Der Ärger mit dem Copyright im Web

Die meisten Autoren machen sich fast täglich strafbar, weil sie z.B. Bilder verwenden, die durch Copyright geschützt sind. Das liegt u.a. daran, dass es meist gar nicht möglich ist, festzustellen ob ein Bild Copyright geschützt ist. Dagegen können Abmahnkanzleien sehr wohl im Web suchen, ob irgend jemand ein Bild im Web verwendet, für die sie oder einer ihrer Clienten das Copyright hat. Die Problematik sieht man sehr schön an einem Foto von Pablo Casals in Wikimedia Commons. In USA ist das Bild in der Library of Congess und in der Public Domain. Es kann aber außerhalb der USA geschützt sein. Besonders schlimm ist es in Deutschland wo solch ein Foto noch längeren Schutz genießt als in USA und eigentlich niemand verbindlich sagen kann ob es überhaupt ein Copyright für ein Foto gibt und wer die Rechte dazu hat.

Die USA haben das Problem relativ elegant gelöst mit der Fair Use Regel. Damit wird vernünftiger, nicht kommerzieller Gebrauch von Medien erlaubt. Das Web lebt ja von der Vernetzung und ohne Referenzen und Querverweise wäre das Web nicht mehr interessant. Grundsätzlich sollte man fremde Bilder nicht kopieren sondern über einen Link einbinden.

Web Autoren kann man nur raten auf einer Plattform in USA (oder im Ausland) zu veröffentlichen. Dadurch kann man den Abmahnjuristen in Deutschland (und die sie unterstützenden Politiker – meistens auch Juristen!) zumindest das Leben schwer machen, solange man sich an Fair Use hält.

PS Damit erklärt sich auch warum es in Deutschland keine nennenswerte Internet Wirtschaft gibt.

Privat Portal Einstieg mit WordPress

WordPress ist eigentlich eine Plattform für Blogger. Man kann jedoch die Plattform auch für ein Privat Portal benutzen, da man immer eine Blog Funktion mit automatischer Benachrichtigung der Teilnehmer braucht wie z.B. „Was gibt es Neues in der Familie, Verein, Schule, Unternehmen …“ .

Folgende Tabelle gibt eine kleine Hilfe zur Auswahl einer Privat Portal Plattform

Die Stärken der WordPress Plattform sind die einfache Bedienbarkeit sowohl für Teilnehmer als auch für Administratoren. Anhänger der Philosophie von Steve Jobs werden das zu schätzen wissen.  Ein Beispiel für ein Privates Vereinsportal (Gitarrenverein)   mehr lesen ….

So stoppt man Dampflauderer und Vielschwätzer in Facebook

 

Facebook ist eigentlich für kleine Gruppen gedacht, die alle an den gleichen Themen interessiert sind und in Maßen Meldungen  eingeben. Bei einem Freundeskreis von etwa 10 bis 20 Freunden sollten dann nicht mehr als 10 Meldungen an der Pinnwand hängen wenn man seinen Facebook Account öffnet.

Nun gibt es Dampfplauderer, die die Aufforderung Was machst du gerade?  allzu Wörtlich nehmen und zig Meldungen am Tag absetzen (z.B. Verweise auf jede Webseite, die sie gelesen haben) sodaß man vor lauter Dumpfmeldungen die wichtigeren Meldungen untergehen. Manche Politiker, die zeigen wollen, dass sie mit den neuen Medien umgehen können, lassen z.B. ihre Hilfskräfte unzählige Meldungen/Tag schreiben. Auch manche Firmen arbeiten nach der Devise „Mehr ist Besser“ und fluten ihre Anhänger mit Meldungen.

Die Funktion für das Abbestellen der Meldungen von einem Freund ist in Facebook gut versteckt. Will man die Meldungen z.B. von Georg Dampfplauderer nicht mehr sehen klickt man auf der eigenen Pinwand auf dessen Namen (oben an einer Meldung) um dessen Pinnwand anzuzeigen. Links unten nach der Liste der Freunde findet man einen Link Melden/Blockieren . Klickt man auf diesen Link, dann hat man nicht nur die Option Melden und Blockieren sondern auch die Option

  • Abonnement für Georg Dampfplauderer deaktivieren.

Wählt man diese Option, werden die Meldungen dieses Freundes nicht mehr auf der eigenen Pinnwand angezeigt. Man muss dann nicht zu den härteren Maßnahmen wie Entfernen aus der Freundesliste oder Blockieren greifen. Bei Interesse kann man sich die Meldungen dieses Freundes ja immer noch gezielt anschauen.

Viele Benutzer setzen auch Meldungen zu verschiedenen Themen ab z.B. Musik, Sport, Verein, Kirche, die nicht für alle Freunde interessant sind. Diese Benutzer sollten sich überlegen, ob sie nicht Facebook Seiten zu den verschiedenen Themen in Facebook anlegen wollen, die Freunde je nach Interesse als Fan abonnieren.  Typisch wird das von Firmen oder Organisationen genutzt. Man kann Facebook Seiten aber auch für spezifische Interessengruppen anlegen oder als Homepage für Professionals.

Privates Portal Alternativen – Facebook, Google, Windows Live, Sharepoint u.a.

Als ich mit Mitgliedern meines Softwareentwicklungsteams 1998 das Buch Pervasive Computing (Addison Wesley Deutsche Einleitung) schrieb, hatten wir schon einige Prototypen eines Portals entwickelt und seit 1994 auch schon öffentlich z.B. auf der Cebit gezeigt. 1998 war eigentlich die technische Entwicklung von Portalen, wie sie heute auch die breite Öffentlichkeit z.B. von Facebook, Google, Windows Live, Blog Systemen (WordPress, Posterous u.a.) usw kennt, abgeschlossen. Dazu haben viele Entwickler in der Industrie, den Universitäten aber vor allem in der Open Source Gemeinschaft beigetragen. Diese Portale hatten bereits alle Eigenschaften, die man z.B. heute von den Platzhirschen der IT kennt. Allerdings waren Installation und Betrieb IT Spezialisten und kommerziellen Anwendern vorbehalten, da die System aufwändig und recht teuer waren. Sehr bald gab es aber schon Systeme, die Endbenutzer als Service entweder unentgeltlich oder gegen geringe Gebühren benutzen konnten. Typische Portale sind heute Google (Apps), Facebook, Sharepoint, Windows Live, WordPress  u.a. und haben folgende typische Funktionen:

  • Webseiten individuell anlegen und persönliche Daten (Bilder, Musik, Dokumente (Wiki) usw) im Web speichern
  • Anwendungen individuell in Kacheln auf Bildschirmen anordnen (das heißt heute App, Widget, Gadget, Portlet u.a.). Die Anwendungen haben laufen dabei zum Teil mit Programmen auf dem Gerät (Client) und auf dem Webserver. Damit kann man schnelle und ansprechende Benutzerschnittstellen erstellen.
  • Zugriff über Anwendungen auf eine Vielzahl von Applikationen und Services im Web
  • Benutzer können mit PC, Mobiltelefon (Web oder Sprache) sowie mit einer Vielzahl von Geräten z.B. Hausgeräte oder Auto auf das Portal zugreifen. Dabei konnte man z.B. eine Sitzung mit dem PC starten und dann mit Sprache von unterwegs fortsetzen.
  • Sicherheitsmechanismen für den Zugriff von offenen Zugang,  Passwort, UID/Passwort bis zum Login mit Zertikaten und Krypto Schlüssel z.B. Smartcard (gibt’s sogar heute auch bei Windows)
  • Kommunikation: eMail, Messaging (RSS), SMS, Internet Telephonie, Chat usw
  • Soziale Netzwerke in vielfältigster Form beginnend mit zentral verwalteten eMail, RSS und SMS Verteilern bis zu komlexen Netzwerkstrukturen wie z.B. bei Google+

Private Benutzer, Gruppen, Selbständige und kleine Unternehmen können jetzt Portalinfrastrukturen nutzen, die früher nur großen Unternehmen zur Verfügug standen. Das Problem ist nun aber, dass man jetz die Qual der Wahl hat und eigentlich noch weniger wie früher auf dem PC selbständig entscheiden kann, welche Software man nutzt. Wählt man ein System, dass von Freunden und Geschäftspartnern nicht benutzt wird, steht man ziemlich einsam ohne soziales Netz da und wird im Web nicht beachtet. Läuft man mit der Menge zu Facebook, so sollte man sich die Nutzungsbedingungen von Facebook sorgfältig durchlesen. Facebook ist eine Gesellschaft gemäß dem Recht des US Bundesstaates Delaware (beliebt wegen seiner laxen Gesetze für Unternehmen) und ihr Geschäft in der EU nach irischem Recht betreibt (auch nicht gerade die Heimat der Benutzerrechte und des Datenschutzes). Klagen gegen Facebook sind nur in Santa Clara County , Kalifornien zugelassen.

Diese Nutzungsbedingungen führen z.B. in einem Verein dazu, dass ein Teil der Mitglieder sich absolut weigert, Kunde bei Facebook zu werden und dort seine persönlichen Daten abzugeben. Damit ist eine gemeinsame Plattform für einen Verein schon geplatzt. Ähnlich ist es bei Unternehmen, die ungern Verträge mit nicht selbst gewählten Partnern abschließen oder Daten nicht im Ausland speichern dürfen..

Das primäre Ziel aller kommerziellen Anbieter von Portalen ist es, der dominante Geschäftspartner der Benutzer zu sein und dessen persönliche Daten wie Namen, Adresse, Alter (unter Vorwand des Jugendschutzes), Persönliche Vorlieben (Hobbies) und ganz natürlich die Bankverbindung und die Kreditkartennummer zu speichern. Jugendliche unter 13 Jahren dürfen Facebook offiziell nicht benutzen. Adieu Famlien- oder Schülerportal! Wenn möglich versucht man noch ein eigenes Zahlungssystem wie z.B. eBay(Paypal) oder Google vorzuschreiben. Wie wichtig das ist, kann man in Steve Jobs’ Biographie nachlesen. Apple kontrolliert ja über seine Geräte alle Kunden und verlangt Gebühren für Werbung sowie Nutzungsgebühren z.B. (ca 30 %) für alle Musikstücke, Software usw welche die Apple Kunden bei anderen Anbietern kaufen. Das machen Anbieter und Kunden in der Regel nur in einer kurzen Anlaufphase mit. Das erklärt warum Google, Microsoft u.a. mit Macht in das Geschäft drängen. Wichtig ist dabei, dass der Kunde sich immer anmelden muss (dafür bietet man ein paar personalisierte Services an). So weiß Facebook und Co. immer mit wem man es zu tun hat und kann Werbung zielgerichtet schalten, das Benutzerverhalten speichern und analysieren usw.

Endbenutzer haben nun mehrere Probleme:

  • setzt man auf das falsche Pferd, vergeudet man Zeit (auch für das Erlernen des Systems) und Geld. Man erreicht auch seine Zielgruppe nicht. (Wer erinnert sich z.B. noch an Second Life?)
  • Obwohl man die Basissysteme zur Zeit unentgeltlich benutzen kann, wird man in Zukunft wohl für Zusatzfunktionen ähnlich wie bei Apple (Speicher, Bandbreite … ) bezahlen müssen. Man ist dann Facebook und Co ziemlich hilflos ausgeliefert.
  • Die Systeme von Facebook, Google, Microsoft sind noch ziemlich unausgegoren. Wenn bestimmte Features von den Kunden nicht angenommen werden, werden sie einfach gestrichen oder so geändert, dass man als Benutzer wieder von vorne anfangen muss (Ist mir zweimal bei Sharepoint und zweimal bei Google Apps passiert).
  • Wenn  Anbieter erkennen, dass sie nicht genügend Gewinn machen, geben sie das System einfach auf. (Ist mir bei Google schon zweimal passiert).
  • Persönliche und sensitive Daten sind bei den großen Anbietern nicht sicher u.a. weil Fremdanwendungen auf  Daten in Facebook (z.B. Adresslisten) zugreifen dürfen und sich alle Hacker natürlich an den großen Anbietern versuchen. Die großen Anbieter sind politisch erpressbar (es geht ja ums Geschäft) und filtern Benutzerinformationen (oft verlangt das sogar ein Gesetz)

Man muss als Privatbenutzer eines Portals zwei Anforderungsprofile unterscheiden:

  1. Öffentliche Anwendungen – hier kann und soll eigentlich jeder im Web die Daten einsehen können.
  2. Private Anwendungen – hier muss man Daten der Familie,von Gruppen, von Geschäftspartnern usw schützen und den Zugriff selbst steuern. Hier darf man seine Partner auch nicht zwingen mit einem Portalanbieter einen Vertrag einzugehen.

Da die Portallandschaft noch ziemlich im Fluss ist, empfiehlt es sich, nicht nur mit einem System zu arbeiten.

Für professionelles und sicheres Arbeiten verwende ich zur Zeit eine Sharepoint Plattform (Kosten etwa 80 €/Jahr) eines Schweizer Hosters, für die ich Benutzer selbst zulassen kann (Admin Funktion). Für offene Blogs im Web bevorzuge ich WordPress (dieser Blog hier), die ich auch über Twitter und teilweise Facebook publiziert werden. Für Messaging verwende ich primär Twitter aber auch Facebook und MSN Live (einfach weil einige Freunde das verwenden).

Für Internet Telephonie bevorzuge ich Skype und für Chats was immer von den Partnern bevorzugt wird. Hier ist die Situation sicher noch sehr unübersichtlich.

In einzelnen Blog Beiträgen soll demnächst auf grundsätzliche Überlegungen zur Auswahl und zum Einsatz der Systeme eingegangen werden. Ein weites Feld!

eMail Adressen sind im Web wichtiger als Inhalte und leicht zu manipulieren

Die meisten Internet Benutzer sind sich gar nicht bewußt, dass das gesamte Geschehen im Web ähnlich wie die weltweite Post von einem funktionierenden Adressiersystem abhängt. Man liest und hört zwar von Aktionen in China, USA (SOPA), Deutschland (Internetsperren) u.a., bei denen mehr oder weniger große Teile der Webadressen total gesperrt oder umgeleitet werden. Immer wieder kommt es auch vor, dass die Adress-Server von Firmen oder Privatpersonen (z.B. DNS-Changer) durch Hacker korrumpiert werden. Bei Pannen der Server von Internetprovider (Telecom, Vodafone …) kommt es auch zu Störungen. Auch Firmen sowie Facebook, Google usw sperren unliebsame Webseiten oder lenken die Anfragen von Benutzern auf andere Seiten um.  Die Übertragungs- und Vermittlungsgeräte im Internet haben heute alle Funktionen eingebaut (meist sogar vom Gesetz gefordert), die beliebige Manipulationen der Adressierung im Web erlauben. Geraten diese Funktionen in die falschen Hände, so ist ganz schnell mit der Freiheit des Web vorbei. Das zeigt sich u.a. bei den Aufständen im Nahen Osten, wo die Diktatoren zeimlich schnell das Web ab- uder umschalten.

Private Benutzer können aber auch durch falsche Einstellungen am PC oder am Router ihre Verbindung zu den Internet Adressen verlieren. Für Privatbenutzer sind eigentlich nur zwei Arten von Adressen interessant.

Die eMail Adresse ist dabei meist auch der Schlüssel zur digitalen Identität, meist durch Benutzername und Passwort repräsentiert, die man bei der Registrierung bei einem Dienst z.B. Google, Facebook usw erhält. Dabei muss man meist die eMail Adresse angeben. Diese dient dazu dem Benutzer eine neues Passwort zuzuschicken, wenn er das alte Passwort vergessen hat.  Wer also den Zugang zur eMail hat, hat meist auch den Zugang zu allen Systemen bei denen man angemeldet ist. Internetbenutzer ist aber häufig nicht bewusst, dass der eMail Verwalter ganz einfach Kopien jeder eMail auch an Zweitadressen verschicken oder die eMail umleiten kann.Bei 1&1 sieht das für den Domain Administrator so aus:

Ganz offenichtlich hält der Verwalter der eMail Adressen den Schlüssel zur eMail und zu den Identitäten der Benutzer in der Hand. eMail Adressen können von Administratoren ganz leicht manipuliert werden, ohne dass der Benutzer dies bemerkt. Der eMail Adressen Verwalter muss also eine absolut vertrauenswürdige Person sein. In Firmen sollte man deshalb die eMail Administration regelmäßig überprüfen und das auch dokumentieren.

Privatpersonen geben die Administration meist ziemlich leichtfertig an Internet Service Provider, die kostenlose eMail Services anbieten wie Google, Freenet, GMX usw die im Falle eines Falles von der Politik leicht unter Druck gesetzt werden können und die eMail Adressen für Werbung und andere Service Angebote nutzen.

Ich persönlich bevorzuge es, meine und die eMail Adressen meiner Familie, im Verein usw selbst zu verwalten. Da kennt man wenigstens das Risiko. Zusätzlich muss man sich aber auch noch den Anbieter der eMail Plattform ansehen. Hier kann es z.B. interessant sein, einen Anbieter im Ausland zu wählen, der die hektischen Aktionen unseres Innenministeriums nicht mitmacht. Eiige Länder benutzen dies auch, um sich als Anbieter von I“freien“ Internet Dienstleistungen zu profilieren während man in Deutschland eher versucht, solchen Dienstleistern das Geschäft zu erschweren.

BSI macht Panik – DNS Trojaner Test www.dns-ok.de

Wie so häufig bei Sicherheitsfragen kommt das BSI mit seinen Ratschlägen zu spät und die Ratschläge sind nicht immer gut. DNS Trojaner gibt es bereits seit 2006 in veschiedenen Ausprägungen, die meist von den Benutzern entdeckt und in Foren auch dikutiert werden.  Der DNS-Changer ist wohl deshalb beim BSI aktenkundig geworden weil das FBI in USA die Trojaner Server in USA deaktiviert hat. Der Ratschlag, seine PC Installation auf der Site www.dns-ok.de zu überprüfen, ist ja gut gemeint. In der Sicherheitsszene ist es aber allgemein bekannt, dass Trojaner gerne über eine fiktive Schadensmeldung verteilt werden, durch die Benutzer auf eine Webseite gelockt werden,die einen Trojaner enthalten. Als das BSI diese Seite empfohlen hat, haben natürlich einige mißtrauische Experten vermutet, dass damit der Bundestrojaner verteilt werden soll. Ganz so schlimm wird es wohl nicht sein. Experten werden aber keine Trojaner Prüfprogramme benutzen, die sie nicht kennen. Auch Otto Normalverbraucher sollte sich nicht auf Abwege locken lassen zumal man beim DNS-Changer relativ leicht selbst prüfen kann, ob man betroffen ist. (Man kann solche Probleme auch benutzen um die Organisation und die Einstellungen seines PCs etwas besser zu verstehen.) Vereinfachte Anleitung vor Normalverbraucher:

Zunächst schaut man sich die IP Konfiguration des PCs an.Klick auf  -> Start (bei Vista das runde Windows Symbol unten links) und gibt dann in das darüberliegende Suchfeld cmd ein.  Es öfnet sich die CMDLINE Box und man gibt nach dem Zeichen >  ipconfig/all ein. Dadurch erhält man die aktuellen Einstellungen der IP Konfiguration. Beispiel:

IP Configuration

Im Beispiel hat der DNS Server die IP Adresse: 192.168.2.1 das ist in der Regel die IP Adress des Internet Routers. In meiner Installation ist dies eine ARCOR Easy Box 800.  Den Router schaut man sich im Browser an mit der Adresse http://192.168.2.1 (aus der IPConfig Anzeige siehe oben ). Gibt man nun den Benutzernamen und das Passwort für den Router an, so erhält man auf der Startseite folgende Information : 

Hier findet man nun die Adresse des Primären DNS Servers: 195.50.140.248 . Leider weiß man nicht ob das wirklich ein DNS Server des Internet Providers ARCOR ist. Bei ARCOR wird man da bei der Suche auch nicht fündig, da diese Adressen ab und zu geändert werden. Im Web gibt es  Listen der häufig benutzten DNS Server . Man kann den Besitzer einer IP Adresse aber auch mit einem IP Lokalisier Service finden z.B. www.ip-adress.com/ip_lokalisieren/ . Dort gibt man die im Router gespeicherte IP Adresse 195.50.140.248 ein und kann dann sehen, dass dies ein ARCOR Server ist, der in der Nähe von Stuttgart steht.  Dieser PC ist also nicht vom DNS Trojaner infiziert.

PS Den Link (IP Adresse) zum Router sollte man sich abspeichern. Durch einen Klick auf Neu Verbinden (siehe Router Bild oben) kann man nämlich auch die IP Adresse ändern – das ist manchmal ganz hilfreich wenn man nicht an der IP Adresse erkannt werden möchte.

English Dictionary für Fortgeschrittene – Wordnik

Selbst mit sehr guten Englisch Kenntnissen kann man immer wieder reinfallen, wenn man für „offizielle“ Dokumente Worte benutzt, die im Englischen auch noch andere Bedeutungen haben, die nicht im Webster oder in Wikipedia stehen. Ein mehrdeutiges Wort in einer seriösen Präsentation kann schon alles runieren.

Ähnliche Effekte gibt es in anderen Sprachen auch aber im US Amerikanisch ist es aber besonders schlimm. Nicht jeder hat einen ehemaligen Marine und native Speaker zur Hand, der früher unsere englischen Manuals probelesen musste, bevor sie freigegeben wurden.  Speziell in IT werden auch neue Wöter benutzt, die oft noch gar nicht in einem Dictionary stehen.

Hier sieht Wordnik eine Marktlücke. Begriffe werden in möglichst allen Bedeutungen angegeben und typische Benutzung in verschiedenen Feldern aus Presse und Literatur gezeigt.

Steve Jobs Biographie in Englisch lesen

Die Steve Jobs Biographie von Walter Isaacson ist so ungewöhnlich wie der Lebenslauf von Steve. Leider werden wohl nur IT Althasen, das Umfeld von Steve Jobe (und Bill Gates) speziell in den Anfangsjahren einschätzen können. Die Jung-NERDs werden wohl dem geschilderten Umfeld des jungen Jobs ziemlich hilflos gegenüber stehen. Auf alle Fälle sollte man das Buch in Englisch lesen – es kostet da auch nur die Häfte! Nur so kann man verstehen, dass Herrenberg, die Heimat von FROG Design, „in the Bavarian part of the Black Forest“ liegt.

PDF mit GoodReader auf iPhone lesen

Will man PDF Files aud dem iPhone lesen, muss man diese in das Apple Format konvertieren, was ganz schön umständlich und ärgerlich ist. Mit der iApp GoodReader kann man nicht nur PDF Dokumente sondern auch viele andere Formate für Bücher und Grafik lesen. Die Dokumente werden automatisch auf den iPhone Display gemapped. Man kann auch Bemerkungen usw in PDF Files machen und diese mit dem PDF File auf PCs exportieren.

Fehler bei DSL Speed Test – ATT Test OK