ZOHO weiß, dass nur dann eine Chance auf Erfolg besteht, wenn möglichst viele Endanwender die Software nutzen. Deshalb sollen die Services für Privatpersonen immer kostenfrei angeboten werden. Damit sollen dann vor allem kleine Betriebe gewonnen werden, die dann für Zusatzleistungen auch bezahlen. Zoho bietet auch kein fertiges Portal an sondern einzelne Funktionen, die in bestehende Webseiten oder Portale eingebettet werden können.
Es wird interessant sein zu sehen, wie sich diese Strategien im Markt auswirken und welche Änderung die Firmen vornehmen werden, um Marktanteile im Markt der Web Dienstleistungen zu gewinnen.
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Zoho wurde hier im Februar 2007 als vielversprechender Ansatz zu einem Web Portal Service kurz diskutiert. Inzwischen hat das System erstaunliche Fortschritte gemacht. Bei Zoho gibt es nun einen fast kompletten Satz von Zoho Online Office Tools - alles was man so typisch braucht: Spread Sheet, Präsentation, Notebook, Planner, Web Conferencing, Chat, Wiki, Project Management, Customer Relationship Management und einen äußerst interessanten Application Builder. Damit kann man ohne Programmierkenntnisse extrem schnell Datenbank Applikationen bauen.
Man findet einen äußerst komfortablen Online Editor ZOHO Writer, mit dem man Dokumente auch Offline editieren kann. Dafür wird die Client/Host Synchronisation von Google Gears (Beta) verwendet. Den ZOHO Writer gibt es bereits in einer deutschen Version! Wahrscheinlich wird diese Offline Fähigkeit bald auch für die anderen Office Funktionen verfügbar werden. Man erhält damit ein ähnliche Funktionalität wie beim WebSphere Portal Server 6.0, der auch die klassischen Lotus Notes (seit 198
Funktionen im Web abbildet. Welche Vorteile zum Beispiel ein Web basiertes Präsentations Tool bietet sieht man z.B. mit dem ZOHO Presentation Tool. Alle Benutzer, die gleichzeitig die Webseite der Präsentation anschauen, sehen das gleiche Seite der Präsentation - damit kann man sehr schöne Präsentationen über das Web machen. Hier wird eine originale Power Point Präsentation mit dem ZOHO Tool in eine Sharepoint Seite integriert dargestellt - schön wäre es auch wenn man eine solche Funktion oder das ZOHO Screen Sharing in Sharepoint selbst hätte. (Leider gibt es auch bei ZOHO ähnliche Probleme wie bei Open Office bei der Konversion des proprietären MS Power Point ppt Formats mit Schriftgrößen und grafischen Zeichen! Das ist aber wohl eher ein Microsoft Problem.)
Alle Funktionen sind extrem einfach und benutzerfreundlich mit neuester AJAX Technologie gemacht! Dagegen sehen Sharepoint, iGoogle u.a. ziemlich alt aus. Störend ist im Moment, dass man sich für die verschiedenen Services einzeln registrieren muss. Das verhindert im Moment die Nutzung als privates Portal für Gruppen. Dafür ist die Nutzung für Privatpersonen frei. Auf alle Fälle lohnt es sich ZOHO im Auge zu behalten!
Wer kauft wohl den Skill der ZOHO Truppe mit einigen Millionen $ auf? Einige “Marktführer” hätten da dringend Bedarf!
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Wer ärgert sich nicht täglich über die recht ineffiziente Suche bei Google und die häufig nach kommerziellen Gesichtspunkten geordneten langen Hitlisten. Nicht zu vergessen die oft plumpen Reklame wie z.B. bei der Suche nach Seligkeit ”Seligkeit bei Amazon.de , Niedrige Preise, Riesenauswahl … “
Viele Konkurrenten u.a. Microsoft haben vergeblich versucht, Google Konkurrenz zu machen. Meist mit geringem Erfolg obwohl viele andere Suchmaschinen selbst MSN weit seriösere Hitlisten liefern als Google. Nun erscheint aber ein ernsthafter Konkurrent. Microsoft’s Tafiti Suchmaschine liefert nicht nur alle Ergebnisse ohne Werbung sondern erlaubt auch nach verschiedenen Kategorien wie Web, Buch, Bild, RSS usw zu suchen. Die Ergenisse können anschließend gefiltert werden und besonders interessant Sucheregebnisse können in einem persönlichen Blog abgelegt oder per eMail verschickt werden. Wie oft konnte man zum Beispiel ein einmal gefundenes Objekt nicht mehr wiederfinden weil man sich die genaue Suchphrase nicht gemerkt hat oder weil Google mal wieder den Suchalggorithmus geändert hat. Die Strategie von Microsoft “Das Bessere ist der Feind des Guten” scheint zumindest ein interessanter Ansatz zu sein, das Monopol von Google zu brechen. Ich verwende übrigens zunehmend MSN und andere Suchmaschinen für seriöse Suche, da Google zu viel Junk (YouTube), Bekanntes (Wikipedia) oder Werbung in seinen Hitlisten liefert.
Tafiti ist zwar noch im Beta Stadium aber durchaus einen Versuch wert.
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Inzwischen hat man sich ja schon fast an die oft plumpen Phishing Attacken gewöhnt. Heute lief jedoch eine recht raffiniert gemachte Attacke ein.

Domain Renewal mahnt die Gebühren für eine meiner Domains an. Das ganze sieht recht offiziell aus, auch durch das CISCO Logo auf der Startseite. Die Kontaktadresse auf den Seychellen ist sicher weniger vertrauenswürdig. Die meisten Adressaten werden das wohl aber nicht im Detail prüfen. Die Attacke benutzt das Domain Name Verzeichnis, um persönliche Daten in der eMail mitzuschicken und damit die Glaubwürdigkeit zu erhöhen.
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Das Apple iPhone wird zumindest zum Start exklusiv in USA von AT&T vertrieben. Leider hat AT&T ein sehr schlechtes mobiles Netzwerk (und natürlich hohe Preise). Es hat deshalb nicht lange gedauert bis das iPhone Exklusiv Schloß geknackt wurde. Nicht nur Sicherheitsspezialisten sondern auch ein 17 jähriger Schüler sind in der Lage, die von Apple eingerichteten Sicherheitsmechanismen auszuhebeln. Es ist immer wieder verblüffend wie diletantisch selbst große Firmen beim Thema Sicherheit arbeiten. Ein wesentlicher Motivator für Kunden ist der Wunsch, ihr iPhone auch im Ausland mit anderen Netzen als AT&T US zu verwenden. Gerade in Europa ist ein Gerät, dass nur in Deutschland verwendet werden kann wenig attraktiv! Es ist zu erwarten, dass in Deutschland demnächst “freie” iPhones zumindest auf dem Schwarzmarkt auftauchen werden und damit die Einführungsstrategie von Apple und Telekom unterlaufen wird. Die tschechischen Spezialisten mit ihrem SIM Simulator stehen schon Gewehr bei Fuß.
Siehe auch Ein offenes mobiles Netzwerk in USA?
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Die Telefon Firmen tun sich noch etwas schwer mit den mobilen Internetanschlüssen. Ein Benutzer in USA bekam zum Beispiel eine Telefonrechnung mit 300 Blättern (YouTube) , da die AT&T Manager offensichtlich nicht verstanden haben, dass ein Einzelnachweis für Internet Datenpakete wenig Sinn macht. Mal sehen was bei der Telekom alles passiert, wenn zu Weihnachten die iPhones kommen. Zumindest gibt es schon mal eine Mobile Internet Flat Rate.
Kategorien: Handy
Ein Portal kann Benutzern sowohl im privaten als auch im beruflichen Umfeld wesentlich mehr Freiheiten bieten als eine konventionelle Web Präsenz. Haben die Benutzer erst einmal erkannt, dass sie eigene Webseiten, Subportale, Team Bereiche (Team Spaces) und Benutzergruppen anlegen können, so werden sie für alle möglichen Verwendungszwecke solche speziellen Bereiche im Portal einrichten. In einem Unternehmen können so sehr schnell tausende von isolierten Bereichen und Dokument Bibliotheken entstehen. Dies kann durchaus sinnvoll sein, auch wenn diese Bereiche nur kurzfristig von wenigen Personen benutzt werden. Allerdings wird es extrem schwierig, diese fragmentierten Informationen anderen Benutzern im Portal zur Verfügung zu stellen, was eigentlich der wesentliche Vorteil eines Portals ist.
Klassischen IT Organisationen sind solche “wilden” Organisationsformen ein Dorn im Auge. Häufig reagiert man mit Restriktionen, indem die Rechte der Benutzer eingeschränkt werden. Auf diese Weise verliert man häufig auch die engagiertesten Mitarbeiter im Unternehmen und verhindert den “bottom up” Informationsfluß, der ja einer der wesentlichen Vorteile einer Portal Gemeinschaft [Community] ist.
In stark fragmentierten Portalen verlieren aber selbst versierte Portal Nutzer sehr schnell den Überblick wo und wie sie Informationen und Funktionen im Portal finden können. Nicht immer läßt sich diese Schwäche durch die in den meisten Portalen eingebaute Suchfunktion ausgleichen, da die Suche ohne einen guten Administrator in den meisten Portalen nicht gut funktioniert (z.B. bei Sharepoint Portalen ein häufiger Schwachpunkt). Bei öffentlich zugänglichen Informationen im Portal kann man Google mit der erweiterten Suchfunktion benutzen und die Suche auf die Portal site einschränken durch einen Zusatz site: …. wie z.B.
Gadget site:portaleco.sharepointhosting.ch/evaluation
Ganz wichtig ist, z.B. ein kleines Regelwerk und eine Dokumentation für das Portal in einem WIKI zu erstellen, das die Struktur, Inhalte und die Benutzergruppen beschreibt und auch von den Benutzern selbst gepflegt wird. Ohne eine minimale Schulung über Einrichtung und Nutzung eines Portals wird man bei kleinen und größeren Organisationen nicht umhin kommen, während die eigentliche Bedienung für passive Benutzer nicht problematisch ist. Ganz wichtig ist, dass die aktiven Benutzer das Konzept der Filter (Ansicht [View]) und deren Erstellung verstehen und auch anwenden können. Damit können die Informationen in größeren Bibliotheken gespeichert und verschiedenen Benutzergruppen gemäß ihren Interessen präsentiert werden. Diese Ansichten können auch nachträglich geändert und neuen Anforderungen angepasst werden. Dabei brauchen die Benutzer die dahinterliegende Technik (XML, XSL) gar nicht zu kennen.
Meine Erfahrung bei der Einführung von Portalen bei Großunternehmen aber auch bei kleinen privaten Portalen ist, dass die Technik nach kurzer Zeit beherrscht wird, dass aber die effektive Nutzung ohne begleitende Organisation und Schulung nicht effizient wird. Für Schulung und Lernen kann man wiederum die Portal Infrastruktur nutzen, um eigenverantwortliches und Team orientiertes Lernen einzuführen.
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WORD ist für viele Benutzer einfach zu umständlich, zu langsam und zu teuer. Da jedoch fast alle PC Benutzer WORD verwenden muss ein alternativer Editor sowohl Dokumente im Microsoft doc und XML Format einlesen und auch abspeichern können. Der BEAN Editor leistet dies, kann frei heruntergeladen werden und hat wohl alle Funktionen, die man privat so braucht. Einziger Wermutstropfen: zur Zeit ist BEAN nur für Apple Rechner mit OS X verfügbar. Die Portierung auf Windows ist wahrscheinlich nicht sehr schwierig und würde für viele Benutzer endlich eine low end Alternative zu WORD verfügbar machen.
Allerdings ist der neue ZOHO Editor, der sowohl Online als auch Offline mit einem Browser Interface bedient werden kann, wohl im Moment die bessere Alternative für Windows und Linux.
Kategorien: Allgemein · Software
Benutzer möchten eigentlich alle für sie relevanten Informationen und Funktionen in einem Portal integrieren. Informationen und Funktionen, die nicht durch einen Benutzernamen und ein Passwort geschützt sind, kann man auch in Sharepoint mit verschiedenen Methoden integrieren. Einige Beispiele werden im Evaluation Portal gezeigt. Leider sind viele der für den persönlichen Gebrauch nützlichen Funktionen durch persönliche Passworte (eMail, Instant Messaging, Internet Phone … ) oder durch Gruppen Passworte geschützt (z.B. der Zugriff auf die eMail, die von verschiedenen Mitarbeitern der Firma an einen Kunden gesandt wurden - eine Funktion, die z.B. die Telekom für ihren Kundenservice dringend brauchen würde!)
Im Rahmen der IBM WebSphere Portal Server Entwicklung haben wir deshalb im IBM Labor Böblingen eine Systemkomponente Credential Vault entwickelt. In diesem elektronischen Safe werden Benutzernamen und Passworte aufbewahrt, die für den Zugriff auf externe Systeme benötigt werden. Dabei ist es nicht notwendig, dass die externen Systeme kooperieren, d.h. ihre Login Funktion ändern. Der Benutzer kann im Credential Vault persönliche Daten gesichert ablegen aber auch auf für ihn hinterlegte und freigegebene Passworte nutzen. SAP Systeme verwenden allerdings nur intern ein ähnliches Schema. Damit kann man wirklich externe Systeme im Portal integrieren.
Sharepoint 2007 (MOSS) hat zwar einige Verbesserungen in der Integration interner Systeme gebracht, verfügt aber keinerlei Funktionen um externe Systeme mit eigener Authentisierung zu integrieren. Damit ist Sharepoint in einem offenen System mit vielen verschiedenen Anbietern nur begrenzt einsetzbar. Mir ist im Moment auch kein externer Partner bekannt, der eine Lösung für dieses Problem anbietet. Microsoft setzt im Moment darauf, dass sich die Microsoft Lösung zum zentralen Single Sign On am Markt durchsetzen wird. Das ist aber bei der nachlassenden Dynamik und Innovationskraft vom Microsoft sehr fraglich. Sharepoint eignet sich deshalb im Moment nur für Portale, bei denen alle geschützten Inhalte im Sharepoint Portal abgelegt werden. Besonders weh tut im Moment die mangelnde Integration von eMail in das Sharepoint Portal.
Der IBM WebSphere Portal Server ist leider im Moment keine attraktive Alternative für ein Personal Portal, da WebSphere Portal Hosted Services im Moment nur für Firmen im Paket mit Services angeboten werden. Ein “Out of the Box” Angebot für kleine Firmen oder Privatpersonen ist offensichtlich nicht im Angebot.
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Sharepoint bietet einen Websiteverwendungsbericht [Site useage report] in dem die Zahl der Zugriffe zu den verschiedenen Portalseiten angezeigt wird. Häufig möchte man aber wissen, wieviele Besucher die Website hatte und wie sich diese Besucher verhalten haben. Hierfür kann man z.B. Google Analytics einsetzen. Man meldet zunächst die Webseite bei Google Analytics an. Dabei wird ein Java Script generiert, das man in die beobachtete Webseite einbetten muss. Beispiel:
<script src=”http://www.google-analytics.com/urchin.js” type=”text/javascript”>
</script>
<script type=”text/javascript”>
_uacct = “UA-xyz6960-3″;
urchinTracker();
</script>
Nun geht man in den Bearbeitungmodus der Sharepoint Seite und generiert ein Inhalts-Editor Webpart. Man öffnet den Quelltext Editor und kopiert und speichert das Google Analytics Java Script.
Es empfiehlt sich anschließend die Darstellung des Webparts zu ändern. Man ändert zunächst den Namen des Webparts in z.B. “Google Analytics - meine Seite” und setzt Chromtyp auf kein . Damit wird das Google Analaytics Webpart nur noch im Bearbeitungsmodus angezeigt und ist für Besucher der Website nicht sichtbar.
Mit Google Analytics kann man sich nun die Webseitenstatistik u.a. Zahl der Besucher, Zahl der neuen Besucher, Typ des Besuchers (Direkt, Referenz, Suchmaschine) die geografische Verteilung u.a. anzeigen lssen. Man bekommt damit auch ein Gefühl welche Daten Google über die eigene Webseite speichert. Unklar ist jedoch, wie diese Daten in den Google Suchalgorithus eingehen. Man munkelt jedoch, dass Google in Zukunft die Zahl der Besuche auf einer Website stärker bewerten will als bisher. Dafür wird die Bewertung der statischen Links auf die Site abgeschwächt.
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