Entries from Oktober 2006
Private Benutzer haben anders als Benutzer in Firmen alle möglichen Versionen (häufig alte) Versionen von Browsern installiert. Viele Webseiten funktionieren nur mit ganz bestimmten Browsern. Web 2.0 Anwendungen wie Google Earth, MySpace usw aber auch Portale von Microsoft oder IBM (J2EE) verwenden fortgeschrittene Funktionen der Browser. Das macht erheblichen Ärger bei Endbenutzern mit alten Browser Versionen. Microsoft und Google machen ihre Produkte mit erheblichem Aufwand auch mit älteren Versionen der Browser nutzbar. Jedoch gibt es z.B. bei Microsoft noch immer viele Probleme wenn z.B. Firefox anstatt Internet Explorer verwendet wird. Die Strategie von Microsoft an der Front ist natürlich etwas Microsoft bezogen. Der Kampf um die Vorherrschaft im Web wird mit Web 2.0 noch schärfer werden.
Die Tendenz bei Microsoft geht dahin, Basisfunktionen auch mit Firefox zu unterstützen jedoch Verwaltungsfunktionen auf Internet Explorer zu beschränken. Mal sehen ob die Benutzer da mitmachen. Nutzer des Firefox Browsers sind gut beraten immer auch eine aktuelle Version des Internet Explorers zu installieren - ab und zu wird man diesen brauchen.
Update: so langsam macht sowohl die Developer Community als auch die Kundschaft Dampf beim Thema Browser Kompatibilität. Im MS Blog zum Thema findet sich auch eine PING Refernz zu diesem Eintrag. Das zeigt, dass auch Microsofts Macher nicht den rechten Durchblick haben wie man Sites mit deutschen Umlauten behandelt. In Sharepoint 2007 bietet Microsoft schon mal ein Webpart als Ersatz für das MS Inhalts-Webpart, den telerik r.a.d. editor für MOSS, an. Diesen sollte man unbedingt verwenden, da der MS Rich Text Editor des Inhalts-Editor Webparts zahlreiche Fehler hat.
Kategorien: Allgemein · Sharepoint 2007 · Software
Das Nokia N70 bietet in der Office Funktion u.a. einen Adobe PDF Leser an, der sehr gut funktioniert. Damit kann man PDF Dokumente auf das Handy laden und mit einer recht komfortablen Zoom Funktion arbeiten. Vorteilhaft ist, dass der PDF Leser, die letzte Einstellung speichert, sodass man nicht lange herumzoomen muss, um an den gerade interessanten Punkt zu kommen. Ich verwende diese Funktion um Wanderkarten im üblichen Massstab 1:50000 auf das Handy herunterzuladen. Eine Wanderung benötigt typisch 300 kByte (das macht man am besten über direkte Synchronisation am PC ) - das wäre über UMTS auch mobil noch machbar. Das wäre doch mal eine sinnvolles mobiles Angebot für die deutschen Verkehrsvereine. Dafür müsste man an den Wanderparkplätzen nur Schilder mit den Download Adressen anbringen.
Bei einem Handy mit eingebautem GPS könnte man den relevanten Kartenabschnitt ja automatisch anzeigen. Solche Geräte sind aber gerade erst im Anmarsch. Es wird sicher noch einige Jahre dauern bis das in größeren Stückzahlen beim Verbraucher ankommt.
Kategorien: Allgemein · Handy · Software
Als mobiler Benutzer verwendet man in der Regel mehrere Geräte z.B. Firmen PC bei der Arbeit, Home PC(Server) Laptop und Mobiltelefon mit Internetfunktionalität. URLs, Passwörter, eventuell sogar Zertifikate für digitale Signaturen, Schlüssel für WLANs usw müssen auf mehreren Systemen gehalten und synchronisiert werden. Aus Sicherheitsgründen sollte man Passwörter und Schlüssel natürlich nicht in einem Klartext Datensatz abspeichern. Ich verwende seit Jahren eine persönliche Smartcard auf meinen PCs auf der die wichtigen Internetadressen, Passwörter, Zerttifikate usw gespeichert sind. Die Smartcard hat auch einen geschützten Bereich für unstrukturierte Daten, die man sehr flexibel nutzen kann. Die Anwendung wurde ursprünglich einmal als IBM Sicherheitslösung für Endbenutzer speziell für Windows PCs entwickelt und funktioniert auch heute noch auf allen Windows Plattformen hervorragend. Nachteil ist, dass man hierfür einen Smartcard Leser benötigt. Diese gibt es aber als PCMCIA Plug & Play Leser speziell für Notebooks zu kaufen. Solange ein Smartcard Leser in Zukunft vielleicht kontaktlos nicht zur Standardhardware eines PCs gehört, wird sich diese für den Benutzer äusserst komfortable Lösung nicht sher weit verbreiten. Da es inzwischen Smartcards mit USB Schnittstelle gibt, kann man einen Smartcardleser heute mit geringem Aufwand in PCs integrieren. Inzwischen kann man auch USB Memory Sticks mit integrierter Smartcard Funktion kaufen. Das ist ganz nett, wenn ma z.B. als Administrator auf vielen PCs arbeiten muss - man kann dann auch die notwendige Software für das Security Module mit sich herumtragen. Die Industrie verfolgt jedoch lieber die Idee eines “Sicheren PCs” bei dem die Smartcard als Sicherheitsmodul in den PC eingebaut ist. Sobald man mehrere Systeme hat funktioniert das aber nicht vernünftig. Vom Gebrauch der eingebauten Sicherheitschips rate ich ab - das macht im Moment bei Systemproblemen nur Ärger!
Beim Mobiltelefon hat man die Option begrenzte Datenmengen auf der SIM Karte zu speichern, damit ist man aber wieder an das Gerät gebunden. Versuche einen Smartcard Leser in das Mobiltelefon einzubauen waren bisher nicht erfolgreich. Die bessere Lösung wäre sicher einen Leser für kontaktlose Smartcards und RFID Tags einzubauen. Das wird aber sicher noch eine Weile dauern is diese Technik die Endverbraucher erreicht.
Kategorien: Allgemein · Hardware · Software